<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Naturschutz.ch &#187; Gebietsschutz</title>
	<atom:link href="http://naturschutz.ch/kategorie/news/gebietsschutz/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://naturschutz.ch</link>
	<description>Das Schweizer Portal für Natur- und Umweltschutz</description>
	<lastBuildDate>Wed, 08 Feb 2012 18:17:34 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
		<item>
		<title>Zeit die Zersiedelung zu stoppen</title>
		<link>http://naturschutz.ch/news/zeit-die-zersiedelung-zu-stoppen/44511</link>
		<comments>http://naturschutz.ch/news/zeit-die-zersiedelung-zu-stoppen/44511#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 11:24:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuela Just</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bauen Wohnen Garten]]></category>
		<category><![CDATA[Gebietsschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Landschaftsschutz]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Ja zur Landschaftsinitiative]]></category>
		<category><![CDATA[Landschaftsinitiative]]></category>
		<category><![CDATA[Parlament]]></category>
		<category><![CDATA[Raumplanung]]></category>
		<category><![CDATA[Zersiedelung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://naturschutz.ch/?p=44511</guid>
		<description><![CDATA[Vor 40 Jahren beschloss das Parlament im Eilzugstempo dringliche Massnahmen gegen die Zersiedelung. Und doch ist seither die Landschaft im Eiltempo verbaut worden. Endlich kann der Nationalrat ernst machen mit einer glaubwürdigen Raumplanung – in dem er dem lösungsorientierten Gesetzesvorschlag des Ständerats zustimmt, so der Verein „Ja zur Lanschaftsinitiative“.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/800px-6674_-_Küssnacht_-_View_from_near_Rigi_Staffel.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-44759" title="Rigi / Zersiedelung" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/800px-6674_-_Küssnacht_-_View_from_near_Rigi_Staffel-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Vor 40 Jahren beschloss das Parlament im Eilzugstempo dringliche Massnahmen gegen die Zersiedelung. Und doch ist seither die Landschaft im Eiltempo verbaut worden. Dies berichtet der Verein „Ja zur Landschaftsinitiative“ in ihrer aktuellen Medienmitteilung.</p>
<p>Am 26. Januar 1972 hat der Bundesrat dem Parlament „dringliche Massnahmen im Bereich der Raumplanung“ vorgelegt. Mittels Bundesbeschluss wurden die Kantone verpflichtet, provisorische Schutzzonen auszuscheiden, in denen nicht mehr gebaut werden durfte.</p>
<p>Heute wird die Landschaft zwar in Baugebiet und Nichtbaugebiet eingeteilt, doch werden extensiv Ausnahmebewilligungen erteilt.  Jedes vierte Gebäude steht ausserhalb der Bauzone. Die Siedlungsfläche ist seit 1972 um 50% gewachsen.</p>
<p>In der diesjährigen Frühjahrssession wird im Parlament eine Revision des Raumplanungsgesetzes diskutiert. Anders als 1972 ist die Vorlage höchst umstritten. National- und Ständerat sind sich überhaupt nicht einig. Der Verein &#8220;Ja zur Landschaftsinitiative&#8221; fordert: Endlich kann der Nationalrat &#8220;ernst machen mit einer glaubwürdigen Raumplanung – indem er einschwenkt auf den Vorschlag des Ständerates zur Revision des Raumplanungsgesetzes.&#8221;</p>
<p><a title="http://www.landschaftsinitiative.ch/home.html" href="http://www.landschaftsinitiative.ch/home.html" target="_blank">Weitere Informationen</a></p>
<p>Bild: Andrew Bossi (Wikimedia Commons)</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://naturschutz.ch/news/zeit-die-zersiedelung-zu-stoppen/44511/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wale ersticken in Fischernetzen</title>
		<link>http://naturschutz.ch/news/wale-ersticken-in-fischernetzen/43962</link>
		<comments>http://naturschutz.ch/news/wale-ersticken-in-fischernetzen/43962#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 10 Jan 2012 10:26:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefanie Pfefferli</dc:creator>
				<category><![CDATA[Flora und Fauna]]></category>
		<category><![CDATA[Gebietsschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Gewässerschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Jagd und Fischerei]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Beifang]]></category>
		<category><![CDATA[Fischernetz]]></category>
		<category><![CDATA[Wal]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://naturschutz.ch/?p=43962</guid>
		<description><![CDATA[Die weltweiten Bestände von Zahnwalen, wie Tümmler, Schweinswal und Delphin, sind in den vergangenen zehn Jahren dramatisch geschrumpft. 86 Prozent aller Zahnwalarten sind aufgrund von Beifang in Langleinen, Stell- und Schleppnetzen akut bedroht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/w.png"><img class="alignnone size-full wp-image-43963" title="w" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/w.png" alt="" width="675" height="583" /></a>Die weltweiten Bestände von Zahnwalen, wie Tümmler, Schweinswal und Delphin, sind in den vergangenen zehn Jahren dramatisch geschrumpft. Zu diesem Ergebnis kommt ein UN-Bericht, der von der Umweltschutzorganisation WWF mitfinanziert und durchgeführt wurde. Der Report des UN-Übereinkommens zur Erhaltung wandernder Tierarten dokumentiert die akute Bedrohung von 86 Prozent aller Zahnwalarten aufgrund von Beifang in Langleinen, Stell- und Schleppnetzen, so der WWF in der aktuellen Medienmitteilung. Zahnwale, wie etwa der in der Nord- Ostsee heimische Schweinswal, sind von Beifang stärker betroffen als die grossen Bartenwale, die sich überwiegend von Krill ernähren.</p>
<p>„Obwohl Wale weitgehend nicht mehr kommerziell gejagt werden, sind ihre Bestände zunehmend stärker bedroht“, warnt Volker Homes, Leiter Artenschutz des WWF. Gründe hierfür seien vor allem das unnötige Sterben als Beifang in Netzen sowie die Überfischung ihrer Hauptnahrungsquellen. „Um das Aussterben von Walarten zu verhindern, müssen kommerzielle Fischereimethoden verbessert werden“, fordert daher der WWF-Experte. Hierfür seien Methoden und Techniken zur Vermeidung von Beifang und die Ausweisung saisonaler Schutzgebiete dringend erforderlich.</p>
