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	<title>Naturschutz.ch &#187; Blog</title>
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	<description>Das Schweizer Portal für Natur- und Umweltschutz</description>
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		<title>Hotspot Naturgarten: So tun als ob &#8211; Mimikry</title>
		<link>http://naturschutz.ch/blog/so-tun-als-ob-mimikry/47694</link>
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		<pubDate>Mon, 07 May 2012 16:16:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christine Dobler Gross</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Hotspot Naturgarten]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit den steigenden Temperaturen tauchen im Frühling ständig weitere Arten von Insekten im Garten auf.  Etliche haben als Larven im Totholz überwintert. Schwebfliegen zum Beispiel können als Larven, Puppen oder begattete Weibchen überwintern. Einige Arten kehren im Frühjahr aus dem Süden zurück, wo sie den Winter verbracht haben. Die Königinnen der Wespen und Hornissen haben an einem geschützten Plätzchen in der Winterstarre überwintert. Sie suchen nun einen Ort, um ihr Nest zu gründen. Diese wehrhaften Insekten mit ihrem giftigen Stachel werden in der Regel von Fressfeinden wie Vögeln gemieden, weil sie schlechte Erfahrungen mit ihnen gemacht haben …]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/M0296-12Wespenkönigin-2.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-47695" title="Wespenkönigin 2" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/M0296-12Wespenkönigin-2-300x243.jpg" alt="" width="300" height="243" /></a>Mit den steigenden Temperaturen tauchen im Frühling ständig weitere Arten von Insekten im Garten auf. Etliche haben als Larven im Totholz überwintert. Schwebfliegen zum Beispiel können als Larven, Puppen oder begattete Weibchen überwintern. Einige Arten kehren im Frühjahr aus dem Süden zurück, wo sie den Winter verbracht haben.</p>
<p>Die Königinnen der Wespen und Hornissen haben an einem geschützten Plätzchen in der Winterstarre überwintert. Sie suchen nun einen Ort, um ihr Nest zu gründen. Diese wehrhaften Insekten mit ihrem giftigen Stachel werden in der Regel von Fressfeinden wie Vögeln gemieden, weil sie schlechte Erfahrungen mit ihnen gemacht haben &#8230;</p>
<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/M0110-12Schnake.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-47696" title="Schnake" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/M0110-12Schnake-300x239.jpg" alt="" width="300" height="239" /></a>Etliche Insekten, die aktuell in meinem Garten zu sehen sind, tragen ebenfalls gelb-schwarz. Sie profitieren von diesem markanten Muster, da sie für eine gefährliche Art gehalten werden, selber aber völlig harmlos und unbewaffnet sind. Diese auffällige Warntracht dient ihnen also als Täuschungsmanöver.</p>
<p>Kürzlich traf ich auf eine frisch geschlüpfte Schnake Ctenophora flaveolata mit deutlicher „Wespenmusterung“. Eine Neuentdeckung in meinem Garten!</p>
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<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/M9977-12Schwebfliege.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-47697" title="Schwebfliege" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/M9977-12Schwebfliege-300x248.jpg" alt="" width="300" height="248" /></a>Viele Schwebfliegen sind gelb-schwarz gestreift, wie die Gemeine Gartenschwebfliege Syrphus ribesii .</p>
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<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/M9445-12Nomada.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-47698" title="Nomada" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/M9445-12Nomada-300x244.jpg" alt="" width="300" height="244" /></a>Einige tragen die Ähnlichkeit mit ihrem gefährlichen Ebenbild auch in ihrem Namen. So zum Beispiel die Wespenbiene Nomada bifasciata, die einer Wespe verblüffend ähnlich sieht.</p>
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<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/M2727-06-Widderbock.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-47699" title="Widderbock" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/M2727-06-Widderbock-300x223.jpg" alt="" width="300" height="223" /></a>Ab Mai ist der wespenfarbige Widderbock Clytus arietis auf den Blüten anzutreffen. Dessen Larve hat sich in trockenem Totholz entwickelt. Totholz passt gut in einen Naturgarten und bietet vielen Tieren Lebensraum, Kinderstube, Unterschlupf. Und da es schneller als Stein warm wird an der Morgensonne, setzen sich viele Insekten gerne darauf, um sich aufzuwärmen.</p>
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<p><em>Christine Dobler Gross ist begeisterte Naturgärtnerin. In ihrem Garten in Zürich hat es nicht nur Platz für viele verschiedene Pflanzen, sondern auch für Wildbienen, Glühwürmchen und andere Tiere. Im Blog “Hotspot Naturgarten” schreibt sie regelmässig über Beobachtungen aus ihrem Naturgarten.</em></p>
