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	<title>Naturschutz.ch &#187; Bauen Wohnen Garten</title>
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	<description>Das Schweizer Portal für Natur- und Umweltschutz</description>
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		<title>Zeit die Zersiedelung zu stoppen</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 11:24:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuela Just</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Gebietsschutz]]></category>
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		<description><![CDATA[Vor 40 Jahren beschloss das Parlament im Eilzugstempo dringliche Massnahmen gegen die Zersiedelung. Und doch ist seither die Landschaft im Eiltempo verbaut worden. Endlich kann der Nationalrat ernst machen mit einer glaubwürdigen Raumplanung – in dem er dem lösungsorientierten Gesetzesvorschlag des Ständerats zustimmt, so der Verein „Ja zur Lanschaftsinitiative“.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/800px-6674_-_Küssnacht_-_View_from_near_Rigi_Staffel.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-44759" title="Rigi / Zersiedelung" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/800px-6674_-_Küssnacht_-_View_from_near_Rigi_Staffel-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Vor 40 Jahren beschloss das Parlament im Eilzugstempo dringliche Massnahmen gegen die Zersiedelung. Und doch ist seither die Landschaft im Eiltempo verbaut worden. Dies berichtet der Verein „Ja zur Landschaftsinitiative“ in ihrer aktuellen Medienmitteilung.</p>
<p>Am 26. Januar 1972 hat der Bundesrat dem Parlament „dringliche Massnahmen im Bereich der Raumplanung“ vorgelegt. Mittels Bundesbeschluss wurden die Kantone verpflichtet, provisorische Schutzzonen auszuscheiden, in denen nicht mehr gebaut werden durfte.</p>
<p>Heute wird die Landschaft zwar in Baugebiet und Nichtbaugebiet eingeteilt, doch werden extensiv Ausnahmebewilligungen erteilt.  Jedes vierte Gebäude steht ausserhalb der Bauzone. Die Siedlungsfläche ist seit 1972 um 50% gewachsen.</p>
<p>In der diesjährigen Frühjahrssession wird im Parlament eine Revision des Raumplanungsgesetzes diskutiert. Anders als 1972 ist die Vorlage höchst umstritten. National- und Ständerat sind sich überhaupt nicht einig. Der Verein &#8220;Ja zur Landschaftsinitiative&#8221; fordert: Endlich kann der Nationalrat &#8220;ernst machen mit einer glaubwürdigen Raumplanung – indem er einschwenkt auf den Vorschlag des Ständerates zur Revision des Raumplanungsgesetzes.&#8221;</p>
<p><a title="http://www.landschaftsinitiative.ch/home.html" href="http://www.landschaftsinitiative.ch/home.html" target="_blank">Weitere Informationen</a></p>
<p>Bild: Andrew Bossi (Wikimedia Commons)</p>
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		<title>Gewinner des Watt d&#8217;Or gekürt</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Jan 2012 15:59:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Admin2</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Gewinner des Watt d&#8217;Or 2012 sind gekürt. Die diesjährigen Sieger des Wettbewerbs konnten ihre Trophäen anlässlich der Neujahrsveranstaltung des Bundesamts für Energie BFE am 5. Januar 2012 in Bern entgegennehmen. Die folgenden Projekte wurden gleichwertig prämiert: Kategorie Gesellschaft: Energiekonzept hoch drei 2050 der Stadt St. Gallen Mit dem &#8220;Energiekonzept hoch drei 2050 (EnK3 2050)&#8221; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/news/bauen-wohnen-garten/gewinner-des-watt-dor-gekurt/44399 /attachment/wattdor" rel="attachment wp-att-44400"><img class="alignleft size-medium wp-image-44400" title="wattdor" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/wattdor-300x198.png" alt="" width="300" height="198" /></a>Die Gewinner des Watt d&#8217;Or 2012 sind gekürt. Die diesjährigen Sieger des Wettbewerbs konnten ihre Trophäen anlässlich der Neujahrsveranstaltung des Bundesamts für Energie BFE am 5. Januar 2012 in Bern entgegennehmen. Die folgenden Projekte wurden gleichwertig prämiert:</p>
<p><strong>Kategorie Gesellschaft: Energiekonzept hoch drei 2050 der Stadt St. Gallen</strong><br />
Mit dem &#8220;Energiekonzept hoch drei 2050 (EnK3 2050)&#8221; und ihrem Geothermieprojekt macht sich die Stadt St. Gallen auf den Weg in die dritte Dimension der Energiezukunft. Die integrale Betrachtung der drei Dimensionen Wärme, Strom und Mobilität und ihrer gegenseitigen Abhängigkeiten bildet die Grundlage für den Umbau der städtischen Energieversorgung. Bis 2050 soll der Gesamtenergiebedarf für Raumwärme und Warmwasser durch Sanierungen und neuste Standards für Neubauten halbiert und der Anteil fossiler Brennstoffe von heute 90% auf weniger als 25% gesenkt werden. Eines der Herzstücke ist dabei das Geothermie-Kraftwerk, dessen Bau 2012 beginnt.<strong></strong></p>
