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	<title>Naturschutz.ch &#187; Chemie</title>
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	<description>Das Schweizer Portal für Natur- und Umweltschutz</description>
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		<title>Munition bleibt in den Seen</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 14:57:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benjamin Kämpfen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Abfall und Recycling]]></category>
		<category><![CDATA[Chemie]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Eidg. Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) hat entschieden, die Munition, welche die Schweizer Armee bis in die 1960er-Jahre im Thuner-, Brienzer und Vierwaldstättersee versenkt hatte, nicht zu bergen. Die Abklärungen haben keinen Hinweis darauf ergeben, dass die Seen durch die Munitionsablagerungen belastet werden, schreibt das VBS. Der grösste Teil der Objekte befindet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-18583" title="vierwaldstaettersee" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/vierwaldstaettersee.jpg" alt="" width="115" height="114" />Das Eidg. Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) hat entschieden, die Munition, welche die Schweizer Armee bis in die 1960er-Jahre im Thuner-, Brienzer und Vierwaldstättersee versenkt hatte, nicht zu bergen. Die Abklärungen haben keinen Hinweis darauf ergeben, dass die Seen durch die Munitionsablagerungen belastet werden, schreibt das VBS. Der grösste Teil der Objekte befindet sich bereits heute über 25 cm bis zu zwei Meter unter dem Seegrund. Eine Bergung der Munition würde deshalb zu einer erheblichen Störung des Seegrunds und damit über lange Zeit zu einer Störung des Wasserökosystems führen. Während eine selbstständige Detonation praktisch ausgeschlossen werden kann, bestünde beim Heben und Entsorgen der Munition Explosionsgefahr. Diese Tatsache würde auf den Seen und in deren Uferbereichen über Jahre hinweg praktisch kaum umsetzbare Sicherheitsmassnahmen erfordern.</p>
<div id="xmlWrapper">
<p>Umfangreiche historische Abklärungen im Zusammenhang mit dem Vollzug der Altlastenverordnung hatten 2004 aufgezeigt, dass die Schweizer Armee im Laufe des letzten Jahrhunderts insgesamt über 8000 Tonnen Munition und Munitionsrückstände im Thuner- und im Brienzersee sowie im Urnersee und im Gersauerbecken des Vierwaldstättersees versenkt hatte. Die letzten Versenkungen fanden im Thunersee 1963, im Urnersee 1967 statt.</p>
<p>Die Menge des Materials, Forderungen, dieses zu bergen, und Beobachtungen auffälliger Organveränderungen bei Felchen im Thunersee, bewogen das VBS, die Gefährdung durch diese Abfälle vertieft abklären zu lassen. Unter Einbezug der kantonalen Umweltfachstellen befasste sich zwischen 2006 und 2010 ein vom VBS geleitetes Spezialistenteam mit den offenen Fragen rund um die versenkte Munition, allfällige Auswirkungen auf Mensch und Umwelt und Möglichkeiten einer Bergung. Parallel zu den Abklärungen des VBS veranlasste das Fischereiinspektorat des Kantons Bern Untersuchungen, um den Ursachen für die Organveränderungen bei den Felchen im Thunersee auf die Spur zu kommen. Dabei wurde laut VBS keine Belastung des Seewassers festgestellt. Zudem lassen die Untersuchungen zu den Organveränderungen der Fische im Thunersee keinen Zusammenhang mit den Munitionsdeponien erkennen.<br />
<strong></strong></p>
<p><a href="http://www.news.admin.ch/message/index.html?lang=de&amp;msg-id=43324" target="_blank">Mitteilung des VBS</a></p>
</div>
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		<title>Hausrotschwanz als Fokusart für Pestizide</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 07:00:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benjamin Kämpfen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Chemie]]></category>
		<category><![CDATA[Flora und Fauna]]></category>
