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	<title>Naturschutz.ch &#187; Alpen</title>
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	<description>Das Schweizer Portal für Natur- und Umweltschutz</description>
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		<title>Vier Regeln für mehr Natur</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 18:16:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuela Just</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alpen]]></category>
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		<category><![CDATA[Tourismus]]></category>
		<category><![CDATA[Wildtier]]></category>
		<category><![CDATA[Wintersport]]></category>

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		<description><![CDATA[1. Wildruhezonen und Wildschutzgebiete beachten
2. Im Wald auf den markierten Routen und Wegen bleiben
3. Waldränder und schneefreie Flächen meiden
4. Hunde an der Leine führen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Landscape_in_Bavarian_in_wintertime.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-44619" title="Winter" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Landscape_in_Bavarian_in_wintertime-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a>1. Wildruhezonen und Wildschutzgebiete beachten<br />
2. Im Wald auf den markierten Routen und Wegen bleiben<br />
3. Waldränder und schneefreie Flächen meiden<br />
4. Hunde an der Leine führen</p>
<p>So lauten die Regeln, welche das Bundesamt für Umwelt BAFU und der Schweizer Alpen-Club (SAC) für die Kampagne „Sport mit Rücksicht – Respektiere deine Grenzen“ herausgegeben hat.</p>
<p>Der Schneesport abseits der Pisten boomt. Für Wildtiere bedeutet dies, Stress in der ohnehin harten Jahreszeit mit frostigen Temperaturen und knappem Nahrungsangebot. Der nutzbare Lebensraum schrumpft, das Angebot an Nahrung ebenso, und die Tiere können an Erschöpfung sterben. Hier setzt die Kampagne «Respektiere deine Grenzen» an. 2012 steht die Zusammenarbeit mit der Outdoor-Branche im Fokus.</p>
<p><a title="http://www.respektiere-deine-grenzen.ch/" href="http://www.respektiere-deine-grenzen.ch/" target="_blank">Respektiere deine Grenzen</a></p>
<p><a title="http://www.bafu.admin.ch/dokumentation/medieninformation/00962/index.html?lang=de&amp;msg-id=43042" href="http://www.bafu.admin.ch/dokumentation/medieninformation/00962/index.html?lang=de&amp;msg-id=43042" target="_blank">Mehr Informationen zur Zusammenarbeit mit der Outdoor-Branche</a></p>
<p>Bild: Bernd Reuschenberg (Wikimedia Commons)</p>
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		<title>Alpine Urwiesen und Felsfluren europaweit gefährdet</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Jan 2012 15:24:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>naturschutz.ch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alpen]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Klimawandel verändert grossräumig die Gebirgsvegetation. In der ersten paneuropäischen Studie zum Vegetationswandel im Hochgebirge zeigt ein internationales Team unter der Leitung von ForscherInnen der Universität Wien und der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW), dass die Auswirkungen des Klimawandels auf die alpine Vegetation stärker sind als ursprünglich angenommen. Die Ergebnisse werden in der aktuellen Ausgabe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/?attachment_id=44216" rel="attachment wp-att-44216"><img class="alignleft size-full wp-image-44216" title="Alpinepflanzen" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Alpinepflanzen.jpg" alt="" width="520" height="390" /></a><strong>Der Klimawandel verändert grossräumig die Gebirgsvegetation. In der ersten paneuropäischen Studie zum Vegetationswandel im Hochgebirge zeigt ein internationales Team unter der Leitung von ForscherInnen der Universität Wien und der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW), dass die Auswirkungen des Klimawandels auf die alpine Vegetation stärker sind als ursprünglich angenommen. Die Ergebnisse werden in der aktuellen Ausgabe des Fachjournals &#8220;Nature Climate Change&#8221; veröffentlicht.</strong></p>
<p>867 Probeflächen auf 60 verschiedenen Gipfeln in allen grösseren europäischen Hochgebirgen – etwa am österreichischen Hochschwab oder im schweizerischen Wallis – untersuchten die WissenschafterInnen. Im Vergleichszeitraum 2001 bis 2008 fanden sie auf kontinentalem Niveau deutliche Anzeichen, dass kälteadaptierte Pflanzen von wärmeliebenden Arten zunehmend aus ihren Lebensräumen verdrängt werden.</p>
