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	<title>Naturschutz.ch &#187; Energie</title>
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	<description>Das Schweizer Portal für Natur- und Umweltschutz</description>
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		<title>Neuer Lehrgang Solarmonteur</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 15:07:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benjamin Kämpfen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Energie]]></category>
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		<description><![CDATA[Heute startet der erste Lehrgang zum &#8220;Solarteur&#8221; an den Lehrwerkstätten Bern. Gute Fachleute sind unabdingbar, damit die Sonnenenergienutzung in den kommenden Jahren weiter ihren wichtigen Beitrag an die Energiewende in der Schweiz leisten kann. Am 3. Februar 2012 startet deshalb an den Lehrwerkstätten Bern der erste Lehrgang zum Solarteur. Der berufsbegleitende Lehrgang dauert ein Semester und beinhaltet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-medium wp-image-30784" title="Solar_Panels" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Solar_Panels-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" />Heute startet der erste Lehrgang zum &#8220;Solarteur&#8221; an den Lehrwerkstätten Bern. Gute Fachleute sind unabdingbar, damit die Sonnenenergienutzung in den kommenden Jahren weiter ihren wichtigen Beitrag an die Energiewende in der Schweiz leisten kann. Am 3. Februar 2012 startet deshalb an den Lehrwerkstätten Bern der erste Lehrgang zum Solarteur.</p>
<div>
<div>
<p>Der berufsbegleitende Lehrgang dauert ein Semester und beinhaltet 250 Lektionen. Zielgruppe sind Sanitär-, Heizungs- und Elektroinstallateure sowie Spengler, Dachdecker und Handwerker aus verwandten Berufen. Den Teilnehmern werden umfassende Kenntnisse für die professionelle Planung und Ausführung von Solarthermie-, Photovoltaikanlagen und Wärmepumpen vermittelt.</p>
<p>Nach erfolgreichem Abschluss tragen die Absolventen den europäisch geschützten Titel SOLARTEUR®.</p>
<p><a href="http://www.lwb.ch/" target="_blank">Lehrwerkstätten Bern</a></p>
</div>
</div>
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		<title>Gewinner des Watt d&#8217;Or gekürt</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Jan 2012 15:59:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Admin2</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Gewinner des Watt d&#8217;Or 2012 sind gekürt. Die diesjährigen Sieger des Wettbewerbs konnten ihre Trophäen anlässlich der Neujahrsveranstaltung des Bundesamts für Energie BFE am 5. Januar 2012 in Bern entgegennehmen. Die folgenden Projekte wurden gleichwertig prämiert: Kategorie Gesellschaft: Energiekonzept hoch drei 2050 der Stadt St. Gallen Mit dem &#8220;Energiekonzept hoch drei 2050 (EnK3 2050)&#8221; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/news/bauen-wohnen-garten/gewinner-des-watt-dor-gekurt/44399 /attachment/wattdor" rel="attachment wp-att-44400"><img class="alignleft size-medium wp-image-44400" title="wattdor" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/wattdor-300x198.png" alt="" width="300" height="198" /></a>Die Gewinner des Watt d&#8217;Or 2012 sind gekürt. Die diesjährigen Sieger des Wettbewerbs konnten ihre Trophäen anlässlich der Neujahrsveranstaltung des Bundesamts für Energie BFE am 5. Januar 2012 in Bern entgegennehmen. Die folgenden Projekte wurden gleichwertig prämiert:</p>
<p><strong>Kategorie Gesellschaft: Energiekonzept hoch drei 2050 der Stadt St. Gallen</strong><br />
Mit dem &#8220;Energiekonzept hoch drei 2050 (EnK3 2050)&#8221; und ihrem Geothermieprojekt macht sich die Stadt St. Gallen auf den Weg in die dritte Dimension der Energiezukunft. Die integrale Betrachtung der drei Dimensionen Wärme, Strom und Mobilität und ihrer gegenseitigen Abhängigkeiten bildet die Grundlage für den Umbau der städtischen Energieversorgung. Bis 2050 soll der Gesamtenergiebedarf für Raumwärme und Warmwasser durch Sanierungen und neuste Standards für Neubauten halbiert und der Anteil fossiler Brennstoffe von heute 90% auf weniger als 25% gesenkt werden. Eines der Herzstücke ist dabei das Geothermie-Kraftwerk, dessen Bau 2012 beginnt.<strong></strong></p>
<p><strong>Kategorie Energietechnologien</strong><strong>: LED-Lichterkette Rade de Genève</strong><br />
Die Beleuchtung der Rade de Genève, des Genfer Seebeckens, ist seit über einem Jahrhundert das nächtliche Wahrzeichen der Stadt. Mit dem ab Herbst 2012 endgültigen Glühbirnenverbot drohte ihr aber das Aus. Die Fachstellen für Energie, Stadtentwicklung und Mobilität der Stadt Genf reagierten und entwickelten eine neuartige LED-Lampe mit den Leuchteigenschaften einer klassischen Glühbirne. Seit November 2010 wurden die 4`200 Glühbirnen der Lichterkette mit den an der Internationalen Messe für Erfindungen in Genf ausgezeichneten LED-Lampen ersetzt. Sie erstrahlt nun im gewohnt warmen Licht, benötigt aber 90% weniger Strom.<strong></strong></p>
<p><strong>Kategorie Erneuerbare Energien</strong><strong>: Biomassezentrum Spiez</strong><br />
