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	<title>Naturschutz.ch &#187; News</title>
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	<description>Das Schweizer Portal für Natur- und Umweltschutz</description>
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		<title>Schmuggel-Skandal um Bienenvölker!</title>
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		<pubDate>Thu, 24 May 2012 08:51:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nora Kieselbach</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In enger Zusammenarbeit haben die Eidg. Zollverwaltung (EZV), kantonale Veterinärämter, Bieneninspektoren, der Verein deutschschweizerischer und rätoromanischer Bienenfreunde VDRB sowie das Bundesamt für Veterinärwesen (BVET) einen grossangelegten Schmuggel von Bienenvölkern aufgedeckt. Um die Einschleppung von Bienenkrankheiten und Parasiten zu verhindern, mussten Dutzende von Völkern vernichtet werden, wie die Bundesverwaltung aktuell informiert.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Apis_indica.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-48601" title="Honigbiene" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Apis_indica-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a>In enger Zusammenarbeit haben die Eidg. Zollverwaltung (EZV), kantonale Veterinärämter, Bieneninspektoren, der Verein deutschschweizerischer und rätoromanischer Bienenfreunde VDRB sowie das Bundesamt für Veterinärwesen (BVET) einen grossangelegten Schmuggel von Bienenvölkern aufgedeckt. Um die Einschleppung von Bienenkrankheiten und Parasiten zu verhindern, mussten Dutzende von Völkern vernichtet werden, wie die Bundesverwaltung aktuell informiert.</p>
<p>Ein Drittel der weltweiten Ernährung hängt von der Bestäubungsleistung der Bienen ab. Die Biene ist hinter den Rindern und Schweinen das drittwichtigste Nutztier. Bienenverluste wie im letzten Winter, <a href="http://naturschutz.ch/news/jedes-zweite-bienenvolk-starb/48525" target="_blank">naturschutz.ch hat darüber berichtet</a>, sind deshalb ein gravierender Einschnitt für die Imkerbranche.</p>
<p>Eine Firma &#8211; angeblich aus dem Kanton Zug &#8211; nutzte die Bienenvölkerverluste, die im letzten Winter entstanden sind aus und bot Imkern in der ganzen Schweiz via Internet sogenannte Kunstschwärme zum Preis von 135 Franken an. Der Lieferant gab den Interessenten am Telefon an, es handle sich um Schweizer Bienen, vornehmlich aus dem Tessin. Auf Hinweis des VDRB schöpfte das Zuger Veterinäramt Verdacht, weil die Bildung von Kunstschwärmen in dieser Jahreszeit in der Schweiz gar nicht möglich war. Ausserdem war die Firma in der Innerschweiz nicht auffindbar. Die Zollfahndung wurde eingeschaltet und weitere Ermittlungen eingeleitet. Am 1. Mai 2012 gelang es der Grenzwache, illegale Einfuhren über verschiedene unbesetzte Grenzübergänge im Raum Rafz aufzudecken.</p>
<p>Weitere Abklärungen der Zollfahndung zusammen mit den kantonalen Veterinärämtern und Bieneninspektoren sowie dem Bundesamt für Veterinärwesen ergaben, dass weitere Imker Bienenvölker illegal eingeführt hatten. Um die Verschleppung von Seuchen oder Parasiten zu verhindern, mussten Dutzende Völker (Kunstschwärme) vernichtet werden. Denn durch den illegalen Import von Bienen besteht ein erhebliches Risiko, dass gefährliche Krankheitskeime und Parasiten wie der kleine Beutenkäfer oder die Tropilaelaps-Milbe eingeschleppt werden. Die Gefährlichkeit von solchen Parasiten zeigt das Beispiel der Varroa-Milbe, welche vor rund 25 Jahren aus Asien durch den Import von Bienen in die Schweiz eingeführt wurde. Seither müssen die heimischen Bienenvölker regelmässig durch die Imker behandelt werden. Ohne diese Pflege würden sämtliche Völker eingehen. Die Varroa-Milbe und die durch diese Parasiten begünstigten Krankheitserreger werden zudem als Hauptursache für das Bienensterben genannt.</p>
<p>Bild: Ghimire Bishwo (Wikimedia Commons)</p>
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		<title>Gentech-Raps in Basel: verboten verwildert</title>
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		<pubDate>Thu, 24 May 2012 08:35:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nora Kieselbach</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie diverse Schweizer Medien heute berichten, hat Greenpeace  laut eigenen Angaben im Raum Basel genmanipulierten Raps gefunden, der in der Schweiz weder zum Anbau noch zum Import als Lebens- oder Futtermittel zugelassen ist. Die Pflanzen wuchsen in der Nähe von Bahn- und Schiffs-Infrastruktur und seien daher wohl verwildert, schreibt die Nachrichtenagentur sda.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/800px-Rapsfeld_2007.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-42300" title="Rapsfeld" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/800px-Rapsfeld_2007-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a>Wie diverse Schweizer Medien heute berichten, hat Greenpeace  laut eigenen Angaben im Raum Basel genmanipulierten Raps gefunden, der in der Schweiz weder zum Anbau noch zum Import als Lebens- oder Futtermittel zugelassen ist. Die Pflanzen wuchsen in der Nähe von Bahn- und Schiffs-Infrastruktur und seien daher wohl verwildert, schreibt die Nachrichtenagentur sda.</p>
