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	<title>Naturschutz.ch &#187; Flora und Fauna</title>
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	<description>Das Schweizer Portal für Natur- und Umweltschutz</description>
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		<title>Schweizer Luchse in Österreich</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 08:30:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benjamin Kämpfen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Flora und Fauna]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Wanderungen von zwei ursprünglich aus der Schweiz stammenden Luchse können nun im Internet verfolgt werden, wie die Kora und der Nationalpark Kalkalpen mitteilen. Die beiden Luchse &#8220;Freia&#8221; und &#8220;Juro&#8221; wurden im Mai und Dezember 2011 von der Schweiz in die oberösterreichischen Kalkalpen umgesiedelt, um den dortigen Bestand zu stützen. Um dem grossen öffentlichen Interesse [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-medium wp-image-43205" title="Luchs " src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Lynx_lynx_1_Martin_Mecnarowski-300x202.jpg" alt="" width="300" height="202" />Die Wanderungen von zwei ursprünglich aus der Schweiz stammenden Luchse können nun im Internet verfolgt werden, wie die Kora und der Nationalpark Kalkalpen mitteilen. Die beiden Luchse &#8220;Freia&#8221; und &#8220;Juro&#8221; wurden im Mai und Dezember 2011 von der Schweiz in die oberösterreichischen Kalkalpen umgesiedelt, um den dortigen Bestand zu stützen.</p>
<p>Um dem grossen öffentlichen Interesse an der Bestandsstützung des Luchses in den oberösterreichischen Kalkalpen Rechnung zu tragen, veröffentlicht der Nationalpark Kalkalpen nun regelmässig die Daten der besenderten Luchse „Freia“ und „Juro“ im Internet. Dies ist möglich, weil die beiden Tiere mit Halsbandsendern ausgestattet sind. Die dabei über Satellit gewonnenen Daten werden nun auf der Homepage des Nationalpark Kalkalpen unter www.kalkalpen.at veröffentlicht.</p>
<p>Ein erstes aus der Besenderung gewonnenes Ergebnis zeigt, dass die Luchsin „Freia“ von Mai 2011 bis Januar 2012 ein Gebiet von rund 25.000 Hektar durchstreifte.</p>
<p><a href="http://www.kalkalpen.at/system/web/news.aspx?bezirkonr=0&amp;detailonr=222747386&amp;menuonr=221353046" target="_blank">Nationalpark Kalkalpen</a><br />
<a href="http://www.kora.ch/news/archiv/20120131.htm" target="_blank">KORA</a></p>
<p>Bild: Martin Mecnarowski (Wikimedia Commons)</p>
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		<title>Zaunkönig ist Vogel des Jahres 2012</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 08:28:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benjamin Kämpfen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Biodiversität]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Schweizer Vogelschutz SVS/BirdLife Schweiz hat den Zaunkönig zum Vogel des Jahres 2012 ernannt. Der kleine, braune Winzling zeichnet sich durch eine laut schmetternde Stimme und einen steil aufgerichteten Schwanz aus. In guten Lebensräumen paart sich ein Männchen mit bis zu 5 Weibchen. Diese ziehen die Jungvögel weitgehend selber auf. Zaunkönige brauchen für den Nestbau [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img class="alignnone size-medium wp-image-44751" title="Zaunkoenig_StefanRieben" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Zaunkoenig_StefanRieben-300x200.jpg" alt="Zaunkönig auf der Singwarte" width="300" height="200" />Der Schweizer Vogelschutz SVS/BirdLife Schweiz hat den Zaunkönig zum Vogel des Jahres 2012 ernannt. Der kleine, braune Winzling zeichnet sich durch eine laut schmetternde Stimme und einen steil aufgerichteten Schwanz aus. In guten Lebensräumen paart sich ein Männchen mit bis zu 5 Weibchen. Diese ziehen die Jungvögel weitgehend selber auf. Zaunkönige brauchen für den Nestbau Unterschlupfe und Deckung. Dazu dienen ihnen liegendes Totholz, Asthaufen und unterholzreiche Wälder.<br />