		<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Agroscope hat den Hausrotschwanz als Fokusart für Pflanzenschutzmittel in Rebbergen gewählt. Bei der Beurteilung von Pflanzenschutzmittel können Forscher nun auf das Risiko für den Hausrotschwanz fokussieren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-medium wp-image-44714" title="Hausrotschwanz" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/25633-300x199.jpg" alt="Hausrotschwanz mit Insekt im Schnabel" width="300" height="199" />Den rötlichen Schwanzfedern verdankt er seinen Namen &#8211; der Hausrotschwanz. Dieser insektenfressende Vogel ist in der ganzen Schweiz zuhause, besonders wohl fühlt er sich auch in den Rebbergen. Doch Reben werden oft mit Pflanzenschutzmitteln vor Schaderregern geschützt. Insekten &#8211; die Beute des Hausrotschwanzes &#8211; kommen zwangsläufig mit solchen Pflanzenschutzmitteln in Kontakt. Frisst ein Hausrotschwanz solche Insekten, kann er bei gewissen Pflanzenschutzmitteln krank werden oder sogar sterben.</p>
<p><strong>Ein Vielfrass unter den Vögeln</strong></p>
<p>Doch weshalb ist diese Art besonders betroffen? Die Antwort liegt in der Nahrungsmenge, die er vertilgt. Der kleine, federleichte Hausrotschwanz ist nämlich ein regelrechter Vielfrass: Er nimmt eine höhere Menge an Insekten und Spinnen pro Körpergewicht auf als grössere Vögel. Dadurch ist er die erste Vogelart in einem Rebberg, die gesundheitliche Probleme kriegen würde.</p>
<p>Agroscope-Forschende haben ihn deshalb zur so genannten „Fokus-Art&#8221; der Rebberge gekürt. So können die Experten für jedes Pflanzenschutzmittel im Rebbau auf das Risiko für den Hausrotschwanz fokussieren. Gilt dieses Risiko als akzeptabel, sind auch die andern insektenfressenden Vögel mit hoher Wahrscheinlichkeit auf der sicheren Seite. Auf diesem Weg sollen die Umwelt geschont und gleichzeitig die Schaderreger im Rebbau unter Kontrolle gebracht werden.</p>
<p><strong>Ökotoxikologische Pflanzenschutzmittel-Prüfung</strong></p>
<p>Moderne Pflanzenschutzmittel müssen folgenden Spagat schaffen: landwirtschaftliche Kulturen vor Schaderregern optimal schützen und zugleich diejenigen Lebewesen schonen, die nicht das Ziel der Pflanzenschutzmassnahmen sind. Um dies zu erreichen, führt die Agroscope-Forschungsgruppe Ökotoxikologie Risikoabschätzungen für solche Lebewesen durch, unter anderem auch für Vögel.</p>
<p>Die Risikobeurteilung verläuft analog zur EU und ist in mehrere Phasen gegliedert: In einer ersten Phase werden einfache Modelle benutzt, in denen im wahrsten Sinne des Wortes «mit dem Schlimmsten gerechnet wird» (worst case). Wenn dabei ein Risiko für Vögel nicht ausgeschlossen werden kann, muss man kompliziertere, aber genauere Modelle benutzen. Die Risikobeurteilung kann jetzt neu für genau diejenigen Vogelarten gemacht werden, die während des Pflanzenschutzmitteleinsatzes tatsächlich in der behandelten Kultur leben und kontaminierte Nahrung fressen könnten, wie etwa für den Hausrotschwanz. Die Fachleute nennen diese Vögel «Fokus-Arten». Jede landwirtschaftliche Kultur hat ihre eigenen Fokus-Arten. Zudem können dieselben Kulturen im Ausland andere Fokus-Arten beherbergen. Deshalb sind die Verhältnisse in der Schweiz gesondert zu erforschen.</p>
<p><a href="http://www.agroscope.admin.ch/aktuell/00198/05299/05494/index.html?lang=de&amp;msg-id=43224" target="_blank">Mitteilung von Agroscope</a></p>
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		<title>Chemiefreie Mode</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Sep 2011 08:49:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefanie Pfefferli</dc:creator>
				<category><![CDATA[Chemie]]></category>
		<category><![CDATA[Gewässerschutz]]></category>
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		<category><![CDATA[Chemikalien]]></category>