<p>An insgesamt drei Standorten, konkret in Basel-Kleinhüningen und -St.Johann sowie in Muttenz, wurde Raps der herbizidresistenten Monsanto-Sorte GT73 gefunden, teilte die Umweltorganisation Greenpeace gestern mit. Das Öko-Büro Biome habe in ihrem Auftrag 136 Pflanzen in der Nordwestschweiz getestet; 29 davon seien genmanipuliert gewesen. Greenpeace vermutet, dass Rapssamen beim Entladen von Schiffen oder aus Bahnwagen gefallen und dann gekeimt sind. Aktivisten sind nun damit beschäftigt, die betreffenden Pflanzen einzusammeln und den zuständigen kantonalen Behörden zu übergeben.</p>
<p>Dabei ist es weder in der Schweiz noch in der EU erlaubt, Gentech-Raps in die Natur freizusetzen. Einmal verwildert, ist diese Ölpflanze kaum mehr aus der Umwelt zu entfernen, da sie sich schnell ausbreitet und Samen noch nach Jahren keimen; Langzeit-Gesundheitsstudien fehlen und resistente Unkräuter drohen. Der für chemieintensive Landwirtschaft modifizierte Gentech-Raps wird in den USA und Kanada angebaut, wo inzwischen kaum mehr Gentech-freier Raps zu finden ist, weder als Saatgut noch auf Feldern. Auch beim Export nach Europa kommt so kontaminierte Ware mit.</p>
<p>Die Greenpeace-Aktion vom Mittwoch ist vor dem Hintergrund zu sehen, dass das derzeitige Gentech-Moratorium für landwirtschaftlichen Anbau Ende 2013 ausläuft. Im Bundesparlament wird über die Verlängerung diskutiert.</p>
<p><a href="http://www.greenpeace.org/switzerland/de/News_Stories/Newsblog/in-basel-waechst-gentech-raps/blog/40566/" target="_blank">Weitere Informationen</a></p>
<p>Bild: Daniel Schwen (Wikimedia Commons)</p>
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		<title>Musik für Delphin-Importverbot</title>
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		<pubDate>Thu, 24 May 2012 07:08:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nora Kieselbach</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am kommenden Dienstag 29. Mai gilt es ernst: dann findet in der Sommersession des Nationalrats die Abstimmung über ein Importverbot von walartigen Tieren (Cetacea), statt. Ein Importverbot würde dem Umstand Rechnung tragen, dass Delphine und Wale in Gefangenschaft nicht artgerecht gehalten werden können. Gemeinsam mit der Tierschutzorganisation OceanCare plädieren Peter Reber, Dodo Hug, Efisio Contini und Rick Laine dafür, dass die Meeressäuger ins Meer und nicht in die Schweiz gehören.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Dolphind.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-48628" title="Delphin Delfin Stenella Plagiodon" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Dolphind-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Am kommenden Dienstag 29. Mai gilt es ernst: dann findet in der Sommersession des Nationalrats die Abstimmung über ein Importverbot von walartigen Tieren (Cetacea) statt. Ein Importverbot würde dem Umstand Rechnung tragen, dass Delphine und Wale in Gefangenschaft nicht artgerecht gehalten werden können. Gemeinsam mit der Tierschutzorganisation OceanCare plädieren Peter Reber, Dodo Hug, Efisio Contini und Rick Laine dafür, dass die Meeressäuger ins Meer und nicht in die Schweiz gehören.</p>
<p>Wie OceanCare auf ihrer Homepage mitteilt, haben die Musiker alle in ihren Liedern schon Delphine oder Wale besungen, unterstützen deshalb ein Importverbot für walartige Tiere und fordern in von OceanCare produzierten Videobotschaften, dass die Meeressäuger als freie Wildtiere respektiert werden.„Wenn Delphine in Delphinarien auf engstem Raum leben müssen, kann das nicht artgerecht sein. Und dass dafür sogar wilde Delphine gefangen werden, finde ich wirklich schlimm“, begründet Peter Reber sein Engagement. Auch für Dodo Hug ist klar: „Jedes Becken ist für Delphine zu klein. Der Delphin gehört ins Meer – alles andere ist einfach nur traurig“. Und Rick Laine regt an: „Stellen Sie sich vor, sie müssten für den Rest ihres Lebens in einer Badewanne stehen und es kommen Leute vorbei, die zuschauen, wie Sie auf und ab springen. Die Menschheit ist über den Punkt hinweg, wo sie den Tieren Vergleichbares antun muss.“</p>