</strong></p>
<p>Laut schmetternd trägt der Zaunkönig bereits in diesen Tagen seinen Gesang von einem erhöhten Ast aus vor. Dabei erreicht er eine Lautstärke von rund 90 Dezibel, was ungefähr so laut ist wie ein Presslufthammer. Der Schweizer Vogelschutz SVS/BirdLife Schweiz hat den Zaunkönig zum Vogel des Jahres 2012 ernannt. Er soll Botschafter sein für einen artenreichen Wald mit viel Totholz und Unterwuchs.</p>
<p><strong>Kleiner Casanova</strong></p>
<p>In milden Wintern grenzt das Zaunkönigmännchen bereits jetzt ein Revier ab mit seinem Gesang. Ab März baut es verschiedene Nester im Rohbau und lockt ein Weibchen an. Dieses wählt ein Nest aus und polstert es aus. Es legt 5-7 Eier. Bereits zu diesem Zeitpunkt schaut sich das Männchen in einem guten Lebensraum nach einem weiteren Weibchen um. Oftmals liegen die Neststandorte der verschiedenen Weibchen nicht in Sichtweite der anderen Weibchen. Bis zu 5 verschiedene Weibchen in einer Brutsaison sind nachgewiesen falls der Lebensraum genügend Nistplätze und Nahrung bietet. Die Aufzucht der Jungen ist dann weitgehend Sache der Weibchen.</p>
<p><strong>Bewohner unterholzreicher Wälder mit Totholz</strong></p>
<p>Der Zaunkönig bevorzugt unterholzreiche Wälder mit viel Totholz. Im Unterholz hält er nach Insekten aller Art Ausschau. Das Nahrungsspektrum reicht von Spinnen, Motten, Weberknechten hin zu Fliegen und anderen Insekten. Das Totholz bietet ihm nebst Nahrung auch zahlreiche Nischen für den Nestbau in Höhlungen von Baumstrünken, Asthaufen, Wurzeltellern und weiteren Nischen.</p>
<p><strong>Schutzmassnahmen: weniger ist oft mehr</strong></p>
<p>Im Wald profitiert der Zaunkönig und mit ihm zahlreiche andere Arten, wenn etwas weniger getan wird, z.B. wenn Asthaufen und umgestürzte Bäume liegen gelassen werden oder abgestorbene, dickere Bäume nicht gefällt werden. In naturverjüngten Laubwäldern findet der Zaunkönig am meisten Nahrung. Ein naturnaher, totholzreicher Wald beherbergt eine grosse Artenvielfalt, daher ist der Zaunkönig auch Botschafter für die laufende SVS-Kampagne „Biodiversität – Vielfalt im Wald“. Aber auch im Siedlungsraum lassen sich mit Asthaufen im Garten und dichten Hecken aus einheimischen Büschen Lebensräume für den Zaunkönig schaffen.</p>
<p><iframe width="560" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/dnQhmRZo5g4" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><a href="http://www.birdlife.ch/content/vogel-des-jahres-2012-zaunkoenig" target="_blank">Schweizer Vogelschutz SVS/BirdLife Schweiz</a></p>
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		<title>Hausrotschwanz als Fokusart für Pestizide</title>
		<link>http://naturschutz.ch/news/hausrotschwanz-als-zeigerar/44713</link>
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		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 07:00:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benjamin Kämpfen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Chemie]]></category>
		<category><![CDATA[Flora und Fauna]]></category>