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		<title>Hotspot Naturgarten: Tod und neues Leben</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Apr 2012 09:39:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christine Dobler Gross</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
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		<description><![CDATA[Im spriessenden Frühling erlebe ich Leben und Tod im Garten nahe beisammen. Die Kröten haben erfolgreich gelaicht im Teich. Aber letzte Woche war eine traurige Woche - 12. April: Mein Igel, der im Laubhaufen an der Hauswand überwintert hatte ... ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/M9824-12Kaulquappen.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-47322" title="Kaulquappen" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/M9824-12Kaulquappen-300x239.jpg" alt="" width="300" height="239" /></a>Im spriessenden Frühling erlebe ich Leben und Tod im Garten nahe beisammen. Die Kröten haben erfolgreich gelaicht im Teich.</p>
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<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/M9849-12Rosenkäfer.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-47323" title="Rosenkäfer" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/M9849-12Rosenkäfer-300x270.jpg" alt="" width="300" height="270" /></a>Des Rosenkäfers Flügel schimmern bereits durch die Erde &#8230; noch ein paar wärmende Sonnenstrahlen und er kriecht heraus.</p>
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<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/M-9790-12-Beinwell.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-47324" title="Beinwell" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/M-9790-12-Beinwell-206x300.jpg" alt="" width="206" height="300" /></a>Aber letzte Woche war eine traurige Woche &#8211; 12. April: Mein Igel, der im Laubhaufen an der Hauswand überwintert hatte &#8230; er lag auf dem Rücken, tot, mit offenem Bauch, im Garten. In MEINEM Garten, der doch ein freundlicher und sicherer Lebensraum für alle Tiere sein soll &#8230; Was hat wohl zu seinem Tod geführt?</p>
<p>Unterwegs, auf Spurensuche, finde ich ein zerkautes Mäusebein.</p>
<p>Vor ein paar Tagen lag unter dem Efeudickicht ein totes Amselküken. Seit  Wochen hatte ich die Amsel beobachtet, wie sie vorsichtig und heimlich ihr Nest dort drinnen gebaut hatte. Was ist da passiert?</p>
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<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/M9797-12Nisthilfen-Rebnetz.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-47325" title="Nisthilfen, Rebnetz" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/M9797-12Nisthilfen-Rebnetz-300x230.jpg" alt="" width="300" height="230" /></a>An den Wildbienennisthilfen musste ich täglich zusehen, wie die Meisen sich an den Gehörnten Mauerbienen, die ihren Pollen eintrugen, bedienten. Bis ich es nicht mehr aushielt und ein Rebnetz davorspannte. Das half!</p>
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<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/M9760-12Osmia-bicornis.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-47326" title="Osmia bicornis, Wildbiene" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/M9760-12Osmia-bicornis-300x270.jpg" alt="" width="300" height="270" /></a>Um die Rostroten Mauerbienen, Osmia bicornis, die häufigste Mauerbiene, überall im Garten anzutreffen, muss man sich keine Sorgen machen. Sie nisten in jedem Loch, auch in Dübellöchern, Ikeagestellen, halt was sie gerade finden.</p>
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<p><em>Christine Dobler Gross ist begeisterte Naturgärtnerin. In ihrem Garten in Zürich hat es nicht nur Platz für viele verschiedene Pflanzen, sondern auch für Wildbienen, Glühwürmchen und andere Tiere. Im Blog “Hotspot Naturgarten” schreibt sie regelmässig über Beobachtungen aus ihrem Naturgarten.</em></p>
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		<title>Hotspot Naturgarten: Weiden &#8211; nie zu spät für den Neubeginn</title>
		<link>http://naturschutz.ch/blog/hotspot-naturgarten-weiden-nie-zu-spat-fur-den-neubeginn/47083</link>
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		<pubDate>Fri, 06 Apr 2012 14:45:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christine Dobler Gross</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Hotspot Naturgarten]]></category>

