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	<title>Naturschutz.ch &#187; Biodiversität</title>
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	<description>Das Schweizer Portal für Natur- und Umweltschutz</description>
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		<title>Gentech-Raps in Basel: verboten verwildert</title>
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		<pubDate>Thu, 24 May 2012 08:35:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nora Kieselbach</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie diverse Schweizer Medien heute berichten, hat Greenpeace  laut eigenen Angaben im Raum Basel genmanipulierten Raps gefunden, der in der Schweiz weder zum Anbau noch zum Import als Lebens- oder Futtermittel zugelassen ist. Die Pflanzen wuchsen in der Nähe von Bahn- und Schiffs-Infrastruktur und seien daher wohl verwildert, schreibt die Nachrichtenagentur sda.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/800px-Rapsfeld_2007.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-42300" title="Rapsfeld" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/800px-Rapsfeld_2007-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a>Wie diverse Schweizer Medien heute berichten, hat Greenpeace  laut eigenen Angaben im Raum Basel genmanipulierten Raps gefunden, der in der Schweiz weder zum Anbau noch zum Import als Lebens- oder Futtermittel zugelassen ist. Die Pflanzen wuchsen in der Nähe von Bahn- und Schiffs-Infrastruktur und seien daher wohl verwildert, schreibt die Nachrichtenagentur sda.</p>
<p>An insgesamt drei Standorten, konkret in Basel-Kleinhüningen und -St.Johann sowie in Muttenz, wurde Raps der herbizidresistenten Monsanto-Sorte GT73 gefunden, teilte die Umweltorganisation Greenpeace gestern mit. Das Öko-Büro Biome habe in ihrem Auftrag 136 Pflanzen in der Nordwestschweiz getestet; 29 davon seien genmanipuliert gewesen. Greenpeace vermutet, dass Rapssamen beim Entladen von Schiffen oder aus Bahnwagen gefallen und dann gekeimt sind. Aktivisten sind nun damit beschäftigt, die betreffenden Pflanzen einzusammeln und den zuständigen kantonalen Behörden zu übergeben.</p>
<p>Dabei ist es weder in der Schweiz noch in der EU erlaubt, Gentech-Raps in die Natur freizusetzen. Einmal verwildert, ist diese Ölpflanze kaum mehr aus der Umwelt zu entfernen, da sie sich schnell ausbreitet und Samen noch nach Jahren keimen; Langzeit-Gesundheitsstudien fehlen und resistente Unkräuter drohen. Der für chemieintensive Landwirtschaft modifizierte Gentech-Raps wird in den USA und Kanada angebaut, wo inzwischen kaum mehr Gentech-freier Raps zu finden ist, weder als Saatgut noch auf Feldern. Auch beim Export nach Europa kommt so kontaminierte Ware mit.</p>
<p>Die Greenpeace-Aktion vom Mittwoch ist vor dem Hintergrund zu sehen, dass das derzeitige Gentech-Moratorium für landwirtschaftlichen Anbau Ende 2013 ausläuft. Im Bundesparlament wird über die Verlängerung diskutiert.</p>
<p><a href="http://www.greenpeace.org/switzerland/de/News_Stories/Newsblog/in-basel-waechst-gentech-raps/blog/40566/" target="_blank">Weitere Informationen</a></p>
<p>Bild: Daniel Schwen (Wikimedia Commons)</p>
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		<title>Jedes zweite Bienenvolk starb</title>
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		<pubDate>Tue, 22 May 2012 20:07:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>naturschutz.ch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Diesen Winter sind gesamtschweizerisch nahezu 50% aller Bienen-Völker eingegangen, wobei keine signifikanten regionalen Unterschiede zu beobachten sind. Der Bundesrat wird daher demnächst Massnahmen beschliessen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Honigbiene1.png"><img class="alignnone size-medium wp-image-48570" title="Honigbiene" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Honigbiene1-300x254.png" alt="" width="300" height="254" /></a>Diesen Winter sind gesamtschweizerisch nahezu 50% aller Bienen-Völker eingegangen, wobei keine signifikanten regionalen Unterschiede zu beobachten sind. Der Bundesrat wird daher demnächst Massnahmen beschliessen.</strong></p>
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<p><strong></strong>Bereits zum fünften Mal hat der Verein Deutschschweizerischer und Rätoromanischer Bienenfreunde  unter den Imkern und Imkerinnen in der gesamten Schweiz eine Internetumfrage über die Völkerverluste des vergangenen Winters durchgeführt. Dies schreibt das Zentrum für Bienenforschung der Agroscope in einer Mitteilung. Mit über 1000 Bienenstandorten aus allen Kantonen der Schweiz und dem benachbarten Fürstentum Liechtenstein, Imkern und Imkerinnen, Vertreter aller Altersklassen auf Bienenstandorten zwischen 200 und 1700 MüM und aller in der Schweiz gehaltenen Bienenrassen, dürfe die Umfrage als einigermassen repräsentativ bezeichnet werden.</p>
