Wie das Amt für Natur, Jagd und Fischerei bekannt gibt, litt der Luchs Wero, der Anfang August bei Wattwil völlig entkräftet aufgefunden wurde und getötet werden musste, an Staupe. Damit wurde diese Virus-Erkrankung erstmals bei einem eurasischen Luchs nachgewiesen.
Wie naturschutz.ch im Juli bereits berichtete, hat der Europäische Gerichtshof Italien wegen der Jagdfreigaben geschützter Vogelarten verurteilt. Dieses Urteil zeigt nun endlich die ersten Konsequenzen. Die Lombardei und das Veneto, welche die grosszügigsten Ausnahmegenehmigungen zur Jagd auf geschützte Finken und Pieper erlassen hatten, haben die Veröffentlichung der Abschussfreigaben auf unbestimmte Zeit verschoben.
Wie der Tagesanzeiger berichtet, ist beim Bucheggplatz mitten in Zürich eine kleine Population des Zentraleuropäischen Leuchtkäfers entdeckt worden. Laut Fachleuten haben sich die Tierchen den Standort vermutlich nicht freiwillig ausgesucht. Es wird vermutet, dass die kleinen Käfer in Wurzelballen von Strauchpflanzen mitgeschleppt worden sind.
Wie das Bundesamt für Umwelt BAFU heute bestätigt hat, ist im Kanton Wallis die Präsenz eines Wolfspaares aufgrund von DNA-Analysen nachgewiesen worden. Gleichzeitig bleibt aber die Abschussbewilligung für einen Wolf in diesem Gebiet gültig.
Der europäische Schmetterlings-Index zeigt steil nach unten: Laut dem Forum Biodiversität sind 1990 sind die Schmetterlingsbestände in den Wiesen und Weiden Europas um fast 70 Prozent zurückgegangen. Die ökologische Qualität des Graslands hat sich offenbar massiv verschlechtert.
Der Schmetterlings-Index, oder auf Englisch «European Grassland Butterfly Indicator» ist einer der Biodiversitätsindikatoren der europäischen Umweltagentur. Er basiert [...]
In einer Masterarbeit wurde an ausgewählten Orten in der Schweiz die Kenntnisse von fast 800 Personen über invasive Pflanzenarten und ihre Einstellungen zu entsprechenden Managementmassnahmen untersucht.
Das Komitee gegen den Vogelmord hat nach 15 Jahren ewigen Rechtsstreites mit über 50 gewonnen Prozessen im vergangenen Jahr bei der EU-Kommission eine Umweltbeschwerde gegen Italien eingereicht. Nun ist das Urteil gefällt.
In einem Interview mit “Beobachter Natur” verteidigt Reinhard Schnidrig, Chef der Sektion Jagd, Wildtiere und Waldbiodiversität im Bundesamt für Umwelt (Bafu), die Abschusspraxis des Kantons Wallis. Die Bewilligung zum Abschuss scheine ihm richtig und man könne zurzeit keinen Wolf gebrauchen, der sich auf Rinder spezialisiere. “Im betroffenen Gebiet im Mittelwallis weiden rund 2000 Rinder. Wir [...]
Nachdem ein Wolf im Wallis nicht nur Schafe, sondern mutmasslich auch zwei Rinder gerissen hat, wurde nun der Abschuss eines Wolfes im entsprechenden Gebiet angeordnet. Weil der Wolf in der Schweiz geschützt ist, ist der Abschuss nur in Ausnahmefällen möglich.
Im Wallis hat ein Wolf letzte Woche ein Rind gerissen. Bereits zwei Tage später wurde ein anderes Rind angegriffen, das aber mit Verletzungen davonkam.