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		<description><![CDATA[In Kleidungsstücken aus Fernost sind bei einer Untersuchung im Auftrag der Umweltorganisation Greenpeace Rückstände giftiger Chemikalien gefunden worden. In 52 von insgesamt 78 getesteten Produkten wurden Rückstände von  der Chemikaliengruppe Nonylphenolethoxylate gefunden. Vier belastete Artikel der Marken Converse (Nike), Kappa, Puma und Li Ning stammen aus deutschen Läden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/FOJ_3967.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-41093" title="Detox Adidas" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/FOJ_3967.jpg" alt="" width="800" height="532" /></a>In Kleidungsstücken aus Fernost sind bei einer Untersuchung im Auftrag der Umweltorganisation Greenpeace Rückstände giftiger Chemikalien gefunden worden. In 52 von insgesamt 78 getesteten Produkten wurden Rückstände von  der Chemikaliengruppe Nonylphenolethoxylate gefunden. Vier belastete Artikel der Marken Converse (Nike), Kappa, Puma und Li Ning stammen aus deutschen Läden.</p>
<p>Für Verbraucher, die welche die Produkte benutzen, besteht da durch aber keine Gesundheitsgefährdung. Nonylphenolhaltiges Abwasser belaste aber das Trinkwasser von Millionen Menschen in den Herstellungsländern wie China, wie Chemieexperten von Greenpeace bekannt gaben. In Europa ist der Einsatz der Chemikalie streng geregelt, denn noch gelangen auch bei uns die Nonylphenolethoxylate durch das Waschen der Kleider ins Wasser. Die Chemikalien sind aussedem schädlich für Wasserlebewesen.</p>
<p>Mit der Kampagne „Schmutzige Wäsche“ und verschiednen Aktionen schaffte es Greenpeace bis jetzt die Bekleidungshersteller Puma, Nike, Adidas und H&amp;M für eine zukünftig giftfreie Herstellung zu verpflichten.</p>
<p>Bild: Greenpeace Schweiz</p>
<p><a href="http://www.greenpeace.org/switzerland/de/" target="_blank">Weitere Informationen</a></p>
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		<title>Gift: Greenpeace kritisiert Nike und Adidas</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Jul 2011 20:20:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>naturschutz.ch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Chemie]]></category>
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		<description><![CDATA[Greenpeace hat heute den Bericht «Schmutzige Wäsche» veröffentlicht. Eigene Analysen zeigen, wie Zulieferer von Nike, Adidas und Co. in China die Flüsse verschmutzen. Das hat laut der Umweltorganisation schlimme Folgen für die Umwelt und die Bevölkerung, die das belastete Wasser aus den Flüssen trinken und im Haushalt verwenden muss. Greenpeace fordert von den Sportartikel-Herstellern, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-38667" title="abwasser_greenpeace_china" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/abwasser_greenpeace_china-300x198.png" alt="abwasser_greenpeace_china" width="300" height="198" /></p>
<p><strong>Greenpeace hat heute den Bericht «Schmutzige Wäsche» veröffentlicht. Eigene Analysen zeigen, wie Zulieferer von Nike, Adidas und Co. in China die Flüsse verschmutzen. Das hat laut der Umweltorganisation schlimme Folgen für die Umwelt und die Bevölkerung, die das belast</strong><strong>ete Wasser aus den Flüssen trinken und im Haushalt verwenden muss. Greenpeace fordert von den Sportartikel-Herstellern, dass die Wasserverschmutzung im Süden gestoppt wird. </strong></p>
<p>Greenpeace hat bei zwei Textilfabriken in China Abwasserproben genommen und auf Giftstoffe untersucht. Die erste Anlage, die Youngor Textile Complex, befindet sich im Delta des Jangtse-Flusses. Die zweite, die Well Dyeing Limited, liegt an einem Nebenfluss des Pearl-Deltas. Die Monate dauernden Greenpeace-Recherchen der globalen Zuliefererkette ergaben, dass die beiden Textilfirmen internationale und nationale Sport- und Lifestyle-Marken beliefern. Das seien unter anderem auch die beiden Sportgiganten Nike und Adidas.</p>
<p>Greenpeace hat in den Abwasserproben laut einer Medienmitteilung &#8220;Azofarbstoffe, Schwermetalle und andere Schadstoffe mit gefährlichen Eigenschaften&#8221; nachgewiesen. Fatal für die Bevölkerung: Millionen Menschen beziehen ihr Trinkwasser aus den Flüssen, fischen und nutzen das Flusswasser für die Landwirtschaft. Viele dieser Chemikalien dürfen in der Schweiz und Europa nicht eingesetzt oder in Flüsse eingeleitet werden.</p>