<p>Die Auswertung der Resultate zeigt ein niederschmetterndes Bild: beinahe 50% der Bienenvölker gingen bei den sich an der Umfrage beteiligten Imker/-innen verloren. Sämtliche Kantone waren von diesen Verlusten mehr oder weniger stark betroffen. Dies, wenn die Verluste vor dem Einwintern anfangs Oktober 2011 und die Winterverluste bis zum Auswintern der Bienenvölker Mitte April 2012 mit denjenigen Völkern zusammengezählt werden, welche beim Auswintern im April 2012 zu schwach waren, um sich zu einem Wirtschaftsvolk zu entwickeln. 50% entspricht der unvorstellbar hohen Zahl von rund 100‘000 Bienenvölkern. Es sind dies die schlimmsten Verluste, seitdem diese Zahlen systematisch erfasst werden. Wertmässig entsteht dabei den Schweizer Imker/-innen ein Verlust von rund 25 Millionen Schweizerfranken, welchen sie selber zu tragen haben.</p>
<p>Der Einfluss auf die garantierte Bestäubung von Nutz- und Wildpflanzen und die Moral der betroffenen Imker/-innen, ihre Tätigkeit weiterzuführen, kann zur Zeit noch nicht abgeschätzt werden.</p>
<p><strong>Hauptursache ist die Varroamilbe</strong></p>
<p>Als Ursache der Winterverluste der letzten Jahren kamen einige Faktoren in Frage, von denen die Bienenkrankheiten im Mittelpunkt standen. Wie  mehrere internationale Studien nun deutlich zeigen, spielt die parasitische Milbe <em>Varroa destructor</em> eine herausragende Rolle bei den Winterverlusten. Auch in der Schweiz ist die Varroa Milbe die Hauptursache für die hohen Völkerverluste im Winter. Die Parasitierung durch die Milbe wirkt sich in dreifacher Hinsicht negativ auf ein Bienenvolk aus: die Milben entziehen der Biene Blut wodurch das Immunsystem der Biene geschwächt wird und sie anfälliger für weitere Krankheiten macht, des weiteren sind die Milben Vektoren für andere Pathogene, insbesondere Viren. Werden Bienenlarven und –puppen von Varroamilben parasitiert, verkürzt sich die Lebensdauer der Winterbienen von 5 bis 6 auf 2- 3 Monate und das Bienenvolk überlebt den Winter nicht. Wie stark dieser Effekt ist hängt von der Menge an Milben ab. Der frühe und milde Frühling 2011 hat dazu geführt, dass Völkern zu einem sehr frühen Zeitpunkt Brut herangezogen wurde, was wiederum eine starke Vermehrung der Milben zur Folge hatte. Als Konsequenz daraus wurde die kritische Schwelle des Milbenbefalls bereits erreicht, bevor eine wirksame Behandlung hätte erfolgen können, was die hohe Zahl der durch die Behandlung getöteten Milben zeigte. Häufig brachen die Völker bereits im Herbst aufgrund des hohen Befalls zusammen. Der besonders milde Herbst 2011 hat ausserdem den Transfer von Varroamilben durch Verflug oder Räuberei zwischen benachbarten Bienenvölkern begünstigt. Auf diese Weise wurden bereits behandelte Völker erneut infiziert. Dieser als Reinvasion bezeichnete Transfer von Milben geschieht häufig ohne dass dies der Imker bemerkt und ist neben einer wirksamen Bekämpfung eines der Hauptprobleme im Kampf gegen die Varroa Milbe.</p>
<p><strong>Varroaforschung &#8211; wo stehen wir?</strong></p>
<p>Die parasitische Milbe <em>Varroa destructor</em> ist erwiesenermassen hauptverantwortlich für das nahezu weltweite Bienensterben. Die Milbenbekämpfung ist deshalb von erheblicher Relevanz.  Die Wirksamkeit vieler Mittel ist durch Resistenzbildung verloren gegangen. Die heute angewendeten organischen Säuren wirken aufgrund der Abhängigkeit von Aussentemperaturen sowie Fehlern in der Anwendung oft ungenügend. Hinzu kommt, dass viele Milben spät im Jahr aus stark befallenen Völkern in bereits behandelte Völker übertragen werden. Aufgrund der dramatischen Situation wollen wir nun in einem gross angelegten Feldversuch zusammen mit einem regionalen Imkerverein, die Wirksamkeit einer flächendeckend koordinierten Behandlung auf den Befallsdruck und die Überwinterung der Bienenvölker untersuchen. Wenn dies in der Versuchsregion Berner Seeland gelingt, haben wir eine erste Notmassnahme zur Verhinderung weiterer Verluste.</p>
<p>Langfristig zielt unsere Forschung auf eine nachhaltige Lösung des Varroa Problems ab. In einem Forschungsansatz nutzen wir natürliche Antagonisten um eine biologische Bekämpfung der Milbe mit enthomopathogenen Pilzen zu entwickeln. In einem zweiten Forschungsansatz untersuchen wir die Mechanismen, welche die Reproduktion der Milbe steuern mit dem Ziel, die Reproduktion zu blockieren. Aufgrund der sehr guten Ergebnisse der letzten Forschungssaison, sind wir zuversichtlich, auf beiden oder einem der beiden Forschungswegen in ein paar Jahren zu praktischen Lösungen zu kommen.</p>
<p><strong>Pestizide sind nicht harmlos aber nicht die Ursache der Verluste</strong></p>
<p>Aufgrund der wichtigen Funktion als Bestäubter muss das Risiko von Planzenschutzmitteln auf Honigbienen im Rahmen der Zulassung geprüft werden. Die Prüfung erfolgt in einem standardisierten internationalen gestuften Testsystem. Die Bewertungsrichtlinien werden ständig angepasst, um den Anforderungen an Substanzen mit neuen Wirkmechanismen oder einer neuen Applikationstechnik gerecht zu werden. Die geltenden Zulassungen können in Folge von Feldbeobachtungen und neu gewonnenen Erkenntnissen revidiert werden. In der Schweiz erfolgt die Zulassung von Pestiziden durch das Bundesamt für Landwirtschaft.</p>