<p>Weltweit verzichten immer mehr Länder freiwillig oder per Gesetz auf Import, Haltung oder Zurschaustellung von Delphinen und Walen. Freiwillig auf Delphinarien verzichten Estland, Lettland, Luxemburg, Österreich, Polen, Rumänien, die Slowakei, Tschechien, Ungarn, Norwegen und England. In Deutschland schrumpft die  Zahl der Delphinarien bis Ende Jahr von neun auf zwei Betriebe. Gesetzliche Verbote bezüglich Cetacea bestehen in Zypern (Halte- und Importverbot), Kroatien und Slowenien (Halteverbot), Ungarn, Indien, Vietnam, Malaysia und Argentinien (Importverbot), Costa Rica (Zurschaustellungsverbot) und Chile (Zurschaustellungs-, Import- und Exportverbot). Ein Schweizer Importverbot für Delphine und Wale wäre also zeitgemäss und würde keinen Präzedenzfall schaffen.</p>
<p>In der Schweiz verzichten wissenschaftlich geführte Zoos auch ohne gesetzliches Verbot bereits seit langem auf diese Tiere. Sie sind sich der Problematik artgerechter Haltung bewusst. Eine möglichst naturgetreue Nachbildung des Lebensraumes übersteigt alles Machbare: In Freiheit legen Delphine und Wale täglich Distanzen von bis zu 100 Kilometer zurück und tauchen 500 Meter weit in die Tiefe ab.</p>
<p>Ein Rechtsgutachten der Stiftung für das Tier im Recht (TIR) zeigt, dass ein solches Verbot  mit der Bundesverfassung absolut vereinbar wäre. Dass Delphinarien auch aus tierethischer Sicht nicht legitim sind, macht ein Gutachten des „ethik-labor“ deutlich.</p>
<p><a href="http://www.oceancare.org/" target="_blank">OceanCare<br />
</a><a href="http://www.tierimrecht.org/" target="_blank">Stiftung für das Tier im Recht (TIR)<br />
</a><a href="http://www.ethik-labor.ch/" target="_blank">ethik-labor</a></p>
<p>Bild: sheilapic76 (Wikimedia Commons)</p>
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		<title>Honigbienen neu mit Gesundheitsdienst</title>
		<link>http://naturschutz.ch/news/honigbienen-neu-mit-gesundheitsdienst-2/48614</link>
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		<pubDate>Wed, 23 May 2012 13:34:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nora Kieselbach</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Bund will zusammen mit den Imkerorganisationen und den Kantonen die Gesundheit der Honigbienen fördern und die Zahl der Seuchenfälle senken. Der neu geschaffene Bienengesundheitsdienst, kurz BGD, ist eine Selbsthilfeorganisation der Imkerbranche mit eigener Rechtspersönlichkeit und steht unter der Aufsicht des Bundesamts für Veterinärwesen (BVET); Mitglieder sind Imkervereine sowie Imkerinnen und Imker. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Ohne-Titel4.png"><img title="Honigbiene" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Ohne-Titel4-300x271.png" alt="" width="300" height="271" /></a>Wie der Bundesrat aktuell informiert, will der Bund zusammen mit den Imkerorganisationen und den Kantonen die Gesundheit der Honigbienen fördern und die Zahl der Seuchenfälle senken. Der neu geschaffene nationale Bienengesundheitsdienst, kurz BGD, ist eine Selbsthilfeorganisation der Imkerbranche mit eigener Rechtspersönlichkeit und steht unter der Aufsicht des Bundesamts für Veterinärwesen (BVET); Mitglieder sind Imkervereine sowie Imkerinnen und Imker. Mit der Verabschiedung der Verordnung über die Unterstützung des Bienengesundheitsdienstes hat der Bundesrat die rechtlichen Grundlagen für den BGD geschaffen sowie dessen Aufgaben und Finanzierung geregelt: Branche, Kantone und Bund teilen sich die Kosten.</p>
<p>Bienenkrankheiten sind ein grosses Problem in der heutigen Imkerei. Die vor rund 25 Jahren in die Schweiz eingeschleppte Varroa-Milbe und die durch diese Parasiten übertragenen Viren werden als Hauptursachen für das Bienensterben genannt. Auch die Sauerbrut, eine bakterielle Erkrankung, verursacht jährlich massive Verluste. Um eine nachhaltige Prävention und eine effiziente Bekämpfung der Bienenkrankheiten zu gewährleisten, sind umfassendes Fachwissen und Gesundheitskonzepte erforderlich.</p>
<p>Der BGD soll dazu beitragen, die Bienengesundheit nachhaltig zu fördern und damit die Zahl der Seuchenfälle mittelfristig zu senken. Dies soll vor allem durch verstärkte Krankheitsprävention und Ausbildung erreicht werden. Im Weiteren soll der BGD die für die Förderung der Bienengesundheit wichtige Schnittstelle zwischen Forschung, staatlicher Bienenseuchenbekämpfung und Imkerschaft stärken. Zu den Aufgaben des BGD gehören zudem die Beratung sowie die Aus- und Weiterbildung der Imkervereine, der Imkerinnen und Imker, die Unterstützung der kantonalen Vollzugsbehörden, die Erarbeitung eines Gesundheitskonzeptes und die Überwachung der Bienengesundheit. Indem Imkerinnen und Imker über den korrekten Einsatz von Tierarzneimitteln und anderen Hilfsstoffen aufgeklärt werden, wird indirekt auch die Herstellung von einwandfreiem Schweizer Honig gefördert.</p>
<p><a href="http://www.news.admin.ch/message/index.html?lang=de&amp;msg-id=44665" target="_blank">Weitere Informationen</a></p>
<p><a href="http://www.bvet.admin.ch/" target="_blank">Bundesamt für Veterinärwesen BVET</a></p>
<p>Bild: Marcos André (Wikimedia Commons)</p>
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		<title>Klimawandel macht Alpenwetter nicht verrückt</title>