<p><strong> Zunahme wärmeliebender Pflanzenarten</strong></p>
<p>&#8220;Wir haben eine Zunahme wärmeliebender Pflanzenarten in grösseren Höhen erwartet, aber nicht in diesem deutlichen Ausmass und in so kurzer Zeit&#8221;, sagt Michael Gottfried vom Department für Naturschutzbiologie, Vegetations- und Landschaftsökologie der Universität Wien.</p>
<p>BiologInnen aus 13 Ländern untersuchten im Rahmen des Forschungsprogramms GLORIA unter der Leitung von Wiener ForscherInnen die alpine Vegetation, also niedrigwüchsige Pflanzengemeinschaften im Hochgebirge oberhalb der Baumgrenze. &#8220;Viele kältetolerante Arten wandern buchstäblich in den Himmel. In einigen der niedrigeren europäischen Gebirge können wir beobachten, wie die offene alpine Graslandschaft verschwindet, und Zwergsträucher den Lebensraum in wenigen Jahrzehnten erobern werden&#8221;, warnt Michael Gottfried, der auch Erstautor der nun in &#8220;Nature Climate Change&#8221; veröffentlichten Studie ist.</p>
<p><strong> Europaweite Entwicklung</strong></p>
<p>Diese Studie ist weltweit die bislang breitest angelegte Untersuchung ihrer Art. Sie bestätigt den direkten Zusammenhang zwischen erhöhten Sommertemperaturen und der Veränderung alpiner Lebensgemeinschaften. &#8220;Regionale Untersuchungen haben diesen Vorgang bereits aufgezeigt. Unsere Ergebnisse demonstrieren diese Entwicklung erstmals für den gesamten europäischen Kontinent&#8221;, sagt Gottfried.</p>
<p><strong> </strong>Dieses Phänomen, von den GLORIA-ForscherInnen als Thermophilisierung bezeichnet, wurde erstmalig quantitativ erfasst und als messbarer Indikator definiert. Alle 32 an der Studie beteiligten AutorInnen wandten die selbe Methodik auf genau dokumentierten Probeflächen an, wodurch eine europaweite Vergleichbarkeit erst möglich wurde. &#8220;Wir hoffen, dass unser Thermophilisierungs-Indikator von anderen Forschungsgruppen weltweit übernommen und auf diese Weise ein globaler Vergleich möglich wird&#8221;, sagt Harald Pauli vom Institut für Gebirgsforschung der ÖAW und Netzwerk-Koordinator von GLORIA.</p>
<p><strong> Selbe Effekte von Schottland bis Kreta</strong></p>
<p>Die ForscherInnen zeigen auch, dass dieser Effekt von der Seehöhe unabhängig ist – er findet von der Baumgrenze bis zu den höchsten Gipfeln statt – und ebenso von der geographischen Breite – von Schottland bis zu den Gebirgsregionen Kretas. &#8220;Unsere Arbeit belegt, dass der Klimawandel auch die entlegensten Winkel der Biosphäre beeinflusst&#8221;, sagt Georg Grabherr, stellvertretender Direktor des ÖAW-Instituts und Leiter von GLORIA. &#8220;Die Thermophilisierung im Hochgebirge kann nicht vor Ort begrenzt werden. Menschliche Anpassungsstrategien sind also keine Option. Wir müssen uns dringend auf die Vermeidung noch stärkeren Klimawandels konzentrieren, um den biogenetischen Schatz der Natur zu wahren&#8221;.</p>
<p>Weitere Informationen: <a href="http://www.gloria.ac.at/">http://www.gloria.ac.at</a></p>
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		<title>Alpen: Wasserturm Europas</title>
		<link>http://naturschutz.ch/news/alpen-wasserturm-europas/44152</link>
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		<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 13:42:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuela Just</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alpen]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Gewässerschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>
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		<category><![CDATA[Wasserkraft]]></category>

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		<description><![CDATA[Alpine Flüsse versorgen 170 Millionen Menschen mit Wasser  und sind die Quelle wichtiger Flüsse in Europa. Der Klimawandel wird die Wasserverfügbarkeit in den Alpen stark reduzieren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/800px-Alpine_stream1.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-44159" title="Alpiner Fluss" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/800px-Alpine_stream1-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Die Alpen gelten als „Wasserturm Europas“: Alpine Flüsse versorgen 170 Millionen Menschen mit Wasser und sind die Quelle wichtiger Flüsse in Europa, wie z.B. des Rheins oder der Rohne. Weniger Regen, längere Trockenperioden im Sommer und weniger Schneefall im Winter als Konsequenzen des Klimawandels, werden die Verfügbarkeit von Wasser in den Alpen reduzieren. In ihrem Bericht „Water in Climate Change“ beschreibt CIPRA die Auswirkungen des Klimawandels auf die Wasserverfügbarkeit in den Alpen und präsentiert politische Massnahmen und Instrumente sowie konkrete Good-Practice-Beispiele.</p>