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		<description><![CDATA[Jetzt blühen die Weiden. Ein Frühling ohne Weidenkätzchen? Da würde mir etwas Wichtiges fehlen. Keine einzige Weide fand ich in der Nachbarschaft, als wir hier einzogen, deshalb pflanzte ich sofort eine Sal-Weide, Salix caprea. Damals kannte ich noch gar keine anderen Weidenarten. Jetzt habe ich drei einheimische Arten, alle gedeihen prächtig. Weiden sind eine der wichtigsten Pollen- und Nektarquellen für die ersten Insekten des Jahres. Für mich symbolisieren sie noch viel mehr: den Neubeginn schlechthin. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/M9109-12Andrena-vaga.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-47085" title="Andrena vaga Weidensandbiene" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/M9109-12Andrena-vaga-300x253.jpg" alt="" width="300" height="253" /></a>Jetzt blühen die Weiden. Ein Frühling ohne Weidenkätzchen? Da würde mir etwas Wichtiges fehlen. Keine einzige Weide fand ich in der Nachbarschaft, als wir hier einzogen, deshalb pflanzte ich sofort eine Sal-Weide, Salix caprea. Damals kannte ich noch gar keine anderen Weidenarten. Jetzt habe ich drei einheimische Arten, alle gedeihen prächtig. Weiden sind eine der wichtigsten Pollen- und Nektarquellen für die ersten Insekten des Jahres. Für mich symbolisieren sie noch viel mehr: den Neubeginn schlechthin.</p>
<p><em>Ein Weibchen der Weidensandbiene Andrena vaga an der Salweide Salix caprea. Sie ist auf Weiden spezialisiert.</em></p>
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<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/M6211-08RAndrena-haem..jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-47087" title="Rotschopfige Erdbiene Andrena haem." src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/M6211-08RAndrena-haem.-300x270.jpg" alt="" width="300" height="270" /></a>Schon die Kelten bewunderten die Eigenschaften der Weide, die in enger Verbindung mit dem Wasser und dem Mond steht. Er galt als mystischer Baum, der Kraft spendet und die Beziehung zur Mutter Erde vertieft. Die Weide stand für die Wiedergeburt der Natur und symbolisierte Heilkraft und Fruchtbarkeit. Man glaubte, dass die Weide den Menschen sogar Krankheiten abnehmen kann. In China gilt die Weide als Symbol für Frühling, sexuelles Verlangen und Freudenmädchen.</p>
<p><em>Ein Pärchen der Rotschopfigen Erdbiene Andrena haemorrhoa auf der zauberhaften Purpurweide Salix purpurea, eine einheimische Weidenart. </em></p>
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<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/M3713-10-Hummel.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-47086" title="Hummel" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/M3713-10-Hummel-300x239.jpg" alt="" width="300" height="239" /></a>Manchmal treffe ich Dutzende von Hummelköniginnen an der Weide an, vielleicht weils die einzige hier ist. Das haben auch die Meislein entdeckt: sie versuchen, die stattlichen Brummer zu erwischen, meist erfolglos. Entlang von Gewässern werden, so scheint mir, wieder vermehrt Weiden gepflanzt. Auch Kopfweiden. Tolle Dinger. Eine Weide gehört in den naturnahen Garten, ob mit oder ohne Teich. Denn eine Weide ist eine Augenweide, und das Gesumse darin eine Ohrenweide.</p>
<p><em>Eine Dunkle Erdhummel, Bombus terrestris, ebenfalls an der Purpurweide Salix purpurea.</em></p>
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<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/M9178-12Salix-el.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-47084" title="Lavendel-Weide Salix eleagnos" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/M9178-12Salix-el-300x235.jpg" alt="" width="300" height="235" /></a>Weiden muss man immer wieder schneiden, weil sie tüchtig wachsen. Aus den geschnittenen Weidenruten können Geflechte aller Art kreiert werden, die als Abschrankungen, Pflanzenstützen usw. gebraucht werden können. In einen Naturgarten passen die prima, besser als die steifgeraden gekauften Stützstecken. Ich werde dieses Jahr einiges ausprobieren damit.</p>
<p><strong>Euch allen Frohe Ostern!</strong></p>
<p><em>Die Lavendel-Weide Salix eleagnos ist, wie sie klingt: elegant, fein, eine wunderbare einheimische Weide am Teichrand. Auf ihr sammelt soeben die Graue Sandbiene Andrena cineraria Pollen.</em></p>
<p><em>Christine Dobler Gross ist begeisterte Naturgärtnerin. In ihrem Garten in Zürich hat es nicht nur Platz für viele verschiedene Pflanzen, sondern auch für Wildbienen, Glühwürmchen und andere Tiere. Im Blog “Hotspot Naturgarten” schreibt sie regelmässig über Beobachtungen aus ihrem Naturgarten.</em></p>
