Unter der Adresse www.gigantismus-andermatt.ch hat der Urner Umweltrat eine Website eingerichtet, welche eine kritische Plattform zum Skiinfrastrukturausbau in Andermatt und Sedrun bietet. Am 14. Dezember 2011 entscheidet der Urner Landrat über eine Beteiligung am geplanten neuen Skigebiet in Millionenhöhe. Der Urner Umweltrat setzt sich ein füreine Verkleinerung des Projekts.
Der WWF kritisiert, dass der Prozess der Verhandlungen in den letzten 17 Jahren viel zu langsam ging, egal wie die Entscheidungen heute Nacht ausfallen werden. Die Umweltorganisation sieht derzeit keine Ambitionen der Regierungen die Erderwärmung unter zwei Grad zu halten. Die Szenarien deuten eher darauf hin, dass wir auf eine Welt zusteuern, die um vier Grad heisser sein wird als heute. Das bedeutet eine instabile Zukunft für die Ernährung und die Wasserversorgung der Menschheit und den gesamten Planeten, so der WWF.
Nach langen Diskussionen haben der WWF und die Partner des Projekts EolJoux eine Vereinbarung getroffen, die dem Vallée de Joux die Möglichkeit gibt, eine nachhaltige Energiepolitik zu realisieren. Dabei wird die Stromversorgung durch sieben Windgeneratoren mit einem Energiesparprogramm kombiniert. Der WWF wird somit keinen Widerstand gegen das Projekt EolJoux leisten, und die Promotoren investieren im Gegenzug in konkrete Massnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz.
Die erste Etappe der Standortsuche für geologische Tiefenlager für radioaktive Abfälle ist abgeschlossen. Der Bundesrat hat letzte Woche den Ergebnisbericht zur Etappe 1 gutgeheissen und entschieden, die sechs von der Nationalen Genossenschaft für die Lagerung radioaktiver Abfälle (Nagra) vorgeschlagenen Standortgebiete Jura Ost, Jura-Südfuss, Nördlich Lägern, Südranden, Wellenberg und Zürich Nordost in den Sachplan geologische Tiefenlager aufzunehmen. Er hat zudem das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) beauftragt, Etappe 2 der Standortsuche zu starten. Die vorgeschlagenen Standortgebiete werden in der rund vier Jahre dauernden Etappe 2 vertieft untersucht.
Die russische Naturschutzorganisation NABU-Kavkaz und die Ornithologische Abteilung des Umweltverbandes „Dront“ führten mit finanzieller und fachlicher Unterstützung des NABU in der südrussischen Republik Kalmykien Untersuchungen zum Vogeltod an Stromleitungen durch. Dabei dokumentierten sie in den vergangenen zwei Monaten mindestens 543 Todesfälle, von denen die Hälfte gefährdeten Arten wie Adlerbussard, Mönchsgeier, Sakerfalke, Steppen- und Kaiseradler angehört. Dies gab er NABU in der heutigen Medienmitteilung bekannt. Die erhobenen Daten dienen dem NABU nun als Grundlage für ein Projekt zur Entschärfung von Mittelspannungsmasten in Kalmykien.
Mit dem heutigen Entscheid des Nationalrats ist der Atomausstieg der Schweiz auf parlamentarischer Ebene beschlossen. Nun kann der Bundesrat die konkrete Umsetzung vorantreiben. Gleichzeitig ist dieser Entscheid ein klares Signal für die Schweizer Wirtschaft und Gesellschaft, auf eine nachhaltige, zukünftige Stromversorgung der Schweiz hinzuwirken, wie die Allianz “Nein zu neuen AKW” in der aktuellen Medienmitteilung schreibt.
Der Bundesrat will den Umbau der Schweizer Energieversorgung mit Massnahmen in den Bereichen Energieeffizienz, erneuerbare Energien, fossile Kraftwerke, Netze und Forschung sicherstellen. Er hat an seiner gestrigen Sitzung diese Stossrichtung konkretisiert. Das UVEK wird die Energiestrategie 2050 entsprechend den gestern beschlossenen Vorgaben weiter vertiefen und dem Bundesrat bis im Frühling 2012 einen Bericht unterbreiten. Auf [...]
Der Bundesrat will vertieft überprüfen, wie das Steuersystem umgebaut werden könnte. Dabei prüft er auch eine ökologische Steuerreform, bei der der Energieverbrauch oder die Umweltverschmutzung stärker belastet, anderes wie Arbeit und Investitionen dagegen entlastet werden könnten. Die Gesamtheit der Haushalte und Unternehmen soll dabei insgesamt nicht mehr Steuern bezahlen, sondern andere: Der Ertrag aus der [...]
Der Bundesrat hat heute die Stossrichtung der Energiestrategie 2050 präsentiert. Der WWF begrüsst, dass der Bundesrat nun konkretere Aufträge zur Ausgestaltung der Energiezukunft erteilt. Sehr positiv ist, dass die Energieeffizienz erstmals eine bedeutende Rolle spielt, wie der WWF in der aktuellen Medienmitteilung schreibt. Warum allerdings die Stromlenkungsabgabe nicht von Beginn weg eingeführt werden soll, ist unverständlich aus der Sicht des WWF.
Seit gestern ist die Energiestadt Igis im Bündner Rheintal die erste Gemeinde der Schweiz mit einer flächendeckenden LED-Strassenbeleuchtung! Damit wird nicht nur der Stromverbrauch der 680 Leuchtstellen um 60 Prozent reduziert. Auch die Lichtverschmutzung nimmt markant ab. Für den Bündner Energiedirektor Mario Cavigelli hat Igis damit eine Pionierleistung vollbracht. Bundesrätin Doris Leuthard lobt die Gemeinde Igis als „Leuchtturm“.