<p>Im Moment können nur 10% der alpinen Flüsse und Bäche als ökologisch intakt angesehen werden. Unter dem Argument der Abkehr von der Atomenergie und mit dem Ziel alternative Energiequellen zu fördern, boomt der Bau kleiner Wasserkraftwerke in den Alpenländern. Dies resultiert of in grossen ökologischen Schäden, verglichen mit den relativ geringen Energiegewinnen. Gemäss CIPRA liefern 75% der alpinen Wasserkraftwerke nur 4% vom aus Wasserkraft gewonnenen Strom in den Alpen.</p>
<p>Vor diesem Hintergrund und wegen der enormen Bedeutung der alpinen Gewässer für die Wasserversorgung Europas, steht CIPRA der Entwicklung der Wasserkraft in den Alpen kritisch gegenüber und plädiert für Massnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz, für die Modernisierung existierender Wasserkraftanlagen sowie für eine einheitliche Strategie für den gesamten Alpenraum.</p>
<p><a title="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/CompactWater-1.pdf" href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/CompactWater-1.pdf" target="_blank">Weitere Informationen</a></p>
<p>Bild: Tom Corser www.tomcorser.com (Wikimedia Commons)</p>
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		<title>Klimafreundlich unterwegs in den Bergen</title>
		<link>http://naturschutz.ch/news/klimafreundlich-unterwegs-in-den-bergen/43945</link>
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		<pubDate>Mon, 09 Jan 2012 15:52:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefanie Pfefferli</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es gibt viele Möglichkeiten, seinen CO2-Footprint ohne grossen Aufwand nachhaltig zu reduzieren. RIDE GREENER zeigt Wege auf, um im Zeitalter der globalen Erwärmung das eigene Snowboarden und Skifahren klimafreundlicher zu gestalten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/800px-Faulhorn_01.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-42921" title="Alpen" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/800px-Faulhorn_01.jpg" alt="" width="800" height="536" /></a>Es gibt viele Möglichkeiten, seinen CO2-Footprint ohne grossen Aufwand nachhaltig zu reduzieren. RIDE GREENER zeigt Wege auf, um im Zeitalter der globalen Erwärmung das eigene Snowboarden und Skifahren klimafreundlicher zu gestalten, so die Organisation in einer Medienmitteilung.</p>
<p>Aus diesem Grund haben Schweizer Snowboarder zusammen mit der Non-Profit Stiftung myclimate die Kampagne RIDE GREENER lanciert. Sie macht Jugendliche auf spielerische Weise mit Umweltthemen rund um die globale Erwärmung vertraut und vermittelt konkrete Tipps, wie der eigene CO2-Fussabdruck reduziert werden kann. Wichtiges Element der Kampagne sind die RIDE GREENER Days in den Schweizer Alpen: Gemeinsam mit Snowboard-Profis und Experten verbringen Jugendliche einen Tag in einem angesagten Skiresort der Schweiz und lernen dabei die Zusammenhänge und Folgen der Klimaerwärmung kennen.</p>
<p>Denn Wintersportler sind mit ihrem Lebensstil nicht ganz unschuldig an den immer schneeärmeren Winter. Die Autofahrten ins Skigebiet, die den ganzen Winter laufenden Gondelbahnen und Schneekanonen sowie die Produktion der Kleider, Skis und Snowboards benötigen Energie und verursachen dadurch CO2-Emissionen. Stellt man die eigenen Gewohnheiten etwas um, kann man bereits Grosses erreichen: „Lässt man sein Auto zugunsten der öffentlichen Verkehrsmittel in der Garage stehen, verursacht man zum Beispiel bei einer Fahrt von Zürich nach Davos 25 mal weniger CO2“, so Sten Smola, Initiator von RIDE GREENER.</p>
<p><a href="http://ridegreener.com/" target="_blank">Weitere Informationen</a></p>
<p>Bild: Johannes D. (Wikimedia Commons)</p>
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		<title>Luchs nach Österreich übersiedelt</title>
		<link>http://naturschutz.ch/news/luchs-juro-wurde-nach-osterreich-ubersiedelt/43648</link>