Altholz + Grünabfälle = Strom, Dampf, Wärme und Kompost. Diese Rechnung des Biomassezentrums Spiez geht auf: Dank eines ausgeklügelten Wiederverwertungssystems hilft die Oberland Energie AG heute hunderttausende Liter Heizöl zu sparen und produziert dazu hochwertigen Kompost. Das aus einer Vergärungsanlage, einem Kompostierwerk und einer Alt- und Restholzheizung bestehende Biomassezentrum in Spiez wurde zusammen mit der Dr. Eicher+Pauli AG entwickelt und realisiert.<strong></strong></p>
<p><strong>Kategorie Energieeffiziente Mobilität</strong><strong>: System Alpenluft</strong><br />
Seit neustem weht in der Gemeinde Zermatt ein neuer Wind: Die Tourismusdestination setzt mit System-Alpenluft auf eine neuartige Abfallentsorgung, welche mit einem niedrigen Energieverbrauch und geringen CO2- und Lärmemissionen überzeugt. Die neu gegründete System-Alpenluft AG hat das System perfekt auf Zermatt zugeschnitten. Für den Abfalltransport kommen wendige, energieeffiziente Elektro-Seitenstapler zum Einsatz, die den benötigten Strom aus den beiden Wasserkraftwerken des Elektrizitätswerks Zermatt beziehen. Micro-Presscontainer verdichten den Abfall gleich vor Ort und reduzieren damit Entleerungsfahrten. Das beeindruckende Resultat ist eine Energieeinsparung von 80% gegenüber der herkömmlichen Abfallentsorgung.<strong></strong></p>
<p><strong>Kategorie Gebäude</strong><strong>: Gebäude und Raum: Romantik Hotel Muottas Muragl</strong><br />
Seit dem 1. Januar 2011 versorgt sich das Romantik Hotel Muottas Muragl oberhalb von Samedan (GR) ausschliesslich mit erneuerbaren Energien und produziert dank seines ausgeklügelten Energiesystems mehr Energie als es selber braucht. Es ist damit das erste Plusenergie-Hotel der Alpen und ein Leuchtturmprojekt für den Schweizer Tourismus. Die Eigentümerin des Hotels, die Bergbahnen Engadin St. Moritz AG, realisierte zusammen mit den Architekten + Ingenieure der Fanzun AG ein umfassendes Energiekonzept aus Sonnenkollektoren, Abwärmenutzung aus dem Bahnbetrieb, einer Photovoltaikanlage entlang des Bahntrassees sowie Erdsonden.<strong></strong></p>
<p><strong>Spezialpreis der Jury</strong><strong>: Energiepionier Walter Schmid</strong><br />
Zum vierten Mal vergibt die Jury einen Spezialpreis. Er geht an den Bauunternehmer Walter Schmid für sein Lebenswerk als Energiepionier. Walter Schmid verwirklicht seit drei Jahrzehnten verschiedene Projekte im Bereich der Energieeffizienz und erneuerbaren Energien. So baute er in den 1970er-Jahren die ersten Häuser in der Schweiz mit Sonnenkollektoren, Holzschnitzelheizungen und Wärmepumpen. Später realisierte er unter anderem das erste Bürogebäude mit integrierter Solarfassade und baute das erste Minergie-Mehrfamilienhaus. Sein grösster Erfolg ist aber sein weltweit beachtetes Kompogasverfahren zur Treibstoffgewinnung aus Küchenabfällen. Sein neustes Projekt ist die Umwelt Arena in Spreitenbach. Der energetisch konsequent optimierte Bau – unter anderem verfügt er über eine der grössten Photovoltaikanlagen der Schweiz mit einer Fläche von 5`300 m2 – wird im Sommer 2012 eröffnet.</p>
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		<title>Nagra verärgert Kantone</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Jan 2012 15:47:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Admin2</dc:creator>
				<category><![CDATA[Abfall und Recycling]]></category>
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		<description><![CDATA[Am 20. Januar hat die Nagra  20 Vorschläge für Standortareale für die Platzierung der Oberflächenanlage geologischer Tiefenlager vorgestellt. Sie dienen den sechs Standortregionen Südranden, Zürich Nordost,  Nördlich Lägern, Jura Ost, Jura-Südfuss und Wellenberg als Diskussionsgrundlage in der regionalen Partizipation. In den kommenden Monaten geht es nun darum, gemeinsam mit jeder Standortregion mindestens ein Standortareal festzulegen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/?attachment_id=44395" rel="attachment wp-att-44395"><img class="alignleft size-full wp-image-44395" title="karte_nagra" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/karte_nagra.png" alt="" width="582" height="467" /></a>Am 20. Januar hat die Nagra  20 Vorschläge für Standortareale für die Platzierung der Oberflächenanlage geologischer Tiefenlager vorgestellt. Sie dienen den sechs Standortregionen Südranden, Zürich Nordost,  Nördlich Lägern, Jura Ost, Jura-Südfuss und Wellenberg als Diskussionsgrundlage in der regionalen Partizipation. In den kommenden Monaten geht es nun darum, gemeinsam mit jeder Standortregion mindestens ein Standortareal festzulegen.</p>
