Die Stiftung Landschaftsschutz Schweiz (SL) bedauert in der aktuellen Medienmitteilung das „Aus“ zum Naturpark Thunersee-Hohgant. Damit bleibt eine der schönsten und zudem höchst geschützten Landschaften der Schweiz ohne diese Naturauszeichnung. Ein Naturparklabel wäre ein willkommenes Signal für den derzeit unter schwierigen Sternen stehenden Tou rismus in der Region gewesen. Schade, dass man nun wohl viele Naturparkangebote, wie Trekking und Führungen, aufgegeben muss.
Die Schweiz plant, die bestehenden Kernkraftwerke nicht mehr zu ersetzen. Um den zukünftigen Strombedarf decken zu können, steht deshalb neben einer verstärkten Energieeffizienz und einer Förderung der neuen erneuerbaren Energien eine stärkere Nutzung der Wasserkraft zur Diskussion. Zurzeit ist der Bund daran, im Rahmen der Energiestrategie 2050 abzuklären, wie viel zusätzliche Energie aus Wasserkraft gewonnen [...]
Die Sense ist einzigartig: In einer internationalen Studie des WWF Deutschland hat sie unter 15 untersuchten Alpenflüssen am besten abgeschnitten. Doch dieses Naturjuwel ist bedroht, denn ausgerechnet am wertvollsten Alpenfluss Europas wird ein neues Kleinwasser-Kraftwerk geplant.
Der herbstliche Vogelzug 2011 neigt sich dem Ende zu. Jetzt liegen erste Daten aus der Forschungsstation der Schweizerischen Vogelwarte vor: Auf dem Col de Bretolet auf der Grenze zu Frankreich haben Forschende in diesem Herbst insgesamt über 16‘000 Vögel beringt und wieder frei gelassen.
Eine Verbindung der Skigebiete Nätschen-Andermatt und Sedrun kommt für die Umweltverbände nach wie vor in Frage. Was aktuell zwischen Nätschen-Gütsch und Oberalppass sowie am Gemsstock geplant wird, sprengt hingegen die sinnvollen Ausmasse und dies mit erheblichen Mängeln in den Planungsunterlagen. Das Tempo und die fehlende Sorgfalt bei der Planung dieses komplett neuen Gross-Skigebiets in den Schweizer Alpen sind fragwürdig. Gegen die Ausmasse des Projekts und die Mängel in den Planungsunterlagen reichen die Umweltverbände Einsprache beim Bundesamt für Verkehr ein. Das Projekt soll aus Sicht der Verbände verkleinert werden, dies schreibt Pro Natura in einer Medienmitteilung.
Im Rahmen der Untersuchung zur Reliktfauna der Schweizer Nordalpen haben Forschende der ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften eine bisher noch unbekannte Käferart entdeckt. Die neue Laufkäferart mit dem wissenschaftlichen Namen Trechus schyberosiae wurde an wenigen Stellen in den Kantonen NW, LU, OW und BE in Blockhalden in Höhenlagen um 2000 M.ü.M gefunden, unter anderem auch auf dem Pilatus. Bei der Käferart handelt es sich um einen Endemiten, dessen weltweites Vorkommen auf die Schweizer Nordalpen beschränkt ist. Das Vorkommen dieser Reliktart ist eng mit Prozessen der letzten Eiszeiten verknüpft.
Die französische Stadt Annecy trägt 2012 den Titel “Alpenstadt des Jahres”. Die Jury zeichnete die Stadt für ihr vorbildliches Engagement im Wasser- und Energiemanagement aus.
Im Verlaufe der letzten Wochen wurden von einem oder von mehreren Wölfen auf verschiedenen Oberwalliser Alpen insgesamt 80 Schafe gerissen. Die Walliser Regierung verzichtet jedoch auf die Erteilung einer Abschussbewilligung, da die anwendbaren Kriterien gemäss geltendem Recht und dem Konzept Wolf in verschiedenen Punkten nicht erfüllt sind.
Kletterer gelten als naturverbunden. Unproblematisch ist die Ausübung ihrer Sportart für die Natur jedoch nicht. Wie Wissenschaftler der Universität Regensburg nachweisen konnten, hat das Klettern negative Folgen für die Verbreitung und die genetische Struktur von seltenen Pflanzen in Bergregionen.
In Zusammenarbeit mit dem WWF Schweiz lanciert die Migros heute Mountainmania. Die neue Sticker-Sammelbücher zeigen die grossartige Naturvielfalt unserer Berge. Im Zentrum stehen dabei die Alpen und der nachhaltige Lebensstil.