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		<pubDate>Thu, 22 Dec 2011 17:09:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefanie Pfefferli</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vor kurzem wurde das Luchsmännchen „Juro“ aus der Schweiz in den Nationalpark Kalkalpen übersiedelt. Der Luchs wurde am 20. November im Neuenburger Jura gefangen, untersucht und  befand sich bis zu seiner Übersiedelung in einer Quarantänestation.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://naturschutz.ch/news/luchs-juro-wurde-nach-osterreich-ubersiedelt/43648 /attachment/luchs_juro_kora" rel="attachment wp-att-43649"><img class="alignleft size-full wp-image-43649" title="Luchs_Juro_Kora" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Luchs_Juro_Kora.jpg" alt="" width="1024" height="768" /></a></strong>Vor kurzem wurde das Luchsmännchen „Juro“ aus der Schweiz in den Nationalpark Kalkalpen übersiedelt. Der Luchs wurde am 20. November im Neuenburger Jura gefangen, untersucht und  befand sich bis zu seiner Übersiedelung in einer Quarantänestation.</p>
<p>Bereits im Mai dieses Jahres wurde die Luchsin „Freia“, die ebenfalls aus der Schweiz stammt, im Nationalpark Kalkalpen freigelassen. Das Pärchen soll bald zueinander finden und im nächsten Frühjahr für Nachwuchs sorgen, hoffen die Mitglieder des „Arbeitskreises Luchs Oberösterreichische Kalkalpen (LUKA)“. Auch im Beobachtungszeitraum 2011 konnten keine Hinweise gefunden werden, die auf eine Luchsnachkommenschaft in der Nationalpark Region hinweisen. Das Luchsvorkommen in Österreich schätzen Wildtierexperten auf wenige einzelne Tiere, wobei einzig im Mühlviertel Nachwuchs festzustellen ist. Das Pilotprojekt im Nationalpark Kalkalpen soll dem scheuen Waldbewohner jetzt die natürliche Ausbreitung erleichtern.</p>
<p>“Die Nationalpark Kalkalpen Region spielt bei der Rückkehr des Luchses im Alpenraum eine Schlüsselrolle. Der Luchs ist ein faszinierendes Wildtier und ein wertvolles Schutzgut unseres Nationalparks“ erklärt Dr. Erich Mayrhofer, Direktor des Nationalpark Kalkalpen. „Internationale Normen verpflichten Österreich für einen günstigen Erhaltungszustand von stark gefährdeten Arten wie dem Luchs zu sorgen. Wir sind zuversichtlich, dass sich „Juro“ genauso artgerecht und unauffällig verhalten wird wie die zuvor übersiedelte „Freia“, so Mayrhofer. &#8220;Wir Jäger stehen dem Luchs teils zustimmend, teils beobachtend gegenüber. Wenn die öffentliche Hand Luchse haben will, darf das nicht auf Kosten der Jagdausübungsberechtigten gehen. Von Wildtieren angerichtete Schäden sind von den Jägern zu entschädigen. Außerdem werden die Abschusspläne schwerer zu erfüllen sein&#8221;, sorgt sich Landesjägermeister Sepp Brandmayr.</p>
<p>Der Luchs „Juro“ wurde nun im Grenzbereich des Revieres der Luchsin „Freia“ und eines altbekannten Luchses im Hintergebirge, dessen Geschlecht man bis dato nicht exakt bestimmen konnte, in die Freiheit entlassen. Damit soll gewährleistet werden, dass die Luchse voneinander Notiz nehmen.</p>
<p>„Diese Bestandsstützung ist ein wichtiger Impuls für die Zukunft des Luchses im Alpenraum“, begrüsst Christian Pichler vom Projektpartner WWF Österreich die Übersiedelung von „Juro“. Um den Schutz und den dauerhaften Erhalt der Raubkatzen in Österreich zu garantieren, braucht es allerdings ein Bündel weiterer Schutzmaßnahmen, so Pichler. Dazu gehören laut WWF weitere Luchsumsiedelungen ebenso wie ein effizienter Managementplan, der sowohl die Ansprüche des Menschen berücksichtigt, als auch dem Luchs genügend Lebensraum lässt.</p>
<p>Luchse kommunizieren indem sie Duftmarken setzen und nur in der Ranzzeit kann man sie gelegentlich schreien hören. Die Luchse sind dämmerungs- und nachtaktive Einzelgänger und streng territorial. Reviere von Kuder und Luchsinnen können sich überlappen. Kuder besetzen Reviere von etwa 8.000 bis zu 15.000 Hektar Größe. Luchsinnen haben kleinere Reviere von 6.000 bis 10.000 Hektar. „Man darf daher davon ausgehen, dass der neue Luchs nun ein Revier zu besetzen versucht. Wie sich das auf das Revierverhalten der beiden sich im Gebiet befindlichen Luchse auswirken wird bleibt abzuwarten. Der Naturschutzbund Oberösterreich begrüßt die Freilassung als wichtigen Schritt hin zu einer dauerhaften, reproduzierfähigen Population des Luchses in den nördlichen Kalkalpen.“, teilt Josef Limberger vom Naturschutzbund Oberösterreich mit.</p>
<p>Einst in weiten Teilen Europas ausgerottet, entdeckt der Luchs seit einigen Jahren seine alte Heimat wieder: 1996 kehrte ein Tier nach 150 Jahren Abwesenheit erstmalig in die Kalkalpen-Region zurück. Alle gegenwärtigen Luchspopulationen in West- und Mitteleuropa, sind auf Wiederansiedlungsprojekte zurückzuführen. Der Auswilderung von Luchs „Juro“ – der zweiten seit 30 Jahren in Österreich – ging eine jahrelange Forschungsarbeit des Arbeitskreises LUKA (Luchs Oberösterreichische Kalkalpen) voraus.</p>