<p>Geologische Tiefenlager brauchen an der Oberfläche Infrastruktur zum Bau und Betrieb des Lagers im Untergrund. Der wichtigste Bestandteil ist die Oberflächenanlage, welche als Pforte zum künftigen Tiefenlager dient. Oberflächenanlagen können im Unterschied zu unterirdischen Lagerteilen flexibel platziert, erschlossen und gestaltet werden. Die Vorschläge der Nagra dienen den Standortregionen als Grundlage für die Diskussion innerhalb der Regionalkonferenzen, welche Präferenzen entwickeln, Anpassungen vorschlagen oder auch eigene Varianten einbringen können. Gestützt auf die Ergebnisse dieser Zusammenarbeit hat die Nagra die Aufgabe, ein Standortareal pro Region für die weitere Bearbeitung zu bezeichnen. Bei der Wahl dieser Standortareale fliessen die Anliegen der lokalen Mitwirkungsgremien wesentlich in die Beurteilung mit ein. Thomas Ernst, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Nagra. : «Die Anliegen der Regionen sind wichtig für die Nagra. Wir berücksichtigen die Ergebnisse der kommenden Diskussionen mit den Regionen und setzen diese um, sofern sie sicherheitsmässig und technisch sinnvoll machbar sind.»</p>
<p>Die Schweizerische Energie-Stiftung SES zeigt sich in einer Stellungnahme als verärgert und verlangt ein umgekehrtes Vorgehen: Zuerst brauche es den Lagerstandort, dann die Oberflächenanlage. Alles andere sei unlogisch und hintertreibe die Suche nach dem sichersten Standort.</p>
<p>Auch der Aargauer Regierungsrat kritisierte das Vorgehen laut dem Tages-Anzeiger als «ungewöhnlich». Die kantonalen Entwicklungsgebiete seien nicht berücksichtigt worden. Ebenfalls aus grundsätzlichem Widerstand gegen ein Endlager äusserten sich die Kantonsregierungen Schaffhausen und Nidwalden ablehnend zu den Standortvorschlägen auf ihrem Kantonsgebiet. In Zürich wird die Baudirektion bis im April die Vorschläge prüfen. Die Thurgauer Behörden wollen die weiteren Abklärungen «aufmerksam verfolgen».</p>
<p><a href="http://www.nagra.ch/g3.cms/s_page/80310/s_name/medienmitteilungdetail/newsID/2785"><strong>Nagra</strong></a></p>
<p><a href="http://www.energiestiftung.ch/aktuell/archive/2012/01/20/das-verkehrte-vorgehen-der-nagra.html"><strong>SES</strong></a></p>
<p><a href="http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Das-veraengstigt-die-Bevoelkerung/story/16042128"><strong>Tages-Anzeiger</strong></a></p>
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		<title>Kanton Bern: Förderprogramm angepasst</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Jan 2012 15:12:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Admin2</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit einem angepassten Förderprogramm für energieeffiziente Gebäude und erneuerbare Energien will der Kanton Bern die Ziele der neuen Energiegesetzgebung umsetzen. Neu fördert der Kanton nicht nur Minergiebauten, sondern auch energetisch wirkungsvolle Gebäudesanierungen und Neubauten, die mehr Energie erzeugen als sie benötigen. Auf Anfang 2012 ist im Kanton Bern die neue Energiegesetzgebung in Kraft getreten. Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/?attachment_id=44390" rel="attachment wp-att-44390"><img class="alignleft size-full wp-image-44390" title="haussanierung_wiki" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/haussanierung_wiki.jpg" alt="" width="800" height="600" /></a>Mit einem angepassten Förderprogramm für energieeffiziente Gebäude und erneuerbare Energien will der Kanton Bern die Ziele der neuen Energiegesetzgebung umsetzen. Neu fördert der Kanton nicht nur Minergiebauten, sondern auch energetisch wirkungsvolle Gebäudesanierungen und Neubauten, die mehr Energie erzeugen als sie benötigen.</p>
<p>Auf Anfang 2012 ist im Kanton Bern die neue Energiegesetzgebung in Kraft getreten. Die neue Gesetzgebung setzt den Akzent auf die sparsame und effiziente Energienutzung und den Einsatz erneuerbarer Energien in Gebäuden. Damit die Ziele erreicht werden können, hat der Kanton sein Förderprogramm angepasst.</p>
<p><strong>Gebäudeenergieausweise</strong><br />
Neu fördert der Kanton nicht nur Minergiebauten, sondern alle Gebäudesanierungen, wenn damit eine wesentliche energetische Verbesserung erreicht wird. Die Effizienzverbesserungen werden anhand des Gebäudeenergieausweises der Kantone (GEAK) gemessen. Möglich sind Beiträge von bis zu 130 Franken pro Quadratmeter. An die Kosten des GEAK mit Beratungsbericht leistet der Kanton Finanzhilfen von 700 bis 1&#8217;000 Franken. Neu fördert der Kanton auch Gebäude, die mehr Energie produzieren als sie verbrauchen – so genannte „Plusenergiegebäude“. Hier sind Beiträge von mindestens 25&#8217;000 Franken pro Gebäude möglich.</p>
<p><strong>Elektroheizungen</strong><br />
Weiterhin gefördert werden die Nutzung der erneuerbaren Energien Sonne und Holz sowie der Ersatz von Elektroheizungen. Elektroheizungen sind im Kanton Bern ab 2012 grundsätzlich verboten; bestehende Heizungen müssen innert zwanzig Jahren ersetzt werden. Werden die Elektroheizungen ersetzt, beteiligt sich der Kanton mit Beiträgen bis maximal 10&#8217;500 Franken an den Kosten.</p>
<p>Insgesamt stehen im kantonalen Förderprogramm in diesem Jahr rund 24 Millionen Franken zur Verfügung. Im Jahr 2010 wurden mit Beiträgen von rund 20 Millionen Franken Investitionen von rund 100 Millionen Franken ausgelöst. Das kantonale Fördeprogramm ergänzt das nationale Gebäudeprogramm der Kantone. Hier können zusätzliche Beiträge an Fensterersatz sowie an Dämmungen der Gebäudehülle abgeholt werden. Weitere Informationen zur neuen Energiegesetzgebung und dem kantonalen Förderprogramm sind unter <a href="http://www.energie.be.ch/" target="_blank">www.energie.be.ch</a> zu finden.</p>
