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	<title>Naturschutz.ch &#187; Chemie</title>
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	<description>Das Schweizer Portal für Natur- und Umweltschutz</description>
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		<title>Jedes zweite Bienenvolk starb</title>
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		<pubDate>Tue, 22 May 2012 20:07:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>naturschutz.ch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Biodiversität]]></category>
		<category><![CDATA[Chemie]]></category>
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		<description><![CDATA[Diesen Winter sind gesamtschweizerisch nahezu 50% aller Bienen-Völker eingegangen, wobei keine signifikanten regionalen Unterschiede zu beobachten sind. Der Bundesrat wird daher demnächst Massnahmen beschliessen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Honigbiene1.png"><img class="alignnone size-medium wp-image-48570" title="Honigbiene" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Honigbiene1-300x254.png" alt="" width="300" height="254" /></a>Diesen Winter sind gesamtschweizerisch nahezu 50% aller Bienen-Völker eingegangen, wobei keine signifikanten regionalen Unterschiede zu beobachten sind. Der Bundesrat wird daher demnächst Massnahmen beschliessen.</strong></p>
<div id="xmlWrapper">
<p><strong></strong>Bereits zum fünften Mal hat der Verein Deutschschweizerischer und Rätoromanischer Bienenfreunde  unter den Imkern und Imkerinnen in der gesamten Schweiz eine Internetumfrage über die Völkerverluste des vergangenen Winters durchgeführt. Dies schreibt das Zentrum für Bienenforschung der Agroscope in einer Mitteilung. Mit über 1000 Bienenstandorten aus allen Kantonen der Schweiz und dem benachbarten Fürstentum Liechtenstein, Imkern und Imkerinnen, Vertreter aller Altersklassen auf Bienenstandorten zwischen 200 und 1700 MüM und aller in der Schweiz gehaltenen Bienenrassen, dürfe die Umfrage als einigermassen repräsentativ bezeichnet werden.</p>
<p>Die Auswertung der Resultate zeigt ein niederschmetterndes Bild: beinahe 50% der Bienenvölker gingen bei den sich an der Umfrage beteiligten Imker/-innen verloren. Sämtliche Kantone waren von diesen Verlusten mehr oder weniger stark betroffen. Dies, wenn die Verluste vor dem Einwintern anfangs Oktober 2011 und die Winterverluste bis zum Auswintern der Bienenvölker Mitte April 2012 mit denjenigen Völkern zusammengezählt werden, welche beim Auswintern im April 2012 zu schwach waren, um sich zu einem Wirtschaftsvolk zu entwickeln. 50% entspricht der unvorstellbar hohen Zahl von rund 100‘000 Bienenvölkern. Es sind dies die schlimmsten Verluste, seitdem diese Zahlen systematisch erfasst werden. Wertmässig entsteht dabei den Schweizer Imker/-innen ein Verlust von rund 25 Millionen Schweizerfranken, welchen sie selber zu tragen haben.</p>
<p>Der Einfluss auf die garantierte Bestäubung von Nutz- und Wildpflanzen und die Moral der betroffenen Imker/-innen, ihre Tätigkeit weiterzuführen, kann zur Zeit noch nicht abgeschätzt werden.</p>
<p><strong>Hauptursache ist die Varroamilbe</strong></p>
<p>Als Ursache der Winterverluste der letzten Jahren kamen einige Faktoren in Frage, von denen die Bienenkrankheiten im Mittelpunkt standen. Wie  mehrere internationale Studien nun deutlich zeigen, spielt die parasitische Milbe <em>Varroa destructor</em> eine herausragende Rolle bei den Winterverlusten. Auch in der Schweiz ist die Varroa Milbe die Hauptursache für die hohen Völkerverluste im Winter. Die Parasitierung durch die Milbe wirkt sich in dreifacher Hinsicht negativ auf ein Bienenvolk aus: die Milben entziehen der Biene Blut wodurch das Immunsystem der Biene geschwächt wird und sie anfälliger für weitere Krankheiten macht, des weiteren sind die Milben Vektoren für andere Pathogene, insbesondere Viren. Werden Bienenlarven und –puppen von Varroamilben parasitiert, verkürzt sich die Lebensdauer der Winterbienen von 5 bis 6 auf 2- 3 Monate und das Bienenvolk überlebt den Winter nicht. Wie stark dieser Effekt ist hängt von der Menge an Milben ab. Der frühe und milde Frühling 2011 hat dazu geführt, dass Völkern zu einem sehr frühen Zeitpunkt Brut herangezogen wurde, was wiederum eine starke Vermehrung der Milben zur Folge hatte. Als Konsequenz daraus wurde die kritische Schwelle des Milbenbefalls bereits erreicht, bevor eine wirksame Behandlung hätte erfolgen können, was die hohe Zahl der durch die Behandlung getöteten Milben zeigte. Häufig brachen die Völker bereits im Herbst aufgrund des hohen Befalls zusammen. Der besonders milde Herbst 2011 hat ausserdem den Transfer von Varroamilben durch Verflug oder Räuberei zwischen benachbarten Bienenvölkern begünstigt. Auf diese Weise wurden bereits behandelte Völker erneut infiziert. Dieser als Reinvasion bezeichnete Transfer von Milben geschieht häufig ohne dass dies der Imker bemerkt und ist neben einer wirksamen Bekämpfung eines der Hauptprobleme im Kampf gegen die Varroa Milbe.</p>
