Über Jahre haben Veterinärmediziner der Universität Zürich systematisch blinde Kälber auf dem Rütklihof in Reutlingen bei Winterthur untersucht. Kurz vor der Jahrtausendwende wurde dort eine Mobilfunkanlage mit Antennenmast errichtet. In den Folgejahren kamen über fünfzig Kälber mit grauem Star (nukleärer Katarakt) auf die Welt. Das ist wesentlich mehr als im schweizerischen Durchschnitt. Nachdem die Antenne 2006 abgebrochen wurde, sind keine auffälligen Erkrankungen mehr festgestellt worden. Die Ergebnisse der Fallstudie wurden in der aktuellen Ausgabe des Schweizer Archivs für Tierheilkunde veröffentlicht.
Laut einer neuen Studie sind Handys die Hauptursache für das Bienensterben. Indische Wissenschaftler der Panjab University in Chandigarh haben festgestellt, dass Mobilfunkwellen den Orientierungssinn der Bienen stört und diese deshalb nicht in den heimischen Stock zurückfinden.
Dank einer neu entwickelten Messmethode können elektromagnetische Felder von Energiesparlampen erstmals genau bestimmt und die durch sie erzeugten Stromflüsse im menschlichen Körper präzise abgeschätzt werden.
Forscher der University of South Florida haben eine “besonders interessante” Entdeckung gemacht: Sie fanden heraus, dass Mobilfunkstrahlung bei gentechnisch veränderten Mäusen Alzheimer verhindern kann. Eine mehr als absurde, fragwürdige Studie.
Die elektromagnetische Strahlung in der Umwelt – salopp auch als Elektrosmog bezeichnet – ist sehr unregelmässig verteilt. Erstmals hat eine internationale Studiengruppe unter Schweizer Leitung nun gemessen, wo wie viel und welche Strahlung auf die Bevölkerung einwirkt. 166 Testpersonen erhielten ein Messgerät angeschnallt, das ständig in ausgewählten Frequenzbereichen auf Empfang war. Das sogenannte Exposimeter wurde [...]
Die aktuell geltende Verordnung zu nicht-ionisierender Strahlung (NIS) wurde am 23. Dezember 1999 erlassen. Seither hat die NIS-Belastung der Schweizer Bevölkerung massiv zugenommen. Wissenschaftlich verdichten sich die Hinweise für Gesundheitsschädigung unterhalb der geltenden Grenzwerte. Magnetfelder sind möglicherweise krebserregend. Es besteht ein erhöhtes Alzheimerrisiko bei Anwohnern in der Nähe von Hochspannungsleitungen. Es gibt Hinweise für ein [...]
Wer in der Nähe einer Hochspannungsleitung wohnt, kann langfristig ein erhöhtes Risiko haben, an Alzheimer zu erkranken. Eine neue Studie der Universität Bern liefert Hinweise, dass insbesondere Personen betroffen sind, die seit mindestens 10 Jahren weniger als 50 Meter von einer Hochspannungsleitung entfernt leben. Links zum Beitrag Uni Bern
Erstmals warnt eine europäische Fachbehörde ausdrücklich vor gesundheitlichen Gefahren durch Mobilfunk. Im ARD-Politikmagazin “Report Mainz” sagte die Direktorin der Europäischen Umweltagentur (EEA: “Handys mögen schwach strahlen, aber es gibt genügend Beweise für Wirkungen auch bei schwacher Strahlung, dass wir jetzt handeln müssen. Es gibt klare Beweise, dass starke Handy-Nutzer, die also ihr Handy etwa 460 [...]
Gemeinden dürfen Mobilfunkantennen in der Nähe von Sport- und Kinderspielplätzen nicht grundsätzlich verbieten, um damit die Bevölkerung zusätzlich vor Strahlung zu schützen. Die Solothurner Gemeinde Günsberg SO ist diesbezüglich vor Bundesgericht unterlegen. (sb) Links zum Beitrag Tages Anzeiger Online NZZ Online
Die deutsche Regierung rät ihren Bürgern, sicherheitshalber auf einen drahtlosen Internetzugang (WLAN) zu verzichten: «Die Bundesregierung empfiehlt allgemein, die persönliche Strahlenexposition durch hochfrequente elektromagnetische Felder so gering wie möglich zu halten, das heisst herkömmliche Kabelverbindungen zu bevorzugen.» Im Gegensatz zu den deutschen Kollegen kamen die Schweizer diesen März zum Schluss, dass es keinen Grund gebe, [...]