<p>Wie „Freia“ wurde auch das Luchsmännchen von MitarbeiterInnen der Forschungsgruppe KORA in Begleitung einer Tierärztin in einer Transportbox in den Nationalpark Kalkalpen transportiert, wo er mit einem Senderhalsband versehen freigelassen wurde.</p>
<p>Um genaue Informationen über die Notwendigkeit einer Bestandsstützung für den Luchs zu sammeln, formierte sich 2008 der Arbeitskreis LUKA. Darin sind der Nationalpark Kalkalpen, der OÖ Landesjagdverband, das Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie der Veterinärmedizinischen Uni Wien ebenso vertreten, wie der Naturschutzbund, der WWF und die Österreichischen Bundesforste.</p>
<p><a href="http://www.kora.ch/news/archiv/20111222.htm"><strong>KORA</strong></a></p>
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		<title>Verlagerung des Güterverkehrs: Ziele nicht erreicht</title>
		<link>http://naturschutz.ch/news/verlagerung-des-guterverkehrs-ziele-nicht-erreicht/43555</link>
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		<pubDate>Mon, 19 Dec 2011 22:00:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>naturschutz.ch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Laut einem  Zwischenbericht des Bundes bräuchte es zwingend mehr Massnahmen, um der gesetzlich verankerten Verlagerungspflicht nachzukommen. Sonst seien die Ziele nicht zu erreichen. Ziel dieses Verlagerungsgesetzes ist es, die Zahl der alpenquerenden Lastwagen zu verringern, indem die Güter mit der Bahn transportiert werden. Der &#8220;Verlagerungsbericht 2011&#8243; stellt nun aber fest, dass das Zwischenziel von 1 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://naturschutz.ch/news/verlagerung-des-guterverkehrs-ziele-nicht-erreicht/43555 /attachment/lastwagen-3" rel="attachment wp-att-43556"><img class="alignleft size-full wp-image-43556" title="lastwagen" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/lastwagen.png" alt="" width="440" height="253" /></a>Laut einem  Zwischenbericht des Bundes bräuchte es zwingend mehr Massnahmen, um der gesetzlich verankerten Verlagerungspflicht nachzukommen. Sonst seien die Ziele nicht zu erreichen.</strong></p>
<p>Ziel dieses Verlagerungsgesetzes ist es, die Zahl der alpenquerenden Lastwagen zu verringern, indem die Güter mit der Bahn transportiert werden. Der &#8220;Verlagerungsbericht 2011&#8243; stellt nun aber fest, dass das Zwischenziel von 1 Million alpenquerender Lastwagenfahrten im laufenden Jahr nicht erreicht wird. Und: Die Analyse zeigt ebenfalls, dass mit den bestehenden Instrumenten auch das Ziel von jährlich 650&#8217;000 Fahrten im Jahr 2018 nicht erreicht werden kann.</p>
<p>Die derzeit bestehenden Massnahmen bestehen aus der Leistungsabhängigen Schwerverkehrsabgabe (LSVA), der Neuen Eisenbahn-Alpentransversalen (NEAT), der Liberalisierung des Schienengüterverkehrs sowie aus verschiedenen Kontroll- und Fördermassnahmen. Diese Massnahmen zeigen zwar Wirkung, wie im Bericht festgestellt wird: &#8220;Ohne diese Massnahmen würden heute jährlich rund 600‘000 zusätzliche Lastwagen die Schweizer Alpen queren&#8221;. Trotzdem stellt der Bundesrat fest, dass die Ziele verfehlt werden, die im Güterverkehrsverlagerungsgesetz verankert sind: Im laufenden Jahr werden ca. 1,25 Millionen Lastwagen über die Alpen fahren statt wie im Gesetz als Zwischenziel gefordert 1 Million. Und gemäss dem im Gesetz verankerten Verlagerungsziel dürften zwei Jahre nach Eröffnung des Gotthard-Basistunnels, d. h. im Jahr 2018, noch maximal 650‘000 Lastwagen die Schweizer Alpen queren. Auch dieses Ziel wird aus heutiger Sicht verfehlt. Der Verlagerungseffekt, der mit der Inbetriebnahme der NEAT-Gotthardachse zusätzlich erzielt wird, dürfte lediglich reichen, um die Zahl der alpenquerenden Lastwagenfahrten auf dem heutigen Niveau zu stabilisieren.</p>
<p>Trotz dieser Feststellungen stehe der Bundesrat &#8220;weiterhin hinter der Verlagerungspolitik&#8221;, schreibt er. Die Bevölkerung habe in mehreren Abstimmungen bekräftigt, dass der Güterschwerverkehr von der Strasse auf die Schiene verlagert werden solle. Daher wolle der Bundesrat die bestehenden Verlagerungsinstrumente und flankierenden Massnahmen weiterführen. Zudem wolle er im Rahmen des Möglichen weitere Schritte veranlassen. Dazu gehören folgende Massnahmen: Erstens soll ein 4-Meter-Korridor für den Verlad von vier Meter hohen Sattalaufliegern auf der ganzen Gotthardachse gebaut werden. Zweitens will der Bundesrat die Schwerverkehrsabgabe weiter ausbauen und dabei den Spielraum voll nutzen. Drittens soll der alpenquerende Schienengüterverkehr länger als beabsichtigt finanziell gefördert werden. Und die Kapazitäten südlich der Alpen sollen weiter erhöht werden.</p>