<p>Zahnwale orientieren sich in ihrem Lebensumfeld mit Klick-Lauten und können bei ihrer Beutejagd die Fischernetze häufig nicht orten. Sie verfangen sich daher, ertrinken und werden als ungewollter Beifang wieder ins Meer geworfen. Dem UN-Bericht zufolge sind Zahnwale zudem durch lokale Jagd, Schiffszusammenstösse, Verlärmung der Meere und die Zerstörung ihrer Lebensräume gefährdet. Weitere Todesursachen für die Meeressäuger sind die Aufnahme von Plastikabfällen und Chemikalien, die zum Beispiel gegen Algenbewuchs an Schiffswänden eingesetzt werden.</p>
<p>Beifang und Umweltverschmutzung sind dem Bericht zufolge jedoch nicht nur ein Problem der Meere. So sei von dem im Yangtse-Flusssystem in China beheimateten Baiji-Flussdelphin seit 2002 kein lebendes Individuum mehr gesichtet worden. Die Art ist damit nach WWF-Einschätzung mit grosser Wahrscheinlichkeit ausgestorben.</p>
<p><a href="http://wwf.de" target="_blank">Weitere Informationen</a></p>
<p>Bild: AVampireTear (Wikimedia Commons)</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://naturschutz.ch/news/wale-ersticken-in-fischernetzen/43962/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Hirschkäfer: Insekt des Jahres 2012</title>
		<link>http://naturschutz.ch/news/hirschkafer-insekt-des-jahres-2012/43937</link>
		<comments>http://naturschutz.ch/news/hirschkafer-insekt-des-jahres-2012/43937#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 09 Jan 2012 13:15:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefanie Pfefferli</dc:creator>
				<category><![CDATA[Flora und Fauna]]></category>
		<category><![CDATA[Gebietsschutz]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Wald]]></category>
		<category><![CDATA[Habitat]]></category>
		<category><![CDATA[Hirschkäfer]]></category>
		<category><![CDATA[Insekt des Jahres]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://naturschutz.ch/?p=43937</guid>
		<description><![CDATA[Der Hirschkäfer ist das Insekt des Jahres 2012. Damit wurde ein Tier gewählt, dass in der Schweiz vom Aussterben bedroht ist. Hirschkäfer sind sehr selten. Aber trotz der Seltenheit, kennt jeder den unverkennbaren Käfer. Mit der Wahl soll auf die Schönheit und auf das fehlende Habitat der imposanten Käfer hingewiesen werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/62mm_großes_Männchen_von_Lucanus_cervus1.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-43942" title="Hirschkäfer" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/62mm_großes_Männchen_von_Lucanus_cervus1.jpg" alt="" width="632" height="305" /></a>Der Hirschkäfer ist das Insekt des Jahres 2012. Damit wurde ein Tier gewählt, dass in der Schweiz vom Aussterben bedroht ist. Hirschkäfer sind sehr selten. Aber trotz der Seltenheit, kennt jeder den unverkennbaren Käfer. Sie sind bis zu 9 cm gross und die grössten Käfer in Mitteleuropa überhaupt. Nur die Männchen haben die gewaltigen, grossen Geweihe, mit denen sie miteinander kämpfen.</p>
<p>Mit den riesigen, 3 cm langen Oberkiefern nehmen die Männchen keine Nahrung auf. Nur bei Rivalenkämpfen und zum Festhalten der Weibchen während der Paarung werden sie gebraucht. Die Hirschkäfer schwärmen von Mitte Juni bis Ende Juli an lauen Abenden mit lautem Brummen in Laubwäldern herum. Sie lieben besonders alte Eichen. Männchen und Weibchen brauchen für die Reifung ihrer Keimzellen Baumsaft, der bestimmte Pilze enthält. Den finden sie an Wundstellen eines Baumes, der durch Frostrisse, Windbruch oder Blitzschlag verletzt worden ist. Der Saft aus solchen Baumwunden fliesst häufig mehrere Jahre. Das Weibchen ist auch in der Lage, Wunden mit ihren kleinen, aber kräftigen Oberkiefern aufzubeissen.</p>
<p>Der Hirschkäfer ist besonders geschützt, da er überaus selten ist. Grund dafür ist der Mangel an Saftleckstellen und das Fehlen der geeigneten Brutsubstrate. Die Ursachen liegen in der Intensivierung der Forstwirtschaft, bei der die Stubben gerodet werden und damit kein morsches Holz im Boden zurückbleibt. Daher ist der Hirschkäfer kaum zu finden und in vielen Gebieten völlig ausgerottet. Allerdings gibt es seit einigen Jahren Programme, die den Naturschutz in den Wäldern fördern sollen. Es sieht so aus, als könnten sich die Hirschkäfer wieder besser vermehren. Für eine endgültige Aussage ist es jedoch zu früh, da die Generationsfolge mit fünf bis acht Jahren sehr lang ist und merkbar mehr Tiere erst nach Jahrzehnten zu erwarten sind.</p>
<p>Den Hirschkäfer kennt jeder, leider häufig nur dem Namen nach. Auf ihr langes Leben und ihre Schönheit soll mit der Wahl zum Insekt des Jahres 2012 hingewiesen werden. Gleichzeitig sollen Forstbesitzer aufgerufen werden, die bisherigen Bemühungen des Naturschutzes weiter zu verfolgen und beispielsweise in ihren Wäldern morsche Eichenstümpfe stehen zu lassen, um damit dem grössten mitteleuropäischen Käfer eine Chance zu geben.</p>
<p><a href="http://seg.scnatweb.ch/Aktuell/Insekt-des-Jahres-2012.pdf" target="_blank">Weitere Informationen</a></p>
<p>Bild: Bugman95 (Wikimedia Commons)</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://naturschutz.ch/news/hirschkafer-insekt-des-jahres-2012/43937/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Neue Primatenart auf Madagaskar entdeckt</title>
		<link>http://naturschutz.ch/news/neue-primatenart-auf-madagaskar-entdeckt/43794</link>
		<comments>http://naturschutz.ch/news/neue-primatenart-auf-madagaskar-entdeckt/43794#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 04 Jan 2012 10:21:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefanie Pfefferli</dc:creator>
				<category><![CDATA[Flora und Fauna]]></category>
		<category><![CDATA[Gebietsschutz]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Entdeckung]]></category>
		<category><![CDATA[Madagaskar]]></category>
		<category><![CDATA[Mausmakis]]></category>
		<category><![CDATA[Primatenart]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://naturschutz.ch/?p=43794</guid>
		<description><![CDATA[Ein Forscherteam hat in dem bisher unerforschten Waldgebiet Sahafina in Ost-Madagaskar eine neue Primatenart entdeckt. Die Auswertung der Proben ergab, dass es sich bei den Tieren im Sahafina-Waldgebiet um eine bisher nicht bekannte Art der kleinen nachtaktiven Lemuren handelt. 