		<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Agroscope hat den Hausrotschwanz als Fokusart für Pflanzenschutzmittel in Rebbergen gewählt. Bei der Beurteilung von Pflanzenschutzmittel können Forscher nun auf das Risiko für den Hausrotschwanz fokussieren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-medium wp-image-44714" title="Hausrotschwanz" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/25633-300x199.jpg" alt="Hausrotschwanz mit Insekt im Schnabel" width="300" height="199" />Den rötlichen Schwanzfedern verdankt er seinen Namen &#8211; der Hausrotschwanz. Dieser insektenfressende Vogel ist in der ganzen Schweiz zuhause, besonders wohl fühlt er sich auch in den Rebbergen. Doch Reben werden oft mit Pflanzenschutzmitteln vor Schaderregern geschützt. Insekten &#8211; die Beute des Hausrotschwanzes &#8211; kommen zwangsläufig mit solchen Pflanzenschutzmitteln in Kontakt. Frisst ein Hausrotschwanz solche Insekten, kann er bei gewissen Pflanzenschutzmitteln krank werden oder sogar sterben.</p>
<p><strong>Ein Vielfrass unter den Vögeln</strong></p>
<p>Doch weshalb ist diese Art besonders betroffen? Die Antwort liegt in der Nahrungsmenge, die er vertilgt. Der kleine, federleichte Hausrotschwanz ist nämlich ein regelrechter Vielfrass: Er nimmt eine höhere Menge an Insekten und Spinnen pro Körpergewicht auf als grössere Vögel. Dadurch ist er die erste Vogelart in einem Rebberg, die gesundheitliche Probleme kriegen würde.</p>
<p>Agroscope-Forschende haben ihn deshalb zur so genannten „Fokus-Art&#8221; der Rebberge gekürt. So können die Experten für jedes Pflanzenschutzmittel im Rebbau auf das Risiko für den Hausrotschwanz fokussieren. Gilt dieses Risiko als akzeptabel, sind auch die andern insektenfressenden Vögel mit hoher Wahrscheinlichkeit auf der sicheren Seite. Auf diesem Weg sollen die Umwelt geschont und gleichzeitig die Schaderreger im Rebbau unter Kontrolle gebracht werden.</p>
<p><strong>Ökotoxikologische Pflanzenschutzmittel-Prüfung</strong></p>
<p>Moderne Pflanzenschutzmittel müssen folgenden Spagat schaffen: landwirtschaftliche Kulturen vor Schaderregern optimal schützen und zugleich diejenigen Lebewesen schonen, die nicht das Ziel der Pflanzenschutzmassnahmen sind. Um dies zu erreichen, führt die Agroscope-Forschungsgruppe Ökotoxikologie Risikoabschätzungen für solche Lebewesen durch, unter anderem auch für Vögel.</p>
<p>Die Risikobeurteilung verläuft analog zur EU und ist in mehrere Phasen gegliedert: In einer ersten Phase werden einfache Modelle benutzt, in denen im wahrsten Sinne des Wortes «mit dem Schlimmsten gerechnet wird» (worst case). Wenn dabei ein Risiko für Vögel nicht ausgeschlossen werden kann, muss man kompliziertere, aber genauere Modelle benutzen. Die Risikobeurteilung kann jetzt neu für genau diejenigen Vogelarten gemacht werden, die während des Pflanzenschutzmitteleinsatzes tatsächlich in der behandelten Kultur leben und kontaminierte Nahrung fressen könnten, wie etwa für den Hausrotschwanz. Die Fachleute nennen diese Vögel «Fokus-Arten». Jede landwirtschaftliche Kultur hat ihre eigenen Fokus-Arten. Zudem können dieselben Kulturen im Ausland andere Fokus-Arten beherbergen. Deshalb sind die Verhältnisse in der Schweiz gesondert zu erforschen.</p>
<p><a href="http://www.agroscope.admin.ch/aktuell/00198/05299/05494/index.html?lang=de&amp;msg-id=43224" target="_blank">Mitteilung von Agroscope</a></p>
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		<title>Wanderfalke im Aufwind</title>
		<link>http://naturschutz.ch/news/wanderfalke-im-aufwind/44697</link>
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		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 07:47:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benjamin Kämpfen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Biodiversität]]></category>