<p>Bild: Wikipedia</p>
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		<title>Doubs: Probleme werden angegangen</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Jan 2012 15:04:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Admin2</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die französisch-schweizerische Arbeitsgruppe für die Verbesserung der Wasserqualität und des aquatischen Lebensraums des Doubs trat am 18. Januar 2012 in Neuenburg zusammen. Dabei wurde ein Rahmendokument unterzeichnet, welches aufzeigt, mit welchen Massnahmen die Beeinträchtigungen der Morphologie und der Wasserqualität des Doubs zu vermindern sind. Das Treffen stand unter dem gemeinsamen Vorsitz von Willy Geiger, Vizedirektor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/?attachment_id=37070" rel="attachment wp-att-37070"><img class="alignleft size-full wp-image-37070" title="Doubs_Fluss" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/800px-Gorges_du_Doubs_02.jpg" alt="" width="800" height="600" /></a>Die französisch-schweizerische Arbeitsgruppe für die Verbesserung der Wasserqualität und des aquatischen Lebensraums des Doubs trat am 18. Januar 2012 in Neuenburg zusammen. Dabei wurde ein Rahmendokument unterzeichnet, welches aufzeigt, mit welchen Massnahmen die Beeinträchtigungen der Morphologie und der Wasserqualität des Doubs zu vermindern sind.</p>
<div id="xmlWrapper">
<p>Das Treffen stand unter dem gemeinsamen Vorsitz von Willy Geiger, Vizedirektor des Bundesamtes für Umwelt (BAFU), und von Pierre Clavreuil, Vizepräfekt und Generalsekretär der Präfektur des Departements Doubs als Vertreter der französischen Seite. Bereits seit mehreren Monaten unternehmen beiden Länder gemeinsame Anstrengungen mit dem Ziel, die Qualität des Wassers und des aquatischen Lebensraums des französisch-schweizerischen Grenzflusses zu verbessern.</p>
<p>Am 18. Januar 2012 verabschiedete die Arbeitsgruppe ein Rahmendokument. Dieses nennt die Schritte, die von den Behörden zu unternehmen sind, um die Auswirkungen der menschlichen Aktivitäten auf die Wasserqualität und die physische Qualität des Fliessgewässer, d.h. seine Morphologie, zu reduzieren. Im Rahmen der Umsetzung dieses Aktionsplans wird die Arbeitsgruppe eng mit weiteren Arbeitsgruppen zusammen arbeiten, so im Bereich der Wasserkraft (Schwall/Sunk), der Fischerei und der Überwachung der Wasserqualität und des Lebensraums.  Jedes Jahr wird eine Standortbestimmung über die Fortschritte des Aktionsprogramms durchgeführt.</p>
<p>Die französisch-schweizerische Arbeitsgruppe wurde auf der Grundlage einer Vereinbarung vom 11. Februar 2008 gegründet. Diese Vereinbarung sieht vor, dass die Schweiz von Frankreich bei der Umsetzung der europäischen Wasserrahmenrichtlinie konsultiert wird. In der Gruppe präsent sind unter anderem die Präfekten der Region Franche-Comté und des Departements Doubs, das Bundesamt für Umwelt, das Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) sowie die Kantone Jura, Neuenburg und Bern. Involviert sind ferner Fischereifachleute sowie Exponenten des regionalen Naturparkprojekts «Parc naturel régional frontalier du Doubs».</p>
</div>
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		<title>Alpen: Wasserturm Europas</title>
		<link>http://naturschutz.ch/news/alpen-wasserturm-europas/44152</link>
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		<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 13:42:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuela Just</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Wasserkraft]]></category>

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		<description><![CDATA[Alpine Flüsse versorgen 170 Millionen Menschen mit Wasser  und sind die Quelle wichtiger Flüsse in Europa. Der Klimawandel wird die Wasserverfügbarkeit in den Alpen stark reduzieren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/800px-Alpine_stream1.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-44159" title="Alpiner Fluss" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/800px-Alpine_stream1-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Die Alpen gelten als „Wasserturm Europas“: Alpine Flüsse versorgen 170 Millionen Menschen mit Wasser und sind die Quelle wichtiger Flüsse in Europa, wie z.B. des Rheins oder der Rohne. Weniger Regen, längere Trockenperioden im Sommer und weniger Schneefall im Winter als Konsequenzen des Klimawandels, werden die Verfügbarkeit von Wasser in den Alpen reduzieren. In ihrem Bericht „Water in Climate Change“ beschreibt CIPRA die Auswirkungen des Klimawandels auf die Wasserverfügbarkeit in den Alpen und präsentiert politische Massnahmen und Instrumente sowie konkrete Good-Practice-Beispiele.</p>