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		<title>Der Öko(B)log: Occupy, Neustart, Permakultur &amp; Co.</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Mar 2012 16:12:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Der Oekolog</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit rund zehn Jahren manifestiert sich eine interessante Tendenz: Immer mehr Umweltgruppen und neue Denkrichtungen entstehen, immer mehr kleine Eigeninitiativen wachsen und erblühen. Es scheint ganz so, als traue man den etablierten Gruppen nicht mehr, als seien neue Denkanstösse gefragt, als wolle man das Heft  selber in die Hand nehmen. Da gibt es einen schon [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/?attachment_id=46750" rel="attachment wp-att-46750"><img class="alignleft size-full wp-image-46750" title="gaensebluemchen" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/gaensebluemchen.png" alt="" width="387" height="393" /></a>Seit rund zehn Jahren manifestiert sich eine interessante Tendenz: Immer mehr Umweltgruppen und neue Denkrichtungen entstehen, immer mehr kleine Eigeninitiativen wachsen und erblühen. Es scheint ganz so, als traue man den etablierten Gruppen nicht mehr, als seien neue Denkanstösse gefragt, als wolle man das Heft  selber in die Hand nehmen.</p>
<p>Da gibt es einen schon ziemlich bekannten Verein &#8220;Neustart Schweiz&#8221;, der die Städte neu bauen will und die Eigenversorgung und Regionalisierung propagiert. Da gibt es schon über 40 neue Genossenschaften von Städtern, die den Gemüseanbau selber in die Hand nehmen. Es gibt Bauern, die über Permakultur diskutieren. Es gibt Gruppen, die das Währungssystem revolutionieren möchten. Andere widmen sich der ökologischen Architektur, der Fischzucht auf den Dächern der Stadt oder neuen Internetangeboten. Wieder andere richten lokale Tauschbörsen ein oder verteilen Umweltfilme. Der Themenvielfalt, aber auch der Überschneidung der einzelnen Denkrichtungen und Philosophien sind dabei keine Grenzen gesetzt.</p>
<p>Interessant  ist dies, weil diese Umweltbewegung von unten her (bottom to top) ein relativ neues Phänomen ist. Ähnliche Basisinitiativen gab es vor allem innerhalb der Linken zwar schon länger, aber früher drehten sich die Diskussionen um rein gesellschaftliche und politische Themen und weniger um solche, wie sie jetzt diskutiert werden.</p>
<p>Interessant ist aber auch, dass sich viele dieser neuen Gruppen vorab als Denkzirkel betätigen und neue Handlungs- und Gesellschaftsmodelle erarbeiten. Und spannend ist, dass sich die meisten mit ähnlichen Zielen befassen: Sie streben eine Regionalisierung an, eine Umkehr der Globalisierung auf allen Ebenen, ein Zurück zu einer lokaleren, ökologischeren, gerechteren, weniger ausbeuterischen Wirtschaft. So gesehen haben sie  vieles mit der ebenfalls neuen Occupy-Bewegung gemeinsam, nur dass die Gruppen und Grüppchen nicht vor den Banken zelten, sondern Radiesli anpflanzen und auf dem Papier neue Städte planen.</p>
<p>Die Occupy-Bewegung hat derzeit etwas an Strahlungskraft verloren, viele neue Initiativen aber strahlen Optimismus und Aufbruchstimmung aus. Fragt sich, wohin diese interessante Entwicklung führt. Schliessen sich die  Vereine irgendwann zu einem grossen zusammen? Gelingt es ihnen,  politisch und gesellschaftlich etwas zu bewegen? Fliessen ihre Ideen in die Arbeit der grossen NGOs ein? Stehen wir vielleicht sogar am Beginn eines Richtungswechsels, bei der die Regionalisierung die Hauptrolle spielt?</p>
<p>Es ist eine spannende Zeit. Weiterdenken und weiterpflanzen lohnt sich. Schön wäre, wenn sich die vielen Eigeninitiativen mit der Zeit aneinander annähern würden und sich dann aus dem Miteinander heraus eine starke Bewegung formieren könnte.</p>
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		<title>Hotspot Naturgarten &#8211; Wildbienen: ganz schön wild!</title>
		<link>http://naturschutz.ch/blog/hotspot-naturgarten-wildbienen-ganz-schon-wild/46673</link>
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		<pubDate>Thu, 22 Mar 2012 13:36:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christine Dobler Gross</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vor ein paar Tagen sind die ersten Mauerbienenmännchen aus ihrer Winterruhe erwacht. Sie haben in einem Bohrloch eines Holzklotzes oder in einem Schilfröhrchen meiner Bienen- und Wespennisthilfe überwintert, schon seit Juli(!) als fertige Biene im Cocon. Ein paar Tage später schlüpfen die Weibchen. Solange lungern die Männchen an den Nisthilfen herum, und jeder will der erste sein, wenn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/M8438-12Nisthilfen-.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-46674" title="M:8438-12Nisthilfen" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/M8438-12Nisthilfen--300x240.jpg" alt="" width="300" height="240" /></a>Vor ein paar Tagen sind die ersten Mauerbienenmännchen aus ihrer Winterruhe erwacht. Sie haben in einem Bohrloch eines Holzklotzes oder in einem Schilfröhrchen meiner Bienen- und Wespennisthilfe überwintert, schon seit Juli(!) als fertige Biene im Cocon. Ein paar Tage später schlüpfen die Weibchen. Solange lungern die Männchen an den Nisthilfen herum, und jeder will der erste sein, wenn die Weibchen schlüpfen. Mit den Nisthilfen an sonniger und regensicherer Lage kann man etlichen Wildbienen und Solitärwespen einen Nistplatz anbieten und interessante Beobachtungen machen. Die farbigen Röhrchen dienen einem Versuch, den ich später erläutern werde.</p>
