Bauen für den Klimawandel und die Biodiversität

Wie kann man in der Stadt klimaangepasst bauen und dabei die Biodiversität fördern?

Der Klimawandel geht nicht spurlos am Siedlungsraum vorbei – Temperaturen und das Risiko für Naturgefahren nehmen zu.

Ein Teil der Klimawandelauswirkungen lässt sich im Siedlungsraum mit spezifischen Massnahmen abmildern. Das Bauen ausserhalb von Gefahrenbereichen, das Kühlen und Durchlüften von Siedlungen sowie das Versickern von Wasser sind hier die Schlüsselthemen. Massnahmen lassen sich sehr gut mit der Förderung der Biodiversität kombinieren. So profitieren Mensch und Natur.

Begrünte Dächer, Wände und Innenhöfe müssen zukünftig Bestandteil jeder Bau- und Zonenordnung sein zur Milderung des Klimawandels und als Beitrag an die ökologische Infrastruktur im Siedlungsraum.
Intensive Dach- und Fassadenbegrünungen helfen an Sommertagen, die Hitze auf Dächern und an Wänden zu senken. Denn die dichte Vegetation begrünter Dächer kann Wasser aufnehmen und verdunsten, wodurch sich gleichzeitig das Umfeld um einige Grade abkühlt. Blumenwiesen und Büsche auf dem Dach sind nicht nur gute Wasserspeicher und isolieren die darunterliegenden Wohnungen, sondern dienen auch als Lebensräume für zahlreiche Insekten, Käfer und Vögel.

Vortrag im Rahmen der Ausstellung ‚Grün am Bau – Grüne Dächer und Fassaden für Zürich‘

Referentin: Christa Glauser, Stv. Geschäftsführerin, BirdLife Schweiz
Eintritt frei
Veranstalter: Grün Stadt Zürich

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