<p>Im Moment können nur 10% der alpinen Flüsse und Bäche als ökologisch intakt angesehen werden. Unter dem Argument der Abkehr von der Atomenergie und mit dem Ziel alternative Energiequellen zu fördern, boomt der Bau kleiner Wasserkraftwerke in den Alpenländern. Dies resultiert of in grossen ökologischen Schäden, verglichen mit den relativ geringen Energiegewinnen. Gemäss CIPRA liefern 75% der alpinen Wasserkraftwerke nur 4% vom aus Wasserkraft gewonnenen Strom in den Alpen.</p>
<p>Vor diesem Hintergrund und wegen der enormen Bedeutung der alpinen Gewässer für die Wasserversorgung Europas, steht CIPRA der Entwicklung der Wasserkraft in den Alpen kritisch gegenüber und plädiert für Massnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz, für die Modernisierung existierender Wasserkraftanlagen sowie für eine einheitliche Strategie für den gesamten Alpenraum.</p>
<p><a title="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/CompactWater-1.pdf" href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/CompactWater-1.pdf" target="_blank">Weitere Informationen</a></p>
<p>Bild: Tom Corser www.tomcorser.com (Wikimedia Commons)</p>
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		<title>Schmutzige Traumschiffe</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Jan 2012 10:43:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefanie Pfefferli</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der NABU verleiht Deutschlands peinlichsten Umweltpreis in diesem Jahr an die Kreuzfahrtunternehmen AIDA und TUI Cruises. „Ihre angeblich ‚Weissen Flotten‘ sind in Wahrheit dreckige Russschleudern, denn die Kreuzfahrtschiffe fahren auf hoher See immer noch mit giftigem Schweröl“, erklärt NABU-Präsident Olaf Tschimpke. „Damit stösst ein einziger Ozeanriese auf einer Kreuzfahrt so viele Schadstoffe aus wie fünf Millionen Pkw auf der gleichen Strecke!"]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/aidagrafik.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-43760" title="aida" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/aidagrafik.jpg" alt="" width="520" height="200" /></a>Der NABU verleiht Deutschlands peinlichsten Umweltpreis in diesem Jahr an die Kreuzfahrtunternehmen AIDA und TUI Cruises. „Ihre angeblich ‚Weissen Flotten‘ sind in Wahrheit dreckige Russschleudern, denn die Kreuzfahrtschiffe fahren auf hoher See immer noch mit giftigem Schweröl“, erklärt NABU-Präsident Olaf Tschimpke in der aktuellen Medienmitteilung der Organisation. „Damit stösst ein einziger Ozeanriese auf einer Kreuzfahrt so viele Schadstoffe aus wie fünf Millionen Pkw auf der gleichen Strecke. Die Gefahren für die Umwelt und die Gesundheit der Menschen liessen sich leicht vermeiden, aber aus Profitgier verweigern die deutschen Reeder bislang die Verwendung von Schiffsdiesel und den Einbau von Abgastechnik wie etwa Russpartikelfilter.“</p>
<p>Stellvertretend für die gesamte Hochseeschifffahrt verleiht der NABU den „Dinosaurier des Jahres 2011“ an Michael Thamm, Präsident AIDA Cruises, und Richard J. Vogel, Vorsitzender TUI Cruises. „Sie sind die Speerspitze der überaus lukrativen deutschen Kreuzschifffahrt. Sie dekorieren ihre Schiffe mit schönen Schlagworten wie Wohlfühlen, Fahrtwind und Seeluft – aber aus den Schornsteinen ihrer Luxusliner kommen enorme Mengen giftiger Schadstoffe. Von wegen Seeluft und Traumschiff! Für Küsten- und Hafenbewohner und die Umwelt sind sie der reinste Albtraum“, betont der NABU-Präsident. Tatsächlich liessen sich die bedrohlichen Emissionen eines Schiffs sehr leicht durch die Umstellung von Schweröl auf schwefelarmen Schiffsdiesel und eine geringere Fahrtgeschwindigkeit verbessern: „So lassen sich Schwefeldioxid und Feinstaub um bis zu 90 Prozent reduzieren, und der Ausstoss von klimaschädlichen Russpartikeln verringert sich um mehr als 40 Prozent“, erläutert Dietmar Oeliger, Leiter der NABU-Verkehrspolitik.</p>
<p>„AIDA und TUI übertrumpfen sich mit aufwendigster Unterhaltung an Bord, nichts ist zu teuer für Restaurants, Wellness und Casinos – aber für einen Russpartikelfilter ist angeblich kein Geld da. „Das ist Heuchelei!“, kritisiert NABU-Präsident Tschimpke. „Es ist völlig unverständlich, wie die Veranstalter von Kreuzfahrten derart mutwillig ihr grösstes Kapital, nämlich eine intakte Natur aufs Spiel setzen.“ Mit der Kampagne „Mir stinkt’s! Kreuzfahrtschiffe sauber machen!“, will der NABU Kreuzfahrt-Kunden aufklären und die Reeder zur Einhaltung von Umweltstandards verpflichten. Tatsächlich beweisen etliche Studien die verheerenden Auswirkungen der dreckigen Schiffsabgase: Sie sind verantwortlich für rund 50.000 vorzeitige Todesfälle allein in Europa, sie überdüngen Meere und versauern Böden und nicht zuletzt tragen sie auch erheblich zum bedrohlichen Klimawandel bei: Die schwarzen Russpartikel aus den Schornsteinen lagern sich auf dem Eis der Arktis ab und beschleunigen das Abschmelzen. „Das schlechte Gewissen der Reedereien wird in ihren Verkaufsbroschüren wegroutischiert. Die meisten Fotos in Katalogen und im Internet sind nachbearbeitet, der Kunde soll die Abgasfahne, die aus den gigantischen Schornsteinen aufsteigt, nicht sehen. Tatsächlich aber verpestet allein die AIDA Flotte die Luft ähnlich stark, wie alle deutschen Autos zusammen“, so Oeliger.</p>