<p><strong>Ohne Ausland ist Ziel nicht zu erreichen</strong></p>
<p>Das Verlagerungsziel  sei allerdings nur mit deutlich höheren Gebühren für den alpenquerenden Lastwagenverkehr erreichbar, schreibt der Bundesrat. &#8220;Eine derartige Erhöhung ist jedoch weder mit den geltenden Verfassungsbestimmungen noch mit dem Landverkehrsabkommen mit der EU vereinbar.&#8221; Damit das Verlagerungsziel erreicht werden könne, müssten im Ausland zudem die Zulaufstrecken zur NEAT rasch ausgebaut und eine wirkungsvolle Lastwagen-Maut eingeführt werden. Eine derartige Entwicklung sei im Moment nicht absehbar.</p>
<p>Der Bundesrat ist weiter bestrebt, eine internationale Vereinbarung zur Einführung eines länderübergreifenden Verkehrsmanagementsystems auszuhandeln. Die Einführung einer Alpentransitbörse werde in den nächsten Jahren aber kaum möglich sein, weil die dafür nötige  politische Akzeptanz in den Nachbarländern und der EU gering sei.</p>
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		<title>Beschwerde gegen Skigebietsverbindung</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Dec 2011 13:20:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefanie Pfefferli</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Flora und Fauna]]></category>
		<category><![CDATA[Landschaftsschutz]]></category>
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		<category><![CDATA[Verkehrsproblematik]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Alpenschutzorganisation mountain wilderness erhebt Einsprache gegen die Zonen- und Erschliessungsplanänderung für die Skigebietsverbindung Lenzerheide-Arosa. Sie befürchtet einen massiven Eingriff ins Landschaftsbild, erhöhten Druck auf die Natur und kritisiert zudem die fehlende Verkehrsplanung.  ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Steinhuhn_Bild_Huettenmoser1.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-43534" title="Steinhuhn_Bild_Huettenmoser" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Steinhuhn_Bild_Huettenmoser1.jpg" alt="" width="3189" height="2126" /></a>Die Alpenschutzorganisation mountain wilderness erhebt Einsprache gegen die Zonen- und Erschliessungsplanänderung für die Skigebietsverbindung Lenzerheide-Arosa. Wie die Organisation in der aktuellen Medienmitteilung schreibt, befürchtet  sie einen massiven Eingriff ins Landschaftsbild, erhöhten Druck auf die Natur und kritisiert zudem die fehlende Verkehrsplanung.</p>
<p>Nachdem die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger von Vaz/Obervaz am 27. November 2011 die Ortsplanungsrevision und damit auch die Skigebietsverbindung Lenzerheide-Arosa gutgeheissen haben, hat die Gemeinde am 1. Dezember 2011 die Beschwerdeauflage dazu amtlich publiziert. Ebenfalls wurde am 5. Dezember die Ortsplanungsrevision von Tschiertschen-Praden amtlich publiziert. Auch diese Revision ist für die Skigebietsverbindung nötig.  Nun haben die beschwerdeberechtigten gesamtschweizerischen Umweltorganisationen das Recht, diese Zonen- und Erschliessungsplanänderung anzufechten. mountain wilderness hat kürzlich beschlossen, diesen Weg zu beschreiten, denn:</p>
<p>Erstens wird mit der Skigebietsverbindung eine heute noch intakte naturbelassene Landschaft mit der Überspannung durch eine Gondelbahn massiv beeinträchtigt.</p>
<p>Zweitens werden die wild lebenden Tiere im Urdental, unter ihnen auch das vom Aussterben bedrohte Steinhuhn, unter grossen Druck geraten. Auch wenn keine Pistenpräparierungen vorgesehen ist, ist davon auszugehen dass die Freeride-Abfahrten auch in den angrenzenden Gebieten (Schafalp, Alpstein und Westseite Weisshorn) zunehmen werden.</p>
<p>Drittens ist die Verkehrsproblematik im Zubringertal überhaupt nicht gelöst. Der Tagesverkehr wird als Folge der Skigebietsverbindung massiv zunehmen. Als Folge davon werden chaotische Zustände an den Wochenenden der Hochsaison auf der Achse Chur-Lenzerheide erwartet.</p>
<p><a href="http://mountainwilderness.ch/" target="_blank">Weitere Informationen</a></p>
<p>Steinhuhn-Foto: M. Merker</p>