<p><strong>Varroaforschung &#8211; wo stehen wir?</strong></p>
<p>Die parasitische Milbe <em>Varroa destructor</em> ist erwiesenermassen hauptverantwortlich für das nahezu weltweite Bienensterben. Die Milbenbekämpfung ist deshalb von erheblicher Relevanz.  Die Wirksamkeit vieler Mittel ist durch Resistenzbildung verloren gegangen. Die heute angewendeten organischen Säuren wirken aufgrund der Abhängigkeit von Aussentemperaturen sowie Fehlern in der Anwendung oft ungenügend. Hinzu kommt, dass viele Milben spät im Jahr aus stark befallenen Völkern in bereits behandelte Völker übertragen werden. Aufgrund der dramatischen Situation wollen wir nun in einem gross angelegten Feldversuch zusammen mit einem regionalen Imkerverein, die Wirksamkeit einer flächendeckend koordinierten Behandlung auf den Befallsdruck und die Überwinterung der Bienenvölker untersuchen. Wenn dies in der Versuchsregion Berner Seeland gelingt, haben wir eine erste Notmassnahme zur Verhinderung weiterer Verluste.</p>
<p>Langfristig zielt unsere Forschung auf eine nachhaltige Lösung des Varroa Problems ab. In einem Forschungsansatz nutzen wir natürliche Antagonisten um eine biologische Bekämpfung der Milbe mit enthomopathogenen Pilzen zu entwickeln. In einem zweiten Forschungsansatz untersuchen wir die Mechanismen, welche die Reproduktion der Milbe steuern mit dem Ziel, die Reproduktion zu blockieren. Aufgrund der sehr guten Ergebnisse der letzten Forschungssaison, sind wir zuversichtlich, auf beiden oder einem der beiden Forschungswegen in ein paar Jahren zu praktischen Lösungen zu kommen.</p>
<p><strong>Pestizide sind nicht harmlos aber nicht die Ursache der Verluste</strong></p>
<p>Aufgrund der wichtigen Funktion als Bestäubter muss das Risiko von Planzenschutzmitteln auf Honigbienen im Rahmen der Zulassung geprüft werden. Die Prüfung erfolgt in einem standardisierten internationalen gestuften Testsystem. Die Bewertungsrichtlinien werden ständig angepasst, um den Anforderungen an Substanzen mit neuen Wirkmechanismen oder einer neuen Applikationstechnik gerecht zu werden. Die geltenden Zulassungen können in Folge von Feldbeobachtungen und neu gewonnenen Erkenntnissen revidiert werden. In der Schweiz erfolgt die Zulassung von Pestiziden durch das Bundesamt für Landwirtschaft.</p>
<p>Insektizide aus der Gruppe der Neonikotinoide sind in den letzten Jahren bezüglich ihrer letalen und subletalen Effekte auf Bienen ins Kreuzfeuer der Diskussion geraten. Einige Substanzen dieser Wirkstoffgruppe haben eine hohe Toxizität für Bienen und daher mit bestimmten Auflagen für die Anwendung gebunden, um eine Exposition der Bienen zu verhindern. Die wenigen aufgetretenen Vergiftungsfälle von Bienen durch diese Produkte können im Allgemeinen auf eine Missachtung dieser Auflagen zurückgeführt werden. Subletale Effekte, die man in Laborversuchen oder in Versuchen mit individuellen Bienen nachweisen konnte, haben sich bisweilen in Feldversuchen auf Kolonieebene nicht bestätigt.</p>
<p>Es muss jedoch eindeutig zwischen Bienenverlusten während der Bienensaison und den Winterverlusten von Völkern unterschieden werden. Auf der Suche nach den Ursachen für die Winterverluste sind landwirtschaftlich genutzte Pestizide einer der untersuchten abiotischen Faktoren. Die aktuellen Studien zeigen jedoch keinen Zusammenhang zwischen den Winterverlusten und Pestiziden.</p>
<p><strong>Der Bund wird aktiv </strong></p>
<p>Eine Arbeitsgruppe, zusammengesetzt aus Vertretern des Bundesamtes für Veterinärwesen, des Bundesamtes für Landwirtschaft, der Kantone und Branchenvertretern, erarbeitete in den letzten Jahren ein Konzept, wie die Gesundheit der Bienen nachhaltig verbessert werden könnte. Der Bundesrat wird demnächst über die weiteren Schritte entscheiden.</p>
<p><a href="http://www.agroscope.admin.ch/aktuell/index.html?lang=de" target="_blank">Agroscope</a></p>
<p>Bild: Louise Docker (Wikimedia Commons)</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Giftloses Glück</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Apr 2012 13:00:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuela Just</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bauen Wohnen Garten]]></category>
		<category><![CDATA[Chemie]]></category>
		<category><![CDATA[Gewässerschutz]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Giftlos glücklich]]></category>
		<category><![CDATA[Stiftung Praktischer Umweltschutz Schweiz (PUSCH)]]></category>
