Das Bundesamt für Umwelt hat das Projekt Parc Adula der Kantone Graubünden und Tessin gutgeheissen. Damit kann ein zweiter Schweizer Nationalpark errichtet werden.
In einer Medienmitteilung verkündet die Gesundheits-, Sozial- und Umweltdirektion des Kantons Uri die Bekämpfung von invasiven Neophyten. Diese aus anderen Kontinenten eingeführten Pflanzen verdrängen die einheimischen Arten, gefährden die Gesundheit und können Mauern und Bauwerke zerstören.
In der Gemeinde Wangen SZ am Zürcher Obersee will der Kiesbetrieb Kibag AG Seefläche aufschütten um Luxuswohnungen am Ufer zu bauen. Für das Projekt “Nuolen See” sollen insgesamt 25′000 Quadratmeter Seefläche aufgeschüttet und in Bauland verwandelt werden. Der Gemeinderat in Wangen begrüsst das Projekt. Doch seit 2005 wurde das Bauvorhaben nicht umgesetzt und der Widerstand gegen das Projekt am Obersee wächst. Wie viele sieht auch der Verein Ripa inculta nicht ein warum der kostbare östliche Teil des Zürichsees, der noch nicht komplett verbaut ist, geopfert werden soll.
In den vergangenen zehn Jahren hat die hoch ansteckende bakterielle Krankheit Sauerbrut bei den Schweizer Honigbienen stark zugenommen. Fachleute versuchen mit Früherkennung und verschärften Abwehrmassnahmen einen weiteren Anstieg zu verhindern.
Bei europäischen Fledermäusen ist der Erreger des “Weissnasen-Syndrom” nachgewiesen worden. Im Gegensatz zu amerikanischen Arten scheinen die europäischen Tiere jedoch nicht zu erkranken. Der auslösende Pilz Geomyces destructans hat in den vergangenen fünf Jahren bereits über eine Million amerikanische Fledermäuse getötet.
Innerhalb eines Monats hat der WWF-Wasserbotschafter das grösste Gewässer jedes Kantons der Länge nach durchschwommen, um auf den unermesslichen Wert des Wassers aufmerksam zu machen.
In Zürich hat eine Guerilla-Aktion mit dem Motto “Boycott Petrol!” stattgefunden. In verschiedenen Geschäften der Stadt leuchten in den letzten Tagen gelbe Kleber von Thun- Sardellen- und Ölsardinen-Dosen.
Gemäss einer Pressemitteilung des Eidgenössischen Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommuikation (UVEK) ist die Anhörung zur Revision der Einschliessungsverordnung letzte Woche eröffnet worden. Die Verordnung dient dem Schutz von Mensch und Umwelt vor gebietsfremden, gentechnisch veränderten und krankheitserregenden Organismen.
An heissen Sommertagen freuen sich Autofahrer über eine eingeschaltete Klimaanlage. Im heutigen Automatikbetrieb schalten Klimaanlagen erst ab, wenn die Aussentemperatur unter fünf Grad sinkt. Wie eine Studie der Empa zeigt, lassen sich zwei Drittel des Zusatzverbrauchs von Treibstoff einsparen, wenn die Klimaanlage bei Temperaturen unter 18 Grad manuell ausgeschaltet wird.
Seit der Bohrinsel Explosion im Golf von Mexiko im vergangenen April, ist es BP erstmals gelungen den Ölaustritt zu stoppen. Gemäss Schätzungen sind bis anhin um die 0.8 Millionen Tonnen Öl ins Meer geflossen. Es gibt aber auch natürliche Ölquellen im Meer. So werden schätzungsweise 0.6 Millionen Tonnen Erdöl pro Jahr am Meeresboden freigesetzt. Durch die weltweite Erdölwirtschaft werden zusätzliche 0.7 Millionen Tonnen Öl pro Jahr im Meer verteilt. Diese beiden Werte zeigen, dass die jährliche Ölbelastung der Weltmeere mindestens genauso gross ist wie das Ölleck im Golf von Mexiko.