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/newsimage4.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-43795" title="Neue Primatenart auf Madagaskar entdeckt" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/newsimage4.jpg" alt="" width="600" height="800" /></a>Ein Forscherteam hat in dem bisher unerforschten Waldgebiet Sahafina in Ost-Madagaskar eine neue Primatenart entdeckt, so der Informationsdienst Wissenschaft in einer  aktuellen Medienmitteilung. Der Name der neuen Art lautet „Gerp’s Mausmaki“ (Microcebus gerpi) – benannt nach der madagassischen Forschungsvereinigung GERP. Mehrere Wissenschaftler von GERP haben in 2008 und 2009 das Sahafina-Waldgebiet besucht, um die dortigen Vorkommen von Lemuren zu untersuchen. Sie haben mehrere Mausmakis gefangen sie vermessen, kleine Proben für eine genetische Untersuchung genommen, und sie anschliessend wieder freigelassen. Professorin Dr. Ute Radespiel vom Institut für Zoologie der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover hat die Proben in Hannover analysiert und festgestellt, dass es sich bei den Tieren im Sahafina-Waldgebiet um eine bisher nicht bekannte Art der kleinen nachtaktiven Lemuren handelt.</p>
<p>„Wir waren durch diesen Fund sehr überrascht. Der Sahafina-Wald ist nur etwa 50 Kilometer von dem Mantadia-Nationalpark in Ost-Madagaskar entfernt, in dem eine andere, viel kleinere, Mausmaki-Art vorkommt, der Goodman’s Mausmaki“, kommentiert Professorin Radespiel. Der Gerp’s Mausmaki gehört dagegen zweifelsfrei zu den grösseren Mausmakis, er hat ein Körpergewicht von durchschnittlich 68 Gramm und ist damit gegenüber den Goodman’s Mausmakis (ca. 44 Gramm Körpergewicht) geradezu „ein Riese“. Sein Verbreitungsgebiet beschränkt sich vermutlich auf die verbliebenen Tieflandregenwälder dieser Region Ost-Madagaskars. Die fortschreitende Vernichtung von Waldflächen in diesem Gebiet ist eine grosse Gefahr für die Tiere. Die Forscher aus Hannover und Madagaskar veröffentlichten ihre Entdeckung gemeinsam im Fachjournal „Primates“.</p>
<p>Bild: TiHo</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://naturschutz.ch/news/neue-primatenart-auf-madagaskar-entdeckt/43794/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Schmutzige Traumschiffe</title>
		<link>http://naturschutz.ch/news/schmutzige-traumschiffe/43758</link>
		<comments>http://naturschutz.ch/news/schmutzige-traumschiffe/43758#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 03 Jan 2012 10:43:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefanie Pfefferli</dc:creator>
				<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Gebietsschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Gewässerschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>
		<category><![CDATA[Konsum]]></category>
		<category><![CDATA[Luft und Verkehr]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Kreuzfahrtunternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[NABU]]></category>
		<category><![CDATA[Russpartikelfilter]]></category>
		<category><![CDATA[Schadstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[TUI Cruises]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://naturschutz.ch/?p=43758</guid>
		<description><![CDATA[Der NABU verleiht Deutschlands peinlichsten Umweltpreis in diesem Jahr an die Kreuzfahrtunternehmen AIDA und TUI Cruises. „Ihre angeblich ‚Weissen Flotten‘ sind in Wahrheit dreckige Russschleudern, denn die Kreuzfahrtschiffe fahren auf hoher See immer noch mit giftigem Schweröl“, erklärt NABU-Präsident Olaf Tschimpke. „Damit stösst ein einziger Ozeanriese auf einer Kreuzfahrt so viele Schadstoffe aus wie fünf Millionen Pkw auf der gleichen Strecke!"]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/aidagrafik.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-43760" title="aida" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/aidagrafik.jpg" alt="" width="520" height="200" /></a>Der NABU verleiht Deutschlands peinlichsten Umweltpreis in diesem Jahr an die Kreuzfahrtunternehmen AIDA und TUI Cruises. „Ihre angeblich ‚Weissen Flotten‘ sind in Wahrheit dreckige Russschleudern, denn die Kreuzfahrtschiffe fahren auf hoher See immer noch mit giftigem Schweröl“, erklärt NABU-Präsident Olaf Tschimpke in der aktuellen Medienmitteilung der Organisation. „Damit stösst ein einziger Ozeanriese auf einer Kreuzfahrt so viele Schadstoffe aus wie fünf Millionen Pkw auf der gleichen Strecke. Die Gefahren für die Umwelt und die Gesundheit der Menschen liessen sich leicht vermeiden, aber aus Profitgier verweigern die deutschen Reeder bislang die Verwendung von Schiffsdiesel und den Einbau von Abgastechnik wie etwa Russpartikelfilter.“</p>
