Luft – ist nicht Nichts

Überall um uns herum ist Luft – und doch bleibt sie stets unsichtbar. Umso empfänglicher sind unsere anderen Sinne für die Luft: Wir spüren sie als Windstoss oder als gefühlte Lufttemperatur, und sie überträgt Klänge und Gerüche. Luft lässt sich in Form von vielen und sehr verschiedenen Phänomenen erfahren. Sie ist ein überaus vielseitiger Stoff, der uns sowohl in der Meteorologie, der menschlichen Physiologie als auch in zahlreichen Anwendungsbereichen der Physik begegnet. Diese Besonderheiten lassen sich am besten spielerisch erkunden. Neben klassischen Versuchen zum physikalischen Verhalten der Luft unter bestimmten Bedingungen machen neue Experimentierstationen dieses besondere Gasgemisch auf gleichermassen luftige wie leichte Weise erlebbar. Dazu kommen Kunstinstallationen, die den Besucherinnen und Besuchern eine ästhetisch gestaltete Begegnung mit den Phänomenen der Luft ermöglichen. Zur Ausstellung gehört auch «Pascals Milli-Bar», an deren Tresen viele weitere verblüffende Freihandexperimente zum Thema Luft serviert werden. Schliesslich finden spezielle Workshops statt, bei denen ungewöhnliche Versuchsaufbauten und Messgeräte eine vertiefte Auseinandersetzung mit den phänomenalen Eigenschaften der Luft erlauben.

Zahlreichen Aktivitäten und Versuchen:

Balancieren Sie Bälle in einem Luftstrom, bewegen Sie sie mit Druckluft durch ein Labyrinth und testen Sie unser Rohrpostsystem.
Versuchen Sie, mit Modellsegelbooten auf Rädern gegen den Wind zu segeln.
Keine Angst vor dem Nichts, dem Horror Vacui! Hier können Sie (Unter-)Druck machen.
Unternehmen Sie einen Flug auf dem fliegenden Teppich, von einem Druckluftpolster wie ma-gisch angehoben.

Überprüfen Sie selbst experimentell, dass in einem Vakuum tatsächlich alle Gegenstände gleich schnell zu Boden fallen – sei es Feder oder Stein.
Erleben Sie, wie Wasser im Unterdruck zuerst siedet, um gleich darauf zu gefrieren.
Tanzen Sie mit, wenn im Atrium Seidentücher im Luftstrom des «Air Fountain» schweben, und werden Sie Teil des interaktiven Kunstwerks von Daniel Wurtzel.