		<category><![CDATA[Stopp den Giftzwerg]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Stiftung Praktischer Umweltschutz Schweiz (Pusch) startet die nationale Kampagne „Stopp den Giftzwerg“. Während zwei Jahren wird Pusch zusammen mit Bund, Kantonen und Privatwirtschaft die Bevölkerung für einen sorgfältigen Umgang mit Chemikalien sensibilisieren. In der Deutschschweiz wurde die Kampagne gestern in Wädenswil lanciert. Prominente Unterstützung erhält sie von von Miss Earth Schweiz Irina de Giorgi.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/800px-Ladybird.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-47018" title="800px-Ladybird" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/800px-Ladybird-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Die Stiftung Praktischer Umweltschutz Schweiz (Pusch) startet die nationale Kampagne „Stopp den Giftzwerg“. Während zwei Jahren wird Pusch zusammen mit Bund, Kantonen und Privatwirtschaft die Bevölkerung für einen sorgfältigen Umgang mit Chemikalien sensibilisieren. In der Deutschschweiz wurde die Kampagne gestern in Wädenswil lanciert. Prominente Unterstützung erhält sie von Miss Earth Schweiz Irina de Giorgi.</p>
<p>Chemikalien finden sich in allen Bereichen des Alltags: Sei es die morgendliche Dusche mit dem duftenden Duschgel, der Hausputz, die Gartenpflege, die Sportcreme gegen den Muskelkater – überall erleichtern uns Produkte mit meist synthetisch hergestellten Stoffen das Leben. Die Fülle an Chemikalien hat auch Nebenwirkungen, wie Ion Karagounis, Geschäftsleiter von Pusch, sagt: „Viele Stoffe belasten als so genannte Mikroverunreinigungen schon in kleinsten Mengen die Umwelt“. Diese „Giftzwerge“ will Pusch vertreiben. Ein besonderes Augenmerk legt die Kampagne auf Pflanzenschutzmittel. Laut dem Bundesamt für Umwelt (Bafu) werden an rund der Hälfte der Grundwasser-Messstellen in der Schweiz Rückstände von Pflanzenschutzmitteln gefunden. Diese stammen nicht nur aus der Landwirtschaft,  sondern zu einem erheblichen Teil auch aus dem Siedlungsgebiet.</p>
<p>Gerade wenn es um die Pflege von Pflanzen in Haus, Balkon oder Garten geht, lohnt sich ein Verzicht auf Chemie. Als Alternative können vorbeugend zum Beispiel resistente Pflanzen gewählt werden, gegen Schädlinge können Nützlinge, wie der Marienkäfer gegen Blattläuse oder Älchen gegen Dickmaulrüssler, eingesetzt werden. Zusätzlich können auch Klebfallen aufgehängt werden, beispielsweise gegen Kirschenfliegen.</p>
<p>Maskottchen und Botschafter der Kampagne ist ein Marienkäfer. Mitmachmöglichkeiten gibt es viele. Für Schulen zum Beispiel gibt es die Aktion „Giftfreies Schulhaus“: Schülerinnen und Schüler lernen dabei Grundlegendes über Chemikalien und hissen in ihrem Schulhaus die Fahne mit dem Slogan „giftlos glücklich“.</p>
<p><a href="http://www.pusch.ch/index.php?pid=90&amp;id=100" target="_blank">Weitere Informationen</a></p>
<p><a href="http://www.giftzwerg.ch" target="_blank">www.giftzwerg.ch</a><br />
<a href="http://www.pusch.ch" target="_blank"> www.pusch.ch</a></p>
<p>Bild: Jon Sullivan (PD-PDphoto.org) (Wikimedia Commons)</p>
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		<title>Munition bleibt in den Seen</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 14:57:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benjamin Kämpfen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Abfall und Recycling]]></category>
		<category><![CDATA[Chemie]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Eidg. Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) hat entschieden, die Munition, welche die Schweizer Armee bis in die 1960er-Jahre im Thuner-, Brienzer und Vierwaldstättersee versenkt hatte, nicht zu bergen. Die Abklärungen haben keinen Hinweis darauf ergeben, dass die Seen durch die Munitionsablagerungen belastet werden, schreibt das VBS. Der grösste Teil der Objekte befindet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-18583" title="vierwaldstaettersee" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/vierwaldstaettersee.jpg" alt="" width="115" height="114" />Das Eidg. Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) hat entschieden, die Munition, welche die Schweizer Armee bis in die 1960er-Jahre im Thuner-, Brienzer und Vierwaldstättersee versenkt hatte, nicht zu bergen. Die Abklärungen haben keinen Hinweis darauf ergeben, dass die Seen durch die Munitionsablagerungen belastet werden, schreibt das VBS. Der grösste Teil der Objekte befindet sich bereits heute über 25 cm bis zu zwei Meter unter dem Seegrund. Eine Bergung der Munition würde deshalb zu einer erheblichen Störung des Seegrunds und damit über lange Zeit zu einer Störung des Wasserökosystems führen. Während eine selbstständige Detonation praktisch ausgeschlossen werden kann, bestünde beim Heben und Entsorgen der Munition Explosionsgefahr. Diese Tatsache würde auf den Seen und in deren Uferbereichen über Jahre hinweg praktisch kaum umsetzbare Sicherheitsmassnahmen erfordern.</p>
<div id="xmlWrapper">