<p>Stellvertretend für die gesamte Hochseeschifffahrt verleiht der NABU den „Dinosaurier des Jahres 2011“ an Michael Thamm, Präsident AIDA Cruises, und Richard J. Vogel, Vorsitzender TUI Cruises. „Sie sind die Speerspitze der überaus lukrativen deutschen Kreuzschifffahrt. Sie dekorieren ihre Schiffe mit schönen Schlagworten wie Wohlfühlen, Fahrtwind und Seeluft – aber aus den Schornsteinen ihrer Luxusliner kommen enorme Mengen giftiger Schadstoffe. Von wegen Seeluft und Traumschiff! Für Küsten- und Hafenbewohner und die Umwelt sind sie der reinste Albtraum“, betont der NABU-Präsident. Tatsächlich liessen sich die bedrohlichen Emissionen eines Schiffs sehr leicht durch die Umstellung von Schweröl auf schwefelarmen Schiffsdiesel und eine geringere Fahrtgeschwindigkeit verbessern: „So lassen sich Schwefeldioxid und Feinstaub um bis zu 90 Prozent reduzieren, und der Ausstoss von klimaschädlichen Russpartikeln verringert sich um mehr als 40 Prozent“, erläutert Dietmar Oeliger, Leiter der NABU-Verkehrspolitik.</p>
<p>„AIDA und TUI übertrumpfen sich mit aufwendigster Unterhaltung an Bord, nichts ist zu teuer für Restaurants, Wellness und Casinos – aber für einen Russpartikelfilter ist angeblich kein Geld da. „Das ist Heuchelei!“, kritisiert NABU-Präsident Tschimpke. „Es ist völlig unverständlich, wie die Veranstalter von Kreuzfahrten derart mutwillig ihr grösstes Kapital, nämlich eine intakte Natur aufs Spiel setzen.“ Mit der Kampagne „Mir stinkt’s! Kreuzfahrtschiffe sauber machen!“, will der NABU Kreuzfahrt-Kunden aufklären und die Reeder zur Einhaltung von Umweltstandards verpflichten. Tatsächlich beweisen etliche Studien die verheerenden Auswirkungen der dreckigen Schiffsabgase: Sie sind verantwortlich für rund 50.000 vorzeitige Todesfälle allein in Europa, sie überdüngen Meere und versauern Böden und nicht zuletzt tragen sie auch erheblich zum bedrohlichen Klimawandel bei: Die schwarzen Russpartikel aus den Schornsteinen lagern sich auf dem Eis der Arktis ab und beschleunigen das Abschmelzen. „Das schlechte Gewissen der Reedereien wird in ihren Verkaufsbroschüren wegroutischiert. Die meisten Fotos in Katalogen und im Internet sind nachbearbeitet, der Kunde soll die Abgasfahne, die aus den gigantischen Schornsteinen aufsteigt, nicht sehen. Tatsächlich aber verpestet allein die AIDA Flotte die Luft ähnlich stark, wie alle deutschen Autos zusammen“, so Oeliger.</p>
<p>„Auch die Politik versagt, indem sie Schiffen auf hoher See einen Schadstoffausstoss erlaubt, der x-tausendfach über den Grenzwerten liegt, die Pkw und Lastwagen an Land einhalten müssen“, kritisiert Tschimpke. „Aber die Reeder müssen nicht auf Vorgaben warten – sie könnten heute schon der massiven Umweltzerstörung endlich ein Ende bereiten.“ Mit der Verleihung des Dinosauriers an AIDA und TUI Cruises hofft der NABU, den überfälligen Sinneswandel zu beschleunigen. „AIDA und TUI Cruises präsentieren sich in ihren Hochglanz-Werbebroschüren gerne als vorbildlich umweltfreundlich. Beide Kreuzfahrtriesen haben die wirtschaftliche Kraft und das Innovationspotenzial der gesamten Schiffsbranche den ökologischen Weg zu weisen. Die Reedereien müssen endlich auf Schiffsdiesel umsteigen und insbesondere bei den geplanten Neubauten moderne Abgastechnik einbauen. Schluss mit der Luftverpestung auf hoher See und in den Häfen“, fordert Tschimpke.</p>
<p><a href="http://www.nabu.de" target="_blank">Weitere Informationen</a></p>
<p>Bild: NABU</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://naturschutz.ch/news/schmutzige-traumschiffe/43758/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Tier des Jahres: Das Braune Langohr</title>
		<link>http://naturschutz.ch/news/tier-des-jahres-das-braune-langohr/43728</link>
		<comments>http://naturschutz.ch/news/tier-des-jahres-das-braune-langohr/43728#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 03 Jan 2012 08:24:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefanie Pfefferli</dc:creator>
				<category><![CDATA[Biodiversität]]></category>
		<category><![CDATA[Flora und Fauna]]></category>
		<category><![CDATA[Gebietsschutz]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Wald]]></category>
		<category><![CDATA[Braunes Langohr]]></category>
		<category><![CDATA[Fledermaus]]></category>
		<category><![CDATA[pro natura]]></category>
		<category><![CDATA[Tier des Jahres]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://naturschutz.ch/?p=43728</guid>
		<description><![CDATA[Pro Natura hat das Braune Langohr (Plecotus auritus) zum Tier des Jahres 2012 gewählt. Der Flugakrobat ist in der Schweiz gefährdet, wie fast alle der rund 30 einheimischen Fledermaus-Arten. Vor allem aufgeräumte Wälder und "herausgeputzte" Landschaften machen den Fledermäusen zu schaffen. Pro Natura macht mit ihrer Wahl des "fliegenden Hasen" zum Tier des Jahres 2012 auf den schlechten Zustand der Biodiversität in der Schweiz aufmerksam. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/TdJ12_Dietmar_Nill_Im_Flug_quer1.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-43765" title="Braunes Langohr im Flug durch Nachtkerzen, Plecotus auritus, common long-eared bat in flight, oreillard septentrional" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/TdJ12_Dietmar_Nill_Im_Flug_quer1.jpg" alt="" width="2127" height="1067" /></a>Wie Pro Natura in der aktuellen Medienmitteilung schreibt, hat die Organisation das Braune Langohr <em>(Plecotus auritus)</em> zum Tier des Jahres 2012 gewählt. Der Flugakrobat ist in der Schweiz gefährdet, wie fast alle der rund 30 einheimischen Fledermaus-Arten. Vor allem aufgeräumte Wälder und &#8220;herausgeputzte&#8221; Landschaften machen den Fledermäusen zu schaffen. Pro Natura macht mit ihrer Wahl des &#8220;fliegenden Hasen&#8221; zum Tier des Jahres 2012 auf den schlechten Zustand der Biodiversität in der Schweiz aufmerksam.</p>