<p>Die Bekleidungsindustrie ist eine der wasserintensivsten Branchen überhaupt. Für ein Kilogramm Stoff werden bis zu 100 Liter Wasser verschmutzt. Die Produktionsschritte wie Färben, Bleichen oder Bedrucken sind chemikalienintensiv. Selbst moderne Kläranlagen können sie nicht vollständig filtern. Die Verschmutzung von Fluss-, Grund- und Trinkwasser ist die Folge. «Die betroffenen Unternehmen und insbesondere die Sportmarken Nike, Adidas &amp; Co. müssen die Verantwortung für die Verwendung und Freisetzung dieser Giftstoffe übernehmen. Die Kleider-Champions müssen ihre Zulieferer dazu verpflichten, die Wasserverschmutzung zu stoppen und künftig sauber zu produzieren», sagt Matthias Wüthrich, Leiter der Chemiekampagne bei Greenpeace Schweiz.</p>
<p>Die Umweltorganisation fordert die Sport- und Trendmarken auf, ihre Verantwortung wahrzunehmen und über die gesamte Zulieferer- und Wertschöpfungskette eine saubere Produktion durchzusetzen, die nicht auf der Verschmutzung von Flüssen in den Ländern des Südens basiert. Von den Regierungen verlangt Greenpeace gesetzliche Rahmenbedingungen, wie die verbindliche Null-Emission und Elimination von Schadstoffen innert Generationenfrist, sowie das Recht der Öffentlichkeit auf Informationen über den Schadstoffeinsatz.</p>
<p><strong><a href="http://www.greenpeace.org/switzerland/detox/">Greenpeace-Kampagne Detox!</a> Mach mit und drehe ein Video!</strong></p>
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		<title>Datenbank zu Nanopartikeln</title>
		<link>http://naturschutz.ch/news/datenbank-zu-nanopartikeln/34953</link>
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		<pubDate>Mon, 21 Feb 2011 09:21:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Monika Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Chemie]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Datenbank]]></category>
		<category><![CDATA[Nanopartikel]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine neue Datenbank des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland ermöglicht es, Nanoprodukte leichter zu erkennen. Auch das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) hat erste Schritte zur besseren Information über Nanomaterialen in Produkten eingeleitet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Farbe.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-34957" title="Farbe" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Farbe-150x150.jpg" alt="Farbe" width="150" height="150" /></a>Eine neue Datenbank des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland ermöglicht es, Nanoprodukte leichter  zu erkennen. Auch das Staatssekretariat für Wirtschaft  (Seco) hat erste Schritte zur besseren Information über Nanomaterialen in Produkten eingeleitet.</p>
<p>Nanotechnologie ist im Vormarsch. Nanopartikel werden  in vielen Alltagsprodukten wie Nahrungsmittel und Kosmetika eingesetzt, da sie dank ihrer geringen  Grösse besondere Eigenschaften aufweisen und Produkte revolutionieren  können. Das Umwelt- und Gesundheitsrisiko dieser Technologie ist  allerdings wissenschaftlich noch ungeklärt. Da bis anhin in der EU und  in der Schweiz für Hersteller eine Deklarationspflicht für Nanoprodukte  fehlt, sind sie für Konsumentinnen und Konsumenten nur schwer zu  erkennen.</p>
<p>In der neu  errichteten Datenbank des Bundes für Umwelt und Naturschutz  Deutschland  (Bund) lassen sich Informationen zu über 200  Nanoprodukten  aus verschiedenen Kategorien finden, wie beispielsweise  Kosmetik,  Bekleidung, Computer Hardware oder Baumaterialien.</p>
<p>Die Stiftung Praktischer Umweltschutz Schweiz (Pusch) schreibt in einer Mitteilung, auch das Staatssekretariat für Wirtschaft  (Seco) habe erste Schritte zur besseren Information eingeleitet: Bis Ende 2011 soll die definitive Fassung eines  Sicherheitsdatenblatts zu synthetischen Nanomaterialien vorliegen. Ziel  ist es, eine potenzielle Gesundheits- und Umweltgefährdung im  Herstellungsprozess und beim Endprodukt aufzuzeigen. Dafür sollen auf  den Nanoprodukten die spezifischen Eigenschaften der Nanopartikel,  Gefahrenhinweise und Hinweise zur sicheren Handhabung des Produkts  aufgeführt werden.</p>