<p>Umfangreiche historische Abklärungen im Zusammenhang mit dem Vollzug der Altlastenverordnung hatten 2004 aufgezeigt, dass die Schweizer Armee im Laufe des letzten Jahrhunderts insgesamt über 8000 Tonnen Munition und Munitionsrückstände im Thuner- und im Brienzersee sowie im Urnersee und im Gersauerbecken des Vierwaldstättersees versenkt hatte. Die letzten Versenkungen fanden im Thunersee 1963, im Urnersee 1967 statt.</p>
<p>Die Menge des Materials, Forderungen, dieses zu bergen, und Beobachtungen auffälliger Organveränderungen bei Felchen im Thunersee, bewogen das VBS, die Gefährdung durch diese Abfälle vertieft abklären zu lassen. Unter Einbezug der kantonalen Umweltfachstellen befasste sich zwischen 2006 und 2010 ein vom VBS geleitetes Spezialistenteam mit den offenen Fragen rund um die versenkte Munition, allfällige Auswirkungen auf Mensch und Umwelt und Möglichkeiten einer Bergung. Parallel zu den Abklärungen des VBS veranlasste das Fischereiinspektorat des Kantons Bern Untersuchungen, um den Ursachen für die Organveränderungen bei den Felchen im Thunersee auf die Spur zu kommen. Dabei wurde laut VBS keine Belastung des Seewassers festgestellt. Zudem lassen die Untersuchungen zu den Organveränderungen der Fische im Thunersee keinen Zusammenhang mit den Munitionsdeponien erkennen.<br />
<strong></strong></p>
<p><a href="http://www.news.admin.ch/message/index.html?lang=de&amp;msg-id=43324" target="_blank">Mitteilung des VBS</a></p>
</div>
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		<item>
		<title>Hausrotschwanz als Fokusart für Pestizide</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 07:00:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benjamin Kämpfen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Agroscope hat den Hausrotschwanz als Fokusart für Pflanzenschutzmittel in Rebbergen gewählt. Bei der Beurteilung von Pflanzenschutzmittel können Forscher nun auf das Risiko für den Hausrotschwanz fokussieren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-medium wp-image-44714" title="Hausrotschwanz" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/25633-300x199.jpg" alt="Hausrotschwanz mit Insekt im Schnabel" width="300" height="199" />Den rötlichen Schwanzfedern verdankt er seinen Namen &#8211; der Hausrotschwanz. Dieser insektenfressende Vogel ist in der ganzen Schweiz zuhause, besonders wohl fühlt er sich auch in den Rebbergen. Doch Reben werden oft mit Pflanzenschutzmitteln vor Schaderregern geschützt. Insekten &#8211; die Beute des Hausrotschwanzes &#8211; kommen zwangsläufig mit solchen Pflanzenschutzmitteln in Kontakt. Frisst ein Hausrotschwanz solche Insekten, kann er bei gewissen Pflanzenschutzmitteln krank werden oder sogar sterben.</p>
<p><strong>Ein Vielfrass unter den Vögeln</strong></p>
<p>Doch weshalb ist diese Art besonders betroffen? Die Antwort liegt in der Nahrungsmenge, die er vertilgt. Der kleine, federleichte Hausrotschwanz ist nämlich ein regelrechter Vielfrass: Er nimmt eine höhere Menge an Insekten und Spinnen pro Körpergewicht auf als grössere Vögel. Dadurch ist er die erste Vogelart in einem Rebberg, die gesundheitliche Probleme kriegen würde.</p>
<p>Agroscope-Forschende haben ihn deshalb zur so genannten „Fokus-Art&#8221; der Rebberge gekürt. So können die Experten für jedes Pflanzenschutzmittel im Rebbau auf das Risiko für den Hausrotschwanz fokussieren. Gilt dieses Risiko als akzeptabel, sind auch die andern insektenfressenden Vögel mit hoher Wahrscheinlichkeit auf der sicheren Seite. Auf diesem Weg sollen die Umwelt geschont und gleichzeitig die Schaderreger im Rebbau unter Kontrolle gebracht werden.</p>
<p><strong>Ökotoxikologische Pflanzenschutzmittel-Prüfung</strong></p>
<p>Moderne Pflanzenschutzmittel müssen folgenden Spagat schaffen: landwirtschaftliche Kulturen vor Schaderregern optimal schützen und zugleich diejenigen Lebewesen schonen, die nicht das Ziel der Pflanzenschutzmassnahmen sind. Um dies zu erreichen, führt die Agroscope-Forschungsgruppe Ökotoxikologie Risikoabschätzungen für solche Lebewesen durch, unter anderem auch für Vögel.</p>
<p>Die Risikobeurteilung verläuft analog zur EU und ist in mehrere Phasen gegliedert: In einer ersten Phase werden einfache Modelle benutzt, in denen im wahrsten Sinne des Wortes «mit dem Schlimmsten gerechnet wird» (worst case). Wenn dabei ein Risiko für Vögel nicht ausgeschlossen werden kann, muss man kompliziertere, aber genauere Modelle benutzen. Die Risikobeurteilung kann jetzt neu für genau diejenigen Vogelarten gemacht werden, die während des Pflanzenschutzmitteleinsatzes tatsächlich in der behandelten Kultur leben und kontaminierte Nahrung fressen könnten, wie etwa für den Hausrotschwanz. Die Fachleute nennen diese Vögel «Fokus-Arten». Jede landwirtschaftliche Kultur hat ihre eigenen Fokus-Arten. Zudem können dieselben Kulturen im Ausland andere Fokus-Arten beherbergen. Deshalb sind die Verhältnisse in der Schweiz gesondert zu erforschen.</p>