		<category><![CDATA[Flora und Fauna]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Dem schnellsten Vogel der Schweiz geht es wieder besser: Mittlerweile brüten wieder rund 350 Paare in der Schweiz, wie die Vogelwarte Sempach am Rande ihrer jährlichen Tagung mitteilte. Selbstverständlich ist das nicht, denn in den Fünfzigerjahren erlitt der Wanderfalke massive Bestandeseinbrüche, die zum fast vollständigen Verschwinden aus der Schweiz und weiten Teilen Europas führten. Der Wanderfalke litt unter schlecht abbaubaren Umweltgiften, die vor allem einzelnen Pestiziden zuzuschreiben waren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-medium wp-image-44699" title="20120129_wanderfalke" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/20120129_wanderfalke-300x199.jpg" alt="Wanderfalke" width="300" height="199" />Dem schnellsten Vogel der Schweiz geht es wieder besser: Mittlerweile brüten wieder rund 350 Paare in der Schweiz, wie die Vogelwarte Sempach am Rande ihrer jährlichen Tagung mitteilte. Selbstverständlich ist das nicht, denn in den Fünfzigerjahren erlitt der Wanderfalke massive Bestandeseinbrüche, die zum fast vollständigen Verschwinden aus der Schweiz und weiten Teilen Europas führten. Der Wanderfalke litt unter schlecht abbaubaren Umweltgiften, die vor allem einzelnen Pestiziden zuzuschreiben waren.</p>
<p>Dank Pestizidverboten und einem rigorosen Schutz konnte sich der Wanderfalke in den letzten Jahren langsam aber stetig erholen. Nun brütet der Wanderfalke wieder in allen Landesteilen, vorzugsweise in steilen und unzugänglichen Felswänden. Als hochspezialisierter Jäger ernährt sich der Wanderfalke ausschliesslich von anderen Vögeln, welche er im schnellen Sturzflug erbeutet. In den letzten Jahren hat der Wanderfalke auch den Sprung in die Städte geschafft und brütet regelmässig an Hochkaminen oder anderen markanten Bauten (siehe Webcam-Link unten).</p>
<p>Die Entwicklung des Brutbestands des Wanderfalkens kann dank über 1800 ehrenamtlichen Mitarbeitern der Vogelwarte geschätzt werden. Die Mitarbeiter sind in der ganzen Schweiz unterwegs, um Vögel zu beobachten und zu zählen. Die Schweizerische Vogelwarte analysiert ihre Meldungen und schätzt, wie viele Paare es von den verschiedenen Vogelarten schweizweit gibt.</p>
<p><a href="http://www.vogelwarte.ch" target="_blank">Vogelwarte Sempach</a></p>
<p><a href="http://www.stadt-zuerich.ch/falken" target="_blank">Wanderfalken-Webcam der Stadt Zürich</a></p>
<p>Bild: Jari Peltomäki/Vogelwarte Sempach</p>
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		<title>Orientierungslose Wale in Neuseeland</title>
		<link>http://naturschutz.ch/news/orientierungslose-wale-in-neuseeland/44482</link>
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		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 20:09:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuela Just</dc:creator>
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		<category><![CDATA[News]]></category>
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		<description><![CDATA[Am Montagmorgen wurden im Norden der Südinsel Neuseelands 99 gestrandete Grindwale entdeckt. 22 der fast 100 Tiere sind bereits verendet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/800px-Globicephala_melas_pilot_whale_by_dirk_klaus.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-44483" title="Grindwale" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/800px-Globicephala_melas_pilot_whale_by_dirk_klaus-300x179.jpg" alt="" width="300" height="179" /></a>Am Montagmorgen wurden im Norden der Südinsel Neuseelands 99 gestrandete Grindwale entdeckt. 22 der fast 100 Tiere sind bereits verendet, wie das Schweizer Fernsehen berichtet.</p>
