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	<title>Naturschutz.ch &#187; Gavino Strebel</title>
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	<description>Das Schweizer Portal für Natur- und Umweltschutz</description>
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		<title>Krankheit befällt Eschen</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Apr 2010 11:21:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gavino Strebel</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Wald]]></category>
		<category><![CDATA[Esche]]></category>
		<category><![CDATA[Pflanzenkrankheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Die vom Pilz Chalara fraxinea an jungen Eschen verursachte Welke wurde 2008 erstmals in der Nordwestschweiz nachgewiesen. Seither ist die Anzahl der gemeldeten Krankheitsfälle kontinuierlich angestiegen und das Befallsgebiet hat sich Richtung Süden, Westen und Osten weiter ausgedehnt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/EschenNekrose.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-28088" title="EschenNekrose" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/EschenNekrose.jpg" alt="EschenNekrose" width="224" height="335" /></a>Die vom Pilz Chalara fraxinea an jungen Eschen verursachte Welke wurde 2008 erstmals in der Nordwestschweiz nachgewiesen. Seither ist die Anzahl der gemeldeten Krankheitsfälle kontinuierlich angestiegen und das Befallsgebiet hat sich Richtung Süden, Westen und Osten weiter ausgedehnt. Verschiedentlich wurden auch verdächtige Krankheitssymptome an Eschenheistern gemeldet, so beispielsweise aus dem Kanton Waadt. Sollten sich auch diese Verdachtsfälle bestätigen, hat die Eschenwelke bereits die Westschweiz erreicht.</p>
<p>Nicht nur die Verbreitung der Krankheit, sondern auch deren Intensität hat deutlich zugenommen, meldet die Schweizerische Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft. Waren 2008 in betroffenen Eschenjungwüchsen meist nur wenige Pflanzen befallen, so wurden 2009 bereits vereinzelt Befallsraten von mehr als 90% gemeldet. Laut ausländischen Untersuchungen befällt der Pilz auch die Zweige in den Kronen von alten Eschen und kann diese erheblich schädigen. Die Krankheit stellt somit ein Risiko für Eschen aller Altersklassen dar.</p>
<p><a href="http://www.wsl.ch/forschung/forschungsunits/walddynamik/waldschutz/wsinfo/wsaktuell_DE" target="_blank">Schweizerische Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL)</a></p>
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		<title>Entspannte Buchdrucker-Situation</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Apr 2010 11:06:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gavino Strebel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wald]]></category>
		<category><![CDATA[Borkenkäfer]]></category>
		<category><![CDATA[Buchdrucker]]></category>
		<category><![CDATA[Lothar]]></category>
		<category><![CDATA[WSL]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie die Schweizerische Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL) meldet ist seit dem Hauptschadenjahr 2003 die durch den Buchdrucker befallene Menge Fichtenholz von über 2 Mio. m3 stetig zurückgegangen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/borkenkaefer.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-17747" title="borkenkaefer" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/borkenkaefer.jpg" alt="borkenkaefer" width="67" height="103" /></a>Wie die Schweizerische Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL) meldet ist seit dem Hauptschadenjahr 2003 die durch den Buchdrucker befallene Menge Fichtenholz von über 2 Mio. m3 stetig zurückgegangen. Sie betrug im Jahr 2009 noch 100&#8217;000 m3 und somit etwa gleich viel wie im Vorjahr. Die Käferholzmengen der vergangenen beiden Jahre liegen damit wieder auf dem Niveau der Jahre vor und zwischen den beiden Massenvermehrungen des Buchdruckers, ausgelöst durch die Stürme &#8220;Vivian&#8221; vom Februar 1990 und &#8220;Lothar&#8221; vom Dezember 1999.</p>
<p>Während im trockenen, sommerlich warmen April 2009 die überwinterten Käfer für ihr Ausschwärmen ideales Wetter vorfanden, bot die wechselhafte Witterung während des Sommers dem Buchdrucker keine guten Entwicklungsbedingungen. Ausreichende und häufige Niederschläge im Sommer sorgten dafür, dass die Waldbestände nie durch Trockenstress geschwächt wurden.</p>