<p><a href="http://www.agroscope.admin.ch/aktuell/00198/05299/05494/index.html?lang=de&amp;msg-id=43224" target="_blank">Mitteilung von Agroscope</a></p>
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		<title>Chemiefreie Mode</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Sep 2011 08:49:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefanie Pfefferli</dc:creator>
				<category><![CDATA[Chemie]]></category>
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		<category><![CDATA[Chemikalien]]></category>
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		<description><![CDATA[In Kleidungsstücken aus Fernost sind bei einer Untersuchung im Auftrag der Umweltorganisation Greenpeace Rückstände giftiger Chemikalien gefunden worden. In 52 von insgesamt 78 getesteten Produkten wurden Rückstände von  der Chemikaliengruppe Nonylphenolethoxylate gefunden. Vier belastete Artikel der Marken Converse (Nike), Kappa, Puma und Li Ning stammen aus deutschen Läden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/FOJ_3967.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-41093" title="Detox Adidas" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/FOJ_3967.jpg" alt="" width="800" height="532" /></a>In Kleidungsstücken aus Fernost sind bei einer Untersuchung im Auftrag der Umweltorganisation Greenpeace Rückstände giftiger Chemikalien gefunden worden. In 52 von insgesamt 78 getesteten Produkten wurden Rückstände von  der Chemikaliengruppe Nonylphenolethoxylate gefunden. Vier belastete Artikel der Marken Converse (Nike), Kappa, Puma und Li Ning stammen aus deutschen Läden.</p>
<p>Für Verbraucher, die welche die Produkte benutzen, besteht da durch aber keine Gesundheitsgefährdung. Nonylphenolhaltiges Abwasser belaste aber das Trinkwasser von Millionen Menschen in den Herstellungsländern wie China, wie Chemieexperten von Greenpeace bekannt gaben. In Europa ist der Einsatz der Chemikalie streng geregelt, denn noch gelangen auch bei uns die Nonylphenolethoxylate durch das Waschen der Kleider ins Wasser. Die Chemikalien sind aussedem schädlich für Wasserlebewesen.</p>
<p>Mit der Kampagne „Schmutzige Wäsche“ und verschiednen Aktionen schaffte es Greenpeace bis jetzt die Bekleidungshersteller Puma, Nike, Adidas und H&amp;M für eine zukünftig giftfreie Herstellung zu verpflichten.</p>
<p>Bild: Greenpeace Schweiz</p>
<p><a href="http://www.greenpeace.org/switzerland/de/" target="_blank">Weitere Informationen</a></p>
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		</item>
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		<title>Gift: Greenpeace kritisiert Nike und Adidas</title>
		<link>http://naturschutz.ch/news/chemie/gift-greenpeace-kritisiert-nike-und-adidas/38666</link>
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		<pubDate>Wed, 13 Jul 2011 20:20:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>naturschutz.ch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Greenpeace hat heute den Bericht «Schmutzige Wäsche» veröffentlicht. Eigene Analysen zeigen, wie Zulieferer von Nike, Adidas und Co. in China die Flüsse verschmutzen. Das hat laut der Umweltorganisation schlimme Folgen für die Umwelt und die Bevölkerung, die das belastete Wasser aus den Flüssen trinken und im Haushalt verwenden muss. Greenpeace fordert von den Sportartikel-Herstellern, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-38667" title="abwasser_greenpeace_china" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/abwasser_greenpeace_china-300x198.png" alt="abwasser_greenpeace_china" width="300" height="198" /></p>
<p><strong>Greenpeace hat heute den Bericht «Schmutzige Wäsche» veröffentlicht. Eigene Analysen zeigen, wie Zulieferer von Nike, Adidas und Co. in China die Flüsse verschmutzen. Das hat laut der Umweltorganisation schlimme Folgen für die Umwelt und die Bevölkerung, die das belast</strong><strong>ete Wasser aus den Flüssen trinken und im Haushalt verwenden muss. Greenpeace fordert von den Sportartikel-Herstellern, dass die Wasserverschmutzung im Süden gestoppt wird. </strong></p>
<p>Greenpeace hat bei zwei Textilfabriken in China Abwasserproben genommen und auf Giftstoffe untersucht. Die erste Anlage, die Youngor Textile Complex, befindet sich im Delta des Jangtse-Flusses. Die zweite, die Well Dyeing Limited, liegt an einem Nebenfluss des Pearl-Deltas. Die Monate dauernden Greenpeace-Recherchen der globalen Zuliefererkette ergaben, dass die beiden Textilfirmen internationale und nationale Sport- und Lifestyle-Marken beliefern. Das seien unter anderem auch die beiden Sportgiganten Nike und Adidas.</p>
<p>Greenpeace hat in den Abwasserproben laut einer Medienmitteilung &#8220;Azofarbstoffe, Schwermetalle und andere Schadstoffe mit gefährlichen Eigenschaften&#8221; nachgewiesen. Fatal für die Bevölkerung: Millionen Menschen beziehen ihr Trinkwasser aus den Flüssen, fischen und nutzen das Flusswasser für die Landwirtschaft. Viele dieser Chemikalien dürfen in der Schweiz und Europa nicht eingesetzt oder in Flüsse eingeleitet werden.</p>