<p>Umweltschützer hoffen, dass die restlichen Wale mit der nächsten Flut ins Meer zurück finden. In der Zwischenzeit versuchten freiwillige Helfer, die Meeressäuger mit nassen Decken vor der prallen Sonne zu schützen.</p>
<p>Für Neuseeland sind Wal-Strandungen keine Seltenheit. Zu Monatsbeginn sind an der gleichen Stelle sieben Finnwale verendet, nachdem Sie an den Strand gespült wurden. Bereits im November des letzten Jahres sind 48 gestrandete Grindwale gestorben. Seit 1840 wurden in Neuseeland mehr als 5 000 Strandungen aufgezeichnet.</p>
<p>Wieso es in Neuseeland immer wieder zu Wal-Strandungen kommt, ist den Wissenschaftlern bis jetzt ein Rätsel.</p>
<p><a title="http://www.tagesschau.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2012/01/23/Vermischtes/Gestrandete-Kleinwale-verenden-in-Neuseeland" href="http://www.tagesschau.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2012/01/23/Vermischtes/Gestrandete-Kleinwale-verenden-in-Neuseeland" target="_blank">Weitere Informationen</a></p>
<p>Bild: Dirk Klaus (Wikimedia Commons)</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Lärmexperimente in der Antarktis</title>
		<link>http://naturschutz.ch/news/unterwasserlarm-ursache-fur-strandung-von-walen/44472</link>
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		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 14:04:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuela Just</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Forscher des Alfred Wenger Instituts für Polarforschung führen Lärmexperimente in der Antarktis durch. Die Versuche werden vom WWF Deutschland und der Whale and Dolphin Conservation Society (WDCS) scharf kritisiert. „Der Höllenlärm unter Wasser wird Kilometer weit übertragen und kann bei Walen und Robben massive Gehörschäden verursachen“, warnt  Stephan Lütter vom WWF Deutschland. Unterwasserlärm gelte als eine mögliche Ursache für die immer wieder beobachteten Strandungen von Meeressäugern.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Orca_wal_2.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-44473" title="Orca_wal_2" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Orca_wal_2-300x220.jpg" alt="" width="300" height="220" /></a>Forscher des Alfred Wenger Instituts für Polarforschung führen Lärmexperimente in der Antarktis durch. Die Versuche werden vom WWF Deutschland und der Whale and Dolphin Conservation Society (WDCS) scharf kritisiert.</p>
<p>Bei den umstrittenen Untersuchungen handelt es sich um so genannte seismische Explorationen. Mit „Airguns“, einer Art Schallkanone, werden Explosionen mit extrem lauten Schallwellen erzeugt. Die Schallwellen wandern durch das Wasser und schallen mehrere Kilometer tief in den Boden. Die Echos geben Aufschluss über die Bodenstruktur und beispielsweise über Erdöl- und Gasvorkommen.</p>
<p>Nachdem das Umweltbundesamt als zuständige deutsche Behörde die Genehmigung für die Untersuchungen des Alfred Wegener Instituts verweigert hatte, werden diese derzeit von einem russischen Kooperationspartner durchgeführt. Karsten Brensing vom WDCS wertet das Verhalten des Polarforschungsinstituts als „skandalös“. Das Alfred Wegener Institut habe zugesagt, besonders gefährliche grossvolumige „Airguns“ zu verzichten. Stattdessen werden die Experimente mit einer russischen Genehmigung unter “falscher Flagge“ ausgeführt. &#8220;Mit diesem Wortbruch untergräbt das Institut internationale Umweltschutzbemühungen&#8221;, kritisiert der Bioakustiker und Meeresbiologe.</p>