<p>&#8220;Batman&#8221; ist zurück: Ein stiller Held der Nacht, der Gutes tut und sich tagsüber unscheinbar macht. Das Tier des Jahres 2012 übernimmt mit seiner nächtlichen Jagd nach Insekten, vor allem Nachtfaltern, wichtige ökologische Funktionen. Das Braune Langohr ist eine von rund 30 einheimischen Fledermaus-Arten, die fast alle gefährdet oder vom Aussterben bedroht sind. Vom Fledermaus-Vorkommen kann der Zustand der Biodiversität abgeleitet werden: Der Vielfalt von Ökosystemen, der Tier- und Pflanzenarten und ihrer genetischen Breite geht es in der Schweiz schlecht. Pro Natura wirbt mit der Wahl des Braunen Langohrs für vielfältigere und vernetztere Landschaften und naturnahe Wälder; wichtige Bestandteile unserer Lebensgrundlagen.</p>
<p><strong>Saubere Landschaften gefährden das Braune Langohr</strong></p>
<p>Um zu überleben sind die fliegenden Säugetiere auf abwechslungsreiche und miteinander vernetzte Landschaften angewiesen. Strukturen wie Hecken oder Baumalleen funktionieren als Wegweiser auf den immer gleichen Flugbahnen zwischen Tagesquartier und Jagdgebiet im Wald. Den Weg findet das Braune Langohr wie alle Fledermäuse mit seiner ausgeklügelten Ultraschall-Echoortung. Seine Rufe prallen auf diese so genannten Leitstrukturen. Das zurückgeworfene Echo wird von den riesigen Ohren aufgefangen und weist ihm den Weg. Es entsteht ein präzises &#8220;Hörbild&#8221;. &#8220;In unseren stark herausgeputzten und auf Effizienz getrimmten Landschaften verhallen die Rufe des Braunen Langohrs immer mehr im Nichts. Eine Landschaft ohne Bäume, Sträucher oder Hecken ist für das Braune Langohr, was für einen Menschen eine Wüste ist: leer und bedrohlich. Es fehlen die Orientierungspunkte&#8221;, sagt Urs Tester, Artenschutzexperte bei Pro Natura.</p>
<p><strong>Natürlichere Wälder!</strong></p>
<p>Das Braune Langohr lebt und jagt vorwiegend in Laub- und Mischwäldern. Es gilt als Waldfledermaus, die in alten Bäumen, oft aber auch in Dachstöcken von Häusern ihr Tagesquartier aufschlägt. Baumhöhlen können verlassene Spechtlöcher, Ritzen in der Rinde oder Spalten in den Stämmen sein. &#8220;In der Schweiz werden die Wälder intensiv genutzt. Das bedeutet, Bäume werden in der Regel schneller geschlagen, als sie ihre Alterserscheinungen wie Baumhöhlen entwickeln. So fehlen dem Braunen Langohr wichtige Wohnungen. Fledermaus-Lebensraum geht verloren&#8221;, mahnt Urs Tester. Der ideale Fledermauswald hat sowohl geschlossene als auch lichtere Waldabschnitte, Laub- und Mischwaldbestände, junge und alte Bäume. Durchmischte Wälder mit alten und abgestorbenen Bäumen bieten Fledermäusen auch mehr Nahrung. Sie sind reicher an Insekten.</p>
<p><strong>Pro Natura hilft den &#8220;flatternden Mäusen&#8221;</strong></p>
<p>Pro Natura setzt sich dafür ein, dass mehr Waldreservate mit Vorrang für die Natur geschaffen werden und dass in genutzten Wäldern Alt- und stehende Totholzinseln erhalten bleiben, in denen das Tier des Jahres und andere Tier- und Pflanzenarten idealen Lebensraum finden. Sie tut dies auch mit eigenen Projekten beispielsweise im Kanton Solothurn. Im Kanton Schaffhausen werden die Flugbahnen des Braunen Langohrs untersucht, damit die wichtigsten &#8220;Flugwegweiser&#8221; erhalten und gefördert werden können. Auch auf der politischen Bühne setzt sich Pro Natura für das Braune Langohr ein: Waldpolitik, Landwirtschaft und die Strategie Biodiversität Schweiz. Alles Bereiche, in denen sich die Politik im Jahr 2012 für den Schutz der Fledermäuse und anderer Arten einsetzen kann.</p>
<p><a href="http://www.pronatura.ch/tier-des-jahres-2012" target="_blank">Weitere Informationen </a></p>
<p>Bild: Dietmar Nill</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://naturschutz.ch/news/tier-des-jahres-das-braune-langohr/43728/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>2011: Biodiversitätsjahr mit Versprechen</title>
		<link>http://naturschutz.ch/news/2011-biodiversitatsjahr-mit-versprechen/43689</link>
		<comments>http://naturschutz.ch/news/2011-biodiversitatsjahr-mit-versprechen/43689#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 29 Dec 2011 20:53:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefanie Pfefferli</dc:creator>
				<category><![CDATA[Biodiversität]]></category>
		<category><![CDATA[Flora und Fauna]]></category>
		<category><![CDATA[Gebietsschutz]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesrat]]></category>
		<category><![CDATA[Schweizer Vogelschutz SVS/Bird Life Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[Strategie Biodiversität Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://naturschutz.ch/?p=43689</guid>