<p>Insektizide aus der Gruppe der Neonikotinoide sind in den letzten Jahren bezüglich ihrer letalen und subletalen Effekte auf Bienen ins Kreuzfeuer der Diskussion geraten. Einige Substanzen dieser Wirkstoffgruppe haben eine hohe Toxizität für Bienen und daher mit bestimmten Auflagen für die Anwendung gebunden, um eine Exposition der Bienen zu verhindern. Die wenigen aufgetretenen Vergiftungsfälle von Bienen durch diese Produkte können im Allgemeinen auf eine Missachtung dieser Auflagen zurückgeführt werden. Subletale Effekte, die man in Laborversuchen oder in Versuchen mit individuellen Bienen nachweisen konnte, haben sich bisweilen in Feldversuchen auf Kolonieebene nicht bestätigt.</p>
<p>Es muss jedoch eindeutig zwischen Bienenverlusten während der Bienensaison und den Winterverlusten von Völkern unterschieden werden. Auf der Suche nach den Ursachen für die Winterverluste sind landwirtschaftlich genutzte Pestizide einer der untersuchten abiotischen Faktoren. Die aktuellen Studien zeigen jedoch keinen Zusammenhang zwischen den Winterverlusten und Pestiziden.</p>
<p><strong>Der Bund wird aktiv </strong></p>
<p>Eine Arbeitsgruppe, zusammengesetzt aus Vertretern des Bundesamtes für Veterinärwesen, des Bundesamtes für Landwirtschaft, der Kantone und Branchenvertretern, erarbeitete in den letzten Jahren ein Konzept, wie die Gesundheit der Bienen nachhaltig verbessert werden könnte. Der Bundesrat wird demnächst über die weiteren Schritte entscheiden.</p>
<p><a href="http://www.agroscope.admin.ch/aktuell/index.html?lang=de" target="_blank">Agroscope</a></p>
<p>Bild: Louise Docker (Wikimedia Commons)</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>SG: wie weit(er) mit Schutz der Trockenwiesen?</title>
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		<pubDate>Mon, 14 May 2012 10:36:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nora Kieselbach</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die nur auf nährstoffarmen Böden vorkommenden, artenreichen Trockenwiesen werden aufgrund der intensiven Landwirtschaft und Überdüngung immer seltener. Der Bund verpflichtete 2010 die Kantone, die Trockenwiesen auf ihrem Gebiet zu inventarisieren und entsprechend unter Schutz zu stellen. Der WWF St. Gallen begrüsst daher den politischen Vorstoss von Kantonsrat Ludwig Altenburger aus Buchs SG, der von der Regierung wissen möchte, wie man im Kanton St. Gallen den Schutz der letzten Trockenstandorte gewährleisten will.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Trockenwiese-Amden-Rostseggenhalde.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-48159" title="Trockenwiese Amden Rostseggenhalde" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Trockenwiese-Amden-Rostseggenhalde-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Die nur auf nährstoffarmen Böden vorkommenden, artenreichen Trockenwiesen werden aufgrund der intensiven Landwirtschaft und Überdüngung immer seltener. Der Bund verpflichtete 2010 die Kantone, die Trockenwiesen auf ihrem Gebiet zu inventarisieren und entsprechend unter Schutz zu stellen. Der WWF St. Gallen begrüsst daher den politischen Vorstoss von Kantonsrat Ludwig Altenburger aus Buchs SG, der von der Regierung wissen möchte, wie man im Kanton St. Gallen den Schutz der letzten Trockenstandorte gewährleisten will.</p>
<p>Denn die Artenvielfalt von Trockenwiesen ist äusserst beeindruckend: Wiesensalbei, Wundklee, Wiesenpippau, Fiederzwenke, Zittergras, Orchideen und viele anderen Pflanzenarten finden hier eine Heimat. Sie bilden wiederum den Lebensraum für Grillen, die verschiedensten Schmetterlings- und Heuschreckenarten sowie Schlangen und Eidechsen.</p>
<p>Im Kanton St. Gallen befinden sich solche artenreiche Wiesen noch bei Mosnang, Quinten, Pfäfers und Bad Ragaz. Auch der Innendamm des Rheins bildet einen wertvollen Lebensraum. Altenburger, Mitglied eines ornithologischen Vereins, musste in den letzten Jahren mit ansehen, wie die Bauern die Landwirtschaft immer mehr intensivierten: Aus Magerwiesen wurden fette Weiden und Trockenwiesen wurden immer seltener, so Altenburger.</p>
<p>Der Politiker hofft nun aber, dass als Fernziel im Zuge der Revitalisierung des Alpenrheins wieder neuer Platz für Mager- und Trockenwiesen entsteht. Momentan gehe es jedoch darum, die letzten bestehenden Flächen zu schützen, bevor die auch noch überdüngt würden und Pflanzen- und Tierarten verloren gingen. In einer einfachen Anfrage will er deshalb von den zuständigen kantonalen Behörden wissen, wie weit die Inventarisierung gediehen ist und der rechtsverbindliche Schutz besteht.</p>
<p>Im Kanton St .Gallen sind es rund 400 Flächen, die im Kantonalen Richtplan als Trockenwiesen und -weiden aufgeführt werden, was bei einer Gesamtfläche von etwa 400 Hektar ca. 0.2 Prozent des Kantons entspricht. 106 dieser Objekte stehen als Trockenwiesen und –weiden von nationaler Bedeutung zudem unter Bundesschutz. Dieser im kantonalen Richtplan verankerte behördliche Schutz lässt bereits heute einen Bauern nicht ohne Konsequenzen eine Trockenwiese aufheben, doch da die Gemeinden für den Schutz von Naturflächen zuständig sind, bietet erst der grundeigentümerverbindliche Rechtsschutz in den kommunalen Schutzverordnungen die Basis für einen dauerhaften Schutz. Gleichzeitig erhält der Grundeigentümer damit die notwendigen Rechtsmittel, um gegen die Schutzverordnung Einspruch zu erheben; diese Option wird aber nur von 2/5 aller Grundeigentümer genutzt, während 60% die Schutzverordnung akzeptieren. Viele der Schutzgebiete sind in privaten Händen und die Bewirtschafter erhalten für die Pflege der Schutzgebiete eine Entschädigung.</p>