<p>„Der Höllenlärm unter Wasser wird Kilometer weit übertragen und kann bei Walen und Robben massive Gehörschäden verursachen“, warnt  Stephan Lutter, Meeresschutzreferent beim WWF Deutschland. Gerade Wale seien auf ein intaktes Gehör für Nahrungssuche Paarung und Kommunikation angewiesen. Unterwasserlärm gelte als eine mögliche Ursache für die immer wieder beobachteten Strandungen von Meeressäugern.</p>
<p><a title="http://www.wwf.de/presse/" href="http://www.wwf.de/presse/" target="_blank">WWF Deutschland</a></p>
<p><a title="http://www.wdcs-de.org/" href="http://www.wdcs-de.org/" target="_blank">WDCS</a></p>
<p>Bild: http://www.noaa.gov/, copied from German Wikipedia</p>
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		<title>Neue Fischart erobert die Schweiz</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Jan 2012 13:09:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Admin2</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Anfang November 2011 wurde im Basler Rhein in der Schweiz ein brauner Fisch entdeckt, der in Deutschland bereits für tiefe Sorgenfalten sorgt: Es handelt sich um die Kessler-Grundel (Ponticola kessleri). Der nachtaktive Bodenfisch, der bis zu 20 cm lang wird, stammt aus dem Schwarzen Meer und seinen Zuflüssen. Die ökologisch anspruchslose und aggressive Fischart ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/?attachment_id=44419" rel="attachment wp-att-44419"><img class="alignleft size-full wp-image-44419" title="kessler-grundel_wiki" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/kessler-grundel_wiki.png" alt="" width="292" height="219" /></a>Anfang November 2011 wurde im Basler Rhein in der Schweiz ein brauner Fisch entdeckt, der in Deutschland bereits für tiefe Sorgenfalten sorgt: Es handelt sich um die Kessler-Grundel (<em>Ponticola kessleri</em>). Der nachtaktive Bodenfisch, der bis zu 20 cm lang wird, stammt aus dem Schwarzen Meer und seinen Zuflüssen. Die ökologisch anspruchslose und aggressive Fischart ist via Rhein-Main-Donau-Kanal nach Mitteleuropa vorgedrungen und erobert seit einigen Jahren den Rhein mit beängstigendem Tempo und mit fatalen Folgen: Mancher einheimischen Fischart droht nun ein harter Konkurrenzkampf mit dem Neuankömmling, was zu einer starken Verschiebung des Faunaspektrums führen könnte. Andere Fischarten komplett verdrängen werde die Kesslergrundel aber wohl nicht, glaubt ein deutscher Experte, der sich vor einem Jahr im &#8220;Spiegel&#8221; zitieren liess.</p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,692317,00.html"><strong>Spiegel</strong></a></p>
<p>Bild: Wikipedia</p>
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		<title>Kleinsäuger im Fokus</title>
		<link>http://naturschutz.ch/news/kleinsauger-im-fokus-3/44359</link>
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		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 10:45:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuela Just</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wussten Sie, dass eine Zwergspitzmaus täglich etwa das Doppelte von ihrem Körpergewicht an Insekten und Spinnen verzehrt? Erkennen Sie eine Biber-Markierstelle an ihrem Duft? Oder haben Sie schon mal beobachtet, wie eine Hausspitzmaus ihren Nachwuchs in Sicherheit bringt? Praktische Tipps zum Schutz der kleinen Säuger und weitere interessante Informationen zu Igel, Biber, Zwergspitzmaus und Co. präsentiert Umwelt Aargau in der Broschüre „Schutz der kleinen Säugetiere – Eine Arbeitshilfe“.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/800px-Haselmaus4.jpg"><img title="Haselmaus Featured" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/800px-Haselmaus4-300x211.jpg" alt="" width="300" height="211" /></a>Wussten Sie, dass eine Zwergspitzmaus täglich etwa das Doppelte von ihrem Körpergewicht an Insekten und Spinnen verzehrt? Erkennen Sie eine Biber-Markierstelle an ihrem Duft? Oder haben Sie schon mal beobachtet, wie eine Hausspitzmaus ihren Nachwuchs in Sicherheit bringt?</p>