<p><strong>Kategorie Energietechnologien</strong><strong>: LED-Lichterkette Rade de Genève</strong><br />
Die Beleuchtung der Rade de Genève, des Genfer Seebeckens, ist seit über einem Jahrhundert das nächtliche Wahrzeichen der Stadt. Mit dem ab Herbst 2012 endgültigen Glühbirnenverbot drohte ihr aber das Aus. Die Fachstellen für Energie, Stadtentwicklung und Mobilität der Stadt Genf reagierten und entwickelten eine neuartige LED-Lampe mit den Leuchteigenschaften einer klassischen Glühbirne. Seit November 2010 wurden die 4`200 Glühbirnen der Lichterkette mit den an der Internationalen Messe für Erfindungen in Genf ausgezeichneten LED-Lampen ersetzt. Sie erstrahlt nun im gewohnt warmen Licht, benötigt aber 90% weniger Strom.<strong></strong></p>
<p><strong>Kategorie Erneuerbare Energien</strong><strong>: Biomassezentrum Spiez</strong><br />
Altholz + Grünabfälle = Strom, Dampf, Wärme und Kompost. Diese Rechnung des Biomassezentrums Spiez geht auf: Dank eines ausgeklügelten Wiederverwertungssystems hilft die Oberland Energie AG heute hunderttausende Liter Heizöl zu sparen und produziert dazu hochwertigen Kompost. Das aus einer Vergärungsanlage, einem Kompostierwerk und einer Alt- und Restholzheizung bestehende Biomassezentrum in Spiez wurde zusammen mit der Dr. Eicher+Pauli AG entwickelt und realisiert.<strong></strong></p>
<p><strong>Kategorie Energieeffiziente Mobilität</strong><strong>: System Alpenluft</strong><br />
Seit neustem weht in der Gemeinde Zermatt ein neuer Wind: Die Tourismusdestination setzt mit System-Alpenluft auf eine neuartige Abfallentsorgung, welche mit einem niedrigen Energieverbrauch und geringen CO2- und Lärmemissionen überzeugt. Die neu gegründete System-Alpenluft AG hat das System perfekt auf Zermatt zugeschnitten. Für den Abfalltransport kommen wendige, energieeffiziente Elektro-Seitenstapler zum Einsatz, die den benötigten Strom aus den beiden Wasserkraftwerken des Elektrizitätswerks Zermatt beziehen. Micro-Presscontainer verdichten den Abfall gleich vor Ort und reduzieren damit Entleerungsfahrten. Das beeindruckende Resultat ist eine Energieeinsparung von 80% gegenüber der herkömmlichen Abfallentsorgung.<strong></strong></p>
<p><strong>Kategorie Gebäude</strong><strong>: Gebäude und Raum: Romantik Hotel Muottas Muragl</strong><br />
Seit dem 1. Januar 2011 versorgt sich das Romantik Hotel Muottas Muragl oberhalb von Samedan (GR) ausschliesslich mit erneuerbaren Energien und produziert dank seines ausgeklügelten Energiesystems mehr Energie als es selber braucht. Es ist damit das erste Plusenergie-Hotel der Alpen und ein Leuchtturmprojekt für den Schweizer Tourismus. Die Eigentümerin des Hotels, die Bergbahnen Engadin St. Moritz AG, realisierte zusammen mit den Architekten + Ingenieure der Fanzun AG ein umfassendes Energiekonzept aus Sonnenkollektoren, Abwärmenutzung aus dem Bahnbetrieb, einer Photovoltaikanlage entlang des Bahntrassees sowie Erdsonden.<strong></strong></p>
<p><strong>Spezialpreis der Jury</strong><strong>: Energiepionier Walter Schmid</strong><br />
Zum vierten Mal vergibt die Jury einen Spezialpreis. Er geht an den Bauunternehmer Walter Schmid für sein Lebenswerk als Energiepionier. Walter Schmid verwirklicht seit drei Jahrzehnten verschiedene Projekte im Bereich der Energieeffizienz und erneuerbaren Energien. So baute er in den 1970er-Jahren die ersten Häuser in der Schweiz mit Sonnenkollektoren, Holzschnitzelheizungen und Wärmepumpen. Später realisierte er unter anderem das erste Bürogebäude mit integrierter Solarfassade und baute das erste Minergie-Mehrfamilienhaus. Sein grösster Erfolg ist aber sein weltweit beachtetes Kompogasverfahren zur Treibstoffgewinnung aus Küchenabfällen. Sein neustes Projekt ist die Umwelt Arena in Spreitenbach. Der energetisch konsequent optimierte Bau – unter anderem verfügt er über eine der grössten Photovoltaikanlagen der Schweiz mit einer Fläche von 5`300 m2 – wird im Sommer 2012 eröffnet.</p>
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		<title>Kanton Bern: Förderprogramm angepasst</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Jan 2012 15:12:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Admin2</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit einem angepassten Förderprogramm für energieeffiziente Gebäude und erneuerbare Energien will der Kanton Bern die Ziele der neuen Energiegesetzgebung umsetzen. Neu fördert der Kanton nicht nur Minergiebauten, sondern auch energetisch wirkungsvolle Gebäudesanierungen und Neubauten, die mehr Energie erzeugen als sie benötigen. Auf Anfang 2012 ist im Kanton Bern die neue Energiegesetzgebung in Kraft getreten. Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/?attachment_id=44390" rel="attachment wp-att-44390"><img class="alignleft size-full wp-image-44390" title="haussanierung_wiki" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/haussanierung_wiki.jpg" alt="" width="800" height="600" /></a>Mit einem angepassten Förderprogramm für energieeffiziente Gebäude und erneuerbare Energien will der Kanton Bern die Ziele der neuen Energiegesetzgebung umsetzen. Neu fördert der Kanton nicht nur Minergiebauten, sondern auch energetisch wirkungsvolle Gebäudesanierungen und Neubauten, die mehr Energie erzeugen als sie benötigen.</p>