<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Schriftliche-Anfrage-Trockenwiesen-und-Weiden.pdf" target="_blank">Schriftliche Anfrage</a></p>
<p><a href="http://www.wwf-sg.ch/" target="_blank">WWF St. Gallen</a></p>
<p>Bild: WWF St. Gallen</p>
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		<title>Gib einer Stadt-Tomate ein Zuhause</title>
		<link>http://naturschutz.ch/aktion/gib-einer-stadt-tomate-ein-zuhause/47732</link>
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		<pubDate>Tue, 08 May 2012 10:04:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nora Kieselbach</dc:creator>
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		<description><![CDATA[ProSpecieRara fordert: Freie Tomaten für alle! Mit deinen Stadt-Tomaten setzt du nicht nur ein Zeichen für den freien Zugang zu Saatgut, der heute nicht mehr selbstverständlich ist, sondern du förderst auch die Sortenvielfalt – und mit ein wenig Glück kannst du dabei sogar einen der vielen Preise gewinnen: Registrier dich noch heute bei den Stadt-Tomaten auf der Homepage oder über Facebook. Eine zusätzliche Gewinnchance hast du, wenn du ein Bild deiner Tomaten hochlädst, das möglichst vielen Leuten gefällt und gewinne  eines von drei Abendessen für je vier Personen in einem Restaurant mit ProSpecieRara-Gütesiegel nach Wahl. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/?attachment_id=47733" rel="attachment wp-att-47733"><img class="alignnone size-medium wp-image-47733" title="Tomatensorten" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/448px-Tomatoes-e1336469031515-234x300.jpg" alt="" width="234" height="300" /></a>ProSpecieRara fordert: Freie Tomaten für alle! Die meisten Tomatensorten, die heute im Handel erhältlich sind, sind nämlich sogenannte Hybridsorten. Diese von grossen Saatgutkonzernen gezüchteten Tomaten sind zwar gegen Krankheiten und Schädlinge resistent; sie führen aber zu einer Abhängigkeit aller, die diese Sorten anbauen, da das Saatgut patentgeschützt ist und Jahr für Jahr neu gekauft werden muss, weil sich Hybridsorten oft nicht mehr natürlich fortpflanzen können.</p>
<p>ProSpecieRara-Sorten hingegen sind ein freies Gut. Sie sind sortenecht, durchlaufen den kompletten Kreislauf eines Tomatenlebens und vermehren sich in jedem Garten. Pflanzt Stadt-Tomaten, so wird die Sortenvielfalt gefördert und man hilft mit, eine seltene Sorte zu bewahren. Alles, was man dafür braucht: einen Balkon, einen Blumentopf, etwas Erde, viel Sonne und einen ProSpecieRara-Setzling!</p>
<p>Mit deinen Stadt-Tomaten setzt du ein Zeichen für den freien Zugang zu Saatgut, der heute nicht mehr selbstverständlich ist – und mit ein wenig Glück kannst du dabei sogar einen der vielen Preise gewinnen: Registrier dich noch heute bei den Stadt-Tomaten auf der Homepage oder über Facebook. Eine zusätzliche Gewinnchance hast du, wenn du ein Bild deiner Tomaten hochlädst, das möglichst vielen Leuten gefällt und gewinne  eines von drei Abendessen für je vier Personen in einem Restaurant mit ProSpecieRara-Gütesiegel nach Wahl.</p>
<p>Nach erfolgreicher Registrierung erhält man zudem einen Gutschein für einen Gratissetzling inklusive Starter-Kit, welcher noch an folgenden Daten am ProSpecieRara-Stand eingelöst werden kann:</p>
<p><strong>Samstag, 12. Mai 2012, 9 – 16 Uhr<br />
</strong><strong>Spezialitätenmarkt Wädenswil<br />
</strong>ZHAW, Campus Grüental, Wädenswil</p>
<p><strong>Sonntag, 13. Mai 2012, 9 – 17 Uhr<br />
</strong><strong>Zierpflanzenmarkt Bern<br />
</strong>Stadtgärtnerei, Elfenauweg 94d, 3006 Bern</p>
<p><strong>Samstag, 19. Mai 2012, 9 – 14 Uhr<br />
</strong><strong>Setzlingsmarkt Buchs<br />
</strong>Marktplatz am Werdenbergersee, 9471 Buchs</p>
<p>Und ansonsten erhält man die ProSpecieRara-Setzlinge auch in jedem Coop Bau+Hobby.</p>
<p><a href="http://www.stadt-tomaten.ch/home" target="_blank">Registrier dich jetzt!</a></p>
<p><a href="http://www.prospecierara.ch/Generator.aspx?tabindex=0&amp;tabid=1&amp;palias=default" target="_blank">ProSpecieRara</a></p>
<p>Bild: E.E. MacDougall (Wikimedia Commons)</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Boykott zugunsten des Tropenwalds</title>
		<link>http://naturschutz.ch/news/boykott-zugunsten-des-tropenwalds/47676</link>
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		<pubDate>Mon, 07 May 2012 14:28:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nora Kieselbach</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein Report von „Eyes on the Forest“, einer Koalition verschiedener Umweltorganisationen (darunter auch der WWF), zeigt: Der internationale Zellstofffabrikant Asia Pulp &#038; Paper (APP) zerstört trotz gegenteiliger Versprechen weiterhin im grossen Stil Tropenwald in Indonesien. Deshalb: Hände weg von APP-Produkten!
