Die neuste Kampagne von Greenpeace zeigt einmal mehr, welche bedenklichen Aspekte unsere Atomindustrie hat. Massive Probleme und Gefahren für die Umwelt enstehen nicht erst bei der Endlagerung sondern bereits beim Uranabbau.
Am 27. März um 20.30 Uhr geht in rund 5000 Städten für eine Stunde das Licht aus. Earth Hour ist die grösste Umweltaktion der Welt. Auch viele Firmen und Private machen mit.
Andres Wirz, ein Schreiner aus Wahlendorf BE, erhält den “Prix-Nature” für sein Projekt Solafrica.ch. Dieses verfolgt den Aufbau einer Produktions- und Reparaturwerkstätte von Solarlampen in Kibera, dem grössten Slum Afrikas.
Treibstoffe aus Pflanzen haben in der Schweiz einen geringen Stellenwert. Der Bundesrat sieht aber im Bioethanol eine Chance fürs Klima. Er hat am 27. Januar beschlossen, die Rahmenbedingungen zu verbessern, um den Absatz zu fördern.
Rund 40 % der europaweit neu installierten Kraftwerksleistung stammt aus Windenergie. Keine andere Stromerzeugungstechnik konnte 2009 mehr Zuwachs verzeichnen. In der Schweiz sind mit den beiden jüngsten Anlagen in St. Brais (JU) total 17,5 MW Windenergieleistung installiert. Die aktuelle einheimische Produktionserwartung beträgt 27 Millionen kWh pro Jahr – bis Ende 2010 wird sich die Zahl verdoppeln.
Im Rahmen der Swissbau in Basel fand die Preisverleihung zum Umweltpreis der Schweiz statt.
Eine ganze Reihe von Kohlekraftwerk-Projekten in Deutschland sind in den letzten Wochen gestoppt worden. Und der Widerstand gegen solche Vorhaben wächst weiter. Doch einige Schweizer Energierversorger setzen noch immer auf dreckigen Kohlestrom. Der WWF hat bei der EU in Brüssel eine Beschwerde eingereicht und fordert einen Stopp für alle Schweizer Kohle-Projekte.
Mit dem Projekt Eoljoux würden im Vallée de Joux (VD) zehn Windkraftanlagen gebaut, obwohl dieses Gebiet im Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkmäler von nationaler Bedeutung (BLN) verzeichnet ist. Die Umweltorganisationen fordern das Bundesamt für Umwelt auf, klare Grenzen zu setzen.
Die Schweiz ist der Internationalen Agentur für Erneuerbare Energien (IRENA) beigetreten. Die Agentur will eine treibende Kraft bei der weltweiten Umstellung auf eine nachhaltige Nutzung erneuerbarer Energien sein.
Vertreter des Bundesamtes für Umwelt (BAFU) sowie der Bau- und Holzwirtschaft haben heute in Basel ein neuartiges Holzgebäude auf den Namen “Woodstock” getauft. Die tragende Struktur von Woodstock besteht aus einheimischem, klimafreundlichem Buchenholz.