Wie im aktuellen Alpenmagazin nachzulesen ist, befindet sich das verglichen mit dem einheimischen roten Eichhörnchen (Sciurus vulgaris) deutlich schwerere und durchsetzungsfähigere amerikanische Grauhörnchen (Sciurus carolinensis) in Europa weiter auf dem Vormarsch – In Grossbritannien ist das europäische Eichhörnchen bereits weitgehend verschwunden. Und nun macht sich der Konkurrent auf, auch Kontinentaleuropa zu erobern. Die letzte grosse Hürde: die Alpen.
Neuste Umfragen der Bevölkerung zeigen: die (Schweizer) Luchse sind bei 90% der 505 Befragten in Oberösterreich willkommen, so eine aktuelle Medienmitteilung des Nationalparks Kalkalpen. Neben dem Luchspärchen Freia und Juro, welche im Mai und November letzten Jahres aus der Schweiz in den Nationalpark Kalkalpen umgesiedelt wurden, dürften sich laut Experten aktuell noch zwei weitere Luchse in der Region aufhalten.
Am Sonntag, 13. Mai findet von 11 bis 18 Uhr das Frühlingsfest des SVS-Naturschutzzentrums Neeracherried statt. Zum Muttertag gibt es viele Aktivitäten rund um das Elternsein bei den Tieren, von Supermamas bis zu Rabeneltern und Kuckuckskindern.
Anlässlich des 30-jährigen Bestehens der weltweit ersten Seebelüftung am Baldeggersee veranstalten die Seegemeinden und der Kanton Luzern am 12. Mai 2012 einen Erlebnistag. Die Symptombekämpfung ist zwar einigermassen geglückt, die Ursache des Übels aber bei weitem noch nicht beseitigt.
Gemäss einer neuen Studie reagieren Alpenpflanzen nicht unmittelbar auf klimatische Veränderungen. Ihre Langlebigkeit und die Fähigkeit, sich vegetativ durch Rhizome oder oberirdische Ausläufer zu vermehren, ermöglicht es den Arten, den Prozess des Aussterbens zu verzögern und unter suboptimalen Bedingungen zu überleben, wodurch sie bis zum Ende des 21. Jahrhunderts im Durchschnitt “nur” 44 bis 50 Prozent ihrer heutigen Fläche verlieren werden. Das gesamte Ausmass der aktuellen Klimaerwärmung wird daher erst mit mit jahrzehnte-, wenn nicht jahrhundertelanger Verzögerung erkennbar sein. Besonders sensibel auf die Klimaänderungen reagieren endemische Arten, weil sie aufgrund ihrer Ausbreitungsfähigkeit klimatisch geeignete Areale nicht erreichen können bzw. häufig in Randgebieten der Alpen vorkommen, deren geringere Gipfelhöhen ein Ausweichen in höhere Lagen verunmöglichen.
Seit kurzem treibt sich vermutlich ein schwarzer Panther im Schweizer Mittelland herum. Auswertungen von Fotofallen sollen Aufschluss geben.
Die vier Verbände JagdSchweiz, Pro Natura, Schweizerischer Schafzuchtverband und WWF Schweiz haben sich gemäss einer Medienmitteilung auf gemeinsame Grundsätze, Ziele und Handlungsfelder im künftigen Umgang mit Wolf, Luchs und Bär in der Schweiz geeinigt.
Der Bär M13 ist nach dem Zusammenstoss mit einem Zug der Rhätischen Bahn (RhB) wieder wohlauf. Auch sein Artgenosse der Ofenpass-Bär erkundet munter die Schweiz.
Der 1. Schritt ist geschafft: Das Schreiadler-Paar hat seine Eier gelegt und beginnt jetzt mit dem Brüten. Und Sie können live dabei sein.
Vom 20. bis 22. Juni findet in Rio de Janeiro die Konferenz der Vereinten Nationen über Nachhaltige Entwicklung statt. Das Bundesamt für Raumentwicklung (ARE) nimmt diese Veranstaltung 20 Jahre nach dem denkwürdigen Erdgipfel von 1992 zum Anlass, im jüngsten Heft des «Forums Raumentwicklung» das bisher Erreichte zu bilanzieren und die Herausforderungen zu skizzieren. 20 Jahre [...]