<p>Die Ausgangspopulationen des Buchdruckers sind momentan klein. Eine Schwächung der Fichtenbestände durch Trockenheit liegt dank der guten Wasserversorgung in der vergangenen Zeit nicht vor. Winterstürme haben keine grösseren Schäden verursacht. Wie im Vorjahr gilt daher: Selbst für die Borkenkäferentwicklung günstige Witterungsbedingungen können bei der gegenwärtig beruhigten Situation keine sofortige und grossflächige Massenvermehrung des Buchdruckers bewirken.</p>
<p><a href="http://www.wsl.ch/forschung/forschungsunits/walddynamik/waldschutz/wsinfo/wsaktuell_DE" target="_blank">Schweizerische Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL)</a></p>
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		<title>Eingriffe gegen den Kormoran</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Apr 2010 09:17:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gavino Strebel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jagd und Fischerei]]></category>
		<category><![CDATA[BAFU]]></category>
		<category><![CDATA[Fanel]]></category>
		<category><![CDATA[Kormoran]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Kantone Waadt, Neuenburg und Freiburg haben das Bundesamt für Umwelt BAFU ersucht, auf einer künstlichen Insel im Vogelschutzgebiet Fanel am Neuenburgersee die Kormorankolonie zu regulieren. Das BAFU hat dem Begehren versuchsweise und befristet bis 2011 zugestimmt. Insbesondere soll erhoben werden, ob dank weniger brütender Kormorane die Schäden an den Netzen der Berufsfischer zurückgehen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/kormoran.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-18100" title="kormoran" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/kormoran.jpg" alt="kormoran" width="140" height="102" /></a>Im internationalen Vogelschutzgebiet Fanel am Südostufer des Neuenburgersees wurden vor Jahren zwei künstliche Inseln aufgeschüttet, mit dem Ziel seltenen Vogelarten Brutplätze zu bieten. Mittlerweilen brüten 259 der 389 Komoran-Brutpaare am Neuenburgersee auf den Inseln. Die Kantone Waadt, Neuenburg und Freiburg haben beim Bundesamt für Umwelt am 15. März 2010 ein Gesuch um Eingriffe an den Kormorannestern und Gelegen auf der Neuenburger Insel gestellt, da sie behaupten die Kormorane würden Fische in den Netzen der Berufsfischer fangen und dadurch Schäden verursachen.</p>
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<p>Das BAFU hat dieses Gesuch am 25. März 2010 bewilligt. Die Wildhut-Behörden der gesuchstellenden Kantone dürfen versuchsweise am seeseitigen Ufer der Neuenburger Insel Zäune montieren, die letztjährigen Nester entfernen und bereits gelegte Eier mit Öl behandeln um deren Reifung zu stoppen. Die Bewilligung ist befristet gültig bis Ende 2011. Gemäss BAFU, gelte es vor allem herauszufinden, ob die Massnahme Netzschäden der Berufsfischerei vermindert.</p>
<p>Da die Nist- und Brutzeit Ende März beginnt und die Kantone die Massnahmen rasch umsetzen müssen, wenn sie den gewünschten Effekt haben sollen, hat das BAFU allfälligen Rekursen gegen seine Verfügung die aufschiebende Wirkung entzogen. Wie der Schweizer Vogelschutz SVS/BirdLife Schweiz schreibt, verschweigt das BAFU jedoch, dass das Bundesverwaltungsgericht diese aufschiebende Wirkung bereits wieder hergestellt hat. Das heisst, dass bis zum Ende der Rekursfrist Ende April und bis zur Behandlung der zu erwartenden Beschwerden keine Eingriffe an der Kormorankolonie getätigt werden dürfen.</p>
<p>Der Schweizer Vogelschutz SVS/BirdLife Schweiz ist der Meinung, dass gerade beim international bedeutendsten Schutzgebiet der Schweiz solche Eingriffe sehr genau abzuklären sind. Gemäss Bewilligung kann während zwei Jahren ohne Beschränkung in der gesamten Kolonie auf der Neuenburgerinsel eingegriffen werden. Es geht also keineswegs um einen Versuch an einer beschränkten Anzahl Nester. Insbesondere muss genau abgeklärt werden, ob die Ziele und deren Begründungen sowie die Auswirkungen der Massnahmen auf das Schutzziel mit den gesetzlichen Grundlagen übereinstimmen. Der Schweizer Vogelschutz SVS wird bis Ende April entscheiden, ob er Beschwerde einlegen wird.</p>
<p><a href="http://www.uvek.admin.ch/dokumentation/medienmitteilungen/01808/index.html?lang=de&amp;msg-id=32544" target="_blank">BAFU</a></p>