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<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/M3062-10Mauerbienen-Paarung.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-46675" title="M:3062-10Mauerbienen, Paarung" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/M3062-10Mauerbienen-Paarung-300x243.jpg" alt="" width="300" height="243" /></a>Hier paaren sich die Mauerbienen. Das Männchen erkennt man an seiner weissen Gesichtsbehaarung.</p>
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<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/M8413-12Nisthilfen1.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-46676" title="M:8413-12Nisthilfen1" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/M8413-12Nisthilfen1-300x235.jpg" alt="" width="300" height="235" /></a>Ein paar bearbeitete Nisthilfenelemente wie Klötze oder Löcherziegel können auch in eine Holzbeige integriert werden. Die Holzbeige wiederum ist Lebensraum, Nistplatz und Unterschlupf für eine ganze Menge anderer Tiere wie Insekten, Spinnen, Amphibien usw., die alle im Naturgarten willkommen sind.</p>
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<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/M8384-12-Frühlingsgarten.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-46677" title="M:8384-12-Frühlingsgarten" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/M8384-12-Frühlingsgarten-300x227.jpg" alt="" width="300" height="227" /></a>Damit die Bienen vielfältige Nektarpflanzen zu ihrer Nahrung und gute Pollenpflanzen für ihre Brut finden können, braucht es ein entsprechendes Pflanzenangebot. Das ganze Jahr hindurch sollte der Tisch gedeckt sein. Das bedingt eine grosse Vielfalt an einheimischen Pflanzen und Büschen. Die Forsythie z.B. hat keinen für Insekten verfügbaren Nektar, dienst also „nur“ unserer Freude, was ja auch sein darf, sofern auch andere Gehölze im Garten vorkommen. In diesem kalten Winter sind etliche Pflanzen, vorallem die immergrünen Exoten, vertrocknet und anschliessend deren Blätter verbrannt. Im naturnahen Garten herrschen einheimische Pflanzen vor, die bestens an extremere Wetterbedingungen angepasst sind. In meinem Garten ist nur der Rosmarin vertrocknet.</p>
<p><em>Christine Dobler Gross ist begeisterte Naturgärtnerin. In ihrem Garten in Zürich hat es nicht nur Platz für viele verschiedene Pflanzen, sondern auch für Wildbienen, Glühwürmchen und andere Tiere. Im Blog “Hotspot Naturgarten” schreibt sie regelmässig über Beobachtungen aus ihrem Naturgarten.</em></p>
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		<title>Hotspot Naturgarten: balzen und nisten</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Mar 2012 08:30:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christine Dobler Gross</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Hotspot Naturgarten]]></category>

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		<description><![CDATA[Im März muss der Garten bereit sein für die balzenden, bunt herausgeputzten Männchen in der Tierwelt, auf dass sie sich ungestört den Weibchen präsentieren und letztere anschliessend einen Nistplatz finden können. Die Vogelkästen sind geputzt. Nistkästen reinigt man am besten Ende Februar: das alte Nest wird entfernt, und mit ihm auch die Parasiten. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/M8474-12Kohlmeise.jpeg"><img class="alignnone size-medium wp-image-46461" title="M:8474-12Kohlmeise" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/M8474-12Kohlmeise-300x250.jpg" alt="" width="300" height="250" /></a>Im März muss der Garten bereit sein für die balzenden, bunt herausgeputzten Männchen in der Tierwelt, auf dass sie sich ungestört den Weibchen präsentieren und letztere anschliessend einen Nistplatz finden können. Die Vogelkästen sind geputzt. Nistkästen reinigt man am besten Ende Februar: das alte Nest wird entfernt, und mit ihm auch die Parasiten. Wenn du kurz anklopfst, bevor du reinigst, haben mögliche Winterschläfer darin (z.B. der Siebenschläfer) eine Chance, das Weite zu suchen. Sonst putze ich nicht im Garten herum, die Igel zum Beispiel schlafen ja noch.</p>
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<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/M8248-12Spatz.jpeg"><img class="alignnone size-medium wp-image-46462" title="M:8248-12Spatz" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/M8248-12Spatz-300x236.jpg" alt="" width="300" height="236" /></a>Diese Nisthilfe ist eigentlich für die Mauersegler vorgesehen, die um den ersten Mai herum aus dem Süden zurückkehren. Jetzt sind die Spatzen eingezogen. Vielleicht schaffen sie es bis zum ersten Mai mit ihrer Brut? Und sonst wirds spannend, was passiert.<br />
Um die Ecke des Daches hat es noch drei weitere Vogelnistkästen, denen habe ich den Eingang zugemacht, auf dass die später eintreffenden Mauersegler auch noch einen Nistplatz finden. Ob sie einziehen werden? Das Angebot besteht erst seit einem Jahr!</p>