<p><a href="http://www.bund.net/bundnet/themen_und_projekte/nanotechnologie/nanoproduktdatenbank" target="_blank">Weitere Informationen</a></p>
<p>Bild: Johann H. Addicks/wikimedia</p>
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		<title>Internationales Jahr der Chemie 2011</title>
		<link>http://naturschutz.ch/news/chemie/internationales-jahr-der-chemie-2011/34856</link>
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		<pubDate>Tue, 15 Feb 2011 14:06:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Monika Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Chemie]]></category>
		<category><![CDATA[2011]]></category>
		<category><![CDATA[Internationales Jahr der Chemie]]></category>
		<category><![CDATA[UNO]]></category>

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		<description><![CDATA[Das UNO-Jahr der Chemie 2011 mit dem Motto "Chemie – unser Leben, unsere Zukunft" ist feierlich eröffnet worden. An der nationalen Feier in Bern nahmen über 200 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft teil. Chemie-Nobelpreisträger Richard Ernst rief dazu auf, Brücken zwischen den verschiedenen Wissensgebieten zu schlagen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/sondermarke-chemie.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-34857" title="sondermarke-chemie" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/sondermarke-chemie-300x244.jpg" alt="sondermarke-chemie" width="210" height="171" /></a>Das UNO-Jahr der Chemie 2011 ist heute feierlich im Berner Kultur-Casino eröffnet worden. An der nationalen Feier nahmen über 200 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft teil.Die UNO hat das Jahr 2011 zum Internationalen Jahr der Chemie erklärt. Unter dem Motto &#8220;Chemie – unser Leben, unsere Zukunft&#8221; soll der Nutzen der Chemie gezeigt und die Faszination für die Wissenschaft vermittelt werden.</p>
<p>Richard Ernst, Chemie-Nobelpreisträger 1991, betonte die besondere Verantwortung der Chemiker bei der Bewältigung der Zukunftsprobleme, namentlich des übermässigen Ressourcenverbrauchs. Er rief die Wissenschaftler dazu auf, Brücken zwischen den Wissensgebieten und zur Gesellschaft zu schlagen, damit die Probleme gemeinsam angegangen werden.</p>
<p>Einen Überblick über die schweizerischen Aktivitäten zum UNO-Jahr der Chemie gab Peter Kündig, Präsident der Schweizerischen Chemischen Gesellschaft. Hochschulen, Museen, Naturforschende Gesellschaften und Firmen bieten Veranstaltungen für breite Kreise der Bevölkerung an.</p>
<p><a href="http://www.chemistry2011.ch/iyc2011/" target="_blank">Weitere Informationen</a></p>
<p>Bild: Schweizerische Post (Sonderbriefmarke zum Internationalen Jahr der Chemie)</p>
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		<title>Allianz Deponien Muttenz gegründet</title>
		<link>http://naturschutz.ch/news/abfall-recycling/allianz-deponien-muttenz-gegrundet/34817</link>
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		<pubDate>Fri, 11 Feb 2011 11:59:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Monika Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Abfall und Recycling]]></category>
		<category><![CDATA[Chemie]]></category>
		<category><![CDATA[Gewässerschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Allianz Deponien Muttenz (ADM)]]></category>
		<category><![CDATA[Muttenzer Chemiemülldeponien]]></category>
		<category><![CDATA[Trinkwasser]]></category>

