Diese Kategorie enthält 304 Beiträge.

Gebietsschutz

Gentech-Raps auf Schweizer Bahndämmen

Gentech-Raps auf Schweizer Bahndämmen

Diesen Sommer wuchs in der Schweiz ausgewilderter Gentech-Raps. Dies zeigt eine Untersuchung von zwei Wissenschaftlern sowie eine Studie des Bundesamts für Umwelt Bafu. Es ist davon auszugehen, dass dies nur die Spitze des Eisbergs ist. Rapssamen überleben im Boden über viele Jahre. Die Freisetzung in die Umwelt von genmanipuliertem Raps ist in der Schweiz und in Europa verboten. Das Bafu muss rigorose Massnahmen umsetzen, um eine weitere Verunreinigung womöglich auch von Schweizer Ackerflächen zu stoppen.

Verlierer und Gewinner 2011

Verlierer und Gewinner 2011

Auch 2011 gelang es nicht, den dramatischen Artenschwund zu verlangsamen. Klimawandel, Wilderei oder extensive landwirtschaftliche Nutzung setzen vielen Arten stark zu. Rund ein Drittel aller untersuchten Arten sind gemäss der Weltnaturschutzunion IUCN gefährdet.Besonders hart getroffen hat es 2011 die südafrikanischen Nashörner. Dafür können die Bartgeier auf eine bessere Zukunft hoffen.

Rückkehr in die Deutschschweiz?

Rückkehr in die Deutschschweiz?

Vor gut 25 Jahren – Mitte der 1980er Jahre – wurde die letzte Brut des Steinkauzes (Athene noctua) in der Nordwestschweiz gefunden. Eigentlich ein trauriges Jubiläum. Deshalb ist es umso erfreulicher, dass sich Naturschützer/innen seit nunmehr zwölf Jahren für den kleinen Obstgartenbewohner im Dreiländereck einsetzen: Im trinationalen Artenförderungsprogramm Steinkauz des Schweizer Vogelschutzes SVS/BirdLife Schweiz und seiner Partnerorganisationen wird der Lebensraum des Steinkauzes diesseits und jenseits der Grenze aufgewertet. Jetzt hat sich ein Steinkauz-Männchen direkt an der französisch-schweizerischen Grenze nahe Basel angesiedelt. Ist damit die Rückkehr der Art in die Deutschschweiz eingeläutet?

Gegenvorschlag gewinnt an Substanz

Gegenvorschlag gewinnt an Substanz

Der Ständerat hat heute den Gegenvorschlag zur Landschaftsinitiative wieder auf Kurs gebracht. Damit setzt er ein deutliches Zeichen gegen die Zersiedelung , so die aktuelle Medienmitteilung von Pro Natura.

Mazedonien: Nationalpark durch Staudamm bedroht

Mazedonien: Nationalpark durch Staudamm bedroht

Mitten im zweitältesten und grössten Nationalpark Mazedoniens will die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (engl.: EBRD) den Bau eines grossen Staudamms zur Stromgewinnung fördern. Der Mavrovo-Nationalpark ist durch das Projekt „Boskov Most“ massiv bedroht. Die internationale Naturschutzstiftung EuroNatur fordert die EBRD deshalb auf, ihre Darlehenszusage an den mazedonischen Stromerzeuger ELEM für das Wasserkraftwerk im Nationalpark zurückzunehmen. „Grosse Infrastrukturmaßnahmen wie Boskov Most führen den Nationalpark ad absurdum. Mazedonien strebt zwar den Beitritt zur Europäischen Union an. Parallel wird das europäische Naturschutzrecht durch die Genehmigung derartiger Projekte aber mit Füssen getreten. Die durch das Staudamm-Projekt verursachten Eingriffe in das Schutzgebiet sind keinesfalls mit dem Status als Emerald-Schutzgebiet und künftigem Teil des Natura-2000-Netzwerks vereinbar“, sagt EuroNatur-Geschäftsführer Gabriel Schwaderer. Gemeinsam mit einer Koalition aus sechs mazedonischen Nicht-Regierungsorganisationen ruft EuroNatur die mazedonische Regierung auf, das naturzerstörerische Projekt zu stoppen.

Kahlschlag statt Umweltschutz

Kahlschlag statt Umweltschutz

Der internationale Zellstofffabrikant Asia Pulp & Paper (APP) zerstört trotz gegenteiliger Versprechen weiterhin im grossen Stil Tropenwald in Indonesien. Der WWF und weitere Umweltorganisationen fordern deshalb: Hände weg von APP-Produkten!

Miesmuschel stark im Rückgang

Miesmuschel stark im Rückgang

Tief enttäuscht sind die Naturschutzverbände Schutzstation Wattenmeer, NABU und WWF über das schleswig-holsteinische Umweltministerium. Sie werfen ihm vor, bei der Fischerei keine Rücksicht auf den Schutz des Nationalparks zu nehmen. So seien nur noch zehn Prozent der einstigen Bestände an natürlichen Miesmuschelbänken vorhanden. Die Fischerei soll dennoch fast unverändert für weitere 15 Jahre fortgeführt werden.

Biodiversitätsstrategie wird begrüsst

Biodiversitätsstrategie wird begrüsst

Darauf hat die Schweiz seit 1995 gewartet: dass der Bundesrat endlich eine griffige Biodiversitätsstrategie vorlegt, um dem anhaltend starken Verlust an biologischer Vielfalt wirksame Massnahmen entgegenzuhalten. Der Schweizer Vogelschutz SVS begrüsst den Entwurf der Strategie Biodiversität Schweiz als wichtigen Schritt in die richtige Richtung.

Verordnung wird revidiert

Verordnung wird revidiert

Am 9. Dezember 2011 hat der Bundesrat grünes Licht zu einer Teilrevision der Trockenwiesenverordnung erteilt. Gegenstand der Revision sind Objekte, die sich bereits vor der Erstellung des Inventars in rechtskräftigen Bauzonen befanden. Rund 30 Objekte in den Kantonen Waadt und Wallis wurden angepasst oder aus dem Inventar gestrichen. Als Kompensation wurden neue, gleichwertige Flächen in das Inventar aufgenommen.

Mekong: Über 1500 neue Arten entdeckt

Mekong: Über 1500 neue Arten entdeckt

Ein nasenloser Affe, fleischfressende Pflanzen und eine Eidechse, die sich ohne Männchen fortpflanzt. Die Mekong-Region ist für Biologen eine wahre Fundgrube. Seit 1997 wurden dort über 1500 neue Tier- und Pflanzenarten entdeckt. Doch diese Naturvielfalt ist bedroht.

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