<p><a title="BirdLife Schweiz_Kormoran" href="http://www.birdlife.ch/d/home.html" target="_blank">Schweizer Vogelschutz SVS/BirdLife Schweiz</a></div>
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		<title>Gefährdete Schnecken im Jura</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Apr 2010 08:48:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gavino Strebel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Flora und Fauna]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Jura]]></category>
		<category><![CDATA[Schnecken]]></category>
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		<description><![CDATA[Auf den Schweizer Juraweiden lebt eine charakteristische Trockenrasen-Schneckengesellschaft. Diese ist wegen des hohen Produktionsdrucks in der Landwirtschaft und der draus folgenden Nutzungsintensivierung sowie teilweisen Nutzungsaufgabe stark gefährdet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/091103_Nenzlinger_Weide.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-23532" title="091103_Nenzlinger_Weide" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/091103_Nenzlinger_Weide-300x199.jpg" alt="091103_Nenzlinger_Weide" width="300" height="199" /></a>Auf den Schweizer Juraweiden lebt eine charakteristische Trockenrasen-Schneckengesellschaft. Diese ist wegen des hohen Produktionsdrucks in der Landwirtschaft und der daraus folgenden Nutzungsintensivierung sowie teilweisen Nutzungsaufgabe stark gefährdet.</p>
<p>Die kalkreichen Trockenrasen des Jura sind durch eine aussergewöhnliche Vielfalt an Pflanzen und wirbellosen Tieren gekennzeichnet. Forschende haben aufgrund der Ergebnisse aus einer Untersuchung Empfehlungen für die Praxis formuliert, wie die extensiv genutzten Weiden im Jura bewirtschaftet werden müssen, um die charakteristische Trockenrasen-Schneckengesellschaft zu erhalten oder gar zu fördern. Im Buch zur Studie werden aufgrund der Ergebnisse aus der Untersuchung von insgesamt 56 Weiden mit unterschiedlicher gegenwärtiger Nutzung und unterschiedlicher Bewirtschaftungsgeschichte Empfehlungen für die Praxis formuliert. Von deren Umsetzung würden nicht allein die Schnecken, sondern auch die übrigen Trockenrasen-Lebewesen profitieren.</p>
<p><a href="http://www.biodiversity.ch/d/services/information_service_ibs/detail.php?id=485" target="_blank">Informationsdienst Biodiversität Schweiz IBS</a></p>
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		<title>Problem invasive Pflanzen in Alpen</title>
		<link>http://naturschutz.ch/news/biodiversitaet/problem-invasive-pflanzen-in-alpen/27928</link>
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		<pubDate>Fri, 02 Apr 2010 15:19:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gavino Strebel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Biodiversität]]></category>
		<category><![CDATA[Flora und Fauna]]></category>
		<category><![CDATA[Alpen]]></category>
		<category><![CDATA[ETH]]></category>
		<category><![CDATA[Invasive]]></category>

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		<description><![CDATA[n den Ökosystemen der Berggebiete breiten sich zunehmend gebietsfremde oder sogar invasive Pflanzenarten aus. Insbesondere in Gebirgs-Schutzgebieten kann dies zum Problem werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/alpenblumen-gross.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-17614" title="alpenblumen-gross" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/alpenblumen-gross.jpg" alt="alpenblumen-gross" width="160" height="113" /></a>In den Ökosystemen der Berggebiete breiten sich zunehmend gebietsfremde oder sogar invasive Pflanzenarten aus. Insbesondere in Gebirgs-Schutzgebieten kann dies zum Problem werden. Gegenwärtig sind 1500 Pflanzenarten bekannt, die in Berggebiete eindringen können. Davon werden bereits rund hundert präventiv bekämpft. Das 2005 an der ETH Zürich gegründete Mountain Invasion Research Network Miren erforscht und überwacht die globale Invasion gebietsfremder Arten in Berggebieten. Dieses Jahr, nach fünf Jahren Forschungstätigkeit, wurde ein erstes Fazit gezogen: Der Mensch ist der wichtigste Faktor für die Verbreitung fremder Pflanzen in den Berggebieten. Dies etwa durch Exoten, welche für die Bepflanzung von Beeten rund um Hotels eingeführt werden und sich oft rasch über die Gartengrenzen hinaus verbreiten. Aber auch an stark frequentierten Routen wie Bahnlinien und Passstrassen lassen sich Exoten mit Vorliebe nieder.</p>