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		<description><![CDATA[Für eine einmalige, definitive und sichere Sanierung der Muttenzer Chemiemülldeponien auf Kosten von Novartis, Syngenta, Clariant und BASF und für eine mehrstufige Trinkwasseraufbereitung bei der Hardwasser AG: Um unter anderem diese zwei Ziele durchzusetzen, haben am Dienstagabend 16 Organisationen, Parteien und Verbände aus den Kantonen Basel-Land und Basel-Stadt die Allianz Deponien Muttenz (ADM) in Muttenz gegründet. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/ADM_Gruendung.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-34818" title="ADM_Gruendung" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/ADM_Gruendung-300x199.jpg" alt="ADM_Gruendung" width="210" height="139" /></a>Für eine einmalige, definitive und sichere Sanierung der Muttenzer  Chemiemülldeponien auf Kosten von Novartis, Syngenta, Clariant und BASF  und für eine mehrstufige Trinkwasseraufbereitung bei der Hardwasser AG: Um unter anderem diese zwei Ziele durchzusetzen, haben am 8. Februar 2011  16 Organisationen, Parteien und Verbände aus den Kantonen Basel-Land und  Basel-Stadt die Allianz Deponien Muttenz (ADM) in Muttenz gegründet.</p>
<p>&#8220;Wir sind heute bei der Feldrebengrube dort, wo wir in Bonfol vor zehn  Jahren standen. Ich hoffe, dass wir in Muttenz nicht denselben Weg mit  Gerichtstermin etc. gehen müssen&#8221;, bemerkte Matthias Wüthrich, Leiter  der Chemie-Kampagne von Greenpeace Schweiz anlässlich der  Gründungsversammlung der Allianz Deponien Muttenz (ADM). Zur Gründung der ADM hatte das Forum besorgter  TrinkwasserkonsumentInnen (FbTK) aufgerufen. Katharina Aellen, Präsidentin des FbTK  hielt fest: &#8220;Da 80% des Trinkwassers der Hardwasser AG im Kanton  Basel-Stadt getrunken werden, freut es mich speziell, dass so viele  Basler Organisationen den Weg nach Muttenz eingeschlagen haben und bei  der ADM mitmachen&#8221;.</p>
<p>Die ADM setzt sich im Interesse von  Menschen und Umwelt für eine sichere, einmalige, definitive und gemäss  dem neuesten Stand der Technik durchzuführende Sanierung der  Chemiemülldeponien im Umfeld des Trinkwasserschutzgebiets Muttenzer Hard  ein. Die ADM möchte die Überwachung und Sanierung der Muttenzer  Chemiemülldeponien politisch und technisch eng begleiten, wobei im  Moment die Aufräumarbeiten bei der Feldrebengrube im Vordergrund stehen. Die Allianz setzt sich für eine mehrstufige  Aufbereitung des Trinkwassers der Hardwasser AG ein, wie sie dem  heutigen Stand der Technik entspricht und wie sie von der Gemeinde  Muttenz geplant wird.</p>
<p>Als Vorbild für die Arbeit der ADM kann  das Collectif Bonfol (CB) bezeichnet werden. Seit dem Jahr 2000  begleitet dieser Zusammenschluss von Umweltorganisationen,  Gewerkschaften und anderen Organisationen die Planung und Umsetzung der  vollständigen Sanierung der Chemiemülldeponie Bonfol, wo die Basler  chemische Industrie 114&#8217;000 Tonnen Chemiemüll ausheben muss. U.a. mit  Gutachten zu den Sanierungsprojekten machte das CB seine Vorstellungen  einer technisch einwandfreien Sanierung bekannt. Dies führte u.a. mit  einem Gang vor Gericht zu substantiellen Verbesserungen des  Sanierungsprojekts, insbesondere was Abluftreinigung, Beprobung,  Arbeitssicherheits- und Arbeitshygiene anbelangt. Seit in Bonfol die  Arbeiten begonnen haben, begleitet das CB die Sanierung. Wie wichtig  diese Begleitung während den Arbeiten ist, zeigen die Interventionen des  CB in der Folge der schweren Explosion, die sich im Juli 2010 in Bonfol  ereignet hat.</p>
<p>ADM ist zuversichtlich, mit dieser neuen, breit  abgestützten Allianz die Basis dafür zu legen, dass das leidige  Chemiemülldeponie-Problem beseitigt werden kann und das Trinkwasser  definitiv geschützt ist.</p>
<p><a href="http://www.greenpeace.org/switzerland/de/Uber-uns/Medienstelle/Medienmitteilungen/Grundung-der-Allianz-Deponien-Muttenz-ADM-/" target="_blank">Weitere Informationen</a></p>
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		<item>
		<title>Nanopartikel &#8211; unbekannte Folgen</title>
		<link>http://naturschutz.ch/news/andere-themen/nanopartikel-unbekannte-folgen/34680</link>
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		<pubDate>Wed, 09 Feb 2011 15:07:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Monika Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Andere Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Chemie]]></category>