<p>Kleinsäugetiere leben fast unbemerkt zwischen uns. Dank ihrer Anpassungsfähigkeit, sind in unserer intensiv genutzten Landschaft fast alle Arten noch erhalten. Vielleicht ist dies der Grund, weshalb sie bei Naturschutzmassnahmen kaum berücksichtigt werden. Es gibt zwar Gesetze zum Schutz der kleinen Tiere: Im Aargau z.B. dürfen Haselmäuse nicht gefangen oder getötet werden und ihre Nester nicht beschädigt oder zerstört werden. Doch wo sind diese Nester und wie kann eine versehentliche Zerstörung verhindert werden? Praktische Tipps zum Schutz der kleinen Säuger und weitere interessante Informationen zu Igel, Biber, Zwergspitzmaus und Co. präsentiert Umwelt Aargau in der Broschüre „Schutz der kleinen Säugetiere – Eine Arbeitshilfe“.</p>
<p>Um ihre Körpertemperatur aufrecht zu erhalten, brauchen Säugetiere viel Nahrung. Auf Nahrungssuche durchstreifen sie Gebiete von mehreren Quadratkilometern (Dachs, Baummarder, Iltis) oder vielen Aren (Spitzmäsue, Haselmäuse). Verbindungswege und trockene Unterschlüpfe sind für die Tiere überlebenswichtig. Hindernisse sind neben Mauern, Zäunen und grossen Gewässern auch deckungsarme Gelände wie z.B. Landwirtschaftsgebiete und Rasen- oder Asphaltflächen. Auch Schächte und Kellereingänge sowie unbedeckte Flaschen, Dosen und Töpfe können zur tödlichen Falle werden.</p>
<p>Die drei wichtigsten Komponenten zum Schutz der kleinen Tiere sind deshalb das Anbieten von Nest- und Versteckstrukturen, die Vermeidung und Beseitigung von Hindernissen und das Erhalten oder Schaffen von deckungsreichen Verbindungswegen. Bereits einfache Massnahmen können viel bewirken. Gestalten auch Sie ihren Garten Kleinsäugetier gerecht!</p>
<p><a title="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/UAG_So_36-1.pdf" href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/UAG_So_36-1.pdf" target="_blank">Zur Arbeitshilfe</a></p>
<p>Bild: Danielle Schwarz</p>
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		<title>Bergfinken-Invasion in der Ajoie</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 10:41:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuela Just</dc:creator>
				<category><![CDATA[Flora und Fauna]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Im jurassischen Vendlincourt JU hat sich laut der Vogelwarte Sempach ein riesiger Schwarm von Bergfinken niedergelassen. Jeden Abend versammeln sich dort Hunderttausende, wenn nicht Millionen von Bergfinken. Ihre Flugmanöver sind ein einzigartiges Naturschauspiel, das viele Zuschauer anzieht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/?attachment_id=44209" rel="attachment wp-att-44209"><img title="Bergfinken_Vogelwarte" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Bergfinken_Vogelwarte.png" alt="" width="687" height="458" /></a>Im jurassischen Vendlincourt JU hat sich laut der Vogelwarte Sempach ein riesiger Schwarm von Bergfinken niedergelassen. Jeden Abend versammeln sich dort Hunderttausende, wenn nicht Millionen von Bergfinken. Ihre Flugmanöver sind ein einzigartiges Naturschauspiel, das viele Zuschauer anzieht.</p>
<p>Wann und wo sich die Bergfinken an einem Massenschlafplatz versammeln, lässt sich nicht voraussagen. Sicher ist aber, dass es ein seltenes Naturschauspiel ist. Es tritt nur alle paar Jahre auf und zwar im Winter. Denn die Bergfinken sind bei uns Wintergäste aus Nordeuropa. Funde von beringten Vögeln deuten auf Russland, Finnland und Schweden als Herkunftsländer.</p>