<p>Auf Anfang 2012 ist im Kanton Bern die neue Energiegesetzgebung in Kraft getreten. Die neue Gesetzgebung setzt den Akzent auf die sparsame und effiziente Energienutzung und den Einsatz erneuerbarer Energien in Gebäuden. Damit die Ziele erreicht werden können, hat der Kanton sein Förderprogramm angepasst.</p>
<p><strong>Gebäudeenergieausweise</strong><br />
Neu fördert der Kanton nicht nur Minergiebauten, sondern alle Gebäudesanierungen, wenn damit eine wesentliche energetische Verbesserung erreicht wird. Die Effizienzverbesserungen werden anhand des Gebäudeenergieausweises der Kantone (GEAK) gemessen. Möglich sind Beiträge von bis zu 130 Franken pro Quadratmeter. An die Kosten des GEAK mit Beratungsbericht leistet der Kanton Finanzhilfen von 700 bis 1&#8217;000 Franken. Neu fördert der Kanton auch Gebäude, die mehr Energie produzieren als sie verbrauchen – so genannte „Plusenergiegebäude“. Hier sind Beiträge von mindestens 25&#8217;000 Franken pro Gebäude möglich.</p>
<p><strong>Elektroheizungen</strong><br />
Weiterhin gefördert werden die Nutzung der erneuerbaren Energien Sonne und Holz sowie der Ersatz von Elektroheizungen. Elektroheizungen sind im Kanton Bern ab 2012 grundsätzlich verboten; bestehende Heizungen müssen innert zwanzig Jahren ersetzt werden. Werden die Elektroheizungen ersetzt, beteiligt sich der Kanton mit Beiträgen bis maximal 10&#8217;500 Franken an den Kosten.</p>
<p>Insgesamt stehen im kantonalen Förderprogramm in diesem Jahr rund 24 Millionen Franken zur Verfügung. Im Jahr 2010 wurden mit Beiträgen von rund 20 Millionen Franken Investitionen von rund 100 Millionen Franken ausgelöst. Das kantonale Fördeprogramm ergänzt das nationale Gebäudeprogramm der Kantone. Hier können zusätzliche Beiträge an Fensterersatz sowie an Dämmungen der Gebäudehülle abgeholt werden. Weitere Informationen zur neuen Energiegesetzgebung und dem kantonalen Förderprogramm sind unter <a href="http://www.energie.be.ch/" target="_blank">www.energie.be.ch</a> zu finden.</p>
<p>Bild: Wikipedia</p>
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		<title>Vögel füttern im Winter</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Dec 2011 10:23:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefanie Pfefferli</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit dem ersten Schneefall beginnt für viele Vögel eine harte Zeit. Zwar sind Vogelarten, die den Winter in der Schweiz verbringen, gut an die harschen Verhältnisse in unseren Breitengraden angepasst. Dennoch sind die Futterstellen im Winter eine willkommene zusätzliche Nahrungsquelle. Bei der Winterfütterung sollten allerdings einige wichtige Punkte beachtet werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Wacholderdrossel-SW.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-41418" title="Wacholderdrossel" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Wacholderdrossel-SW.jpg" alt="" width="480" height="320" /></a>Mit dem ersten Schneefall beginnt für viele Vögel eine harte Zeit. Zwar sind Vogelarten, die den Winter in der Schweiz verbringen, gut an die harschen Verhältnisse in unseren Breitengraden angepasst. Dennoch sind die Futterstellen im Winter eine willkommene zusätzliche Nahrungsquelle. Bei der Winterfütterung sollten allerdings einige wichtige Punkte beachtet werden.</p>
<p><strong>Gärten naturnah gestalten</strong><br />
Weil die Winterfütterung in der nächsten Umgebung von Häusern stattfindet, profitieren vor allem Vögel, die sich mit der Anwesenheit des Menschen arrangiert haben. Entscheidend für den ganzjährigen Schutz einer artenreichen Vogelwelt ist die Erhaltung vielfältiger und gesunder Lebensräume. Wer seinen Garten naturnah gestaltet, leistet ganzjährig einen wichtigen Beitrag für die natürliche Vielfalt vor der eigenen Tür.</p>
<p><strong>Erleben – Kennen – Schützen</strong><br />
Futterhäuschen und Meisenknödel bieten insbesondere Kindern reizvolle Einblicke ins Leben einheimischer Wildvögel. So können das Interesse und die Freude an der Natur rund ums Haus geweckt und der Grundstein für ein späteres Natur- und Umweltbewusstsein gelegt werden. Auch deshalb ist ein massvolles und sachgerechtes Füttern der Vögel im Winter durchaus sinnvoll.</p>
<p><strong>Sachgerechte Winterfütterung erfüllt die folgenden Punkte:<br />
</strong></p>
<ul>
<li>Futterplatz an einem übersichtlichen Ort mit Deckungsmöglichkeiten in der Umgebung anlegen</li>
