Rund 200 Entscheidungsträger und Engagierte aus den Bereichen Natur- und Landschaftsschutz sowie Windenergie diskutierten heute im Berner Rathaus, wie Windstrom naturverträglich gewonnen werden kann. Trotz der gemeinsamen Zielsetzung mehr Strom aus erneuerbaren Energien zu gewinnen, sind die Interessen unterschiedlich. Die Frage “saubere Stromproduktion oder unverbaute Natur?” ist aktuell.
Ab 2012 sollen in Frankreich Neubauten nicht mehr als 50 Kilowattstunden pro Quadratmeter verbrauchen, wie das französische Umweltministerium beschlossen hat. Heute liegt der Energieverbrauch von Neubauten noch bei 150 kWh/m2 pro Jahr.
In der Schlussabstimmung hat das Parlament letzte Woche eine Revision des Energiegesetzes gutgeheissen. In der Revision ist eine Aufstockung der finanziellen Mittel für die kostendeckende Einspeisevergütung (KEV) vorgesehen.
BP gibt dem Druck von Bevölkerung und Politik nach und zahlt 20 Milliarden Dollar in einen unabhängigen Fonds ein, aus dem Entschädigungsforderungen bezahlt werden sollen. Weil sich eine solche Katastrophe nicht wiederholen darf, fordert Greenpeace ein weltweites Verbot von Ölbohrungen in der Tiefsee.
Stromerzeugung durch Trinkwasserkraftwerke ist in der Schweiz (noch) wenig verbreitet. Die Besonderheit der Trinkwasserkraftwerke ist, dass das Wasser doppelt genutzt wird. Bevor es als Trinkwasser aus dem Wasserhahn fliesst, kann daraus erneuerbare Energie produziert werden.
Die Debatte um die geplanten Kernkraftwerke und die Entsorgung der radioaktiven Abfälle gewinnt wieder an Aktualität. 4000 – 5000 Menschen demonstrierten gegen den Ausbau der Atomkraft und für die Förderung erneuerbarer Energien.
Wenn ein leistungsfähiges europäisches Fernübertragungsnetz und ein vereinter Elektrizitäts-Binnenmarkt geschaffen werden und mit ähnlichen Netzen und Märkten in Nordafrika verbunden werden, können bis 2050 Erneuerbare Energieträger in grossflächig genutzt werden.
Dank einer neu entwickelten Messmethode können elektromagnetische Felder von Energiesparlampen erstmals genau bestimmt und die durch sie erzeugten Stromflüsse im menschlichen Körper präzise abgeschätzt werden.
Das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) senkt die kostendeckende Einspeisevergütung (KEV) für Solarstrom um 18%. Grund dafür sind die stark gesunkenen Marktpreise für Photovoltaik-Module sowie die in der Energieverordnung vorgesehene reguläre jährliche Absenkung der Vergütungen. Neu wird ausserdem der Eigenstromverbrauch der Anlagen nicht mehr vergütet.
Kann Atomstrom das Weltklima retten? Die Atomlobby betont immer wieder, dass Atomstrom bezüglich CO2-Bilanz sehr gut dastehe. Doch wieviel ist wirklich daran wahr?