Seit gestern ist die Energiestadt Igis im Bündner Rheintal die erste Gemeinde der Schweiz mit einer flächendeckenden LED-Strassenbeleuchtung! Damit wird nicht nur der Stromverbrauch der 680 Leuchtstellen um 60 Prozent reduziert. Auch die Lichtverschmutzung nimmt markant ab. Für den Bündner Energiedirektor Mario Cavigelli hat Igis damit eine Pionierleistung vollbracht. Bundesrätin Doris Leuthard lobt die Gemeinde Igis als „Leuchtturm“.
Die voraussichtlichen Kosten für die Stilllegung der schweizerischen Kernkraftwerke, die Nachbetriebsphase und die Entsorgung der radioaktiven Abfälle sind insgesamt 10 Prozent höher als die bisherigen Kostenschätzungen aus dem Jahr 2006. Sie betragen neu 20,654 Milliarden Franken (2006: teuerungsbereinigt 18,782 Milliarden Franken). Dies zeigen die aktuellen Kostenstudien, die von swissnuclear im Auftrag der Kommission für den [...]
Die Schweiz plant, die bestehenden Kernkraftwerke nicht mehr zu ersetzen. Um den zukünftigen Strombedarf decken zu können, steht deshalb neben einer verstärkten Energieeffizienz und einer Förderung der neuen erneuerbaren Energien eine stärkere Nutzung der Wasserkraft zur Diskussion. Zurzeit ist der Bund daran, im Rahmen der Energiestrategie 2050 abzuklären, wie viel zusätzliche Energie aus Wasserkraft gewonnen [...]
Im Steinbruch Schnür am Walensee soll das grösste Photovoltaik- Kraftwerk der Schweiz entstehen. Die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ) überprüfen in einem Vorprojekt, ob im Steinbruch in der Nähe von Quinten am Walensee eine Photovoltaik-Anlage mit einer Leistung von neun Megawatt gebaut werden kann. Dazu sollen die Anliegen der Umweltverbände aufgenommen sowie die technische Machbarkeit geklärt werden. Für tausende Autofahrer und Zugreisende würden in Zukunft an eine futuristisch anmutende Bergwand blicken, wie die Bildmontage der EKZ zeig.
Seit Anfang 2010 fördert Das Gebäudeprogramm von Bund und Kantonen energieeffiziente Sanierungen und erneuerbare Energien. Der nun vorliegende Gesamtbericht über das Startjahr zeigt auf, dass das Programm bereits jetzt eine Wirkung entfaltet: Die im ersten Betriebsjahr umgesetzten Massnahmen führen über ihre Lebensdauer zu einer Gesamtreduktion von knapp 1,6 Mio. Tonnen CO2.
Die steigende Nachfrage nach Energie, Nahrung und sauberem Wasser wird die ohnehin schon schwelende Ressourcenkrise noch weiter verschärfen. Davor warnt die Umweltschutzorganisation WWF anlässlich der am Mittwoch in Bonn startenden internationalen Vorbereitungskonferenz für den Rio+20-Gipfel im kommenden Jahr. „Wir leben derzeit auf Pump unseres Naturkapitals. In Zukunft müssen Nahrungsmittel und knappe Produktionsmittel wie Wasser und Böden gerechter und vor allem effizienter genutzt werden“, sagt Martin Geiger, Leiter Süsswasser beim WWF Deutschland.
Privathaushalte verbrauchen für die Weihnachtsbeleuchtung in fünf bis sechs Wochen gleich viel Strom wie eine Kleinstadt pro Jahr. Das müsste nicht sein, wenn Konsumentinnen und Konsumenten für die Weihnachtsbeleuchtung effiziente LED-Lämpchen einsetzen würden.
Die Sense ist einzigartig: In einer internationalen Studie des WWF Deutschland hat sie unter 15 untersuchten Alpenflüssen am besten abgeschnitten. Doch dieses Naturjuwel ist bedroht, denn ausgerechnet am wertvollsten Alpenfluss Europas wird ein neues Kleinwasser-Kraftwerk geplant.
Am Energy-Day vom Samstag verteilt der WWF Schweiz an über 20 Standorten in der ganzen Schweiz gratis 50 000 Sparlampen an die Bevölkerung. Damit weist die Umweltorganisation auf das grosse Sparpotenzial hin, das in unseren Haushaltungen brach liegt.