<li>Fütterung bei Dauerfrost, Eisregen oder anhaltend geschlossener Schneedecke</li>
<li>Nur bewährte Futtermischungen für Körnerfresser bzw. Weichfresser anbieten, zusätzlich kommen Sonnenblumenkerne, Hanfsamen, Baum- und Haselnüsse sowie Fett in Frage; Getreidekörner sind unbeliebt; Mischungen mit Ambrosia-Samen sind zu vermeiden</li>
<li>Futter täglich frisch anbieten, morgens möglichst vor Sonnenaufgang sowie bei Bedarf am Nachmittag ca. 2 Stunden vor der Dämmerung</li>
<li>Futter trocken halten und vor Schmutz und Kot schützen, den Futterplatz täglich reinigen.</li>
</ul>
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		<title>Gegenvorschlag gewinnt an Substanz</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Dec 2011 13:15:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefanie Pfefferli</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bauen Wohnen Garten]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Ständerat hat heute den Gegenvorschlag zur Landschaftsinitiative wieder auf Kurs gebracht. Damit setzt er ein deutliches Zeichen gegen die Zersiedelung , so die aktuelle Medienmitteilung von Pro Natura.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/800px-Bergwiese-Salzburgerland-2008-Thomas_Huntke.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-37432" title="Blumenwiese" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/800px-Bergwiese-Salzburgerland-2008-Thomas_Huntke.jpg" alt="" width="800" height="533" /></a>Der Ständerat hat heute den Gegenvorschlag zur Landschaftsinitiative wieder auf Kurs gebracht. Damit setzt er ein deutliches Zeichen gegen die Zersiedelung , so die aktuelle Medienmitteilung von Pro Natura.</p>
<p>Bei seiner Beratung der Teilrevision des Raumplanungsgesetzes hat der Ständerat an verschiedenen zentralen Elementen für einen wirkungsvollen Gegenvorschlag ohne Gegenstimme festgehalten. So hat er die zuvor vom Nationalrat abgelehnte Pflicht zur Redimensionierung zu grosser Bauzonen und den Ausgleich von Planungsvorteilen in der Vorlage belassen. Bei diesem Ausgleich will er den Kantonen hingegen mehr Spielraum einräumen. Die Kantone sollen entweder eine Mehrwertabgabe erheben oder die Grundstückgewinnsteuer entsprechend einsetzen können.</p>
<p>Mit grosser Mehrheit hat der Ständerat auch daran festgehalten, dass die Gemeinwesen ihre Bauzonen bei Bedarf in Etappen erschliessen sollen, um bauliche Flickenteppiche von Beginn weg zu verhindern. „Der Ständerat setzt ein positives Signal. Er will offenbar ein wirkungsvolles Gegenmittel gegen die Zersiedelung“, resümiert Otto Sieber, Präsident des Trägervereins der Landschaftsinitiative.</p>
<p>Mit diesen deutlichen Beschlüssen des Ständerats gewinnt der Gegenvorschlag zur Landschaftsinitiative wieder an Substanz. „Wir hoffen, dass sich der Nationalrat in der Differenzbereinigung nun dem Ständerat anschliesst“, sagt Otto Sieber. „Dann könnte das Initiativkomitee ernsthaft über einen Rückzug der Landschaftsinitiative diskutieren.“</p>
<p><a href="http://www.pronatura.ch" target="_blank">Weitere Informationen</a></p>
<p>Bild: Thomas Hunke (Wikimedia Commons)</p>
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		<item>
		<title>Das Gebäudeprogramm zeigt Wirkung</title>
		<link>http://naturschutz.ch/news/das-gebaudeprogramm-zeigt-wirkung/42523</link>
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		<pubDate>Wed, 16 Nov 2011 09:16:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefanie Pfefferli</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Energie]]></category>
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		<category><![CDATA[Bundesamt für Umwelt BAFU]]></category>
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		<category><![CDATA[Gebäudeprogramm]]></category>
		<category><![CDATA[Sanierung]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit Anfang 2010 fördert Das Gebäudeprogramm von Bund und Kantonen energieeffiziente Sanierungen und erneuerbare Energien. Der nun vorliegende Gesamtbericht über das Startjahr zeigt auf, dass das Programm bereits jetzt eine Wirkung entfaltet: Die im ersten Betriebsjahr umgesetzten Massnahmen führen über ihre Lebensdauer zu einer Gesamtreduktion von knapp 1,6 Mio. Tonnen CO2.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/haussanierung.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-25964" title="haussanierung" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/haussanierung.jpg" alt="" width="365" height="110" /></a>Seit Anfang 2010 fördert das Gebäudeprogramm von Bund und Kantonen energieeffiziente Sanierungen und erneuerbare Energien. Der nun vorliegende Gesamtbericht über das Startjahr zeigt auf, dass das Programm bereits jetzt eine Wirkung entfaltet: Die im ersten Betriebsjahr umgesetzten Massnahmen führen über ihre Lebensdauer zu einer Gesamtreduktion von knapp 1,6 Mio. Tonnen CO2.</p>