<p>Trotz grossen Anstrengungen in der Forschung sind die Fortschritte im Verständnis des Invasionsprozesses bei Pflanzen relativ gering. Das Projekt Miren versucht hier genauere Informationen zu erhalten. Dazu werden Pflanzen-Invasionen auf globaler Ebene untersucht und Experimente in verschiedenen Gebirgsregionen der Welt durchgeführt. Das Projekt Miren verfolgt folgende Hauptziele:</p>
<p>- Beurteilung und Bewertung der Vulnerabilität von Gebirgsökosystemen gegenüber Pflanzeninvasionen</p>
<p>- Verständnis von Änderungen im Mechanismus der Pflanzeninvasionen</p>
<p>- Vorhersage von Konsequenzen des Klimawandels für Pflanzenivasionen</p>
<p><a href="http://www.umweltschutz.ch/index.php?pid=636&amp;l=de" target="_blank">Praktischer Umweltschutz Schweiz (Pusch)</a></p>
<p><a href="http://www.miren.ethz.ch" target="_blank">Mountain Invasion Research Network (Miren)</a></p>
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		<title>Geringe Unwetterschäden</title>
		<link>http://naturschutz.ch/news/andere-themen/geringe-unwetterschaden/27817</link>
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		<pubDate>Fri, 02 Apr 2010 07:25:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gavino Strebel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Andere Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>
		<category><![CDATA[Schäden]]></category>
		<category><![CDATA[Unwetter]]></category>
		<category><![CDATA[Unwetterschäden]]></category>
		<category><![CDATA[WSL]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Jahr 2009 haben Hochwasser, Murgänge, Rutschungen und Steinschlag in der Schweiz Schäden von knapp 26 Mio. CHF verursacht. Dies zeigen die Auswertungen der landesweiten Unwetterschadens-Datenbank der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL. Die Summe liegt deutlich unter dem Durchschnittswert von 360 Mio. CHF (1972-2008).]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/hochwasser.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-18022" title="hochwasser" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/hochwasser.jpg" alt="hochwasser" width="150" height="87" /></a>Die Unwetterschäden waren im Jahr 2009 mit 26 Mio. CHF deutlich geringer als in den Jahren 1972-2008 wo die Schäden durchschnittlich 360 Mio. CHF betrugen. Dies zeigen die Auswertungen der landesweiten Unwetterschadens-Datenbank der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL.</p>
<p>Von diesen 26 Mio. CHF im Jahr 2009 wurden fast 90% der Gesamtschäden durch Gewitter und ihre Folgen wie Hochwasser und Murgänge verursacht, vor allem in den Sommermonaten Juni bis August. Allein die heftigen Schauer vom 8. August waren für fast die Hälfte der Schadenssumme (ca. 12 Mio. CHF) verantwortlich.</p>
<p>2009 kann als ein sehr schadenarmes Jahr bezeichnet werden, denn seit 1972 weisen nur die Jahre 1989 und 2008 noch geringere Schäden auf. Die Erinnerung an die sehr schadensreichen Jahre 2005 (ca. 3 Mia. CHF) und 2007 (ca. 710 Mio. CHF) zeigt jedoch, dass die Gesamtschäden von Jahr zu Jahr äusserst stark variieren können.</p>
<p><a href=" www.wsl.ch/news/presse/pm_100324_DE " target="_blank">Eidgenössische Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL</a></p>
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		<title>Neue Studie zu Energiesparlampen</title>
		<link>http://naturschutz.ch/news/elektrosmog/elektromagnetische-felder-energiesparlampen/27921</link>
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		<pubDate>Thu, 01 Apr 2010 11:13:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gavino Strebel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Elektrosmog]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesamt für Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Energiesparlampe]]></category>