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/?attachment_id=47677" rel="attachment wp-att-47677"><img class="alignnone size-medium wp-image-47677" title="Regenwald Indonesien Abholzung" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/400px-Deforestation_near_Bukit_Tiga_Puluh_NP-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a>Ein Report von „Eyes on the Forest“, einer Koalition verschiedener Umweltorganisationen (darunter auch der WWF), zeigt: Der internationale Zellstofffabrikant Asia Pulp &amp; Paper (APP) zerstört trotz gegenteiliger Versprechen weiterhin im grossen Stil Tropenwald in Indonesien. Der Bericht trägt denn auch den Titel: „The Truth behind APP’s greenwash“.</p>
<p>APP hat seit seiner Produktionsaufnahme im Jahr 1984 in Indonesien mehr als zwei Millionen Hektar Tropenwald für die Zellstoffherstellung abgeholzt – und dies obwohl das Unternehmen seit Jahren verspricht, das benötigte Holz zu 100% aus Plantagen zu beziehen. Ein APP-Zulieferer, die PT Ruas Utama Jaya, betrieb sogar innerhalb des Tiger-Schutzgebietes „Senepis Tiger Sanctuary“ Kahlschlag. Dass APP in weltweiten Kampagnen gleichwohl damit wirbt, aktiv den Lebensraum des Sumatra-Tigers zu schützen, wirkt angesichts dieser Tatsachen wie Hohn.</p>
<p>Zusammen mit den anderen Umweltorganisationen von „Eyes on the Forest“ fordert der WWF deshalb: Hände weg von APP-Produkten!</p>
<p><a href="http://www.wwf.ch/de/aktuell/news/app/" target="_blank">Weitere Infos</a></p>
<p><a href="http://www.wwf.ch/" target="_blank">WWF Schweiz<br />
</a><a href="http://www.eyesontheforest.or.id/" target="_blank">Eyes on the Forest</a></p>
<p>Bild: Aidenvironment, 1998 (Wikimedia Commons)</p>
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		<title>Rio+20: ARE kritisiert die Schweiz</title>
		<link>http://naturschutz.ch/news/rio20-are-kritisiert-die-schweiz/47627</link>
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		<pubDate>Thu, 03 May 2012 20:53:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>naturschutz.ch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vom 20. bis 22. Juni findet in Rio de Janeiro die Konferenz der Vereinten Nationen über Nachhaltige Entwicklung statt. Das Bundesamt für Raumentwicklung (ARE) nimmt diese Veranstaltung 20 Jahre nach dem denkwürdigen Erdgipfel von 1992 zum Anlass, im jüngsten Heft des «Forums Raumentwicklung» das bisher Erreichte zu bilanzieren und die Herausforderungen zu skizzieren. 20 Jahre [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://naturschutz.ch/?attachment_id=47628" rel="attachment wp-att-47628"><img class="alignleft size-full wp-image-47628" title="umwelt_klima_pixelio" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/umwelt_klima_pixelio.png" alt="" width="391" height="291" /></a>Vom 20. bis 22. Juni findet in Rio de Janeiro die Konferenz der Vereinten Nationen über Nachhaltige Entwicklung statt. Das Bundesamt für Raumentwicklung (ARE) nimmt diese Veranstaltung 20 Jahre nach dem denkwürdigen Erdgipfel von 1992 zum Anlass, im jüngsten Heft des «Forums Raumentwicklung» das bisher Erreichte zu bilanzieren und die Herausforderungen zu skizzieren.</strong></p>
<p>20 Jahre ist es her, seit sich an der UNO-Konferenz über Umwelt und Entwicklung in Rio de Janeiro die Staatengemeinschaft dazu verpflichtete, die Nachhaltige Entwicklung voranzutreiben. Nun findet vom 20. bis 22. Juni in der gleichen Stadt die Nachfolgekonferenz Rio+20 statt. Das Bundesamt für Raumentwicklung (ARE) widmet der globalen Veranstaltung die aktuelle Ausgabe seiner Zeitschrift «Forum Raumentwicklung». Darin ziehen Experten Bilanz über die bisherigen Erfolge – in der Schweiz und weltweit. Sie zeigen aber auch auf, in welchen Bereichen künftig die Handlungsprioritäten liegen und skizzieren mögliche Lösungswege.</p>
<p>&#8220;Dabei wird deutlich, dass die internationalen Beschlüsse der Konferenz von 1992 wie Agenda 21, Klimakonvention und Biodiversitätskonvention ihre Wirkung nur entfalten können, wenn sie deutlich energischer umgesetzt werden&#8221;, schreibt das ARE in einer Medienmitteilung. Und es kritisiert auch die Schweiz: &#8220;Auch für die Schweiz gilt es, ihre Volkswirtschaft entschlossener in Richtung einer «grünen Wirtschaft» umzubauen.&#8221;</p>
<p>Nebst der Wende hin zu einer grünen Wirtschaft steht an der Rio+20-Konferenz die Gouvernanz im Fokus – also die institutionellen Rahmenbedingungen für eine Nachhaltige Entwicklung. Mit der «Strategie Nachhaltige Entwicklung 2012-2015» geht der Bundesrat diese institutionelle Herausforderung aktiv an, indem er Leitplanken für die Massnahmen von Bund, Kantonen und Gemeinden vorgibt und die Anstrengungen bündelt.</p>