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<p>Das Gebäudeprogramm wurde von Bund und Kantonen Anfang 2010 ins Leben gerufen und finanziert sich aus der CO2-Abgabe auf Brennstoffen und aus kantonalen Beiträgen. Es setzt sich aus zwei Teilen zusammen: Der schweizweit einheitliche Teil A fördert energieeffiziente Sanierungen der Gebäudehülle; Teil B umfasst je nach Kanton unterschiedliche Programme zur Förderung erneuerbarer Energien, der Abwärmenutzung und der Optimierung der Gebäudetechnik.</p>
<p><strong>Starke Nachfrage</strong></p>
<p>Die Träger des Gebäudeprogramms &#8211; das Bundesamt für Umwelt BAFU, das Bundesamt für Energie BFE und die Konferenz Kantonaler Energiedirektoren EnDK &#8211; haben am 15. November 2011 den ersten Gesamtbericht herausgegeben. Wie der Bericht zeigt, können bereits im ersten Betriebsjahr wesentliche Erfolge verbucht werden.</p>
<p>In Teil A gingen über 29&#8217;000 Gesuche ein. 5&#8217;556 Projekte konnten abgeschlossen und rund 23 Mio. Fr. Fördermittel ausbezahlt werden. Rund 530&#8217;000 Quadratmeter Dächer, Wände, Böden, Decken und Fenster wurden energieeffizient saniert &#8211; eine Fläche von 72 Fussballplätzen. In Teil B wurden 2010 rund 69 Mio. Fr. Fördermittel ausbezahlt. Diese flossen in die Installation von Sonnenkollektoren, in die Förderung von Holzenergie, von Minergie-P-Gebäuden, der Abwärmenutzung sowie von Wärmepumpen.</p>
<p><strong>Fortschritte im Klimaschutz</strong></p>
<p>Dank der umgesetzten Massnahmen sind Fortschritte im Klimaschutz zu verzeichnen: Das gesamte Gebäudeprogramm hat 2010 eine jährliche Wirkung von rund 73&#8217;100 Tonnen CO2 bzw. 373 GWh erzielt. Über die Lebensdauer der Massnahmen wird eine Gesamtreduktion von knapp 1,6 Mio. Tonnen CO2 und 8&#8217;305 GWh erreicht. Als Nebeneffekt löste Das Gebäudeprogramm 2010 Mehrinvestitionen von rund 428 Mio. Fr. in der Baubranche und im Gewerbe aus.</p>
<p>Der Gesamtbericht bringt neben Zahlen und Fakten auch Projektbeispiele. Sie veranschaulichen, wie vielfältig die Möglichkeiten von Gebäudebesitzern sind, etwas für das Klima und damit für die Zukunft unserer Welt zu tun.</p>
<p><a href="http://www.bafu.admin.ch/" target="_blank">Weitere Informationen</a></p>
</div>
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		<title>Lichterketten: Strom reicht für ganze Stadt</title>
		<link>http://naturschutz.ch/news/lichterketten-strom-reicht-fur-ganze-stadt/42463</link>
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		<pubDate>Tue, 15 Nov 2011 07:38:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefanie Pfefferli</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Weihnachtsbeleuchtung]]></category>

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		<description><![CDATA[Privathaushalte verbrauchen für die Weihnachtsbeleuchtung in fünf bis sechs Wochen gleich viel Strom wie eine Kleinstadt pro Jahr. Das müsste nicht sein, wenn Konsumentinnen und Konsumenten für die Weihnachtsbeleuchtung effiziente LED-Lämpchen einsetzen würden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/800px-Gazebo.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-42465" title="Lichterketten" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/800px-Gazebo.jpg" alt="" width="800" height="533" /></a>Privathaushalte verbrauchen für die Weihnachtsbeleuchtung in fünf bis sechs Wochen gleich viel Strom wie eine Kleinstadt pro Jahr. Das müsste nicht sein, wenn Konsumentinnen und Konsumenten für die Weihnachtsbeleuchtung effiziente LED-Lämpchen einsetzen würden.</p>
<p>Bald blinkt und leuchtet es wieder allerorts, denn der Verkauf von Lichterketten und Weihnachtsbeleuchtungen boomt. Der Handel verzeichnet jährliche Zuwachsraten im zweistelligen Prozentbereich. Die Palette reicht vom dezenten Lichterglanz bis zur grossen Lichtorgie. Das hat Folgen: 40 Millionen Kilowattstunden Strom benötigen Haushalte in den fünf bis sechs Wochen während der Advents- und Weihnachtszeit für die private Weihnachtsbeleuchtung. Das ist so viel Strom, wie ihn 10‘000 typische Vier-Personen-Haushalte pro Jahr verbrauchen. Kosten: Rund 8 Millionen Franken für diese kurze Zeit.</p>
<p>Der Stromverbrauch für die Weihnachtsbeleuchtung müsste aber nicht so hoch sein, wenn Konsumentinnen und Konsumenten auf effiziente LED-Produkte setzen würden. Diese brauchen je nach Produkt vier- bis siebenmal weniger Strom als herkömmliche Halogen- oder Glühlämpchen. Zwar liegt der Kaufpreis in der Regel etwas höher, die Mehrkosten werden aber durch Stromeinsparungen amortisiert. In einem kleinen Markt-Check stellte der WWF fest: Der Anteil der LED-Produkte ist bereits recht hoch &#8211; die beiden grössten Detailhändler Coop und Migros gehen mit rund 90 Prozent Anteil als gute Beispiele voran.</p>
