Schöner wohnen in der Eiszeit

Am Ende der letzten Eiszeit lebten die Menschen in einfachen Zelten und Unterständen. Wie gemütlich dies bei Kälte ist und wie man Tee ohne Kochtopf bereitet, lässt sich im Eiszeitlager miterleben. Zum Mitmachen: Feuer entfachen wie in der Steinzeit.

Die Menschen der Eiszeit lebten in Zelten aus Leder und Fell oder errichteten Schutzdächer unter Felsvorsprüngen. Im Jahreslauf schlugen sie ihre Lager jeweils dort auf, wo sie gerade Ressourcen nutzen konnten, zum Beispiel dort, wo Rentierherden durchzogen oder in der Nähe von Rohstoffvorkommen. Auf dem Höhepunkt einer Eiszeit war das Durchschnittsklima bis zu 10°C kühler als heute. Wie es sich bei diesen Temperaturen wohl in einfachen Zelten und Unterständen lebte?

An diesem Tag erhält das Museumspublikum im Rahmenprogramm zur Sonderausstellung «Mammuts» einen kleinen Eindruck davon. Geschichtsdarsteller André Schnellmann schlägt sein Zelt neben dem Museum auf und kocht und brät auf dem offenen Feuer. Er verrät auch, ob seine auf der Grundlage von archäologischen Funden rekonstruierte Kleidung im eiszeitlichen Stil der heutigen Funktionsbekleidung ebenbürtig ist. Unter Anleitung des Museumsteams kann man mit den steinzeitlichen Hilfsmitteln Silex, Markasit und Zunderschwamm ein Feuer entfachen. Wer friert, trinkt einen Becher heissen Tee oder zieht sich ins geheizte Museum zurück und geniesst dort die Annehmlichkeiten des 21. Jahrhunderts.

Die Veranstaltung findet bei jedem Wetter statt, denn je kälter es ist, desto eher kommt Eiszeit-Feeling auf.

Freier Eintritt

Weitere Infos: www.urgeschichte-zug.ch

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