<p>&#8220;Eine Möglichkeit zur Verbesserung der Gouvernanz in Bundesstellen und Kantonen, die im Heft aufgezeigt wird, liegt im Einrichten von Nachhaltigkeitsdelegierten oder -fachstellen&#8221;, so das ARE. &#8220;Dies erleichtert den Einsatz von Tools wie Nachhaltigkeitsbeurteilung und -monitoring. Zudem bewirkt eine solche Institutionalisierung, dass Nachhaltigkeitspostulate in den Sachpolitiken wirkungsvoller verankert werden.&#8221;</p>
<p>Ein Instrument, um die Umsetzung unserer Nachhaltigkeitspolitik zu messen, ist das Monitoring der Nachhaltigen Entwicklung der Schweiz (MONET). Dieses Indikatorensystem erfasst die in unserem Land seit dem Erdgipfel von 1992 in Rio de Janeiro erzielten Veränderungen. MONET zeigt beispielsweise, dass der Güterverkehr stärker wächst als die gesamtwirtschaftliche Entwicklung und dass die Ungleichheit im Zugang zu Bildung und Einkommen seit Jahren nicht abnimmt.</p>
<p>In der ARE-Zeitschrift erklärt zudem Mathis Wackernagel, warum das heutige Wirtschaften nicht zukunftstauglich ist. Dem Entwickler des ökologischen Fussabdrucks zufolge zerstören die ökologischen Defizite nicht nur unsere Lebensgrundlagen, sondern führen auch zu einem immer grösseren Wirtschaftsrisiko. &#8220;Die Schweiz etwa beansprucht viermal so viel Biokapazität, wie auf ihrer Landesfläche zur Verfügung steht. Entsprechend muss sie den nicht gedeckten Bedarf importieren.&#8221; Diese Strategie sei riskant, warnt Wackernagel, umso mehr, als der internationale Wettbewerb um Ressourcen zunehme. Wackernagel sagt voraus, dass die Energiewende kommt, ob man sie will oder nicht: «Die Frage ist, wie hoch die Kosten ausfallen und wer sie tragen muss.»</p>
<p><a href="http://www.news.admin.ch/message/index.html?lang=de&amp;msg-id=44395"><strong>Bundesamt für Raumentwicklung (ARE)</strong></a></p>
<p>Bild: Volker Röös/pixelio.de</p>
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		<title>Stopp den Soja-Importen!</title>
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		<pubDate>Thu, 03 May 2012 20:34:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>naturschutz.ch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In nur zwei Jahren haben die umweltschädlichen Soja-Importe zur Nutztierfütterung um 21 Prozent zugenommen. &#8220;Gerade in der Milchproduktion ist der Einsatz von Kraftfutter wie Soja extrem verwerflich&#8221;, schreibt Greenpeace in einer Medienmitteilung. &#8220;Es ist nicht artgerecht und schädigt das Image von Schweizer Milch oder Käse.&#8221; Greenpeace startet heute eine landesweite Mitmach-Aktion, die sich an die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/?attachment_id=47621" rel="attachment wp-att-47621"><img class="alignleft size-full wp-image-47621" title="kuehe_greenpeace" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/kuehe_greenpeace.png" alt="" width="592" height="393" /></a>In nur zwei Jahren haben die umweltschädlichen Soja-Importe zur Nutztierfütterung um 21 Prozent zugenommen. &#8220;Gerade in der Milchproduktion ist der Einsatz von Kraftfutter wie Soja extrem verwerflich&#8221;, schreibt Greenpeace in einer Medienmitteilung. &#8220;Es ist nicht artgerecht und schädigt das Image von Schweizer Milch oder Käse.&#8221; Greenpeace startet heute eine landesweite Mitmach-Aktion, die sich an die Politik richtet. Eine ökologischere Milch- und Rindfleischproduktion sei machbar, wie jüngste Beispiele zeigen. Nun brauche es klare Signale aus Bern.</p>
<p>So kann es nicht weitergehen: Heute werden laut Greenpeace 75 Prozent der globalen Landwirtschaftsfläche zur Nutztierproduktion gebraucht. Wenn sich im Jahre 2050 neun Milliarden Menschen nach westlichem milch- und fleischlastigem Konsummuster ernähren, werden nochmals 70 &#8211; 100 Prozent mehr Land benötigt. Die Herstellung von Kraftfutter wie Soja hat verheerende Umweltauswirkungen. Erst vor einer Woche stimmte das brasilianische Parlament nach jahrelangem intensivem Druck der Agro-Industrie weitreichenden Änderungen des Waldgesetzes zu. Werden diese umgesetzt, wird die Zerstörung des Amazonas- Regenwaldes massiv zunehmen. Nur ein Veto von Präsidentin Dilma Rousseff kann das noch rückgängig machen. Die steigende Nachfrage nach Soja erhöht global den Druck auf die Wälder und andere wertvollen Ökosysteme. 2011 importierte die Schweiz 300&#8217;000 Tonnen grösstenteils brasilianische Soja zur Nutztierfütterung, 21 Prozent mehr als noch vor zwei Jahren.</p>