<p>Um trotz LED-Beleuchtung weiter Strom zu sparen, empfiehlt der WWF, eine Zeitschaltuhr an die Lichtdekoration anzuschliessen, denn nach Mitternacht sinkt die Zahl der vorspazierenden oder -fahrenden Bewunderer massiv. So lassen sich Kosten und Strom sparen. Und das nicht zu knapp: Die Stromkosten für einen LED-Rentier-Schlitten mit 2‘800 Lämpchen liegen nach nur fünf Wochen bei 18 Franken. In dieser Betriebszeit verbraucht der blinkende Schlitten mehr als doppelt so viel Strom wie ein Topten-LCD/LED-Grossbild-Fernseher (102 cm) während eines ganzen Jahres.</p>
<p><strong>Tipps:</strong></p>
<ul>
<li>Beim Kauf von Lichterketten &amp; Co. unbedingt auf LED-Lämpchen setzen</li>
<li>Die Weihnachtsbeleuchtung mit einer Zeitschaltuhr über Nacht abschalten</li>
<li>Weniger ist mehr: Lichtfestspiele können zu Ärger mit den Nachbarn führen</li>
<li>Indoor-Beleuchtung nie im Aussenbereich verwenden. Feuchtigkeit, Schnee und Regen könnten zu Kurzschluss führen</li>
</ul>
<p><a href="http://wwf.wwf.ch/de/" target="_blank">Weitere Informationen</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bild: John Vetterli (Wikimedia Commons)</p>
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		<title>Zweitwohnsitze schaden der Umwelt</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Nov 2011 12:34:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefanie Pfefferli</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bauen Wohnen Garten]]></category>
		<category><![CDATA[Konsum]]></category>
		<category><![CDATA[Landschaftsschutz]]></category>
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		<category><![CDATA[Tourism]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserverbrauch]]></category>
		<category><![CDATA[Zweitwohnsitz]]></category>

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		<description><![CDATA[Begrünte Aussenanlagen, Golfplätze und Swimming Pools: Der Qualitätstourismus im Mittelmeerraum hat für die Umwelt ernstzunehmende Konsequenzen. Das ist ein zentrales Ergebnis des Beitrags, den die Generaldirektion Umwelt der Europäischen Kommission (GD Umwelt) vor kurzem im Internetportal „Science for Environment Policy“ veröffentlicht hat. Die laufende geographische Studie der RUB zu Periurbanisierungstrends (Zersiedelung) und Wasserverbrauch in Spanien belegt, dass der Qualitätstourismus mit einem weitaus höheren Pro-Kopf-Wasserverbrauch verbunden ist als der bislang negativ bewertete Massentourismus.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/LibiaImmagine0289.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-42327" title="LibiaImmagine0289" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/LibiaImmagine0289.jpg" alt="" width="768" height="576" /></a>Begrünte Aussenanlagen, Golfplätze und Swimming Pools: Der Qualitätstourismus im Mittelmeerraum hat für die Umwelt ernstzunehmende Konsequenzen, die s schreibt der Informationsdienst Wissenschaft in deiner Pressemitteilung. Das ist ein zentrales Ergebnis des Beitrags, den die Generaldirektion Umwelt der Europäischen Kommission (GD Umwelt) vor kurzem im Internetportal „Science for Environment Policy“ veröffentlicht hat. Die laufende geographische Studie der RUB zu Zersiedelung und Wasserverbrauch in Spanien belegt, dass der Qualitätstourismus mit einem weitaus höheren Pro-Kopf-Wasserverbrauch verbunden ist als der bislang negativ bewertete Massentourismus.</p>
<p>Studie als Basis für zukünftige Massnahmen</p>
<p>Die Langzeitstudie der RUB-Wissenschaftler ermöglicht es erstmals, den Wasserverbrauch in Gebieten mit Massentourismus und Gebieten mit Qualitätstourismus in Spanien direkt zu vergleichen, um somit die Umweltverträglichkeit des Ausbaus des Qualitätstourismus zu überprüfen. Sie dient als mögliche Basis für zukünftige Massnahmen, den Wasserverbrauch in der Mittelmeerregion einzuschränken.</p>
<p>Zweitwohnsitze als Ursache</p>
<p>Am Beispiel der Baleareninsel Mallorca zeigt sich, dass ein direkter Zusammenhang zwischen Qualitätstourismus und dem Pro-Kopf-Wasserverbrauch besteht. So hat die Gemeinde Calvià, die bisher als Vorzeigemodell für den Wechsel vom Massentourismus hin zum vermeintlich umweltschonenderen Qualitätstourismus galt, einen Pro-Kopf-Wasserverbrauch von 700 Litern am Tag. Dieser Wert ist enorm hoch – verglichen mit ländlichen Gebieten ohne Tourismus, die oftmals einen Verbrauch von unter 100 Litern verzeichnen. Zudem betont die Studie, dass dieser Wert den Pro-Kopf-Wasserverbrauch von Vergleichsgebieten mit Massentourismus ebenfalls deutlich übersteigt. Der Grund für den hohen Wasserverbrauch in Regionen mit Qualitätstourismus sind die begrünten Aussenanlagen von Grundstücken, die Touristen als Zweitwohnsitz dienen. So kann alleine die Gartenbewässerung solcher Anlagen bis zu 70 Prozent des privaten Verbrauchs ausmachen. Ein Swimming Pool bedeutet zudem weitere 22 Liter pro Kopf und Tag. Die Nachhaltigkeit des Konzepts des Qualitätstourismus wird dadurch in Frage gestellt.</p>