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		<title>Erster Solar-Skilift der Welt</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Dec 2011 15:13:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefanie Pfefferli</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alpen]]></category>
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		<category><![CDATA[Safiental]]></category>
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		<category><![CDATA[Winter]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieses Wochenende werden Schneesportliebhaber zum ersten Mal mit Solarkraft an die Piste befördert. Im abgelegenen Bündner Safiental wird der erste Solar-Skilift der Welt in Betrieb gesetzt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/800px-Faulhorn_01.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-42921" title="Alpen" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/800px-Faulhorn_01.jpg" alt="" width="800" height="536" /></a>Dieses Wochenende werden Schneesportliebhaber zum ersten Mal mit Solarkraft an die Piste befördert. Im abgelegenen Bündner Safiental wird der erste Solar-Skilift der Welt in Betrieb gesetzt. Mit einer Länge 450 Metern zu den gehört er zwar zu den kürzeren seiner Gattung, er erschliesst dennoch 4,5 Kilometer Skipisten.</p>
<p>Besonderen Eigenschaften garantieren die Funktionstüchtigkeit des neuen Solar-Skiliftes auch bei schwierigen Wetterbedingungen. Die Panels richten sich z. B. automatisch nach der Sonnenlichteinstrahlung aus, somit wird ein bis zu 20 Prozent höherer Wirkungsgrad erreicht, so der Bericht von Nachhaltigleben. Damit der Schnee die Solarmodule nicht bedeckt, sorgen Ultraschallsensoren auf den Zellen dafür, dass sich bei einer zu dicken Schneedecke senkrecht aufstellen und den Schnee abwerfen.</p>
<p>Pro Jahr produzieren die Solarzellen ca. 90 000 kWh Strom. Für den Winterbetrieb braucht der Lift davon aber nur rund 25 000 kWh. Die übrige Strommenge wird ins öffentliche Stromnetz fliessen.</p>
<p><a href="http://www.nachhaltigleben.ch/blog/solar-skilift-in-der-schweiz" target="_blank">Weitere Informationen</a></p>
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		<title>Kritische Stimmen</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Dec 2011 08:14:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefanie Pfefferli</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alpen]]></category>
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		<description><![CDATA[Unter der Adresse www.gigantismus-andermatt.ch hat der Urner Umweltrat eine Website eingerichtet, welche eine kritische Plattform zum Skiinfrastrukturausbau in Andermatt und Sedrun bietet. Am 14. Dezember 2011 entscheidet der Urner Landrat über eine Beteiligung am geplanten neuen Skigebiet in Millionenhöhe. Der Urner Umweltrat setzt sich ein füreine Verkleinerung des Projekts.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/800px-Andermatt_from_Pazola1.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-43328" title="Andermatt " src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/800px-Andermatt_from_Pazola1.jpg" alt="" width="800" height="479" /></a>Unter der Adresse <a href="http://www.gigantismus-andermatt.ch/" target="_blank">www.gigantismus-andermatt.ch</a> hat der Urner Umweltrat eine Website eingerichtet, welche eine kritische Plattform zum Skiinfrastrukturausbau in Andermatt und Sedrun bietet. Am 14. Dezember 2011 entscheidet der Urner Landrat über eine Beteiligung am geplanten neuen Skigebiet in Millionenhöhe. Der Urner Umweltrat setzt sich ein füreine Verkleinerung des Projekts.</p>
<p>Es ist allseits bekannt: die Andermatt-Surselva Sport AG (ASS) will das Skigebiet Andermatt-Nätschen-Sedrun und Gemsstock massiv ausbauen. Nicht alle haben Freude an den 17 neuen Bahnanlagen, den 100 km neuen Pisten und den Beschneiungs- und den Parkierungsanlagen. Der Urner Umweltrat, vertreten durch Alpeninitiatives Uri, Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz, Mountain Wilderness, Pro Natura Uri, Tierschutzverein Uri und VCS Uri haben sich kritisch gegenüber dem Projekt geäussert und zum Teil auch eine Einsprache eingereicht. Dem Urner Umweltrat liegt viel an einer transparenten und offenen Auseinandersetzung mit dem Grossprojekt. Die neue Website www.gigantismus-andermatt.ch ermöglicht sie.</p>
<p><strong>Transparenz und Diskussion</strong></p>