		<category><![CDATA[Beobachter Natur]]></category>
		<category><![CDATA[Nanotechnologie]]></category>
		<category><![CDATA[Titandioxid]]></category>

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		<description><![CDATA[Titandioxid findet sich in Lebensmitteln und Kosmetika wie Kaugummis, Sonnencremes, Zahnpasta oder Reinigungsmitteln. Eine Forschungsgruppe mit Beteiligung von Jürg Tschopp, Professor für Biochemie an der Universität Lausanne, ist da­rauf gestossen, dass das vermeintlich harmlose Titandioxid möglicherweise Schaden im menschlichen Körper anrichten könnte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Zahncremes.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-34681" title="Zahncremes" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Zahncremes-192x300.jpg" alt="Zahncremes" width="134" height="210" /></a> Titandioxid findet sich in Lebensmitteln und Kosmetika wie Kaugummis, Sonnencremes, Zahnpasta oder Reinigungsmitteln. Eine Forschungsgruppe mit Beteiligung von Jürg Tschopp, Professor für Biochemie an der Universität Lausanne, ist da­rauf gestossen, dass das vermeintlich harmlose Titandioxid möglicherweise Schaden im menschlichen Körper anrichten könnte.</p>
<p>Beobachter Natur hat Jürg Tschopp zu diesem Thema interviewt. An Mäusen konnte gezeigt werden, dass Titandioxid- wie auch Asbestpartikel durch die gleichen Gefahrendetektoren, sogenannte Inflammasome, im Körper erkannt werden. Der Professor erklärt: „Damit kann auch auf gleiche Art und Weise eine Entzündung ausgelöst werden. Es ist deshalb nicht auszuschliessen, dass Nanopartikel auch beim Menschen chronische Entzündungen hervorrufen können, die – wie beim Asbest – möglicherweise erst nach Jahren oder Jahrzehnten zu gesundheitlichen Problemen führen.“</p>
<p>Sichere Voraussagen seien sehr schwierig, die möglichen Gefahren sind allerdings bekannt und  es wird weltweit entsprechend geforscht. Bis eindeutige Resultate vorliegen, werden allerdings die Menschen weiterhin als Versuchstiere benutzt. Nanopartikel werden erst seit etwa zehn Jahren im grossen Massstab eingesetzt, und wie das Beispiel Asbest gezeigt hat, reicht diese Zeitspanne nicht zwingend, um verheerende Folgen ausschliessen zu können, schreibt der Beobachter Natur im Artikel.</p>
<p>Ob in einem Produkt Titandioxid enthalten ist, erkennt man gemäss Tschopp teilweise im Kleingedruckten, aber auch hinter den Codes CI 77891 und E 171 versteckte sich die Substanz. Tschopp empfiehlt den Konsumenten möglichst auf Produkte mit Nanopartikeln zu verzichten, in Zahnpasta zum Beispiel sei nur Titandioxid enthalten, damit die Creme möglichst weiss aussieht.</p>
<p><a href="http://www.beobachter.ch/natur/forschung-wissen/technologie-innovation/artikel/17411/" target="_blank"> Interview im Beobachter Natur</a></p>
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		<title>Giftiger Pelz</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Dec 2010 12:45:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Monika Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Chemie]]></category>
		<category><![CDATA[Tierschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Chemikalienbelastung]]></category>
		<category><![CDATA[Pelz]]></category>

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		<description><![CDATA[Pelz ist nicht nur Tierquälerei, sondern kann auch die Gesundheit des Menschen gefährden: Eine Studie im Auftrag von Vier Pfoten zeigt, dass Modeartikel aus Tierpelzen stark mit giftigen Chemikalien belastet sind.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/vierpfoten.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-33127" title="vierpfoten" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/vierpfoten.jpg" alt="vierpfoten" width="144" height="192" /></a>Pelz ist nicht nur Tierquälerei, sondern kann auch die Gesundheit des Menschen gefährden. Eine Studie im Auftrag von Vier Pfoten und dem auf Produktsicherheit spezialisierten Unternehmen EcoAid zeigt, dass Modeartikel aus Tierpelzen stark mit giftigen Chemikalien belastet sind.</p>