		<description><![CDATA[Das Jahr 2011 brachte der Biodiversität noch immer keine Verbesserung, aber immerhin einige Versprechen für die Zukunft. Allen voran die Strategie Biodiversität Schweiz, welche der Bundesrat mit fünfzehnjähriger Verspätung im Herbst im Entwurf vorlegte. Er gibt damit das Versprechen ab, endlich mehr gegen den nicht enden wollenden Biodiversitätsverlust zu tun. Gesamthaft ist die Bilanz des Schweizer Vogelschutzes SVS/BirdLife Schweiz zum Biodiversitätsjahr 2011 verhalten positiv.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://naturschutz.ch/news/2011-biodiversitatsjahr-mit-versprechen/43689 /attachment/wiedehopf2-2" rel="attachment wp-att-43694"><img class="alignleft size-full wp-image-43694" title="wiedehopf2" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/wiedehopf2.png" alt="" width="422" height="471" /></a></strong>Das Jahr 2011 brachte der Biodiversität noch immer keine Verbesserung, aber immerhin einige Versprechen für die Zukunft. Allen voran die Strategie Biodiversität Schweiz, welche der Bundesrat mit fünfzehnjähriger Verspätung im Herbst im Entwurf vorlegte. Er gibt damit das Versprechen ab, endlich mehr gegen den nicht enden wollenden Biodiversitätsvelust zu tun. Der trockene und warme Frühling begünstigte das Brutgeschäft einiger Vogelarten wie den Wiedehopf; ob das einmalig bleibt oder das Versprechen für eine Bestandserholung ist, muss sich in den nächsten Jahren erst weisen. Gesamthaft ist die Bilanz des Schweizer Vogelschutzes SVS/BirdLife Schweiz zum Biodiversitätsjahr 2011 verhalten positiv.</p>
<p>Auch 2011 musste das Forum Biodiversität Schweiz zum Zustand der biologischen Vielfalt in der Schweiz feststellen, dass noch nicht einmal die Talsohle erreicht ist: „Bereits die Stabilisierung des heutigen Zustands benötigt ein deutlich verstärktes Engagement für die Erhaltung der Biodiversität und ihre nachhaltige Nutzung.“<a title="" name="_ftnref1" href="http://www.birdlife.ch/content/ein-biodiversitaetsjahr-mit-einigen-versprechen#_ftn1"></a></p>
<p>Während das trockene und warme Wetter im Frühling einige Vogelarten im Brutgeschäft begünstigte, litten genau unter diesem Wetter die Amphibien. Der wärmeliebende Wiedehopf zum Beispiel brütete zum ersten Mal seit Jahrzehnten wieder im Kanton Schaffhausen. Im Kanton Neuenburg breitete er sich aus. Hingegen war der Bestand des Laubfroschs in vielen Gegenden auf einem Tiefpunkt. Seine Laichgewässer – seichte, meist kleine Tümpel – waren zum grössten Teil ausgetrocknet.</p>
<p><strong>Biodiversitätsstrategie kommt</strong></p>
<p>Auf dem politischen Parkett kam für die biologische Vielfalt einiges in Bewegung, nachdem die Biodiversitätspolitik seit Jahren weitgehend blockiert gewesen war. Nach der Übernahme des UVEK durch Bundesrätin Doris Leuthard gelang es dem Bundesrat 2011, innert 9 Monaten den überfälligen Entwurf der Strategie Biodiversität Schweiz in die Vernehmlassung zu schicken. Auch das neue Parlament scheint deutlich sensibler zu sein bezüglich Biodiversität als das frühere.</p>
<p><strong>Neue Gefahren im Wald</strong></p>
<p>Im Wald droht eine neue Gefahr für die Biodiversität: Vielerorts ist die Eschenwelke, eine durch einen Pilz verursachte Krankheit, so weit fortgeschritten, das bis zu Dreiviertel aller Eschen absterben. In der Waldpolitik sind der Erhalt und die Verbesserung der Biodiversität in der vom Bundesrat im Sommer beschlossenen Waldpolitik 2020 festgehalten. Der Druck von Promotoren von Siedlungen in den geschützten Waldflächen nahm 2011 jedoch stark zu. Die Waldflächenpolitik wird eine der grossen Herausforderungen für das kommende Jahr sein.</p>
<p>Die andere grosse Herausforderung für die Biodiversität ist die Agrarpolitik 2014-2017. Noch zu Jahresbeginn hatte der Bauernverband mit der Frage, ob „wir die Wildblumen aus unseren Buntbrachen essen wollen“ einen Gegensatz zwischen Nahrungsmittelproduktion und Biodiversität zu schaffen versucht. Eine zukunftsträchtige Schweizer Agrarpolitik muss aber unter dem Leitsatz stehen &#8220;Brot und Blumen&#8221;. Denn die Sicherung der Biodiversität ist gerade für die Landwirtschaft von besonderer Bedeutung.</p>
<p><a href="http://www.birdlife.ch" target="_blank">Weitere Informationen</a></p>
<p>Bild: Arturo Nikolai (Wikimedia)</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://naturschutz.ch/news/2011-biodiversitatsjahr-mit-versprechen/43689/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Über 23 Tonnen Elfenbein beschlagnahmt</title>
		<link>http://naturschutz.ch/news/uber-23-tonnen-elfenbein-beschlagnahmt/43669</link>
		<comments>http://naturschutz.ch/news/uber-23-tonnen-elfenbein-beschlagnahmt/43669#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 29 Dec 2011 14:59:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefanie Pfefferli</dc:creator>
				<category><![CDATA[Flora und Fauna]]></category>
		<category><![CDATA[Gebietsschutz]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Elefnaten]]></category>
		<category><![CDATA[Elfenbein]]></category>
		<category><![CDATA[Handel]]></category>
		<category><![CDATA[Stosszähne]]></category>
		<category><![CDATA[WWF]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://naturschutz.ch/?p=43669</guid>
