In enger Zusammenarbeit haben die Eidg. Zollverwaltung (EZV), kantonale Veterinärämter, Bieneninspektoren, der Verein deutschschweizerischer und rätoromanischer Bienenfreunde VDRB sowie das Bundesamt für Veterinärwesen (BVET) einen grossangelegten Schmuggel von Bienenvölkern aufgedeckt. Um die Einschleppung von Bienenkrankheiten und Parasiten zu verhindern, mussten Dutzende von Völkern vernichtet werden, wie die Bundesverwaltung aktuell informiert.
Wie diverse Schweizer Medien heute berichten, hat Greenpeace laut eigenen Angaben im Raum Basel genmanipulierten Raps gefunden, der in der Schweiz weder zum Anbau noch zum Import als Lebens- oder Futtermittel zugelassen ist. Die Pflanzen wuchsen in der Nähe von Bahn- und Schiffs-Infrastruktur und seien daher wohl verwildert, schreibt die Nachrichtenagentur sda.
Am kommenden Dienstag 29. Mai gilt es ernst: dann findet in der Sommersession des Nationalrats die Abstimmung über ein Importverbot von walartigen Tieren (Cetacea), statt. Ein Importverbot würde dem Umstand Rechnung tragen, dass Delphine und Wale in Gefangenschaft nicht artgerecht gehalten werden können. Gemeinsam mit der Tierschutzorganisation OceanCare plädieren Peter Reber, Dodo Hug, Efisio Contini und Rick Laine dafür, dass die Meeressäuger ins Meer und nicht in die Schweiz gehören.
Der Bund will zusammen mit den Imkerorganisationen und den Kantonen die Gesundheit der Honigbienen fördern und die Zahl der Seuchenfälle senken. Der neu geschaffene Bienengesundheitsdienst, kurz BGD, ist eine Selbsthilfeorganisation der Imkerbranche mit eigener Rechtspersönlichkeit und steht unter der Aufsicht des Bundesamts für Veterinärwesen (BVET); Mitglieder sind Imkervereine sowie Imkerinnen und Imker.
Die aktuelle Verlosung ist beendet und das naturschutz.ch-Team bedankt sich ganz herzlich bei allen 89 Wettbewerbs-Teilnehmern! Wir freuen uns, die Gewinner der Auslosung bekannt zu geben und gratulieren Andreas Dietsche und Yves Gärtner ganz herzlich zu je einem Exemplar des praktischen Exkursionsführers “Handbuch Vogelexkursionen”!
Diesen Winter sind gesamtschweizerisch nahezu 50% aller Bienen-Völker eingegangen, wobei keine signifikanten regionalen Unterschiede zu beobachten sind. Der Bundesrat wird daher demnächst Massnahmen beschliessen.
Zwei Jahre nach dem internationalen Tigergipfel in St. Petersburg fehlt es vielen Schutzzonen noch immer an Personal. Das zeigt eine Analyse des WWF. Auch die Strafverfolgung von Wilderei und Schmuggel seitens der Behörden ist ungenügend. So lässt sich das angestrebte Ziel, die heutige Zahl der Tiger von 3‘200 auf 6‘400 zu verdoppeln, nicht erreichen.
Wie der Informationsdienst Wissenschaft idw aktuell mitteilt, sind die Landwirte mehr und mehr von der Honigbiene abhängig. Der Grund: Mit wachsender Entfernung der Felder zu naturbelassenen Flächen – welche bekanntlich immer seltener werden – verringert sich die Vielfalt anderer Bestäuber dramatisch, welche somit als Alternative zur Honigbiene ausfallen. Ackerbohne, Blaubeere, Kirsche, Mandel oder Raps sind jedoch zwingend auf Insektenbestäubung angewiesen: Sie bilden sonst weniger oder sogar gar keine Früchte.
Im Gebiet des Rheinhafens in Basel wurden Larven des Asiatischen Laubholzbockkäfers entdeckt, wie die Basler Zeitung BAZ in ihrer gestrigen Ausgabe berichtet. Das Bundesamt für Umwelt (BAFU) zeigt sich besorgt, denn das Insekt gilt als höchst schädlich für die heimische Pflanzenwelt.
Am vergangenen Freitag, 18. Mai, fand der erste Internationale Tag der Pflanze statt. Laut WWF Schweiz hat unser Land allen Grund, diesen Aktionstag ernst zu nehmen: Die Schweiz gehört zu den Ländern, in denen europaweit am meisten Pflanzen vom Aussterben bedroht sind. Mehr als ein Drittel der Schweizer Pflanzen steht auf der Roten Liste der bedrohten Arten. Problematisch ist dies vor allem deshalb, weil die Schweiz für viele Pflanzen eine besondere Verantwortung trägt.