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		<pubDate>Wed, 23 May 2012 12:36:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nora Kieselbach</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie der Standart.at aktuell schreibt, sorgt der Klimawandel für im Durchschnitt höhere Temperaturen - soviel ist unbestritten. Einen Trend zu mehr Variabilität konnten die Forscher in den letzten 30 Jahren aber nicht feststellen. Die Temperaturschwankungen sind in den letzten Jahrzehnten sogar geringer geworden, so dass trotz Klimawandel keine vermehrten Wetterextreme in den Alpen auftreten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Mountains__Clouds.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-48592" title="Alpen Wolke Wetter" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Mountains__Clouds-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a>Wie die Zeitung der Standart.at aktuell schreibt, sorgt der Klimawandel für im Durchschnitt höhere Temperaturen &#8211; soviel ist unbestritten. Einen Trend zu mehr Variabilität konnten die Forscher in den letzten 30 Jahren aber nicht feststellen. „Die Temperaturschwankungen sind in den letzten Jahrzehnten sogar geringer geworden&#8221;, wird Klimatologe und Studienautor Reinhard Böhm von der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) in Wien zitiert.</p>
<p>Die ZAMG-Forscher gingen in einer kürzlich im renommierten Wissenschaftsmagazin „European Physical Journal“ veröffentlichten Studie der Frage nach, ob durch den Klimawandel das Wetter im Alpenraum immer stärker zu Extremereignissen neigt. Böhm: „Unbestritten ist, dass es in den letzten Jahrzehnten wärmer wurde, im Alpenraum sogar stärker als im weltweiten Mittel. Damit werden natürlich auch Hitzewellen häufiger. Wir werden aber oft mit der Frage konfrontiert, ob mit dem Klimawandel auch die Schwankungen insgesamt immer häufiger und stärker werden. Ob sich also immer mehr Hitzewellen, Kältewellen, Trockenperioden und Starkniederschläge aneinanderreihen.&#8221;</p>
<p>Die Resultate der Untersuchung liessen sogar die Wissenschafter staunen. Erstens: In den vergangenen 250 Jahren wurden im Alpenraum die saisonalen und jährlichen Schwankungsbreiten heiss-kalt, trocken-feucht nicht stärker und damit nicht extremer. Zweitens: Auch die vergangenen 30 Jahre, die stark durch den Einfluss des Menschen geprägt sind, zeigen im Vergleich zu den Jahrzehnten davor keinen Trend zu mehr Variabilität. Und drittens: In Langzeitverläufen zeigen sich bei Temperatur, Niederschlag und Luftdruck zwei lange Wellen der Variabilität mit einer Wiederkehrzeit von etwa hundert Jahren.</p>
<p>Variabler, d.h. &#8220;verrückter&#8221;, war das Klima in der Mitte der beiden vergangenen Jahrhunderte, weniger variabel , also &#8220;ruhiger&#8221;, zu Beginn und Ende der Jahrhunderte. Diese langen Wellen lassen sich vorerst nicht erklären. Eine mögliche Ursache sind Wechselwirkungen mit den Ozeanen, die im Klimasystem sozusagen ein Langzeitgedächtnis besitzen, heisst es in der Studie.</p>
<p><a href="http://www.zamg.ac.at/aktuell/index.php?seite=1&amp;artikel=ZAMG_2012-05-22GMT08:15" target="_blank">Weitere Informationen</a></p>
<p>Bild: Rachel Theca (Wikimedia Commons)</p>
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		<title>Verlosung &#8220;Handbuch Vogelexkursionen&#8221; beendet</title>
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		<pubDate>Wed, 23 May 2012 08:58:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nora Kieselbach</dc:creator>
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		<category><![CDATA[ZVS/BirdLife Zürich]]></category>

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		<description><![CDATA[Die aktuelle Verlosung ist beendet und das naturschutz.ch-Team bedankt sich ganz herzlich bei allen 89 Wettbewerbs-Teilnehmern! Wir freuen uns, die Gewinner der Auslosung bekannt zu geben und gratulieren Andreas Dietsche und Yves Gärtner ganz herzlich zu je einem Exemplar des praktischen Exkursionsführers "Handbuch Vogelexkursionen"!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Titelbild_Handbuch_Vogelexkursionen_V2.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-47050" title="a_titelseite_3.indd" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Titelbild_Handbuch_Vogelexkursionen_V2-212x300.jpg" alt="" width="212" height="300" /></a>Die aktuelle Verlosung ist beendet und das naturschutz.ch-Team bedankt sich ganz herzlich bei allen 89 Wettbewerbs-Teilnehmern! Wir freuen uns, die Gewinner der Auslosung bekannt zu geben und gratulieren ganz herzlich</p>
<p><strong>Andreas Dietsche</strong> und <strong>Yves Gärtner</strong></p>
<p>zu je einem Exemplar des praktischen Exkursionsführers<br />
- Wüst, M., Michel, S., Heller, St. (2012): <strong>Handbuch Vogelexkursionen</strong>.</p>
<p>naturschutz.ch wünscht Andreas und Yves viel Spass auf der nächsten Vogelexkursion!</p>