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<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/M8516-12Cornuta-Männchen.jpeg"><img class="alignnone size-medium wp-image-46463" title="M:8516-12Cornuta-Männchen" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/M8516-12Cornuta-Männchen-300x215.jpg" alt="" width="300" height="215" /></a>Nicht nur die Vögel sind bereits am Balzen &#8211; auch die Wildbienen sind wieder aktiv. Hier kämpfen die Mauerbienen-Männchen (Osmia cornuta) um einen guten Platz. Mehr darüber im nächsten Blogbeitrag!</p>
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<p><em>Christine Dobler Gross ist begeisterte Naturgärtnerin. In ihrem Garten in Zürich hat es nicht nur Platz für viele verschiedene Pflanzen, sondern auch für Wildbienen, Glühwürmchen und andere Tiere. Im Blog “Hotspot Naturgarten” schreibt sie regelmässig über Beobachtungen aus ihrem Naturgarten.</em></p>
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		<title>Hotspot Naturgarten: Erstes Frühlingserwachen!</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Mar 2012 11:37:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christine Dobler Gross</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die ersten wärmenden Sonnenstrahlen nach dem langen und kalten Winter – jetzt wachen sie auf, ergattern sich einen warmen Platz, kreuz und quer liegen sie an der Sonne. Die Feuerwanze und die kleine Wolfsspinne haben den Winter unter der schützenden Laubdecke verbracht – sie hatten Glück, kein Laubbläser, der ihnen den Unterschlupf wegputzte&#8230;. &#160; &#160; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="size-medium wp-image-45896 alignleft" title="M-7969-12-Spinne, Wanze-2 Kopie" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/M-7969-12-Spinne-Wanze-2-Kopie-300x223.jpg" alt="Wanze, Christine Dobler Gross" width="300" height="223" />Die ersten wärmenden Sonnenstrahlen nach dem langen und kalten Winter – jetzt wachen sie auf, ergattern sich einen warmen Platz, kreuz und quer liegen sie an der Sonne. Die Feuerwanze und die kleine Wolfsspinne haben den Winter unter der schützenden Laubdecke verbracht – sie hatten Glück, kein Laubbläser, der ihnen den Unterschlupf wegputzte&#8230;.</p>
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<p><img class="size-medium wp-image-45898 alignleft" title="M:7732-2-Glühwürmchenkäferlarve Kopie" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/M7732-2-Glühwürmchenkäferlarve-Kopie-300x229.jpg" alt="" width="300" height="229" />Kaum ist die gefrorene Erde aufgetaut, kriechen auch die Glühwürmchen-Käferlarven aus den Erdkrümeln hervor, sie finden wohl bereits kleine Schnecklein? Ohne Schnecken keine Glühwürmchen, denn davon ernähren sie sich.</p>
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<p><img class="size-medium wp-image-45899 alignleft" title="M:8145-12Hummelkönigin Kopie" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/M8145-12Hummelkönigin-Kopie-300x249.jpg" alt="" width="300" height="249" />Krokusse werden von den noch tapsig herumbrummenden Hummelköniginnen besucht – hungrig verschwinden sie in den Blütenkelchen und „baden“ förmlich in Nektrar und Pollen! Jede Hummel, die im zeitigen Frühling auftaucht, ist eine Königin, denn nur diese überwintern. In naturnahen Gärten finden Hummeln in Erdlöchern Möglichkeiten, um ein neues Hummelvolk zu gründen.</p>
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<p><img class="size-medium wp-image-45894 alignleft" title="8063-12:Pelzbiene Kopie" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/8063-12Pelzbiene-Kopie-300x247.jpg" alt="" width="300" height="247" /></p>
<p>Eine der ersten Wildbienen, die im Garten auftaucht, ist die Pelzbiene Anthophora plumipes. Auch sie hat im Boden überwintert, in ihrem Erdnest, und nun stemmt sie ihre haarigen Beinchen in alle Frühlingsblumen, die sie finden kann. Wenn Du eine Wildbienennisthilfe im Garten hast, wirst du sie evtl. darin sehen, sie übernachtet gerne darin. Aber das Nest wird sie dann im Boden bauen. Ich habe noch nie eines gefunden, das bleibt deren Geheimnis&#8230;&#8230;</p>
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<p><img class="alignnone size-medium wp-image-45895" title="8106-12Marienkäfer" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/8106-12Marienkäfer-300x226.jpg" alt="" width="300" height="226" />Dieser Siebenpunktmarienkäfer hat wahrscheinlich zusammen mit weiteren Artgenossen unter Steinen, Rinde, Laub oder Moos überwintert. Die Menschen mögen diesen Käfer und Glücksbringer, räumen aber mögliche Plätze im Garten weg, wo sie überwintern könnten. Manchmal versammeln sich die Käfer auch zwischen den Doppelfenstern für den Winterschlaf. Dieser hier hat sich für sein erstes Sonnenbad die verblühte Golddistel in meinem Kiesbeet ausgesucht. Diese im Sommer blühenden Golddisteln sind den ganzen Winter hindurch schön, wie viele andern Stauden auch, die ich deshalb bis in den Frühling hinein stehen lasse.</p>