<p>„Auch die Politik versagt, indem sie Schiffen auf hoher See einen Schadstoffausstoss erlaubt, der x-tausendfach über den Grenzwerten liegt, die Pkw und Lastwagen an Land einhalten müssen“, kritisiert Tschimpke. „Aber die Reeder müssen nicht auf Vorgaben warten – sie könnten heute schon der massiven Umweltzerstörung endlich ein Ende bereiten.“ Mit der Verleihung des Dinosauriers an AIDA und TUI Cruises hofft der NABU, den überfälligen Sinneswandel zu beschleunigen. „AIDA und TUI Cruises präsentieren sich in ihren Hochglanz-Werbebroschüren gerne als vorbildlich umweltfreundlich. Beide Kreuzfahrtriesen haben die wirtschaftliche Kraft und das Innovationspotenzial der gesamten Schiffsbranche den ökologischen Weg zu weisen. Die Reedereien müssen endlich auf Schiffsdiesel umsteigen und insbesondere bei den geplanten Neubauten moderne Abgastechnik einbauen. Schluss mit der Luftverpestung auf hoher See und in den Häfen“, fordert Tschimpke.</p>
<p><a href="http://www.nabu.de" target="_blank">Weitere Informationen</a></p>
<p>Bild: NABU</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Kritische Stimmen</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Dec 2011 08:14:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefanie Pfefferli</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alpen]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
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		<category><![CDATA[Andermatt]]></category>
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		<category><![CDATA[Projekt]]></category>
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		<description><![CDATA[Unter der Adresse www.gigantismus-andermatt.ch hat der Urner Umweltrat eine Website eingerichtet, welche eine kritische Plattform zum Skiinfrastrukturausbau in Andermatt und Sedrun bietet. Am 14. Dezember 2011 entscheidet der Urner Landrat über eine Beteiligung am geplanten neuen Skigebiet in Millionenhöhe. Der Urner Umweltrat setzt sich ein füreine Verkleinerung des Projekts.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/800px-Andermatt_from_Pazola1.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-43328" title="Andermatt " src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/800px-Andermatt_from_Pazola1.jpg" alt="" width="800" height="479" /></a>Unter der Adresse <a href="http://www.gigantismus-andermatt.ch/" target="_blank">www.gigantismus-andermatt.ch</a> hat der Urner Umweltrat eine Website eingerichtet, welche eine kritische Plattform zum Skiinfrastrukturausbau in Andermatt und Sedrun bietet. Am 14. Dezember 2011 entscheidet der Urner Landrat über eine Beteiligung am geplanten neuen Skigebiet in Millionenhöhe. Der Urner Umweltrat setzt sich ein füreine Verkleinerung des Projekts.</p>
<p>Es ist allseits bekannt: die Andermatt-Surselva Sport AG (ASS) will das Skigebiet Andermatt-Nätschen-Sedrun und Gemsstock massiv ausbauen. Nicht alle haben Freude an den 17 neuen Bahnanlagen, den 100 km neuen Pisten und den Beschneiungs- und den Parkierungsanlagen. Der Urner Umweltrat, vertreten durch Alpeninitiatives Uri, Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz, Mountain Wilderness, Pro Natura Uri, Tierschutzverein Uri und VCS Uri haben sich kritisch gegenüber dem Projekt geäussert und zum Teil auch eine Einsprache eingereicht. Dem Urner Umweltrat liegt viel an einer transparenten und offenen Auseinandersetzung mit dem Grossprojekt. Die neue Website www.gigantismus-andermatt.ch ermöglicht sie.</p>
<p><strong>Transparenz und Diskussion</strong></p>
<p>Der Urner Umweltrat möchte all denjenigen, welche sich über das Projekt informieren wollen, die Möglichkeit zur übersichtlichen Information und zum Austausch untereinander bieten. Darum sind auf der Website nicht nur die nötigen Informationen aufgeschaltet, sondern es besteht auch die Möglichkeit mittels Blog und Facebooksich aktiv an der Diskussion rund um den gigantischen Ausbau der Skiarena Andermatt zu beteiligen.</p>
<p><strong>Für eine sinnvolle Verbindung – gegen Gigantismus</strong></p>
<p>Der Urner Umweltrat unterstreicht, dass er eine Verbindung der Skigebiete Andermatt- Sedrun mitträgt. Er wehrt sich aber gegen Pisten, welche über diese reine Verbindungsanlage hinausgehen, dies insbesondere am Schneehüenerstock. Ebenfalls wehrt sich der Urner Umweltrat gegen die Erschliessung des St. Anna Gletschers und der St. Anna Lücke im Gebiet des Gemsstock. Gegen eine Sanierung und einen sinnvollen Ausbau der bestehenden Pisten und Bahnen hat der Urner Umweltrat nichts einzuwenden.</p>
<p><strong>Dutzende Millionen vom Kanton</strong></p>