<p>Leider nicht gewonnen, aber trotzdem an weiteren Informationen zum neuen Exkursionsführer interessiert? <a href="http://naturschutz.ch/tipps/buchrezensionen/handbuch-vogelexkursionen/47042" target="_blank">Hier</a> ist die Buchrezension nachzulesen. Oder man kann das Buch gleich direkt bei <a href="http://www.birdlife-zuerich.ch" target="_blank">ZVS/Birdlife</a> beziehen.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Gaskombikraftwerk in Cornaux NE geplant</title>
		<link>http://naturschutz.ch/news/gaskombikraftwerk-in-cornaux-ne-geplant/48528</link>
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		<pubDate>Tue, 22 May 2012 20:32:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>naturschutz.ch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Groupe E hat heute Morgen das Baubewilligungsgesuch für ein Gaskombikraftwerk in Cornaux (NE) bei den Gemeindebehörden eingereicht. Das Gaskombikraftwerk wird Elektrizität und Wärme produzieren. Das Projekt reiht sich damit in die Energiestrategie 2050 des Bundes ein, die den Bau des ersten Gaskombikraftwerks in der Schweiz bis 2020 vorsieht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/news/wallis-wird-das-gaskraftwerk-bald-gebaut/32895 /attachment/gaskraftwerk" rel="attachment wp-att-32898"><img class="alignleft size-medium wp-image-32898" title="gaskraftwerk" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/gaskraftwerk-300x212.png" alt="" width="300" height="212" /></a>Groupe E hat heute Morgen das Baubewilligungsgesuch für ein Gaskombikraftwerk in Cornaux (NE) bei den Gemeindebehörden eingereicht. Das Gaskombikraftwerk wird Elektrizität und Wärme produzieren. Der Standort verfüge bereits über alle nötigen Infrastrukturen, schreibt die Groupe E. Das Projekt reihe sich in die Energiestrategie 2050 des Bundes ein, die den Bau des ersten Gaskombikraftwerks in der Schweiz bis 2020 vorsieht.</p>
<p>Mit einer Leistung von 420 MW wird das mit Erdgas betriebene Kraftwerk jährlich zwischen 2 und 2,5 TWh Elektrizität produzieren. Dies entspricht dem Verbrauch von rund 500&#8217;000 Personen beziehungsweise der Leistung des AKW Mühleberg. Es wird ebenfalls zwischen 50 und 100 MW Wärme liefern. Diese wird in ein Fernheizungsnetz eingespeist, an das mehrere Ortschaften in der Region «Entre-deux-Lacs» und entlang des Neuenburger Sees angeschlossen werden können, und kann ebenfalls von den anliegenden Industriebetrieben in Form von Dampf genutzt werden.</p>
<p>Die <strong></strong>rund 700&#8217;000 Tonnen CO2 , die das Kraftwerk jährlich ausstossen wird, müssen vollumfänglich kompensiert werden. Der Bau kostet rund 450 Millionen Franken und schafft 30 Arbeitsplätze. Das Kraftwerk könnte, je nach der Entwicklung der Rahmenbedingungen und des Strombedarfs unseres Landes, frühestens 2018 in Betrieb genommen werden.</p>
<p><strong><a href="http://www.bkw-fmb.ch/bkwfmb/de/home/ueber_uns/Medien/medienmitteilungen/2012/Mai/groupe_e_reicht_das.html">Medienmitteilung Groupe E</a></strong></p>
<p><a href="http://www.derbund.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Neues-Gaskraftwerk-soll-so-viel-Strom-liefern-wie-das-AKW-Muehleberg/story/23394732"><strong>Artikel Bund</strong></a></p>
<p>Bild: Symbolbild</p>
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		<title>Jedes zweite Bienenvolk starb</title>
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		<pubDate>Tue, 22 May 2012 20:07:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>naturschutz.ch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Biodiversität]]></category>
		<category><![CDATA[Chemie]]></category>
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		<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[Diesen Winter sind gesamtschweizerisch nahezu 50% aller Bienen-Völker eingegangen, wobei keine signifikanten regionalen Unterschiede zu beobachten sind. Der Bundesrat wird daher demnächst Massnahmen beschliessen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Honigbiene1.png"><img class="alignnone size-medium wp-image-48570" title="Honigbiene" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Honigbiene1-300x254.png" alt="" width="300" height="254" /></a>Diesen Winter sind gesamtschweizerisch nahezu 50% aller Bienen-Völker eingegangen, wobei keine signifikanten regionalen Unterschiede zu beobachten sind. Der Bundesrat wird daher demnächst Massnahmen beschliessen.</strong></p>
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<p><strong></strong>Bereits zum fünften Mal hat der Verein Deutschschweizerischer und Rätoromanischer Bienenfreunde  unter den Imkern und Imkerinnen in der gesamten Schweiz eine Internetumfrage über die Völkerverluste des vergangenen Winters durchgeführt. Dies schreibt das Zentrum für Bienenforschung der Agroscope in einer Mitteilung. Mit über 1000 Bienenstandorten aus allen Kantonen der Schweiz und dem benachbarten Fürstentum Liechtenstein, Imkern und Imkerinnen, Vertreter aller Altersklassen auf Bienenstandorten zwischen 200 und 1700 MüM und aller in der Schweiz gehaltenen Bienenrassen, dürfe die Umfrage als einigermassen repräsentativ bezeichnet werden.</p>