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		<description><![CDATA[Dank einer neu entwickelten Messmethode können elektromagnetische Felder von Energiesparlampen erstmals genau bestimmt und die durch sie erzeugten Stromflüsse im menschlichen Körper präzise abgeschätzt werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/licht_aus.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-18144" title="licht_aus" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/licht_aus.jpg" alt="licht_aus" width="136" height="180" /></a>Dank einer neu entwickelten Messmethode können elektromagnetische Felder von Energiesparlampen erstmals genau bestimmt und die durch sie erzeugten Stromflüsse im menschlichen Körper präzise abgeschätzt werden. Diese neue Messmethode wurde in einer im Auftrag des Bundesamts für Gesundheit und des Bundesamts für Energie durchgeführten Studie angewendet. In der Studie wurden die elektromagnetischen Felder von LED-Lampen und klassischen Glühlampen ermittelt. Im Vergleich zu den Energiesparlampen erzeugen sie generell nur sehr schwache elektromagnetische Felder.</p>
<p>Bei allen in der Studie getesteten Sparlampen liegen die Werte bei einem Abstand von 30 Zentimetern zwischen Energiesparlampe und Körper weit unter den Grenzwerten der International Commission for Nonionizing Radiation Protection (ICNIRP): Alle Lampen erreichten weniger als 10% des Grenzwerts. Wird der Abstand kleiner, steigen die Werte jedoch stark und teilweise über die Grenzwerte hinaus angewendet. Aufgrund der Studienresultate kann davon ausgegangen werden, dass die elektromagnetischen Felder von Energiesparlampen &#8211; bei Einhaltung eines Mindestabstands von 30 Zentimetern &#8211; keine negativen Auswirkungen auf die Gesundheit haben. Im Sinne einer persönlichen Vorsorge und weil die Langzeitauswirkungen noch ungenügend erforscht sind, empfehlen die Bundesämter, diesen Mindestabstand zu Sparlampen einzuhalten, insbesondere wenn die Lampe über längere Zeit in Betrieb ist, wie zum Beispiel eine Schreibtischlampe oder eine Nachttischlampe zum Lesen.</p>
<p>Im März 2008 hatte der Bundesrat Vorschriften zum Energieverbrauch von Haushaltlampen beschlossen und per 1. Januar 2009 in Kraft gesetzt. Seither dürfen in der Schweiz nur noch Lampen verkauft werden, die mindestens der Energieeffizienzklasse E entsprechen. Ende Juni 2009 hat der Bundesrat diese Vorschriften an die im März 2009 vom EU-Parlament beschlossene Regelung angepasst. Die Anpassung tritt per 1. September 2010 in Kraft. Wie in der EU sieht sie eine stufenweise Verschärfung der Effizienzanforderungen vor, die dazu führt, dass die herkömmlichen Glühbirnen ab Ende August 2012 vollständig vom Markt verschwinden.</p>
<p>Zu den herkömmlichen Glühbirnen, bei denen mehr als 95% des Stroms in Form von Wärme verpufft, existieren diverse Alternativen: Energiesparlampen (vorwiegend Energieeffizienzklasse A) verbrauchen gegenüber konventionellen Glühlampen ca. 80% weniger Strom. Halogenlampen (Energieeffizienzklasse B bis D) sparen gegenüber den klassischen Glühbirnen immerhin 30-50% Strom ein. Und immer mehr drängen auch LED-Lampen auf den Markt, deren Effizienz sich mehr und mehr den Stromsparlampen annähert.<a href="http://www.news.admin.ch/message/?lang=de&amp;msg-id=32450" target="_blank"></a></p>
<p><a href="http://www.news.admin.ch/message/?lang=de&amp;msg-id=32450" target="_blank">Bundesamt für Energie</a></p>
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		<title>Abnahme Vogelvielfalt in Alpen</title>
		<link>http://naturschutz.ch/news/abnahme-vogelviefalt-in-alpen/27805</link>
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		<pubDate>Wed, 31 Mar 2010 07:15:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gavino Strebel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alpen]]></category>
		<category><![CDATA[Flora und Fauna]]></category>
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		<category><![CDATA[Vogel]]></category>
		<category><![CDATA[Vogelwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[Trotz ökologischen Ausgleichsflächen nimmt die Avifauna im Grünland kontinuierlich ab. Dieses Phänomen findet auch in den Alpen statt. Zwischen 1988 und 2006 erhobene Daten aus drei Walliser Gemeinden (Brunnen, Gampel, Savièse) zeigen starke Bestandsrückgänge bei in Wiesen brütenden Vogelarten. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/wendehals_luescher.