<p>Mit der verlangten Redimensionierung des Ausbauprojekts können die Umwelt geschont und beim Energie- und Wasserverbrauch massive Einsparungen gemacht werden. Ebenfalls werden massiv Kosten gespart, insbesondere bei der öffentlichen Hand. Diese soll sich gemäss Businessplan der Projektanten mit einem Anteil von 40 Prozent an den Ausbaukosten beteiligen. Der Urner Landrat wird am 14. Dezember über die millionenschwere Beteiligung entscheiden. Nach wie vor ist zurzeit keine andere Variante als der Vollausbau beim Bundesamt für Verkehr (BAV) zur Genehmigung eingereicht. Deshalb hält der Urner Umweltrat an seiner Forderung nach einer Redimensionierung fest, obwohl in letzter Zeit Aussagen der Urner Regierung darauf hindeuten, dass die öffentliche Hand nicht gewillt ist, so grosse Kosten zu übernehmen. Solange durch die Projektanten kein anderes, abgespecktes Projekt beim BAV zur Bewilligung vorgelegt wird, muss der Urner Umweltrat davon ausgehen, dass weiterhin der Vollausbau angestrebt wird.</p>
<p><a href="http://www.gigantismus-andermatt.ch/" target="_blank">Weitere Informationen</a></p>
<p>Bild: Albinfo (Wikimedia Commons)</p>
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		<title>Eine 4-Grad-plus-Welt</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Dec 2011 15:22:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefanie Pfefferli</dc:creator>
				<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>
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		<category><![CDATA[Durban]]></category>
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		<category><![CDATA[Klimagipfel]]></category>
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		<description><![CDATA[Der WWF kritisiert, dass der Prozess der Verhandlungen in den letzten 17 Jahren viel zu langsam ging, egal wie die Entscheidungen heute Nacht ausfallen werden. Die Umweltorganisation sieht derzeit keine Ambitionen der Regierungen die Erderwärmung unter zwei Grad zu halten. Die Szenarien deuten eher darauf hin, dass wir auf eine Welt zusteuern, die um vier Grad heisser sein wird als heute. Das bedeutet eine instabile Zukunft für die Ernährung und die Wasserversorgung der Menschheit und den gesamten Planeten, so der WWF.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/800px-The_sun1.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-43271" title="Sonne" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/800px-The_sun1.jpg" alt="" width="643" height="375" /></a>Der WWF kritisiert, dass der Prozess der Verhandlungen in den letzten 17 Jahren viel zu langsam ging, egal wie die Entscheidungen heute Nacht ausfallen werden. Die Umweltorganisation sieht derzeit keine Ambitionen der Regierungen die Erderwärmung unter zwei Grad zu halten. Die Szenarien deuten eher darauf hin, dass wir auf eine Welt zusteuern, die um vier Grad heisser sein wird als heute. Das bedeutet eine instabile Zukunft für die Ernährung und die Wasserversorgung der Menschheit und den gesamten Planeten, so der WWF. „Den Vertretern der Regierungen ist noch immer nicht bewusst warum sie nach Durban gekommen sind. Sie sind hier um die Katastrophen des Klimawandels zu verhindern“, sagte Samantha Smith, die Leiterin der globalen Initiative für Klima und Energie des WWF, in der aktuellen Medienmitteilung.</p>
<p>Auf der letzten Klimakonferenz COP 16 in Cancun haben die Regierungen sich darauf geeinigt, die Erderwärmung unter zwei Grad zu halten. „Die Regierungen, die in den letzten zwei Wochen hier verhandelt haben, verdienen keinen Applaus. Der Klimawandel ist in Durban einer Lösung nicht näher gekommen und die Regierungen sind dafür verantwortlich“, so Smith. Die Folgen des Klimawandels sind bereits für Hunderte Millionen Menschen weltweit spürbar. Allein 2010 gab es 14 Naturkatastrophen mit Kosten über einer Milliarde US-Dollar, die mit dem veränderten Wetter zu tun haben. Am Horn von Afrika herrscht die schlimmste Dürre seit 60 Jahren. Ohne Einigung beim Waldschutz sind im kommenden Jahr 2012 wieder 130.000 Quadratkilometer Wald den Kettensägen ausgeliefert.</p>
<p>Der WWF weist darauf hin, dass in Durban nur noch einige wenige Stunden Zeit bleibt um zu einer Einigung zu kommen. Die Umweltorganisation ruft die Vertreter der Staaten auf, ein Zeichen zu setzen und einen Fahrplan bis 2015 für ein rechtlich verbindliches Abkommen zu vereinbaren. „Alles andere wäre nicht akzeptabel“, so Smith.</p>
<p><a href="http://www.wwf.at/" target="_blank">Weitere Informationen</a></p>
<p>Bild: Wikimedia Commons</p>
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		<title>EolJoux und der WWF einigen sich</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Dec 2011 13:21:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefanie Pfefferli</dc:creator>
				<category><![CDATA[Energie]]></category>
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		<category><![CDATA[Stromversorgung]]></category>
		<category><![CDATA[Vallée de Joux]]></category>
		<category><![CDATA[Windkraftanlage]]></category>
		<category><![CDATA[WWF]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach langen Diskussionen haben der WWF und die Partner des Projekts EolJoux eine Vereinbarung getroffen, die dem Vallée de Joux die Möglichkeit gibt, eine nachhaltige Energiepolitik zu realisieren. Dabei wird die Stromversorgung durch sieben Windgeneratoren mit einem Energiesparprogramm kombiniert. Der WWF wird somit keinen Widerstand gegen das Projekt EolJoux leisten, und die Promotoren investieren im Gegenzug in konkrete Massnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz.