<p>Die Auswertung der Resultate zeigt ein niederschmetterndes Bild: beinahe 50% der Bienenvölker gingen bei den sich an der Umfrage beteiligten Imker/-innen verloren. Sämtliche Kantone waren von diesen Verlusten mehr oder weniger stark betroffen. Dies, wenn die Verluste vor dem Einwintern anfangs Oktober 2011 und die Winterverluste bis zum Auswintern der Bienenvölker Mitte April 2012 mit denjenigen Völkern zusammengezählt werden, welche beim Auswintern im April 2012 zu schwach waren, um sich zu einem Wirtschaftsvolk zu entwickeln. 50% entspricht der unvorstellbar hohen Zahl von rund 100‘000 Bienenvölkern. Es sind dies die schlimmsten Verluste, seitdem diese Zahlen systematisch erfasst werden. Wertmässig entsteht dabei den Schweizer Imker/-innen ein Verlust von rund 25 Millionen Schweizerfranken, welchen sie selber zu tragen haben.</p>
<p>Der Einfluss auf die garantierte Bestäubung von Nutz- und Wildpflanzen und die Moral der betroffenen Imker/-innen, ihre Tätigkeit weiterzuführen, kann zur Zeit noch nicht abgeschätzt werden.</p>
<p><strong>Hauptursache ist die Varroamilbe</strong></p>
<p>Als Ursache der Winterverluste der letzten Jahren kamen einige Faktoren in Frage, von denen die Bienenkrankheiten im Mittelpunkt standen. Wie  mehrere internationale Studien nun deutlich zeigen, spielt die parasitische Milbe <em>Varroa destructor</em> eine herausragende Rolle bei den Winterverlusten. Auch in der Schweiz ist die Varroa Milbe die Hauptursache für die hohen Völkerverluste im Winter. Die Parasitierung durch die Milbe wirkt sich in dreifacher Hinsicht negativ auf ein Bienenvolk aus: die Milben entziehen der Biene Blut wodurch das Immunsystem der Biene geschwächt wird und sie anfälliger für weitere Krankheiten macht, des weiteren sind die Milben Vektoren für andere Pathogene, insbesondere Viren. Werden Bienenlarven und –puppen von Varroamilben parasitiert, verkürzt sich die Lebensdauer der Winterbienen von 5 bis 6 auf 2- 3 Monate und das Bienenvolk überlebt den Winter nicht. Wie stark dieser Effekt ist hängt von der Menge an Milben ab. Der frühe und milde Frühling 2011 hat dazu geführt, dass Völkern zu einem sehr frühen Zeitpunkt Brut herangezogen wurde, was wiederum eine starke Vermehrung der Milben zur Folge hatte. Als Konsequenz daraus wurde die kritische Schwelle des Milbenbefalls bereits erreicht, bevor eine wirksame Behandlung hätte erfolgen können, was die hohe Zahl der durch die Behandlung getöteten Milben zeigte. Häufig brachen die Völker bereits im Herbst aufgrund des hohen Befalls zusammen. Der besonders milde Herbst 2011 hat ausserdem den Transfer von Varroamilben durch Verflug oder Räuberei zwischen benachbarten Bienenvölkern begünstigt. Auf diese Weise wurden bereits behandelte Völker erneut infiziert. Dieser als Reinvasion bezeichnete Transfer von Milben geschieht häufig ohne dass dies der Imker bemerkt und ist neben einer wirksamen Bekämpfung eines der Hauptprobleme im Kampf gegen die Varroa Milbe.</p>
<p><strong>Varroaforschung &#8211; wo stehen wir?</strong></p>
<p>Die parasitische Milbe <em>Varroa destructor</em> ist erwiesenermassen hauptverantwortlich für das nahezu weltweite Bienensterben. Die Milbenbekämpfung ist deshalb von erheblicher Relevanz.  Die Wirksamkeit vieler Mittel ist durch Resistenzbildung verloren gegangen. Die heute angewendeten organischen Säuren wirken aufgrund der Abhängigkeit von Aussentemperaturen sowie Fehlern in der Anwendung oft ungenügend. Hinzu kommt, dass viele Milben spät im Jahr aus stark befallenen Völkern in bereits behandelte Völker übertragen werden. Aufgrund der dramatischen Situation wollen wir nun in einem gross angelegten Feldversuch zusammen mit einem regionalen Imkerverein, die Wirksamkeit einer flächendeckend koordinierten Behandlung auf den Befallsdruck und die Überwinterung der Bienenvölker untersuchen. Wenn dies in der Versuchsregion Berner Seeland gelingt, haben wir eine erste Notmassnahme zur Verhinderung weiterer Verluste.</p>
<p>Langfristig zielt unsere Forschung auf eine nachhaltige Lösung des Varroa Problems ab. In einem Forschungsansatz nutzen wir natürliche Antagonisten um eine biologische Bekämpfung der Milbe mit enthomopathogenen Pilzen zu entwickeln. In einem zweiten Forschungsansatz untersuchen wir die Mechanismen, welche die Reproduktion der Milbe steuern mit dem Ziel, die Reproduktion zu blockieren. Aufgrund der sehr guten Ergebnisse der letzten Forschungssaison, sind wir zuversichtlich, auf beiden oder einem der beiden Forschungswegen in ein paar Jahren zu praktischen Lösungen zu kommen.</p>
<p><strong>Pestizide sind nicht harmlos aber nicht die Ursache der Verluste</strong></p>