<p><a href="http://www.idw-online.de/" target="_blank">Weitere Informationen</a></p>
<p>Bild: Samoano (Wikimedia Commons)</p>
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		<title>Lichtverschmutzung: Einfluss auf die Orientierung</title>
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		<pubDate>Mon, 31 Oct 2011 09:37:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefanie Pfefferli</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bauen Wohnen Garten]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Lichtverschmutzung]]></category>
		<category><![CDATA[Orientierung]]></category>
		<category><![CDATA[Polarisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Städte]]></category>
		<category><![CDATA[Tierarten]]></category>

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		<description><![CDATA[Lichtverschmutzung in Städten verringert nicht nur die Sichtbarkeit der Sterne, sondern auch die Wahrnehmung von wichtigen Signalen, mithilfe derer sich einige nachtaktive Tierarten orientieren. In klaren, mondbeschienenen Nächten erstreckt sich ein für das menschliche Auge unsichtbares Muster polarisierten Lichts wie ein Kompass über den Himmel.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/766px-Hadula_trifolii01.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-42051" title="Nachtfalter Hadula_trifolii" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/766px-Hadula_trifolii01.jpg" alt="" width="766" height="600" /></a>Lichtverschmutzung in Städten verringert nicht nur die Sichtbarkeit der Sterne, sondern auch die Wahrnehmung von wichtigen Signalen, mithilfe derer sich einige nachtaktive Tierarten orientieren. In klaren, mondbeschienenen Nächten erstreckt sich ein für das menschliche Auge unsichtbares Muster polarisierten Lichts wie ein Kompass über den Himmel. Die Lichtglocken über Grossstädten in der Nacht sind nach Einschätzung der Wissenschaftler verantwortlich dafür, dass nachtaktive Tiere wie beispielsweise einige Käfer, Nachtfalter, Grillen und Spinnen dieses Signal über weite Flächen nicht wahrnehmen können. Dies kann Auswirkungen auf die evolutionäre Entwicklung von Arten haben und Ökosysteme beeinträchtigen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>„Die Sichtbarkeit des Himmelskompass ist für viele Organismen abhängig vom Grad der Polarisierung“, sagt der federführende Autor der Studie, Dr. Christopher Kyba vom Institut für Weltraumwissenschaften der Freien Universität Berlin. „In einer natürlichen Umgebung liegt der Anteil an polarisiertem Licht in der Regel zwischen 70 und 80 Prozent.“ Die Messungen zeigten, dass durch Lichtverschmutzung der Anteil an polarisiertem Licht innerhalb der Stadt weiter auf elf Prozent reduziert wird. Selbst in dunklen Gegend ausserhalb Berlins wirkte sich der Einfluss der Stadt mit einem Grad der Polarisierung von 30 Prozent aus. Da die Wissenschaftler die Messungen in klaren Nächten und bei ungewöhnlich hochstehendem Vollmond vorgenommen hätten, seien die Auswirkung der Lichtverschmutzung in normalen Mondnächten vermutlich deutlich schlimmer, erklärt Kyba.</p>
<p>„Der vom Mondlicht erzeugte Himmelskompass wird als wichtiges Navigationssignal für verschiedene Tierarten angesehen“, erklärte der Ökologe Dr. Franz Hölker Leiter des Forschungsprojekts „Verlust der Nacht“. „Wir zeigen in unserer Studie, dass die depolarisierende Wirkung der städtischen Lichtglocken eine besondere Form von Lichtverschmutzung mit globaler Reichweite darstellt.“ Die Forscher stiessen bei ihren Messungen auch auf ein unerwartetes Ergebnis: So ist das Himmelsleuchten der Städte selbst teilweise polarisiert. „Wir hatten vermutet, dass das Himmelsleuchten in Nächten ohne Mondlicht nicht polarisiert ist, doch fanden wir einen Anteil an polarisiertem Licht von rund neun Prozent“, sagt Kyba. „Wir vermuten, dass das nach oben gerichtete Licht durch Strassenzüge und Häuserfronten kanalisiert wird.“ Sollte dies zutreffen, dann würde das künstliche Licht in nordamerikanischen Städten, die in Rasterform gebaut sind, noch stärker polarisiert sein.</p>
<p><a href="http://idw-online.de/de/" target="_blank">Weiter Informationen</a></p>
<p>Bild: ©entomart (Wikimedia Commons)</p>
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		<title>Mängel im Planungsverfahren</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Oct 2011 09:27:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefanie Pfefferli</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alpen]]></category>
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		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Nätschen-Andermatt]]></category>