<p>Die Bekleidungsindustrie ist eine der wasserintensivsten Branchen überhaupt. Für ein Kilogramm Stoff werden bis zu 100 Liter Wasser verschmutzt. Die Produktionsschritte wie Färben, Bleichen oder Bedrucken sind chemikalienintensiv. Selbst moderne Kläranlagen können sie nicht vollständig filtern. Die Verschmutzung von Fluss-, Grund- und Trinkwasser ist die Folge. «Die betroffenen Unternehmen und insbesondere die Sportmarken Nike, Adidas &amp; Co. müssen die Verantwortung für die Verwendung und Freisetzung dieser Giftstoffe übernehmen. Die Kleider-Champions müssen ihre Zulieferer dazu verpflichten, die Wasserverschmutzung zu stoppen und künftig sauber zu produzieren», sagt Matthias Wüthrich, Leiter der Chemiekampagne bei Greenpeace Schweiz.</p>
<p>Die Umweltorganisation fordert die Sport- und Trendmarken auf, ihre Verantwortung wahrzunehmen und über die gesamte Zulieferer- und Wertschöpfungskette eine saubere Produktion durchzusetzen, die nicht auf der Verschmutzung von Flüssen in den Ländern des Südens basiert. Von den Regierungen verlangt Greenpeace gesetzliche Rahmenbedingungen, wie die verbindliche Null-Emission und Elimination von Schadstoffen innert Generationenfrist, sowie das Recht der Öffentlichkeit auf Informationen über den Schadstoffeinsatz.</p>
<p><strong><a href="http://www.greenpeace.org/switzerland/detox/">Greenpeace-Kampagne Detox!</a> Mach mit und drehe ein Video!</strong></p>
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		<title>Datenbank zu Nanopartikeln</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Feb 2011 09:21:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Monika Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Chemie]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Datenbank]]></category>
		<category><![CDATA[Nanopartikel]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine neue Datenbank des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland ermöglicht es, Nanoprodukte leichter zu erkennen. Auch das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) hat erste Schritte zur besseren Information über Nanomaterialen in Produkten eingeleitet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Farbe.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-34957" title="Farbe" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Farbe-150x150.jpg" alt="Farbe" width="150" height="150" /></a>Eine neue Datenbank des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland ermöglicht es, Nanoprodukte leichter  zu erkennen. Auch das Staatssekretariat für Wirtschaft  (Seco) hat erste Schritte zur besseren Information über Nanomaterialen in Produkten eingeleitet.</p>
<p>Nanotechnologie ist im Vormarsch. Nanopartikel werden  in vielen Alltagsprodukten wie Nahrungsmittel und Kosmetika eingesetzt, da sie dank ihrer geringen  Grösse besondere Eigenschaften aufweisen und Produkte revolutionieren  können. Das Umwelt- und Gesundheitsrisiko dieser Technologie ist  allerdings wissenschaftlich noch ungeklärt. Da bis anhin in der EU und  in der Schweiz für Hersteller eine Deklarationspflicht für Nanoprodukte  fehlt, sind sie für Konsumentinnen und Konsumenten nur schwer zu  erkennen.</p>
<p>In der neu  errichteten Datenbank des Bundes für Umwelt und Naturschutz  Deutschland  (Bund) lassen sich Informationen zu über 200  Nanoprodukten  aus verschiedenen Kategorien finden, wie beispielsweise  Kosmetik,  Bekleidung, Computer Hardware oder Baumaterialien.</p>
<p>Die Stiftung Praktischer Umweltschutz Schweiz (Pusch) schreibt in einer Mitteilung, auch das Staatssekretariat für Wirtschaft  (Seco) habe erste Schritte zur besseren Information eingeleitet: Bis Ende 2011 soll die definitive Fassung eines  Sicherheitsdatenblatts zu synthetischen Nanomaterialien vorliegen. Ziel  ist es, eine potenzielle Gesundheits- und Umweltgefährdung im  Herstellungsprozess und beim Endprodukt aufzuzeigen. Dafür sollen auf  den Nanoprodukten die spezifischen Eigenschaften der Nanopartikel,  Gefahrenhinweise und Hinweise zur sicheren Handhabung des Produkts  aufgeführt werden.</p>
<p><a href="http://www.bund.net/bundnet/themen_und_projekte/nanotechnologie/nanoproduktdatenbank" target="_blank">Weitere Informationen</a></p>
<p>Bild: Johann H. Addicks/wikimedia</p>
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		<title>Internationales Jahr der Chemie 2011</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Feb 2011 14:06:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Monika Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Chemie]]></category>
		<category><![CDATA[2011]]></category>
		<category><![CDATA[Internationales Jahr der Chemie]]></category>
		<category><![CDATA[UNO]]></category>