<p>Aufgrund der wichtigen Funktion als Bestäubter muss das Risiko von Planzenschutzmitteln auf Honigbienen im Rahmen der Zulassung geprüft werden. Die Prüfung erfolgt in einem standardisierten internationalen gestuften Testsystem. Die Bewertungsrichtlinien werden ständig angepasst, um den Anforderungen an Substanzen mit neuen Wirkmechanismen oder einer neuen Applikationstechnik gerecht zu werden. Die geltenden Zulassungen können in Folge von Feldbeobachtungen und neu gewonnenen Erkenntnissen revidiert werden. In der Schweiz erfolgt die Zulassung von Pestiziden durch das Bundesamt für Landwirtschaft.</p>
<p>Insektizide aus der Gruppe der Neonikotinoide sind in den letzten Jahren bezüglich ihrer letalen und subletalen Effekte auf Bienen ins Kreuzfeuer der Diskussion geraten. Einige Substanzen dieser Wirkstoffgruppe haben eine hohe Toxizität für Bienen und daher mit bestimmten Auflagen für die Anwendung gebunden, um eine Exposition der Bienen zu verhindern. Die wenigen aufgetretenen Vergiftungsfälle von Bienen durch diese Produkte können im Allgemeinen auf eine Missachtung dieser Auflagen zurückgeführt werden. Subletale Effekte, die man in Laborversuchen oder in Versuchen mit individuellen Bienen nachweisen konnte, haben sich bisweilen in Feldversuchen auf Kolonieebene nicht bestätigt.</p>
<p>Es muss jedoch eindeutig zwischen Bienenverlusten während der Bienensaison und den Winterverlusten von Völkern unterschieden werden. Auf der Suche nach den Ursachen für die Winterverluste sind landwirtschaftlich genutzte Pestizide einer der untersuchten abiotischen Faktoren. Die aktuellen Studien zeigen jedoch keinen Zusammenhang zwischen den Winterverlusten und Pestiziden.</p>
<p><strong>Der Bund wird aktiv </strong></p>
<p>Eine Arbeitsgruppe, zusammengesetzt aus Vertretern des Bundesamtes für Veterinärwesen, des Bundesamtes für Landwirtschaft, der Kantone und Branchenvertretern, erarbeitete in den letzten Jahren ein Konzept, wie die Gesundheit der Bienen nachhaltig verbessert werden könnte. Der Bundesrat wird demnächst über die weiteren Schritte entscheiden.</p>
<p><a href="http://www.agroscope.admin.ch/aktuell/index.html?lang=de" target="_blank">Agroscope</a></p>
<p>Bild: Louise Docker (Wikimedia Commons)</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Gefahrenkarten zu 80 Prozent erstellt</title>
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		<pubDate>Tue, 22 May 2012 19:59:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>naturschutz.ch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alpen]]></category>
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		<category><![CDATA[Naturgefahr]]></category>
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		<description><![CDATA[Die grossen Anstrengungen der Kantone bei der Erarbeitung von Gefahrenkarten zeigen laut dem Bundesamt für Umwelt BAFU Wirkung. 80 Prozent der Gefahrenkarten sind erstellt, insbesondere die Gebiete mit hohem Schadenspotential sind erfasst. Die verbleibenden 20 Prozent sollen gemäss den kantonalen Planungen bis 2013 erarbeitet sein.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://naturschutz.ch/news/unwetterschaden-2011-hohe-schaden-geringe-schadensumme/46318 /attachment/diemtigen1" rel="attachment wp-att-46321"><img class="alignleft size-medium wp-image-46321" title="Hochwasser" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Diemtigen1-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a>Die grossen Anstrengungen der Kantone bei der Erarbeitung von Gefahrenkarten zeigen laut dem Bundesamt für Umwelt BAFU Wirkung. 80 Prozent der Gefahrenkarten sind erstellt, insbesondere die Gebiete mit hohem Schadenspotential sind erfasst. Die verbleibenden 20 Prozent sollen gemäss den kantonalen Planungen bis 2013 erarbeitet sein.</strong></p>
<p>Die Kantone erstellen seit Ende der neunziger Jahre mit der Unterstützung des Bundes Gefahrenkarten. Aus den Karten ist ersichtlich, welche Naturgefahren wie Lawinen, Rutschungen, Steinschlag oder Hochwasser die Siedlungsgebiete bedrohen können. Die jährliche Erhebung des Bundesamtes für Umwelt (BAFU) über den Stand der Erstellung der Gefahrenkarten zeigt, dass die Kantone Ende 2011die Gefahrenkarten zu 80 Prozent realisiert haben. Die noch fehlenden Karten sollen gemäss der Planung der Kantone bis Ende 2013 vorliegen.</p>
<p>Erstmals wird dann eine landesweite Übersicht über die gefährdeten Gebiete vorliegen. Damit sei der Prozess der Gefahrenbeurteilung jedoch nicht abgeschlossen, so das Bafu. &#8220;Die Bedrohung durch Naturgefahren muss regelmässig überprüft und die Gefahrenkarten müssen bei Bedarf angepasst werden.&#8221;</p>
<p><strong>Umsetzung in Raumplanung wichtig</strong></p>