<p>&#8220;Obwohl Kühe in der Schweiz noch Gras fressen, brauchen die in den letzten Jahrzehnten auf Höchstleistung gezüchteten Tiere neben Getreide und Mais mehrere Hundert Kilo Soja pro Jahr&#8221;, so Greenpeace. Sonst seien Milcherträge von bis zu 10&#8217;000 Kilo pro Jahr nicht möglich. Das erhöhe die Nachfrage für riesige Futteranbauflächen im In- und Ausland. &#8220;Mittlerweile landen 41 Prozent der Importsoja in Viehtrögen. Das ist nicht nur umweltschädlich. Es ist auch nicht artgerecht und die Milch weist weniger wertvolle Inhaltsstoffe auf. Eine solche Intensivproduktion verursacht zudem Milchseen und Butterberge.&#8221;</p>
<p>Eine graslandbasierte, möglichst kraftfutterfreie Rindviehproduktion helfe der Umwelt und garantiere eine massvolle echte Schweizer Qualitätsproduktion. «Eine ökologische Milchproduktion ist keine Utopie. Sie ist machbar, rentabel und ein absolutes Muss für eine nachhaltige Landwirtschaft, die weiterhin höchste Schweizer Qualität bieten will», sagt Landwirtschafts-Expertin Marianne Künzle von Greenpeace Schweiz. Am 21. Mai nimmt sich die WAK-Kommission des Nationalrats der Weiterentwicklung des Direktzahlungssystems und der Neuverteilung von jährlich 3,5 Milliarden Franken Agrar-Gelder ab 2014 an. Bürger und Bürgerinnen fordern im Rahmen der Greenpeace-Kampagne die Kommissionsmitglieder auf, sich für eine echte ökologische Landwirtschaft einzusetzen.</p>
<p><a href="http://www.greenpeace.org/switzerland/de/News_Stories/Newsblog/bergweiden-statt-sojaberge/blog/40208/"><strong> Jetzt Petition unterschreiben!</strong></a></p>
<p><strong><a href="http://www.greenpeace.org/switzerland/de/Kampagnen/Landwirtschaft/gras-statt-soja/">Weitere Infos</a></strong></p>
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		<title>M13 kriegt Gesellschaft</title>
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		<pubDate>Wed, 02 May 2012 06:12:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuela Just</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Jagd und Fischerei]]></category>
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		<description><![CDATA[Am Ofenpass zwischen Zernez und Sta. Maria wurde ein neuer Bär gesehen. Der Ofenpass-Bär ist bereits der dritte Bär, der innerhalb von zwei Monaten in die Schweiz gewandert ist. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/800px-Bears_Alaska_3.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-47610" title="Braunbär, Bär" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/800px-Bears_Alaska_3-300x186.jpg" alt="" width="300" height="186" /></a>Am Ofenpass zwischen Zernez und Sta. Maria wurde ein neuer Bär gesehen. Der Ofenpass-Bär ist bereits der dritte Bär, der innerhalb von zwei Monaten in die Schweiz gewandert ist.</p>
<p>M13, das zweijährige Braunbärenmännchen, wurde am 7. April im Unterengadin bei Scoul gesichtet und kurz darauf mit einem Senderhalsband versehen. Das Männchen wandert zwischen der Schweiz, Italien und Österreich hin und her. In der Nacht von vorgestern wurde der junge Bär bei Ftan von einem Zug der RhB erfasst. Gemäss dem Amt für Jagd und Fischerei Graubünden ist er mit dem Schrecken davon gekommen und hat die Kollision ohne grössere Verletzungen überstanden.</p>
<p>Ende April erhielt M13 Gesellschaft, sein Bruder M12 trottet ebenfalls durch die Schweiz. Die Identität des neuen Gasts am Ofenpass ist noch unklar. Er ist aber nicht direkt mit M13 verwandt, so Regierungsrat Mario Cavigelli gegenüber der Südostschweiz.</p>
<p><a href="http://www.suedostschweiz.ch/boulevard/die-rueckkehr-der-baeren-die-schweiz" target="_blank">Weitere Informationen</a></p>
<p>Bild: Carl Chapman from Phoenix, usa (Wikimedia Commons)</p>
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		<title>M13 von Zug erfasst</title>
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		<pubDate>Tue, 01 May 2012 12:31:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuela Just</dc:creator>
				<category><![CDATA[Biodiversität]]></category>
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		<description><![CDATA[M13, der junge Bär der seit Ostern die Schweiz beschäftigt, wurde gestern Nacht von einem Zug erfasst. Ob und wie schwer er dabei verletzt wurde, ist noch unklar. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/800px-Brown_bear_Ursus_arctos_arctos_running.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-47601" title="Braunbär" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/800px-Brown_bear_Ursus_arctos_arctos_running-300x204.jpg" alt="" width="300" height="204" /></a>M13, der junge Bär der seit Ostern die Schweiz beschäftigt, wurde gestern Nacht von einem Zug erfasst. Ob und wie schwer er dabei verletzt wurde, ist noch unklar.</p>