		<category><![CDATA[Pro Natura Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[Sedrun]]></category>
		<category><![CDATA[Skigebiet]]></category>
		<category><![CDATA[Verbindung]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Verbindung der Skigebiete Nätschen-Andermatt und Sedrun kommt für die Umweltverbände nach wie vor in Frage. Was aktuell zwischen Nätschen-Gütsch und Oberalppass sowie am Gemsstock geplant wird, sprengt hingegen die sinnvollen Ausmasse und dies mit erheblichen Mängeln in den Planungsunterlagen. Das Tempo und die fehlende Sorgfalt bei der Planung dieses komplett neuen Gross-Skigebiets in den Schweizer Alpen sind fragwürdig. Gegen die Ausmasse des Projekts und die Mängel in den Planungsunterlagen reichen die Umweltverbände Einsprache beim Bundesamt für Verkehr ein. Das Projekt soll aus Sicht der Verbände verkleinert werden, dies schreibt Pro Natura in einer Medienmitteilung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/800px-Breithorn_Enzian_2005-06-11.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-36588" title="Enzian Alpen" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/800px-Breithorn_Enzian_2005-06-11.jpg" alt="" width="800" height="600" /></a>Eine Verbindung der Skigebiete Nätschen-Andermatt und Sedrun kommt für die Umweltverbände nach wie vor in Frage. Was aktuell zwischen Nätschen-Gütsch und Oberalppass sowie am Gemsstock geplant wird, sprengt hingegen die sinnvollen Ausmasse und dies mit erheblichen Mängeln in den Planungsunterlagen. Das Tempo und die fehlende Sorgfalt bei der Planung dieses komplett neuen Gross-Skigebiets in den Schweizer Alpen sind fragwürdig. Gegen die Ausmasse des Projekts und die Mängel in den Planungsunterlagen reichen die Umweltverbände Einsprache beim Bundesamt für Verkehr ein. Das Projekt soll aus Sicht der Verbände verkleinert werden, so die gemeinsame Medienmitteilung der Organisationen WWF, Pro Natura, VCS, SL und Mountain Wilderness.</p>
<p>Zwischen Andermatt und Sedrun soll ein komplett neues Skigebiet innert weniger Jahre aus dem Boden gestampft werden. Mit der Zielgrösse von 800&#8217;000 Skifahrer-Tagen pro Jahr will Andermatt-Sedrun nach eigenem Bekunden in die Grössenordnungen von Zermatt, Verbier und St. Moritz vorstossen, den grössten Skigebieten in der Schweiz. Dazu braucht es das Doppelte des heutigen Besucheraufkommens.</p>
<p>Der Kanton Uri unternimmt alles, damit die gigantische Skidestination so rasch als möglich gebaut werden kann. Der ebenfalls betroffene Kanton Graubünden bietet dazu Hand. Wo&#8217;s pressiert, passieren Fehler. Was denn auch geschehen ist: &#8220;Die eingereichten Unterlagen der Investoren sind lückenhaft und enthalten Fehler. Und trotzdem will man das Projekt möglichst rasch zum Baustart bringen&#8221;, kritisiert Pia Tresch, Geschäftsstellenleiterin von Pro Natura Uri. Insbesondere der Umweltverträglichkeitsbericht (UVB) und die Wirtschaftlichkeitsbeurteilung werden als ungenügend beurteilt. Die Umweltverbände beanstanden die Erschliessung noch unberührter Geländekammern mit Anlagen und Pisten, welche beschneit werden sollen. Das Grossprojekt zerstört im grossen Stil und unwiederbringlich Natur- und Landschaftswerte. Ausserdem wäre der Wasser- und Energiebedarf für die flächenhafte Beschneiung unverhältnismässig. Deswegen reichen die Umweltverbände Einsprache beim Bundesamt für Verkehr ein. Die Umweltverbände betonen: Gegen eine massvolle, der Landschaft angepassten Verbindung der beiden Skigebiete Andermatt und Sedrun haben die Verbände nichts einzuwenden. &#8220;Was hingegen aktuell auf dem Tisch liegt, ist ein fehlerhaft geplantes Grossskigebiet, das ohne Rücksicht auf Natur und Landschaft, auf Druck der Investoren im Schnellzugstempo von allen durchgewinkt werden soll. Dagegen wehren wir uns&#8221;, so Pia Tresch weiter.</p>
<p>Lohnenswert für die Einheimischen?</p>
<p>Läuft alles nach Plan der Investoren und der Kantone Uri und Graubünden, sollen Kantonsbeiträge im Umfang von über 73 Millionen Franken für das neue Skigebiet gesprochen werden. Noch diesen Dezember wird der Landrat von Uri mehrere Millionen für den Ausbau der Skiinfrastrukturanlagen mit dem Budget 2012 bewilligen müssen. Vergleicht man die Tageskarten-Preise von Andermatt (Nätschen) heute mit denjenigen Destinationen, die schon heute in der Liga spielen, in die Andermatt vorstossen will, werden die Tageskarten-Preise dereinst bei rund 70 Franken oder mehr liegen müssen. &#8220;Mit Urner Steuergeldern soll ein Skigebiet bezahlt werden, das wenigen Bauherren zugute kommt und den skifahrenden Steuerzahlern pro Tageskarte rund 30 Franken mehr kosten soll. Diese Rechnung geht für Uri nicht auf&#8221;, ist Pia Tresch überzeugt.</p>
<p><a href="http://pronatura.ch/" target="_blank">Weitere Infotmationen</a></p>
<p>Urheber: Dirk Beyer (Wikimedia Commons)</p>
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