<p>Bergfinken ernähren sich fast ausschliesslich von Bucheckern (Buchnüsschen), die sie am Waldboden finden. Das Angebot an Bucheckern schwankt stark von Jahr zu Jahr. Diesen Winter gibt es im Jura eine Vollmast, der Waldboden ist übersäht mit den kleinen, eckigen Früchten der Buche.</p>
<p>„Ebenso wichtig für das massenhafte Auftreten der Bergfinken sind schneefreie Verhältnisse, denn unter einer Schneedecke finden die kleinen Singvögel ihre Nahrung kaum mehr.“ erklärt Dr. Lukas Jenni, Wissenschaftlicher Leiter der Vogelwarte. Solange im Jura kein Schnee fällt, kann der riesige Schwarm bleiben. Doch spätestens im April kehren die Bergfinken nach Norden zurück.</p>
<p>Das Schwarmverhalten schützt die Bergfinken auch vor Feinden. Sperber, Mäusebussard und Wanderfalke versuchen, vom reichen Angebot an Bergfinken zu profitieren. Diese wiederum versuchen, ihre Feinde mit wilden Flugspielen zu verwirren.</p>
<p><a href="http://www.vogelwarte.ch/3437">Vogelwarte Sempach</a></p>
<p>Bild: © Marcel Burkhard</p>
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		<title>Wanderalbatros: Gewinner des Klimawandels?</title>
		<link>http://naturschutz.ch/news/wanderalbatros-gewinner-des-klimawandels/44271</link>
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		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 17:07:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuela Just</dc:creator>
				<category><![CDATA[Flora und Fauna]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Albatros]]></category>
		<category><![CDATA[Biologie]]></category>
		<category><![CDATA[Meer]]></category>

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		<description><![CDATA[Wanderalbatrosse haben sich dem Klimawandel angepasst. Dank intensiveren Luftströmungen auf der Südhalbkugel erreichen die Vögel ihre Futterplätze schneller. Dadurch hat  sich der Bruterfolg der Tiere in den letzten 40 Jahren verbessert und die Vögel konnten an Körpergewicht zunehmen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Diomedea_exulans_-Southern_Ocean_Drakes_Passage_-flying-8.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-44272" title="Wanderalbatros" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Diomedea_exulans_-Southern_Ocean_Drakes_Passage_-flying-8-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a>Wanderalbatrosse haben sich dem Klimawandel angepasst. Dies berichtet der Informationsdienst Wissenschaft in einer Pressemitteilung. Dank intensiveren Luftströmungen auf der Südhalbkugel erreichen die Vögel ihre Futterplätze schneller. Dadurch hat  sich der Bruterfolg der Tiere in den letzten 40 Jahren verbessert und die Vögel konnten an Körpergewicht zunehmen.</p>
<p>Es besteht jedoch kein Grund zur Freude: Treten die prognostizierten Folgen des Klimawandels ein und verschieben sich die Windmuster der Antarktis weiterhin, so könnten diese positiven Folgen des Klimawandels von kurzer Dauer sein.</p>
<p>Der Wanderalbatros ist mit einer Flügelspannweite von über drei Metern der grösste Seevogel der Welt. Auf der Suche nach Nahrung legt er tausende Kilometer zurück. Die Aufzucht der Jungen dauert ein Jahr, weshalb die Vögel nur jedes zweite Jahr auf den subantarktischen Inseln brüten. Weltweit wird die Gesamtpopulation des Wanderalbatros auf 8 000 Brutpaare geschätzt, wobei im letzen Vierteljahrhundert bei allen Populationen ein Rückgang verzeichnet wurde.</p>
<p><a title="http://www.idw-online.de/de/news458912" href="http://www.idw-online.de/de/news458912" target="_blank">Weitere Informationen</a></p>
<p>Bild: Lieutenant Elizabeth Crapo, NOAA Corps: NOAA Photo Library (Wikimedia Commons)</p>
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