<p>Der Urner Umweltrat möchte all denjenigen, welche sich über das Projekt informieren wollen, die Möglichkeit zur übersichtlichen Information und zum Austausch untereinander bieten. Darum sind auf der Website nicht nur die nötigen Informationen aufgeschaltet, sondern es besteht auch die Möglichkeit mittels Blog und Facebooksich aktiv an der Diskussion rund um den gigantischen Ausbau der Skiarena Andermatt zu beteiligen.</p>
<p><strong>Für eine sinnvolle Verbindung – gegen Gigantismus</strong></p>
<p>Der Urner Umweltrat unterstreicht, dass er eine Verbindung der Skigebiete Andermatt- Sedrun mitträgt. Er wehrt sich aber gegen Pisten, welche über diese reine Verbindungsanlage hinausgehen, dies insbesondere am Schneehüenerstock. Ebenfalls wehrt sich der Urner Umweltrat gegen die Erschliessung des St. Anna Gletschers und der St. Anna Lücke im Gebiet des Gemsstock. Gegen eine Sanierung und einen sinnvollen Ausbau der bestehenden Pisten und Bahnen hat der Urner Umweltrat nichts einzuwenden.</p>
<p><strong>Dutzende Millionen vom Kanton</strong></p>
<p>Mit der verlangten Redimensionierung des Ausbauprojekts können die Umwelt geschont und beim Energie- und Wasserverbrauch massive Einsparungen gemacht werden. Ebenfalls werden massiv Kosten gespart, insbesondere bei der öffentlichen Hand. Diese soll sich gemäss Businessplan der Projektanten mit einem Anteil von 40 Prozent an den Ausbaukosten beteiligen. Der Urner Landrat wird am 14. Dezember über die millionenschwere Beteiligung entscheiden. Nach wie vor ist zurzeit keine andere Variante als der Vollausbau beim Bundesamt für Verkehr (BAV) zur Genehmigung eingereicht. Deshalb hält der Urner Umweltrat an seiner Forderung nach einer Redimensionierung fest, obwohl in letzter Zeit Aussagen der Urner Regierung darauf hindeuten, dass die öffentliche Hand nicht gewillt ist, so grosse Kosten zu übernehmen. Solange durch die Projektanten kein anderes, abgespecktes Projekt beim BAV zur Bewilligung vorgelegt wird, muss der Urner Umweltrat davon ausgehen, dass weiterhin der Vollausbau angestrebt wird.</p>
<p><a href="http://www.gigantismus-andermatt.ch/" target="_blank">Weitere Informationen</a></p>
<p>Bild: Albinfo (Wikimedia Commons)</p>
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		<title>Lehrmittel &#8220;Wild im Schnee&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Nov 2011 10:28:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefanie Pfefferli</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Landschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Mountain Wilderness]]></category>
		<category><![CDATA[Spiel]]></category>
		<category><![CDATA[Wintersportlager]]></category>

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		<description><![CDATA[Fast jedes Kind in der Schweiz nimmt während der Schulzeit einmal an einem Wintersportlager in den Schweizer Alpen teil. Während Sport und Lagerleben im Zentrum stehen, nehmen die Jugendlichen oft nicht wahr, in welch sensibler und spannender Landschaft sie sich bewegen. Die Organisation mountain wilderness hat das Lehrmittel "Wild im Schnee" für Schneesportlager entwickelt mit dem Ziel, die Jugendlichen auf spielerische Art und Weise für die Themen der Bergwelt zu begeistern.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/800px-Faulhorn_01.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-42921" title="Alpen/ Faulhorn" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/800px-Faulhorn_01.jpg" alt="" width="800" height="536" /></a>Fast jedes Kind in der Schweiz nimmt während der Schulzeit einmal an einem Wintersportlager in den Schweizer Alpen teil. Während Sport und Lagerleben im Zentrum stehen, nehmen die Jugendlichen oft nicht wahr, in welch sensibler und spannender Landschaft sie sich bewegen. Die Organisation mountain wilderness hat das Lehrmittel &#8220;Wild im Schnee&#8221; für Schneesportlager entwickelt um die Jugendlichen auf spielerische Art und Weise für die Themen der Bergwelt zu begeistern.</p>
<p>Im Zentrum des Spieles stehen Themen wie Lawinen und Sicherheit, Wildtiere und Schutzzonen, Energie und Klima, Tourismus, Lärm und Littering. Ziel ist es den Jugendlichen den Lebensraum Alpen mit seinen verschiedenen Facetten näher zu bringen und das Interesse für ökologische und soziale und wirtschaftliche Zusammenhänge zu wecken.</p>
<p><a href="http://www.mountainwilderness.ch/wis" target="_blank">Weitere Informationen</a></p>
<p>Bild: Johannes D. (Wikimedia Commons)</p>
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