Rohstoffgeschichten

Rohstoffabbau und -handel einst und jetzt stehen im Zentrum einer öffentlichen Führung durch die Sonderausstellung «BodenSchätzeWerte». Eine Ethnologin und eine Archäologin schlagen Brücken zwischen Vergangenheit und Gegenwart.

Die aktuelle Sonderausstellung im Museum für Urgeschichte(n) führt weit über die Archäologie hinaus. «BodenSchätzeWerte» behandelt mineralische Ressourcen und unseren Umgang mit diesen und greift damit ein Thema von hoher Aktualität auf. Die Nutzung von Bodenschätzen prägt die Entwicklung der Menschheit schon seit der Steinzeit und ist daher auch in der Archäologie ein wichtiges Forschungsthema. Im Rahmen einer öffentlichen Führung schaffen zwei Mitarbeiterinnen des Museums Verbindungen zwischen gestern und heute.

Anna-Sophie Hobi ist Ethnologin und forscht zum heutigen Kupferabbau in Sambia. Dorothea Hintermann bringt als Archäologin den ur- und frühgeschichtlichen Blickwinkel mit ein. Gemeinsam führen sie durch die Ausstellung und schlagen dabei immer wieder Brücken zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart.

Im Zentrum der Führung stehen Fragen zu Rohstoffabbau und -handel. War Zug schon in urgeschichtlicher Zeit ein Handelsplatz für Rohstoffe? Wie unterscheidet sich Bergbau damals und heute? Welchen Einfluss hat der Rohstoffabbau auf Gesellschaft und Umwelt, und wie hielten es unsere Vorfahren mit dem Recycling?

Die Führung richtet sich an Erwachsene und Jugendliche.

Eintritt frei

Weitere Infos:
www.urgeschichte-zug.ch
Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.

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