		<description><![CDATA[Noch nie sind weltweit so viele Grossfunde an illegalem Elfenbein sichergestellt worden wie im Jahr 2011. Gründe für den intensivierten Handel mit den Stosszähnen von Elefanten sind die steigende Nachfrage in Asien und immer professionellere Schmugglerbanden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><strong><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/800px-An_elephant_herd_at_Jim_Corbett_National_Park.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-42274" title="Elefanten" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/800px-An_elephant_herd_at_Jim_Corbett_National_Park.jpg" alt="" width="800" height="535" /></a>Noch nie sind weltweit so viele Grossfunde an illegalem Elfenbein sichergestellt worden wie im Jahr 2011. Gründe für den intensivierten Handel mit den Stosszähnen von Elefanten sind die steigende Nachfrage in Asien und immer professionellere Schmugglerbanden.</strong></strong></p>
<p>Ein trauriger Rekord: Mit über 23 Tonnen wurde dieses Jahr weltweit mehr illegales Elfenbein bei grossen Beschlagnahmungen (über 800 Kilogramm) sichergestellt als jemals zuvor. Dies teilt TRAFFIC, die internationale Artenschutzorganisation und Tochtergesellschaft des WWF, mit. Hinter dieser Zahl stehen mindestens 2‘500 getötete Elefanten.<br />
Doch die Zahl der getöteten Elefanten ist noch höher, denn die Gesamtmenge am diesjährig beschlagnahmten Elfenbein steht noch nicht fest – Hunderte von kleinen Beschlagnahmungen (unter 800 Kilogramm) sind noch nicht registriert. Es ist davon auszugehen, dass 2011 auch die bisherigen Gesamtmengen sprengt. Hier liegt der Rekord bei 35 Tonnen im Jahr 2009. „2011 war ein furchtbares Jahr für die Elefanten“, bilanziert Tom Milliken von TRAFFIC.</p>
<p>Die Zunahme an sichergestelltem Elfenbein widerspiegelt die intensivierten Aktivitäten des illegalen Elfenbein-Handels. Grund dafür ist gemäss Milliken der boomende Elfenbein-Markt in Asien. Besonders in wirtschaftlich aufsteigenden Ländern dient Elfenbein als Statussymbol und als modische Accessoires.<br />
Das konfiszierte Elfenbein stammt meist aus Ost- und Zentralafrika und gelangt vorwiegend auf dem Seeweg nach Asien. Die kriminellen Schmugglerbanden werden immer professioneller und wechseln die Route ständig, um möglichst unentdeckt zu bleiben. Ihre Zieldestinationen sind meist China und Thailand. Da in Thailand der Handel mit Elfenbein partiell erlaubt ist, benützen die Schmuggler das Land als Zwischenstation. Das afrikanische Elfenbein wird dort umgepackt oder verarbeitet und dann als „thailändisches“ Elfenbein exportiert. Dadurch wird die afrikanische Herkunft verschleiert.</p>
<p>Um den kriminellen Banden das Handwerk zu legen, müssten die Behörden endlich mehr Verantwortung übernehmen. Dazu Milliken: „Da die Schmuggler selbst bei grossen Beschlagnahmungen selten verhaftet und verurteilt werden, stehen sie am Ende als Gewinner da.“</p>
<p><a href="http://www.wwf.ch/" target="_blank">Weitere Informationen</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://naturschutz.ch/news/uber-23-tonnen-elfenbein-beschlagnahmt/43669/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Grösste Rentierherde dramatisch verkleinert</title>
		<link>http://naturschutz.ch/news/grosste-rentierherde-dramatisch-verkleinert/43628</link>
		<comments>http://naturschutz.ch/news/grosste-rentierherde-dramatisch-verkleinert/43628#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 21 Dec 2011 09:58:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefanie Pfefferli</dc:creator>
				<category><![CDATA[Biodiversität]]></category>
		<category><![CDATA[Flora und Fauna]]></category>
		<category><![CDATA[Gebietsschutz]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[George River-Herde]]></category>
		<category><![CDATA[Rentier]]></category>
		<category><![CDATA[Rentierherde]]></category>
		<category><![CDATA[Tundra]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://naturschutz.ch/?p=43628</guid>
		<description><![CDATA[Die weltweit grösste Rentierherde im Osten Kanadas hat sich dramatisch verkleinert. Lokale indigene Gemeinden glauben, dass grosse Industrieprojekte in der Region daran Schuld tragen. Die George River-Herde zählte einst zwischen 800.000 und 900.000 Tiere, und ist nun auf 74.000 Tiere geschrumpft. Dies ist ein Rückgang von bis zu 92%.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/800px-Svalbardrein_pho.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-43629" title="Rentier" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/800px-Svalbardrein_pho.jpg" alt="" width="800" height="556" /></a>Die weltweit grösste Rentierherde im Osten Kanadas hat sich dramatisch verkleinert. Lokale indigene Gemeinden glauben, dass grosse Industrieprojekte in der Region daran Schuld tragen. Die George River-Herde zählte einst zwischen 800.000 und 900.000 Tiere, und ist nun auf 74.000 Tiere geschrumpft. Dies ist ein Rückgang von bis zu 92%.</p>
