Diese Kategorie enthält 121 Beiträge.

Abfall und Recycling

Neue Recyclemethode für Elektroschrott

Neue Recyclemethode für Elektroschrott

Die im Mailänder Vorort Rho beheimatete Firma Relight hat ein Verfahren zur Wiederverwertung ausgedienter Leuchtstofflampen und Fernsehröhren entwickelt. Erarbeitet wurde eine Methode, mit der die im Elektroschrott enthaltenen seltenen Mineralien isoliert und in der Industrieproduktion wiederverwertet werden. Im Vordergrund stehen die für die Herstellung von Hightech-Produkten wichtigen Seltenerdmetalle Yttrium und Indium, die auf den internationalen Märkten inzwischen Preise von 130.000 Euro je Tonne erzielen.

Zu wenig Metall wird recycelt

Zu wenig Metall wird recycelt

Metalle werden weltweit viel zu selten dem Recycling zugeführt. Das ungenutzte Potenzial ihrer Wiederverwendung ist enorm, zeigt der Statusreport “Recycling Rates of Metals” des Umweltprogramms der Vereinten Nationen UNEP. Zwar liegt bei 18 Metallarten die Recycling-Quote bei immerhin 50 Prozent oder darüber, bei vielen anderen aber fast bei Null. Eine “Recycling-Gesellschaft” bleibt somit bloss ferne Hoffnung, so die ernüchternde Bilanz.

Umwelt-Botschafter für eine saubere Schweiz

Umwelt-Botschafter für eine saubere Schweiz

Das schöne und warme Wetter lockt viele nach draussen. Die unschönen Folgen: das Littering. Die IG saubere Umwelt IGSU begegnet der grassierenden gesellschaftlichen Unsitte mit verschiedensten Massnahmen. In der ganzen Schweiz sind Umwelt-Botschafter während der Sommersaison auf Aufklärungstour im Freien. Unachtsame Konsumentinnen und Konsumenten werden auf freundliche, witzige und überzeugende Art aufgeklärt und motiviert, ihre Abfälle am richtigen Ort zu entsorgen.

Littering kostet jährlich 200 Mio. Franken

Littering kostet jährlich 200 Mio. Franken

Das gedankenlose Fallen- und Liegenlassen von Abfällen im öffentlichen Raum – so genanntes Littering – stört nicht nur die Mehrheit der Schweizer Bevölkerung und schadet der Umwelt, die Beseitigung dieser Abfälle kostet auch viel Geld, jährlich gesamtschweizerisch rund 200 Mio. Franken. Das zeigt eine neue Studie, die das Bundesamt für Umwelt BAFU in Auftrag gegeben hatte.

Gefährliche Atommüll-Transporte

Gefährliche Atommüll-Transporte

Am 3. März 2011 wurden radioaktive Abfälle aus der französischen Wiederaufbereitungsanlage La Hague via Basel in die Schweiz zurück gebracht: nach Würenlingen. Atommüll ist extrem gefährlich, und sein Transport setzt die Bevölkerung einem grossen Risiko aus. Gleichzeitig ist die Endlagerung ein weltweit ungelöstes Problem. Die Regierungen der Endlagerkantone sind äusserst kritisch gegenüber Tiefenlagern. Die Grünen kritisieren, die Gefahr, die von Atommüll-Transporten ausgeht und die mangelnde Information der Behörden. Die Grünen betonen, dass kein zusätzlicher Müll produziert werden darf und lehnen darum den Bau neuer AKW strikt ab.

Getränkekarton Recycling

Getränkekarton Recycling

Die Schweiz verfügt über ein erfolgreiches Recyclingsystem, Konsumentinnen und Konsumenten trennen PET, Polyethylen (Milchverpackungen), Aluminium und Stahlblech vom übrigen Kehricht. Plastik und Getränkekartons werden jedoch bisher nicht recyclet. Dies soll sich ändern: Die drei Anbieter Tetra Pak (Schweiz) AG, SIG Combibloc (Schweiz) AG und Elopak Trading AG wollen ein neues Recyclingsystem für Getränkekartons einrichten.

Wohin mit radioaktivem Abfall?

Wohin mit radioaktivem Abfall?

Mehrere hunderttausend Jahre müssen vergehen, bis hochradioaktiver Abfall nur noch schwach strahlt und für die Umwelt harmlos ist. Seit Jahren wird in der Schweiz nach einem Endlager für radioaktiven Abfall gesucht, viele Fragen sind noch offen.

Urban Mining

Urban Mining

Die Stadt als ewige Recyclingquelle, das ist in etwa “urban mining”. Es geht um die Gewinnung von Rohstoffen aus Abfallmaterial, Schrott und Abbruchmaterial. Rohstoffe sind in Gebäuden, Industrieanlagen und Elektronik nur geparkt und können später wiederverwendet werden.

Niederamt gegen AKW und Atomendlager

Niederamt gegen AKW und Atomendlager

Bei der Bevölkerung im solothurnischen Niederamt stossen die Pläne für ein AKW Gösgen II und ein Atomendlager weitgehend auf Ablehnung. Dies zeigt eine sozioökonomische Studie im Auftrag der Präsidenten der 15 Gemeinden mit 32’800 Einwohnern zwischen Aarau und Olten.

Allianz Deponien Muttenz gegründet

Allianz Deponien Muttenz gegründet

Für eine einmalige, definitive und sichere Sanierung der Muttenzer Chemiemülldeponien auf Kosten von Novartis, Syngenta, Clariant und BASF und für eine mehrstufige Trinkwasseraufbereitung bei der Hardwasser AG: Um unter anderem diese zwei Ziele durchzusetzen, haben am Dienstagabend 16 Organisationen, Parteien und Verbände aus den Kantonen Basel-Land und Basel-Stadt die Allianz Deponien Muttenz (ADM) in Muttenz gegründet.