Wie der Standart.at aktuell schreibt, sorgt der Klimawandel für im Durchschnitt höhere Temperaturen – soviel ist unbestritten. Einen Trend zu mehr Variabilität konnten die Forscher in den letzten 30 Jahren aber nicht feststellen. Die Temperaturschwankungen sind in den letzten Jahrzehnten sogar geringer geworden, so dass trotz Klimawandel keine vermehrten Wetterextreme in den Alpen auftreten.
Die grossen Anstrengungen der Kantone bei der Erarbeitung von Gefahrenkarten zeigen laut dem Bundesamt für Umwelt BAFU Wirkung. 80 Prozent der Gefahrenkarten sind erstellt, insbesondere die Gebiete mit hohem Schadenspotential sind erfasst. Die verbleibenden 20 Prozent sollen gemäss den kantonalen Planungen bis 2013 erarbeitet sein.
Wie im aktuellen Alpenmagazin nachzulesen ist, befindet sich das verglichen mit dem einheimischen roten Eichhörnchen (Sciurus vulgaris) deutlich schwerere und durchsetzungsfähigere amerikanische Grauhörnchen (Sciurus carolinensis) in Europa weiter auf dem Vormarsch – In Grossbritannien ist das europäische Eichhörnchen bereits weitgehend verschwunden. Und nun macht sich der Konkurrent auf, auch Kontinentaleuropa zu erobern. Die letzte grosse Hürde: die Alpen.
Seit rund einer Woche fehlt vom Jungbären jede Spur und bereits machen Gerüchte über seinen Tod die Runde, wie 20Minuten-Online berichtet. Hat sich der Bär bloss zurückgezogen, oder ist er tatsächlich bereits tot?
Neuste Umfragen der Bevölkerung zeigen: die (Schweizer) Luchse sind bei 90% der 505 Befragten in Oberösterreich willkommen, so eine aktuelle Medienmitteilung des Nationalparks Kalkalpen. Neben dem Luchspärchen Freia und Juro, welche im Mai und November letzten Jahres aus der Schweiz in den Nationalpark Kalkalpen umgesiedelt wurden, dürften sich laut Experten aktuell noch zwei weitere Luchse in der Region aufhalten.
Seit wenigen Tagen ist der neue Internetauftritt des Schweizerischen Alpen-Club SAC online.
Das Italienische Parlament hat acht von neun Durchführungsprotokollen der Alpenkonvention per 5. Mai 2012 ratifiziert; es fehlt nur noch das Verkehrsprotokoll. Italien, mit mehr als vier Millionen Einwohnern der bevölkerungsmässig grösste Alpenstaat, ist somit bereits die siebte Nation, welches die Protokolle ratifiziert – nun fehlt nur noch die Schweiz.
Gemäss einer neuen Studie reagieren Alpenpflanzen nicht unmittelbar auf klimatische Veränderungen. Ihre Langlebigkeit und die Fähigkeit, sich vegetativ durch Rhizome oder oberirdische Ausläufer zu vermehren, ermöglicht es den Arten, den Prozess des Aussterbens zu verzögern und unter suboptimalen Bedingungen zu überleben, wodurch sie bis zum Ende des 21. Jahrhunderts im Durchschnitt “nur” 44 bis 50 Prozent ihrer heutigen Fläche verlieren werden. Das gesamte Ausmass der aktuellen Klimaerwärmung wird daher erst mit mit jahrzehnte-, wenn nicht jahrhundertelanger Verzögerung erkennbar sein. Besonders sensibel auf die Klimaänderungen reagieren endemische Arten, weil sie aufgrund ihrer Ausbreitungsfähigkeit klimatisch geeignete Areale nicht erreichen können bzw. häufig in Randgebieten der Alpen vorkommen, deren geringere Gipfelhöhen ein Ausweichen in höhere Lagen verunmöglichen.
Der Bär ist zurück! Am Samstag wurde zwischen Scoul und S-charl (GR), ganz in der Nähe des Schweizer Nationalparks, ein Bär gesichtet. Das Tier ist aus dem Südtirol in die Schweiz gezogen. SF-Augenzeuge Mario Riatsch hat den Bären gefilmt.
Die Schweizer Stimmbevölkerung hat heute mit der Annahme der Zweitwohnungsinitiative ein deutliches Zeichen gegen die Zersiedelung gesetzt. Damit dem Verschleiss der Landschaft auch ausserhalb der Tourismusgebiete Grenzen gesetzt werden können, müsse jetzt der Gegenvorschlag zur anderen Raumplanungsinitiative, der Landschaftsinitiative der Umweltverbände, noch im Sommer 2012 vom Parlament beschlossen werden, schreibt Pro Natura in einer Medienmitteilung. [...]