<p>Die Herde weidet in der Tundra von Québec und Labrador. In den letzten Jahrzehnten ist jedoch ein Grossteil ihres Weidelands von einer Reihe grosser Industrieprojekte zerteilt worden. Der Abbau von Eisenerz, die Überflutung grosser Gebiete für die Erzeugung von Wasserkraft und der Bau von Strassen haben ihren Preis gefordert, sagen die Innu. Rentiere sind ein zentraler Bestandteil der Kultur der lokalen Cree und Innu-Indigenen und sind in Nordamerika auch als Karibu bekannt. Innu-Ältester und Anführer Georges-Ernest Gregoire sagte gegenüber Survival International: &#8220;Das Karibu ist sehr bedeutend für unsere Kultur, unseren Glauben und unsere Gesellschaft als Jäger. Es lebt seit Tausenden von Jahren auf unserem Heimatland Nitassinan.&#8221;</p>
<p>&#8220;Aber all die gewaltigen industriellen &#8220;Entwicklungsprojekte&#8221;, die unserem Land in den letzten 40 Jahren aufgezwungen wurden, haben zusammen ohne Zweifel Auswirkungen auf die Grösse der Karibu-Herde. Deshalb brauchen wir effektive Kontrolle über unser Gebiet und dessen Rohstoffe. Und deshalb müssen wir auch als gleichwertige Partner an Entscheidungen beteiligt werden, die unser Land und die dortigen Tiere beeinflussen.&#8221;</p>
<p>Alex Andrew, ein weiterer Innu, sagte: &#8220;Unsere Ältesten sagen, dass die Tiere als Erste die Folgen all dieser Schäden spüren werden. Der Kreislauf der Nahrungskette wird unterbrochen und viele werden am Ende leiden.&#8221;</p>
<p><a href="http://www.survivalinternational.de/nachrichten/7964" target="_blank">Weitere Informationen</a></p>
<p>Bild: Per Harald Olsen (Wikimedia Commons)</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://naturschutz.ch/news/grosste-rentierherde-dramatisch-verkleinert/43628/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Luchs auf dem Seerücken</title>
		<link>http://naturschutz.ch/news/luchs-auf-dem-seerucken/43574</link>
		<comments>http://naturschutz.ch/news/luchs-auf-dem-seerucken/43574#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 20 Dec 2011 13:21:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefanie Pfefferli</dc:creator>
				<category><![CDATA[Flora und Fauna]]></category>
		<category><![CDATA[Gebietsschutz]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Fotofalle]]></category>
		<category><![CDATA[gerissen]]></category>
		<category><![CDATA[Luchs]]></category>
		<category><![CDATA[Schaf]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://naturschutz.ch/?p=43574</guid>
		<description><![CDATA[In den vergangenen Tagen wurden auf einer Schafweide oberhalb von dem Dorf Salenstein (TG) zwei tote Schafe entdeckt, die von einem Luchs gerissen wurden. Der Jagd- und Fischereiverwaltung Thurgau gelang mit Hilfe einer Fotofalle den Luchs an einem gerissenen Schaf zu fotografieren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/20111219_Luchs_Seeruecken.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-43575" title="luchs fotofalle" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/20111219_Luchs_Seeruecken.jpg" alt="" width="2028" height="1219" /></a>In den vergangenen Tagen wurden auf einer Schafweide oberhalb von dem Dorf Salenstein (TG) zwei tote Schafe entdeckt, die von einem Luchs gerissen wurden. Der Jagd- und Fischereiverwaltung Thurgau gelang mit Hilfe einer Fotofalle den Luchs an einem gerissenen Schaf zu fotografieren.</p>
<p>Seit Juli wurden der Jagd- und Fischereiverwaltung Thurgau, mehrere Luchsbeobachtungen in der Seerückenregion gemeldet.  dass sich ein Luchs auf dem Seerücken aufhalten könnte. Am 28. November und 10. Dezember entdeckte ein Schafhalter auf seiner Weide oberhalb Salenstein je ein totes Schaf mit geringen Bissverletzungen im Kehlbereich. Der Schafhalter schrieb den Tod der Schafe zuerst einem streunenden Hund zu. Das zweite tote Schaf liess der Halter in Absprache mit der Jagd- und Fischereiverwaltung für einige Tage liegen und es wurde eine Fotofalle installiert, in der Hoffnung, dass der Verursacher des Risses an seine Beute zurückkehren würde. Ein Tag später tappte ein Luchs in die Fotofalle.</p>
<p>An hand der Flecken konnte der Luchs idendifiziert werden. Es handelt sich um einen knapp 2-jährig Luchs welcher im Februar 2011 im Val St.-Imier (BE) mit eine Fotofalle fotografiert wurde. Auf welchen Wegen dieses Tier die Distanz von ca. 150 km Luftlinie bis ins Seerückengebiet zurückgelegt hat, ist unbekannt. Da Luchse ein Streifgebiet von 50 bis 100 km2 beanspruchen und der Luchs vom Seerücken in der kommenden Fortpflanzungszeit (Februar-April) voraussichtlich einen Geschlechtspartner suchen wird, ist die Wahrscheinlichkeit gross, dass dieses Tier ein anderes Gebiet aufsuchen wird, wo bereits Luchse vorhanden sind. Die Schafhalter im Seerückengebiet werden jedoch aufgerufen, vorsichtshalber in der nächsten Zeit nach Möglichkeit ihre Schafe nachts einzustallen.</p>
<p>Bild: Jagd- und Fischereiverwaltung</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://naturschutz.ch/news/luchs-auf-dem-seerucken/43574/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

<!-- Performance optimized by W3 Total Cache. Learn more: http://www.w3-edge.com/wordpress-plugins/

Page Caching using disk: enhanced
Database Caching 17/20 queries in 0.076 seconds using disk: basic

Served from: naturschutz.ch @ 2012-02-08 21:44:47 -->