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<p><em>Christine Dobler Gross ist begeisterte Naturgärtnerin. In ihrem Garten in Zürich hat es nicht nur Platz für viele verschiedene Pflanzen, sondern auch für Wildbienen, Glühwürmchen und andere Tiere. Im Blog &#8220;Hotspot Naturgarten&#8221; schreibt sie regelmässig über Beobachtungen aus ihrem Naturgarten.</em></p>
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		<title>Hotspot Naturgarten: Neuer naturschutz.ch-Blog</title>
		<link>http://naturschutz.ch/blog/hotspot-naturgarten-neuer-naturschutz-ch-blog/45772</link>
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		<pubDate>Thu, 01 Mar 2012 14:02:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christine Dobler Gross</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wir freuen uns über einen neuen Blog auf naturschutz.ch! Christine Dobler Gross wird in Zukunft regelmässig über ihren Naturgarten, Beobachtetes und Angetroffenes schreiben. Dabei wird auch der Blick über den eigenen Gartenhag hinaus nicht fehlen. In eigenen Worten beschreibt sie ihren Garten so: &#8220;Wie soll man diesen Garten bezeichnen…..eigentlich ist es ein Lebensraumgarten für unsere [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-medium wp-image-45863" title="0071-Gartenansicht 08.2009 Kopie2" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/0071-Gartenansicht-08.2009-Kopie2-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /><em>Wir freuen uns über einen neuen Blog auf naturschutz.ch! Christine Dobler Gross wird in Zukunft regelmässig über ihren Naturgarten, Beobachtetes und Angetroffenes schreiben. Dabei wird auch der Blick über den eigenen Gartenhag hinaus nicht fehlen. In eigenen Worten beschreibt sie ihren Garten so:</em></p>
<p>&#8220;Wie soll man diesen Garten bezeichnen…..eigentlich ist es ein Lebensraumgarten für unsere einheimische Fauna und Flora. Ich möchte durch einen Artenreichtum an einheimischen Pflanzen und durch vielfältige Strukturen (z.B. Mauern, Holzbeigen, Nisthilfen, Ast- und Laubhaufen,Teiche, unaufgeräumte Ecken,  usw.) für möglichst viele verschiedenen Tiere einen Lebensraum bereitstellen. Ausser für Katzen natürlich, die sind zu gefährlich für die kleinen Tierchen!</p>
<p>Ein kleiner Garten Eden also? Darin zu arbeiten und dabei zu beobachten, was in dem Garten so alles läuft, ist enorm spannend. Artenvielfalt  ist ein Ziel, und etwas für unsere bedrängte Fauna zu tun. Und immer wieder die Frage: wie können mehr Leute dafür  gewonnen werden, ihre Umgebung, ihren Garten oder Balkon unter anderen Aspekten als denen der ORDNUNG und SAUBERKEIT zu betrachten. Mehr für die Natur zu tun ist auch im Siedlungsraum nötig, möglich, wertvoll  und spannend, für Kinder und Erwachsene.&#8221;</p>
<p><em>Christine Dobler Gross ist begeisterte Naturgärtnerin. In ihrem Garten in Zürich hat es nicht nur Platz für viele verschiedene Pflanzen, sondern auch für Wildbienen, Glühwürmchen und andere Tiere. Im Blog &#8220;Hotspot Naturgarten&#8221; schreibt sie regelmässig über Beobachtungen aus ihrem Naturgarten.</em></p>
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		<title>Der Öko(B)log: Delfine im Connyland, Affen im Zoo</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Nov 2011 15:37:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Der Oekolog</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Delfine haben ein Problem: Egal ob sie leiden, dauergestresst oder glücklich sind – immer sehen die intelligenten Meeressäuger aus, als ob sie freundlich lachten. Das ist es auch, was den Besuchern des Freizeitparks Connyland an den Delfinen so gefällt: Immer scheinen die Tiere fröhlich und aufgestellt. Und wenn die Tiere freiwillig in die Luft springen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/news/fluss-delfine-sterben-aus/20683 /attachment/586104_bottlenose_dolphin_2" rel="attachment wp-att-20684"><img class="alignleft size-full wp-image-20684" title="delfin" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/586104_bottlenose_dolphin_2.jpg" alt="" width="300" height="198" /></a>Delfine haben ein Problem: Egal ob sie leiden, dauergestresst oder glücklich sind – immer sehen die intelligenten Meeressäuger aus, als ob sie freundlich lachten. Das ist es auch, was den Besuchern des Freizeitparks Connyland an den Delfinen so gefällt: Immer scheinen die Tiere fröhlich und aufgestellt. Und wenn die Tiere freiwillig in die Luft springen und Kunststücke vollführen, muss es ihnen ja gut gehen. Nun sind aber im Connyland innerhalb von drei Jahren 7 Delfine gestorben, drei davon in den ersten Lebenswochen. Und der bis anhin kerngesunde &#8220;Shadow&#8221; verendete just nach einer Technoparty, die nur 50 Meter neben dem Delfinarium stattfand. Die vielen Todesfälle könnten normale Sterblichkeit sein, wie das Connyland behauptet. Sie könnten aber auch schiere Tierquälerei hindeuten, wie die BDP-Politikerin Brigitta Gadient und Organisationen wie Ocean Care glauben.</p>
