Plastikabfall ist der schlimmste Meeresverschmutzer schreibt ein US-Forscherteam im Fachmagazin Science. Während 22 Jahren haben die Wissenschaftler die Menge von Plastikabfall im Atlantik untersucht. Sie kommen zum Schluss, dass obwohl die Abfallmenge in den letzten Jahren ihren Höhepunkt erreicht hat, gibt es zuviel Plastikabfall in den Meeren.
Greenpeace und die Grünen Baselland haben letzte Woche brisante Chemie-interne Dokumente veröffentlicht, die neue Erkenntnisse zur Deponie- und Trinkwasserproblematik liefern. Damit ist man dem direkten Nachweis der Haftung für die Trinkwasserverschmutzung von Novartis, Ciba/BASF und Syngenta einen entscheidenden Schritt näher gekommen.
Auch in bereits gereinigtem Abwasser lassen sich Spuren von zahlreichen Chemikalien nachweisen. Dabei handelt es sich vor allem um Schmerzmittelwirkstoffe, künstliche Hormone und Spülmittelreste. Die Spuren beeinträchtigen sowohl Pflanzen als auch Tiere.
Das Entsorgen von Rüstabfällen über den Hausmüll bereitet so manchem Natur- und Umweltschützer Bauchschmerzen. Wer in der Stadt wohnt oder aus anderen Gründen nicht selbst einen Garten pflegt, hat scheinbar keine andere Wahl, als den Abfallsack mit Rüeblischalen, angefaulten Früchten und Kaffeesatz zu füllen.
Wie Beobachter Natur Mitte März berichtete, werden jährlich über 200 Millionen Tonnen Plastik produziert und nur ein kleiner Teil wird wiederverwertet. In Zukunft wird Plastik wohl mehrheitlich aus nachwachsenden Rohstoffen produziert werden.
Wollen Sie einen Beitrag an die Umwelt im Büro leisten? Auf der Internetplattform greenpaper.ch finden Sie Informationen zu umweltfreundlich produziertem und bedrucktem Papier.
Schätzungsweise 6,4 Millionen Tonnen Müll landen jedes Jahr in den Ozeanen. Auf der Meeresoberfläche bilden sich teilweise ganze Müllteppiche, wie zum Beispiel der “Great Pacific Garbage Patch” in der Grösse Mitteleuropas.
In Kaufbelegen und im Recycling-Papier findet sich gemäss Recherchen von Schweizer Radio DRS der hormonaktive Stoff Bisphenol A. Er steht im Verdacht gesundheitsschädigend zu sein. Der WWF fordert deshalb ein Verbot dieses Stoffes, damit Recycling-Papier weiterhin ohne Bedenken eingesetzt werden kann.
Der Bund hat die Abfallstatistik 2008 veröffentlicht. Die 2008 noch relativ gute Konjunktur widerspiegelte sich im Abfallaufkommen: Die Kehrichtverbrennungs- und die Recyclinganlagen entsorgten bzw. verwerteten die grösste bisher erfasste Menge an Siedlungsabfällen. Dies zeigt die Abfallstatistik 2008 des Bundesamtes für Umwelt BAFU.
Altpapier kann durch sogenanntes Direktrecyclling direkt zu neuen Papierprodukten verarbeitet werden, ohne zusätzliche Aufbereitung. Diese sind noch umweltfreundlicher als solche aus herkömmlichem Recyclingpapier.