In den Regenwäldern Madagaskars hat ein Forscherteam eine bisher unbekannte Chamäleon-Art entdeckt. Um auf die Bedrohung dieser Reptilienart und ihres Lebensraums aufmerksam zu machen, haben die Forscher das Chamäleon nach dem Dschungelhelden Tarzan benannt: Calumma tarzan.
Europäische Agrarwissenschaftler und Artenschützer engagieren sich im EU-Projekt AEGRO unter der Leitung des Julius Kühn-Instituts, gefährdete Wildpflanzenarten zu erhalten, die mit Kulturpflanzen wie Weizen, Gerste oder Rüben verwandt sind. Dies soll in ihrer natürlichen Umgebung geschehen. Ziel des Projektes ist, die bestehenden Instrumente des Artenschutzes für solche Pflanzen einzusetzen. Damit soll die gegenwärtige und zukünftige Ernährung durch Ressourcen nachhaltig gesichert werden.
Zum UNO-Jahr der Biodiversität hat Coop in Zusammenarbeit mit Pro Natura über eine Million Wildblumen-Samentüten an Kundinnen und Kunden verteilt. Ziel der Mitmach-Aktion war es Balkone und Gärten mit einheimischen Wildblumen auszustatten und die Menschen für die Biodiversität zu sensibilisieren. Die Wildblumen erfreuen nicht nur das Auge sondern dienen auch als Futterpflanzen für Schmetterlinge und andere Insekten. Durch die finanzielle Unterstützung von Coop wird Pro Natura in den nächsten Jahren 280′000 m2 geschützte Trockenwiesen erhalten und aufwerten. Diese Fläche entspricht 1 m2 pro an der Aktion teilnehmende Person.
Der europäische Schmetterlings-Index zeigt steil nach unten: Laut dem Forum Biodiversität sind 1990 sind die Schmetterlingsbestände in den Wiesen und Weiden Europas um fast 70 Prozent zurückgegangen. Die ökologische Qualität des Graslands hat sich offenbar massiv verschlechtert.
Der Schmetterlings-Index, oder auf Englisch «European Grassland Butterfly Indicator» ist einer der Biodiversitätsindikatoren der europäischen Umweltagentur. Er basiert [...]
In einem Interview mit “Beobachter Natur” verteidigt Reinhard Schnidrig, Chef der Sektion Jagd, Wildtiere und Waldbiodiversität im Bundesamt für Umwelt (Bafu), die Abschusspraxis des Kantons Wallis. Die Bewilligung zum Abschuss scheine ihm richtig und man könne zurzeit keinen Wolf gebrauchen, der sich auf Rinder spezialisiere. “Im betroffenen Gebiet im Mittelwallis weiden rund 2000 Rinder. Wir [...]
Nachdem ein Wolf im Wallis nicht nur Schafe, sondern mutmasslich auch zwei Rinder gerissen hat, wurde nun der Abschuss eines Wolfes im entsprechenden Gebiet angeordnet. Weil der Wolf in der Schweiz geschützt ist, ist der Abschuss nur in Ausnahmefällen möglich.
Die Haselmaus ist in der Schweiz gefährdet und es gibt Hinweise darauf, dass ihr Bestand weiter zurückgeht. Pro Natura will daher mehr über die Verbreitung des Nagers erfahren und startet die Aktion «Auf zur Nussjagd!». Sie ruft Schulklassen und Jugendgruppen dazu auf, sich als junge Forschende auf die Suche nach Knabberspuren der scheuen Haselmaus zu machen.
Durch sein Graben und Bauen gestalte der Biber den Gewässerraum und trage somit zur Förderung der Artenvielfalt bei, schreibt das Bundesamt für Umwelt BAFU in einer Medienmitteilung. Er könne aber auch in Konflikt mit den Nutzungsansprüchen des Menschen geraten. Eine neue Publikation (”Mit dem Biber leben”) des BAFU zeigt die Verbreitung, seine Bedürfnisse und die Möglichkeiten mit Konflikten zwischen Biber und Mensch umzugehen.
Geplante Staudämme könnten zur Ausrottung des Riesen-Stachelrochens führen, schreibt der WWF Schweiz. Der Riesen-Stachelrochen lebt im Mekong-Fluss in Südostasien und ist einer der grössten Süsswasserfische der Welt. Im Mekong-Fluss gibt es aber noch weitere sechs Riesenfische, wie zum Beispiel der Mekong-Riesenwels und der Vielfrass-Haiwels.
Nachdem die Kibag die Durchführung eines runden Tisches zur Besprechung der Naturschutzanliegen abgelehnt hatte, bot die Landschaftsschutzorganisation Ripa Inculta! an, eine objektive Umweltexpertise zu finanzieren. Um diese Expertise durchzuführen, müssen die Wissenschaftler die Nuoler Bucht betreten können. Diesen Zugang hat die Kibag aber schriftlich verwehrt.