<p>Gestern Abend kurz vor zehn Uhr meldete ein Lokführer der Rhätischen Bahn einen Zwischenfall „mit einem grösseren Tier“ im Bereich Ftan. Die umgehend informierten Wildhüter konnten gestern noch nicht eindeutig bestätigen, dass es sich bei dem möglicherweise angefahrenen Tier um M13 handelte, so die Südostschweiz.</p>
<p>Seit heute steht fest: M13 wurde angefahren. Ob und wie stark er dabei verletzt wurde, ist noch unklar. Heute Morgen konnte der Bär geortet werden und steht seither unter ständiger Beobachtung. Gemäss dem Amt für Jagd und Fischerei Graubünden verhält er sich ruhig. Grössere Verletzungen konnten nicht festgestellt werden.</p>
<p><a href="http://www.suedostschweiz.ch/vermischtes/ist-m13-von-einem-zug-ueberfahren-worden?prev=printmail%2F2184250" target="_blank">Weitere Informationen</a></p>
<p><a href="http://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/bvfd/ajf/ueberuns/Seiten/default.aspx" target="_blank">Amt für Jagd und Fischerei Graubünden</a></p>
<p>Bild: Malene Thyssen</p>
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		<title>Strategie Biodiversität: Rasche Umsetzung gefordert</title>
		<link>http://naturschutz.ch/news/strategie-biodiversitat-rasche-umsetzung-gefordert/47454</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Apr 2012 06:36:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuela Just</dc:creator>
				<category><![CDATA[Biodiversität]]></category>
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		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Biodiversitätsstrategie]]></category>
		<category><![CDATA[pro natura]]></category>
		<category><![CDATA[Schweizer Vogelschutz SVS/Bird Life Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[Strategie Biodiversität Schweiz]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern hat der Bundesrat die Biodiversitätsstrategie beschlossen. Der Schweizer Vogelschutz SVS und Pro Natura begrüssen die Strategie Biodiversität Schweiz als wichtigen Schritt, um dem anhaltend starken Verlust an biologischer Vielfalt wirksame Massnahmen entgegenzuhalten. Sie fordern, dass die Massnahmen umgehend im Aktionsplan konkretisiert und die dafür nötigen Mittel bereitgestellt werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Chrysochraon.dispar.female.nymph_.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-44926" title="Grosse Goldschrecke - Biodiversität" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Chrysochraon.dispar.female.nymph_-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a>Gestern hat der Bundesrat die Biodiversitätsstrategie beschlossen. Der Schweizer Vogelschutz SVS und Pro Natura begrüssen die Strategie Biodiversität Schweiz als wichtigen Schritt, um dem anhaltend starken Verlust an biologischer Vielfalt wirksame Massnahmen entgegenzuhalten.</p>
<p>Der Verlust an Biodiversität droht nicht nur unsere Lebensgrundlagen zu zerstören, sondern beeinträchtigt auch die Attraktivität der Schweiz zum Beispiel als Tourismusland. Endlich, als eines der letzten Länder der Welt hat die Schweiz nun ihre Biodiversitätsstrategie erhalten. Pro Natura und der Schweizer Vogelschutz SVS/BirdLife Schweiz begrüssen die Strategie und fordern eine rasche Konkretisierung der Massnahmen im Aktionsplan und die Bereitstellung der dafür nötigen Mittel.</p>
<p>Soll die Strategie Biodiversität Schweiz die dringend nötige Trendwende beim weiterhin starken Biodiversitätsverlust der Schweiz bringen, braucht es daraus abgeleitet rasch konkrete Massnahmen und Mittel. Damit dem Kampf gegen den Biodiversitätsverlust nicht das gleiche Schicksal droht wie dem Moorschutz: Trotz klarem Verfassungsauftrag seit einem Vierteljahrhundert ist der umfassende Schutz der Moore noch nicht umgesetzt. Ein Viertel der Moore droht wegen zu wenig Massnahmen von Bund und Kantonen und viel zu geringen finanziellen und personellen Mitteln ihre verfassungsrechtlich garantierte Bedeutung zu verlieren, so Pro Natura und der Schweizer Vogelschutz SVS/BirdLife Schweiz in einer gemeinsamen Medienmitteilung.</p>
<p><a href="http://www.news.admin.ch/message/index.html?lang=de&amp;msg-id=44268" target="_blank">Weitere Informationen</a></p>
<p><a href="http://www.pronatura.ch">www.pronatura.ch</a><br />
<a href="http://www.birdlife.ch">www.birdlife.ch</a></p>
<p>Bild: James K. Lindsey (Wikimedia Commons)</p>
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