<p>Ein wichtiger Schritt sei die Anwendung der Gefahrenkarten in der Raumplanung. Bis heute seien rund zwei Drittel der Gefahrenkarten in der kommunalen Nutzungsplanung verbindlich bis auf Stufe Parzelle umgesetzt. Den Nutzen von Gefahrenkarten haben zum Beispiel die Ereignisse vom 10. Oktober 2011 im Kandertal im Kanton Bern gezeigt: Aufgrund der Gefahrenkarten waren vorsorgliche Schutzmassnahmen ergriffen worden, so dass vielerorts grössere Schäden verhindert werden konnten.</p>
<p>&#8220;In Zukunft müssen die Lücken bei den Gefahrengrundlagen geschlossen werden&#8221;, schreibt das Bafu. &#8220;So gilt es, weitere Gefahren etwa aufgrund aussergewöhnlicher Niederschläge wie das Eindringen von Wasser in Gebäude durch Kanalisationsrückstau, Hangwasser oder Grundwasseranstieg zu erfassen.&#8221; Der Bund wird diese wichtigen Arbeiten auch in Zukunft fördern, indem er 50 Prozent der Kosten übernimmt.</p>
<p><a href="http://www.bafu.admin.ch/" target="_blank">BAFU</a></p>
<p>Bild: Stefan Grünig/Wikipedia</p>
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		<title>Tiger-Schutzplan noch ungenügend</title>
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		<pubDate>Tue, 22 May 2012 19:48:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>naturschutz.ch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Flora und Fauna]]></category>
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		<category><![CDATA[Wald]]></category>
		<category><![CDATA[Global Tiger Forum (GTF)]]></category>
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		<category><![CDATA[Tiger]]></category>
		<category><![CDATA[Wilderei]]></category>
		<category><![CDATA[WWF]]></category>

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		<description><![CDATA[Zwei Jahre nach dem internationalen Tigergipfel in St. Petersburg fehlt es vielen Schutzzonen noch immer an Personal. Das zeigt eine Analyse des WWF. Auch die Strafverfolgung von Wilderei und Schmuggel seitens der Behörden ist ungenügend. So lässt sich das angestrebte Ziel, die heutige Zahl der Tiger von 3‘200 auf 6‘400 zu verdoppeln, nicht erreichen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://naturschutz.ch/news/politik/neue-hoffnung-fur-den-tiger/32769 /attachment/260-tiger-mother_cubs-2-kanha-np-_c_-joseph-vattakavan_07" rel="attachment wp-att-32770"><img class="alignleft size-full wp-image-32770" title="260-Tiger-Mother_Cubs-2-Kanha-NP-_c_-Joseph-Vattakavan_07" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/260-Tiger-Mother_Cubs-2-Kanha-NP-_c_-Joseph-Vattakavan_07.jpg" alt="" width="260" height="195" /></a>Zwei Jahre nach dem internationalen Tigergipfel in St. Petersburg fehlt es vielen Schutzzonen noch immer an Personal. Das zeigt eine Analyse des WWF. Auch die Strafverfolgung von Wilderei und Schmuggel seitens der Behörden ist ungenügend. So lässt sich das angestrebte Ziel, die heutige Zahl der Tiger von 3‘200 auf 6‘400 zu verdoppeln, nicht erreichen.</strong></p>
<p>Einer WWF-Analyse zufolge erfüllen auch zwei Jahre nach dem internationalen Tiger-Gipfel in St. Petersburg zwei Drittel aller untersuchten Tiger-Schutzgebiete die notwendigen Mindeststandards nicht, um einen ausreichenden Schutz der seltenen Grosskatzen zu gewährleisten. Das schreibt der WWF in einer Medienmitteilung. „Das Ziel der internationalen Staatengemeinschaft, die Bestandszahlen der Tiger bis ins Jahr 2022 von heute 3200 auf 6400 zu verdoppeln, kann nur gelingen, wenn in den entscheidenden Tiger-Lebensräumen die Wilderei endlich auf null reduziert wird“, so Doris Calegari, Artenschutz -Verantwortliche beim WWF Schweiz. Diese Woche treffen sich alle dreizehn Tigerverbreitungsstaaten in Neu Dehli.</p>
<p>Zu diskutieren gibt es einiges: Den Tiger-Schutzgebieten fehlt es an einem einheitlichen Management und international vergleichbaren Standards. So gibt es etwa im Royal Belum State Park in Malaysia erhebliche Wilderei; diesen Park stuft der WWF aber als entscheidend für das Überleben des Malayischen Tigers ein. Die Wilderei ist vor allem auf zu wenig Personal zurückzuführen &#8211; für eine Fläche von über 1‘000 Quadratkilometern (ungefähr die Fläche des Kantons Uri) werden gerade einmal 17 Ranger eingesetzt. Zum Vergleich: Im indischen Nationalpark Kaziranga sind rund 800 Beamte für 860 Quadratkilometer verantwortlich.</p>
<p>„Es werden Milliarden in neue Infrastrukturprojekte gesteckt, doch Geld für die Schutzgebiete ist praktisch keines vorhanden“, kritisiert Calegari. Zwei Jahre nach dem Internationalen Tigergipfel in St. Petersburg sind zudem nur sieben Tigerverbreitungsstaaten, darunter Indien, Vietnam und Nepal, im Global Tiger Forum (GTF) organisiert. Nur die permanente, internationale Struktur dieses Forums kann für eine effektive, grenzüberschreitende Bekämpfung von Wilderei und Schmuggel sorgen. Der WWF fordert daher vor allem China und Russland auf, endlich dem Forum beizutreten.</p>
<p><a href="http://www.wwf.ch/de/" target="_blank">WWF Schweiz</a></p>
<p>Bild: Joseph Vattakavan / WWF</p>
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