Wanderalbatrosse haben sich dem Klimawandel angepasst. Dank intensiveren Luftströmungen auf der Südhalbkugel erreichen die Vögel ihre Futterplätze schneller. Dadurch hat sich der Bruterfolg der Tiere in den letzten 40 Jahren verbessert und die Vögel konnten an Körpergewicht zunehmen.
Der Klimawandel verändert grossräumig die Gebirgsvegetation. In der ersten paneuropäischen Studie zum Vegetationswandel im Hochgebirge zeigt ein internationales Team unter der Leitung von ForscherInnen der Universität Wien und der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW), dass die Auswirkungen des Klimawandels auf die alpine Vegetation stärker sind als ursprünglich angenommen. Die Ergebnisse werden in der aktuellen Ausgabe [...]
Ein wichtiger Zugvogelrastplatz an der Adria-Ostküste soll Bauland werden.
Erneut herrscht Öl-Alarm vor Neuseelands Küste: Das Wrack des Containerschiffs Rena ist in stürmischer See auseinandergebrochen. Der WWF warnt vor Umweltschäden durch Öl und Ladung.
Vögel und Schmetterlinge „flattern“ dem Klimawandel hinterher, dies stellt der Informationsdienst Wissenschaft in seiner aktuellen Medienmitteilung fest. Die beiden Tiergruppen sind langsamer nach Norden gewandert als es ihre klimatischen Erfordernisse für nötig erscheinen lassen. Der Klimawandel führt zu einer deutlichen Verschiebung der Lebensräume und kann Lebensgemeinschaften aus verschiedenen Tier- und Pflanzengruppen auseinander reissen.
Die weltweiten Bestände von Zahnwalen, wie Tümmler, Schweinswal und Delphin, sind in den vergangenen zehn Jahren dramatisch geschrumpft. 86 Prozent aller Zahnwalarten sind aufgrund von Beifang in Langleinen, Stell- und Schleppnetzen akut bedroht.
Der Hirschkäfer ist das Insekt des Jahres 2012. Damit wurde ein Tier gewählt, dass in der Schweiz vom Aussterben bedroht ist. Hirschkäfer sind sehr selten. Aber trotz der Seltenheit, kennt jeder den unverkennbaren Käfer. Mit der Wahl soll auf die Schönheit und auf das fehlende Habitat der imposanten Käfer hingewiesen werden.
Vögel beobachten und fotografieren erfreuen sich immer grösserer Beliebtheit. Deshalb lancieren die Vogelwarte Sempach und Canon jetzt gemeinsam einen grossen Fotowettbewerb, in welchem die faszinierendsten Vogelaufnahmen gesucht werden.
Die Umweltschutzorganisation WWF warnt davor, dass invasive und vom Menschen eingeschleppte Tierarten von dem ungewöhnlich milden Winter profitieren könnten. „Vor allem kälteempfindliche, nichtheimische Tiere haben dank der hohen Temperaturen bessere Überlebenschancen. Und das hat negative Auswirkungen auf Mensch und Natur“, warnt Volker Homes, Leiter Artenschutz beim WWF Deutschland.
Paradiesvögel, Stachelbürzler, Dickkopfschnäpper und Pirole –exotische Vögel sind nicht nur hübsch anzuschauen, sondern auch von wissenschaftlichem Wert, um die Mechanismen der Evolution zu verstehen. Biologen haben die Stammbäume dieser Vogelfamilien untersucht, die bis zu 25 Millionen Jahre zurückreichen.