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/800px-South_Point_Wind_Farm1.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-43250" title="Wind" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/800px-South_Point_Wind_Farm1.jpg" alt="" width="795" height="434" /></a>Nach langen Diskussionen haben der WWF und die Partner des Projekts EolJoux eine Vereinbarung getroffen, die dem Vallée de Joux die Möglichkeit gibt, eine nachhaltige Energiepolitik zu realisieren. Dabei wird die Stromversorgung durch sieben Windgeneratoren mit einem Energiesparprogramm kombiniert. Der WWF wird somit keinen Widerstand gegen das Projekt EolJoux leisten, und die Promotoren investieren im Gegenzug in konkrete Massnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz.</p>
<p>Der WWF Schweiz, seine Waadtländer Sektion, die Elektrizitätsgesellschaft des Vallée de Joux (SEVJ) und die Gemeinde Le Chenit haben sich geeinigt, so dass das Projekt für eine regionale Windenergieanlage realisiert werden kann. Die entsprechende Vereinbarung ist das Ergebnis einer Interessenabwägung: „Für den WWF war es wichtig, dass die Erzeugung von erneuerbarer Energie nicht zum Nachteil der Natur erfolgt. Dies ist beim Projekt EolJoux gewährleistet. Ebenfalls positiv ist, dass das Projekt von der lokalen Bevölkerung getragen wird“, betont Serge Ansermet, Regionalsekretär des WWF Waadt.</p>
<p>Der WWF wird sich somit weder dem Teilnutzungsplan noch der Baubewilligung für die Windkraftanlage EolJoux widersetzen. Er leitet auch keine rechtlichen Schritte gegen die Änderung des Standortumfangs in der BLN-Landschaft Vallée de Joux ein. Doch es bleibt ihm selbstverständlich unbenommen, gegebenenfalls im Rahmen einer Vernehmlassung auf Bundesebene Stellung zu diesem Punkt zu beziehen.</p>
<p><strong>Energiekonzept für die Region</strong></p>
<p>Die Projektpartner verpflichten sich ihrerseits, für die Gemeinde Le Chenit (auf deren Gebiet wird die Windenergieanlage errichtet) innerhalb von drei Jahren nach Erteilung der Baubewilligung ein kommunales Energiekonzept zu realisieren. Sie werden unverzüglich mit der Planung und Umsetzung eines Energiesparkonzepts im Sportzentrum des Vallée de Joux beginnen. Für Energieeinsparungen mit einem geschätzten Volumen von 1 Million kWh ist eine Investition von rund 350&#8217;000 Franken vorgesehen.</p>
<p>„Die Windgeneratoren werden mehr Energie erzeugen, als in der Region verbraucht wird – einschliesslich Industrie“, betont Alain Bourqui, Generaldirektor der SEVJ. Laurent Reymondin, Gemeinderat von Le Chenit und Präsident der SEVJ, weist erfreut darauf hin, dass an den bestehenden Infrastrukturen und am Strassennetz nur geringfügige Anpassungen nötig sind.</p>
<p>Nach Auffassung der beteiligten Parteien macht die Vereinbarung Folgendes deutlich: Zum einen die Offenheit des WWF gegenüber Lösungen, mit denen die Schweiz aus der Kernenergie aussteigen kann, ohne auf fossile Brennstoffe zurückgreifen zu müssen. Zum anderen der Wille der regionalen Bevölkerung, auf lokaler Ebene Verantwortung zu übernehmen und Alternativen zu umweltbelastenden Energien zu suchen. Doch obwohl die Vereinbarung mit Kompensationsleistungen verbunden ist, die deutlich über den Umfang des BLN-Gebiets hinausgeht, gibt der WWF keinen Blankocheck für andere Projekte in Landschaften, die von nationaler Bedeutung sind. „Wir werden die Projekte auch weiterhin hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf die Biodiversität prüfen und diesbezüglich auch weiterhin keine Kompromisse eingehen“, betont Catherine Martinson von der Geschäftsleitung des WWF Schweiz.</p>
<p><a href="http://www.wwf.ch/" target="_blank">Weitere Informationen </a></p>
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