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		<description><![CDATA[Das UNO-Jahr der Chemie 2011 mit dem Motto "Chemie – unser Leben, unsere Zukunft" ist feierlich eröffnet worden. An der nationalen Feier in Bern nahmen über 200 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft teil. Chemie-Nobelpreisträger Richard Ernst rief dazu auf, Brücken zwischen den verschiedenen Wissensgebieten zu schlagen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/sondermarke-chemie.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-34857" title="sondermarke-chemie" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/sondermarke-chemie-300x244.jpg" alt="sondermarke-chemie" width="210" height="171" /></a>Das UNO-Jahr der Chemie 2011 ist heute feierlich im Berner Kultur-Casino eröffnet worden. An der nationalen Feier nahmen über 200 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft teil.Die UNO hat das Jahr 2011 zum Internationalen Jahr der Chemie erklärt. Unter dem Motto &#8220;Chemie – unser Leben, unsere Zukunft&#8221; soll der Nutzen der Chemie gezeigt und die Faszination für die Wissenschaft vermittelt werden.</p>
<p>Richard Ernst, Chemie-Nobelpreisträger 1991, betonte die besondere Verantwortung der Chemiker bei der Bewältigung der Zukunftsprobleme, namentlich des übermässigen Ressourcenverbrauchs. Er rief die Wissenschaftler dazu auf, Brücken zwischen den Wissensgebieten und zur Gesellschaft zu schlagen, damit die Probleme gemeinsam angegangen werden.</p>
<p>Einen Überblick über die schweizerischen Aktivitäten zum UNO-Jahr der Chemie gab Peter Kündig, Präsident der Schweizerischen Chemischen Gesellschaft. Hochschulen, Museen, Naturforschende Gesellschaften und Firmen bieten Veranstaltungen für breite Kreise der Bevölkerung an.</p>
<p><a href="http://www.chemistry2011.ch/iyc2011/" target="_blank">Weitere Informationen</a></p>
<p>Bild: Schweizerische Post (Sonderbriefmarke zum Internationalen Jahr der Chemie)</p>
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		<title>Allianz Deponien Muttenz gegründet</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Feb 2011 11:59:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Monika Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Abfall und Recycling]]></category>
		<category><![CDATA[Chemie]]></category>
		<category><![CDATA[Gewässerschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Allianz Deponien Muttenz (ADM)]]></category>
		<category><![CDATA[Muttenzer Chemiemülldeponien]]></category>
		<category><![CDATA[Trinkwasser]]></category>

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		<description><![CDATA[Für eine einmalige, definitive und sichere Sanierung der Muttenzer Chemiemülldeponien auf Kosten von Novartis, Syngenta, Clariant und BASF und für eine mehrstufige Trinkwasseraufbereitung bei der Hardwasser AG: Um unter anderem diese zwei Ziele durchzusetzen, haben am Dienstagabend 16 Organisationen, Parteien und Verbände aus den Kantonen Basel-Land und Basel-Stadt die Allianz Deponien Muttenz (ADM) in Muttenz gegründet. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/ADM_Gruendung.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-34818" title="ADM_Gruendung" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/ADM_Gruendung-300x199.jpg" alt="ADM_Gruendung" width="210" height="139" /></a>Für eine einmalige, definitive und sichere Sanierung der Muttenzer  Chemiemülldeponien auf Kosten von Novartis, Syngenta, Clariant und BASF  und für eine mehrstufige Trinkwasseraufbereitung bei der Hardwasser AG: Um unter anderem diese zwei Ziele durchzusetzen, haben am 8. Februar 2011  16 Organisationen, Parteien und Verbände aus den Kantonen Basel-Land und  Basel-Stadt die Allianz Deponien Muttenz (ADM) in Muttenz gegründet.</p>
<p>&#8220;Wir sind heute bei der Feldrebengrube dort, wo wir in Bonfol vor zehn  Jahren standen. Ich hoffe, dass wir in Muttenz nicht denselben Weg mit  Gerichtstermin etc. gehen müssen&#8221;, bemerkte Matthias Wüthrich, Leiter  der Chemie-Kampagne von Greenpeace Schweiz anlässlich der  Gründungsversammlung der Allianz Deponien Muttenz (ADM). Zur Gründung der ADM hatte das Forum besorgter  TrinkwasserkonsumentInnen (FbTK) aufgerufen. Katharina Aellen, Präsidentin des FbTK  hielt fest: &#8220;Da 80% des Trinkwassers der Hardwasser AG im Kanton  Basel-Stadt getrunken werden, freut es mich speziell, dass so viele  Basler Organisationen den Weg nach Muttenz eingeschlagen haben und bei  der ADM mitmachen&#8221;.</p>
<p>Die ADM setzt sich im Interesse von  Menschen und Umwelt für eine sichere, einmalige, definitive und gemäss  dem neuesten Stand der Technik durchzuführende Sanierung der  Chemiemülldeponien im Umfeld des Trinkwasserschutzgebiets Muttenzer Hard  ein. Die ADM möchte die Überwachung und Sanierung der Muttenzer  Chemiemülldeponien politisch und technisch eng begleiten, wobei im  Moment die Aufräumarbeiten bei der Feldrebengrube im Vordergrund stehen. Die Allianz setzt sich für eine mehrstufige  Aufbereitung des Trinkwassers der Hardwasser AG ein, wie sie dem  heutigen Stand der Technik entspricht und wie sie von der Gemeinde  Muttenz geplant wird.</p>