<p>Wir sind keine Delfin-Spezialisten. Trotzdem wagen wir zu behaupten, dass eine wirklich artgerechte Haltung von Delfinen in kleinen Betonbecken nicht möglich ist. Ob die eingesperrten Tiere täglich leiden, wissen wir nicht. Aber sicher ist, dass wir ihnen bei ihren &#8220;fröhlichen&#8221; Sprüngen nicht zusehen wollen, weil uns dabei das Herz weh tut. Deshalb werden wir so lange nicht ins Connyland fahren, bis die Gassers auf die Haltung der Säuger verzichten. Und wenn es uns alle anderen gleich tun würden, wäre das Problem des einzigen Delfinariums der Schweiz wohl bald gelöst.</p>
<p>Nun müssen wir aber noch ein wenig weiterdenken. Denn das Connyland hat auch Seelöwen im Angebot, mit denen man sogar mitschwimmen kann. Warum mokiert sich niemand darüber, dass diese Meeressäuger ebenfalls in kleinen Betonbecken gehalten werden? Und was ist mit den Seelöwen im Kinderzoo Rapperswil? Was mit den Seehunden im extrem kleinen Becken im Zoo Zürich? Was mit den Pinguinen im Sealife Konstanz? Warum fordert niemand den Zoo Zürich auf, sofort die Haltung der Orang-Utans und Gorillas (sehr kleine Gehege) und der Nashörner und Flusspferde (dito) einzustellen? Daher unsere Frage: Fallen einige der Tierschützer bei den Delfinen vielleicht auf den gleichen Umstand hinein wie die Connyland-Besucher, indem sie  den dauerlächelnden  Tieren mehr Intelligenz und damit mehr Rechte zugestehen als den anderen, in ihren Augen weniger sympathischen Tieren? Müssten sie sich nicht mit dem gleichen Engagement für alle  Tiere einsetzen, egal ob sie lachen oder nicht? Egal ob sie als intelligent gelten oder nicht?</p>
<p>Mit dieser Frage wollen wir die Tierhaltung im Connyland keinesfalls schönreden. Delfine in kleinen Betonbecken &#8211; das geht  nicht. Nur haben wir längst auch aufgehört, die Seelöwen im Kinderzoo und die Affen und Nashörner im alten Teil des Zürcher Zoos zu besuchen. Weil uns die intelligenten Tiere in ihren alten, kleinen Gehegen ebenso leid tun wie die Delfine in Lipperswil.</p>
<p><strong>Nachtrag: Am Sonntag, den 13.11.2011 ist nochmals ein Delfin gestorben. Hinweise deuten inzwischen darauf, dass Shadow und dieses achte Tier vergiftet worden sein könnten.<br />
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		<title>Öko-Ärger des Monats: Wildwest in der Kiesgrube</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Sep 2011 17:06:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Der Oekolog</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Baudirektion des Kantons Zürich will in einem stillgelegten Kieswerk bei Bülach eine Hightech-Schiessanlage für Jäger bauen. Geplant sind neben einem Schiessstand auch vier Jagdparcours und ein Schiesskino, in dem mit scharfer Munition das Schiessen auf bewegliche Ziele auf der Leinwand geübt werden kann. Ein Aprilscherz? Mitnichten. Kein Wunder also, wurde sofort nach der Bekanntgabe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/blog/oko-arger-des-monats/oko-arger-der-woche-swissotel-bietet-picknick-auf-dem-gletscher-an/20448 /attachment/daumen-runter" rel="attachment wp-att-20450"><img class="alignleft size-full wp-image-20450" title="daumen-runter" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/daumen-runter.jpg" alt="" width="120" height="159" /></a>Die Baudirektion des Kantons Zürich will in einem stillgelegten Kieswerk bei Bülach eine Hightech-Schiessanlage für Jäger bauen. Geplant sind neben einem Schiessstand auch vier Jagdparcours und ein Schiesskino, in dem mit scharfer Munition das Schiessen auf bewegliche Ziele auf der Leinwand geübt werden kann. Ein Aprilscherz? Mitnichten. Kein Wunder also, wurde sofort nach der Bekanntgabe scharfe Kritik laut: Eine  IG Kiesgrube-NEIN kämpft nicht nur gegen die Kiesausbeutung, sondern nun auch gegen die geplanten Wildwest-Spiele in der Kiesgrube. Auch der Verein Pro Töss-Auen ist unzufrieden, da die neue Anlage zu einem massiven Ausbau des Schiessbetriebs in der Umgebung von Embrach führen würde: Bis zu 1,6 Mio. Schüsse wären in der neuen Anlage  jährlich möglich. Der Verein kämpft schon lange gegen eine andere  Schiessanlage in Embrach, die mitten in einem Naturschutzgebiet liegt. Er verlangt nun, dass die Jäger in einer Indoor-Anlage trainieren &#8211; statt in der freien Natur. Wir schliessen uns der Meinung an und finden, dass Kiesgruben nach der Ausbeutung entweder zu schliessen oder &#8211; noch besser &#8211; als Ruderalflächen zu renaturieren sind. Verschandelte Landschaften und Lärm haben wir nördlich von Zürich schon genug. Und verseuchte Schiessstände gibts auch in jeder zweiten Gemeinde.</p>
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