<p>Pelzprodukte wie Pelzkrägen oder Pelzschals verschiedenster Anbieter wurden in einem Fachlabor auf giftige Rückstände getestet. Die Ergebnisse sind alarmierend: Ein Großteil der Pelze von Nerz, Marderhund und Fuchs ist erheblich mit gefährlichen Chemikalien wie Formaldehyd, NPEO, polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) oder Chlorparaffinen belastet. Gesetzliche Grenzwerte und geltende Industriestandards werden häufig überschritten. Auch Kinderbekleidung erwies sich als giftig.</p>
<p><a href="http://www.vier-pfoten.ch/website/output.php?id=1083&amp;idcontent=3111&amp;language=1" target="_blank">Weitere Informationen</a></p>
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		<title>Keine Ruhe über den Berggipfeln</title>
		<link>http://naturschutz.ch/news/chemie/keine-ruhe-uber-den-berggipfeln/32453</link>
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		<pubDate>Tue, 16 Nov 2010 07:23:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Monika Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Chemie]]></category>
		<category><![CDATA[Gebietsschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Gewässerschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Landschaftsschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Erklärung von Bern]]></category>
		<category><![CDATA[Mountaintop Removal]]></category>

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		<description><![CDATA[Die internationale Kritik von Nichtregierungsorganisationen an der UBS-Finanzierung extrem zerstörerischer Bergbaupraktiken zeitigt erste Erfolge. Allerdings verzichtet die Grossbank auch künftig nicht einfach auf Geschäfte mit Kohleförderern, die „Mountaintop Removal“ (MTR) betreiben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/2010MountainTopRemoval.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-32454" title="2010MountainTopRemoval" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/2010MountainTopRemoval-300x195.jpg" alt="2010MountainTopRemoval" width="240" height="156" /></a>Im Mai 2010 deckten die US-Umweltorganisationen Sierra Club Rainforest Action Network und gemeinsam mit der Erklärung von Bern auf, dass die UBS der grösste Financier des Mountaintop Removal ausserhalb der USA ist. Ein Drittel aller Unternehmen, die auf diese brachiale Art Berge zu Kohle machen, wurden damals von der UBS finanziert.</p>
<p>MTR ist Umweltzerstörung pur. Zur Erreichung einer dünnen kohleführenden Gesteinsschicht werden ganze Bergspitzen weggesprengt und der entstehende Abraum in angrenzende Täler gekippt. Seit 1992 wurden so bereits 3200 Kilometer Bäche und Flüsse zugedeckt oder vergiftet. Nach Reinigung der Kohle bleibt ein giftiger Mix aus Schlamm, Kohlestaub und Stoffen wie Arsen und Quecksilber zurück, der zumeist in offenen Teichen gelagert wird. Das renommierte Fachmagazin „Science“ kam zum Schluss, dass diese Praktik deshalb umgehend aufgegeben werden muss.</p>
<p>Die UBS will dennoch nicht aus der MTR-Finanzierung aussteigen, sondern lediglich ihren „Due Diligence- und Bewilligungs-Prozess“ erweitern. Neu ist zudem die Einschätzung des „Senior Managements“ für die Bewilligung eines Geschäfts nötig. „Die UBS versteckt sich hinter Nachhaltigkeitsfloskeln, während die Credit Suisse Klartext spricht“, kommentiert Andreas Missbach, Bankenexperte der Erklärung von Bern. Die kürzlich in einer Zusammenfassung publizierte CS-Bergbau-Richtlinie schliesst Firmen, die „Mountaintop Removal“ praktizieren, explizit von jeglicher Finanzierung aus. Die UBS hingegen unterzeichnete einen Tag vor Veröffentlichung ihrer neuen Richtlinie einen Vertrag mit Massey Energy, dem grössten Produzenten von MTR-Kohle, über eine Kreditlinie von 200 Millionen Dollar.</p>
<p><a href="http://www.evb.ch/p25017469.html" target="_blank">Weitere Informationen</a></p>
<p>Bild: Paul Corbit Brown</p>
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