<p>Als Vorbild für die Arbeit der ADM kann  das Collectif Bonfol (CB) bezeichnet werden. Seit dem Jahr 2000  begleitet dieser Zusammenschluss von Umweltorganisationen,  Gewerkschaften und anderen Organisationen die Planung und Umsetzung der  vollständigen Sanierung der Chemiemülldeponie Bonfol, wo die Basler  chemische Industrie 114&#8217;000 Tonnen Chemiemüll ausheben muss. U.a. mit  Gutachten zu den Sanierungsprojekten machte das CB seine Vorstellungen  einer technisch einwandfreien Sanierung bekannt. Dies führte u.a. mit  einem Gang vor Gericht zu substantiellen Verbesserungen des  Sanierungsprojekts, insbesondere was Abluftreinigung, Beprobung,  Arbeitssicherheits- und Arbeitshygiene anbelangt. Seit in Bonfol die  Arbeiten begonnen haben, begleitet das CB die Sanierung. Wie wichtig  diese Begleitung während den Arbeiten ist, zeigen die Interventionen des  CB in der Folge der schweren Explosion, die sich im Juli 2010 in Bonfol  ereignet hat.</p>
<p>ADM ist zuversichtlich, mit dieser neuen, breit  abgestützten Allianz die Basis dafür zu legen, dass das leidige  Chemiemülldeponie-Problem beseitigt werden kann und das Trinkwasser  definitiv geschützt ist.</p>
<p><a href="http://www.greenpeace.org/switzerland/de/Uber-uns/Medienstelle/Medienmitteilungen/Grundung-der-Allianz-Deponien-Muttenz-ADM-/" target="_blank">Weitere Informationen</a></p>
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		<title>Nanopartikel &#8211; unbekannte Folgen</title>
		<link>http://naturschutz.ch/news/andere-themen/nanopartikel-unbekannte-folgen/34680</link>
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		<pubDate>Wed, 09 Feb 2011 15:07:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Monika Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Andere Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Chemie]]></category>
		<category><![CDATA[Beobachter Natur]]></category>
		<category><![CDATA[Nanotechnologie]]></category>
		<category><![CDATA[Titandioxid]]></category>

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		<description><![CDATA[Titandioxid findet sich in Lebensmitteln und Kosmetika wie Kaugummis, Sonnencremes, Zahnpasta oder Reinigungsmitteln. Eine Forschungsgruppe mit Beteiligung von Jürg Tschopp, Professor für Biochemie an der Universität Lausanne, ist da­rauf gestossen, dass das vermeintlich harmlose Titandioxid möglicherweise Schaden im menschlichen Körper anrichten könnte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Zahncremes.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-34681" title="Zahncremes" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Zahncremes-192x300.jpg" alt="Zahncremes" width="134" height="210" /></a> Titandioxid findet sich in Lebensmitteln und Kosmetika wie Kaugummis, Sonnencremes, Zahnpasta oder Reinigungsmitteln. Eine Forschungsgruppe mit Beteiligung von Jürg Tschopp, Professor für Biochemie an der Universität Lausanne, ist da­rauf gestossen, dass das vermeintlich harmlose Titandioxid möglicherweise Schaden im menschlichen Körper anrichten könnte.</p>
<p>Beobachter Natur hat Jürg Tschopp zu diesem Thema interviewt. An Mäusen konnte gezeigt werden, dass Titandioxid- wie auch Asbestpartikel durch die gleichen Gefahrendetektoren, sogenannte Inflammasome, im Körper erkannt werden. Der Professor erklärt: „Damit kann auch auf gleiche Art und Weise eine Entzündung ausgelöst werden. Es ist deshalb nicht auszuschliessen, dass Nanopartikel auch beim Menschen chronische Entzündungen hervorrufen können, die – wie beim Asbest – möglicherweise erst nach Jahren oder Jahrzehnten zu gesundheitlichen Problemen führen.“</p>
<p>Sichere Voraussagen seien sehr schwierig, die möglichen Gefahren sind allerdings bekannt und  es wird weltweit entsprechend geforscht. Bis eindeutige Resultate vorliegen, werden allerdings die Menschen weiterhin als Versuchstiere benutzt. Nanopartikel werden erst seit etwa zehn Jahren im grossen Massstab eingesetzt, und wie das Beispiel Asbest gezeigt hat, reicht diese Zeitspanne nicht zwingend, um verheerende Folgen ausschliessen zu können, schreibt der Beobachter Natur im Artikel.</p>
<p>Ob in einem Produkt Titandioxid enthalten ist, erkennt man gemäss Tschopp teilweise im Kleingedruckten, aber auch hinter den Codes CI 77891 und E 171 versteckte sich die Substanz. Tschopp empfiehlt den Konsumenten möglichst auf Produkte mit Nanopartikeln zu verzichten, in Zahnpasta zum Beispiel sei nur Titandioxid enthalten, damit die Creme möglichst weiss aussieht.</p>
<p><a href="http://www.beobachter.ch/natur/forschung-wissen/technologie-innovation/artikel/17411/" target="_blank"> Interview im Beobachter Natur</a></p>
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