Greenpeace und die Grünen Baselland haben letzte Woche brisante Chemie-interne Dokumente veröffentlicht, die neue Erkenntnisse zur Deponie- und Trinkwasserproblematik liefern. Damit ist man dem direkten Nachweis der Haftung für die Trinkwasserverschmutzung von Novartis, Ciba/BASF und Syngenta einen entscheidenden Schritt näher gekommen.
Wie das Infoportal nachhaltigkeit.org schreibt, steht die Schweizer Wasserwirtschaft durch Klimawandel, technologischen Entwicklungen und erhöhten Anforderungen vor grossen Herausforderungen. Dazu kommt noch die Belastung des Grundwassers durch verschiedene Problemstoffe wie Phosphat oder Nickel. Viele dieser chemischen Stoffe kommen aber auch aus alltäglichen Produkten wie Shampoo und Waschmittel.
Der Regierungsrat des Kanton Berns hat den frühesten Beschneiungszeitpunkt auf den 15. Oktober vorgelegt. Dafür dürfen die Schneekanonen nur noch bis Mitte März laufen. Bisher war die Betreibung von Schneekanonen der Berner Bergbahnen zwischen dem 1. November und dem 31. März möglich.
In der Hirschackergrube akzeptiert Roche jetzt laut Greenpeace ein Weitergraben im Chemiemüll ohne Zelt. Greenpeace Schweiz protestiert dagegen und ist auch mit der Auswahl der Aushubbereiche nicht einverstanden: “Auf Kosten von Umwelt und Sicherheit wird nur eine billige und ineffiziente Proforma-Ausgrabung durchgeführt”,, schreibt die Umweltorganisation. Die Chance für eine nachhaltige Sanierung sei somit verpasst.
Medienmitteilung Greenpeace
Ein Ölteppich auf dem Bodensee vor Lindau hat für einen Grosseinsatz der deutschen Feuerwehr und des Katastrophenschutzes gesorgt. Wegen aufkommenden Sturms am Nachmittag schafften es die Einsatzkräfte aber nicht, das Öl aufzufangen. Es verteilte sich grossflächig über den See. Ernste Schäden für die Natur seien dennoch nicht zu erwarten, sagte ein Sprecher der Feuerwehr Lindau.
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Rund achtzig Prozent der Amphibien in der Schweiz stehen auf der roten Liste der vom Aussterben bedrohten Arten. Berechtigterweise stellt sich die Frage, ob der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln in der Landwirtschaft Amphibien gefährdet. Experten der Forschungsanstalt Agroscope Changins-Wädenswil ACW sind dieser Frage nachgegangen. Fazit: Mit der aktuellen Zulassungspraxis für Pflanzenschutzmittel ist das Leben von heimischen [...]
Der Kanton Bern erlässt eine Empfehlung für den Konsum von Barben und Bachforellen aus der Aare, Saane und Birs. Während der Fang weiterhin erlaubt ist, wird Jugendlichen und Frauen im gebärfähigen Alter empfohlen, auf den Verzehr der Fische zu verzichten. Die Fische sind mit dem dioxinähnlichen PCB belastet.
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Medienmitteilung Staatskanzlei Bern
Eklat bei der Sanierung der Chemiemülldeponie Hirschacker in Süddeutschland: Roche bricht eine Sanierungs-Vereinbarung mit Greenpeace und will giftigen Chemiemüll nicht mehr weiter ausgraben. Zudem: 17'000 Tonnen Aushubmaterial, das im Rahmen der chaotischen Hirschacker-Sanierung bisher ausgegraben wurde, landete illegal auf Deponien. Entsorgt wurde es unter anderem auf einen zukünftigen Golfplatz in Mainz. Dies sind die brisanten [...]
Moderne Russpartikelfilter fangen mehr als 99 Prozent der nanometerkleinen Russpartikel aus den Abgasen diverser Dieselmotoren ab und reduzieren so die Feinstaubbelastung. Unklar war bis anhin ob bei den chemischen Prozessen in den Filtern gesundheitsschädliche Stoffe entstehen. Unter gewissen Bedingungen ist die Entstehung von Krebs erregenden oder Erbgut schädigenden Substanzen durch die Russzersetzung grundsätzlich möglich, wies [...]
Das Bundesamt für Landwirtschaft hat gestern (18.12.08) entschieden, dass der Einsatz des Antibiotikums Streptomycin zur Bekämpfung des Feuerbrandes in Obstkulturen auch 2009 zugelassen werden soll. Der Schweizerische Obstverband zeigte sich erfreut über den Entscheid des BLW. Auch der Bund habe festgestellt, dass die Erfahrungen mit Streptomycin positiv gewesen seien und weder für die Umwelt noch [...]