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-18643" title="wendehals_luescher" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/wendehals_luescher.jpg" alt="wendehals_luescher" width="230" height="150" /></a>Seit dem 20. Jahrhundert hat die Artenvielfalt der Vögel im Kulturland Westeuropas stark abgenommen. Lange galten das Kulturland in den Alpen als Hort der Biodiversität, wo die Bestandeszahlen der Vögel noch nicht abgenommen hatten. Eine Untersuchung der Schweizerischen Vogelwarte Sempach zeigt nun jedoch, dass in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts zunehmend auch die Alpenregionen vom Verlust der Artenvielfalt betroffen waren. Zwischen 1988 und 2006 erhobene Daten aus drei Walliser Gemeinden (Brunnen, Gampel, Saviès) zeigen starke Bestandesrückgänge, insbesondere bei in Wiesen brütenden Vogelarten (Braunkehlchen, Feldlerche, Heidelerche, Grauammer, Baumpieper). Geringere Bestandesrückgänge zeigten die Arten, welche Ihre Nahrung zwar am Boden suchen, jedoch in Büschen brüten (Goldammer, Neuntöter, Wendehals).</p>
<p>Der Hauptgrund für den Rückgang dieser Vogelarten ist die Intensivierung der Landwirtschaft: zu frühe Mahd, zu viele Schnitte der Wiesen, Aufsplittung der Parzellen, Zunahme der Bewässerung und Düngung. Diese Veränderungen in der Bewirtschaftung im 20. Jahrhundert haben zu massiven Einbussen der Biodiversität geführt, so dass die Kulturlandschaft in den Alpen heute nicht mehr als Hort der Biodiversität bezeichnet werden kann.</p>
<p><a href="http://www.biodiversity.ch/d/services/information_service_ibs/detail.php?id=484&amp;lang=fr" target="_blank">Informationsdienst Biodiversität Schweiz IBS</a></p>
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		<title>Grünes Papier</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Mar 2010 06:30:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gavino Strebel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Abfall und Recycling]]></category>
		<category><![CDATA[Papier]]></category>
		<category><![CDATA[Recyclingpapier]]></category>

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		<description><![CDATA[Wollen Sie einen Beitrag an die Umwelt im Büro leisten? Auf der Internetplattform greenpaper.ch finden Sie Informationen zu umweltfreundlich produziertem und bedrucktem Papier.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_27609" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Papierstapel.jpg"><img class="size-medium wp-image-27609" title="Papierstapel" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Papierstapel-300x267.jpg" alt="Bildautor: Niklas Bildhauer" width="300" height="267" /></a><p class="wp-caption-text">Bildautor: Niklas Bildhauer</p></div>
<p>Wollen Sie einen Beitrag an die Umwelt im Büro leisten? Auf der Internetplattform greenpaper.ch finden Sie Informationen zu umweltfreundlich produziertem und bedrucktem Papier. Neben einer Übersicht über Recycling- und FSC-Papiere findet sich auf der Website ein schweizweites Verzeichnis von Druckereien, die mit dem FSC-Label zertifiziert sind oder klimaneutral drucken. Eine Übersicht über die gängigen Labels in der Papierbranche zeigt, welche Labels ökologische Aspekte wie beispielsweise Recycling, Holzherkunft oder Emissionsverursachung berücksichtigen.</p>
<p><a href="http://www.greenpaper.ch" target="_blank">Green Paper</a></p>
<p><a href="http://www.umweltschutz.ch/index.php?pid=633&amp;l=de" target="_blank">Praktikscher Umweltschutz Schweiz (Pusch)</a></p>
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		<title>Pestizide verringern Artenvielfalt</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Mar 2010 15:22:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gavino Strebel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Biodiversität]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Artenvielfalt]]></category>
		<category><![CDATA[Pestizid]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine agrarökologische Studie hat gezeigt, dass der Hauptgrund für die Verringerung der Tier- und Pflanzenvielfalt im intensiv bewirtschafteten Kulturland Spritzmittel wie Insektizide oder Fungizide sind.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/091008_rebhuhn_g.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-23127" title="091008_rebhuhn_g" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/091008_rebhuhn_g-300x223.jpg" alt="091008_rebhuhn_g" width="300" height="223" /></a>In unserer ausgeräumten Kulturlandschaft ist nicht mehr viel Platz für Natur. Eine agrarökologische Studie der Universität Göttingen hat gezeigt, dass der Hauptgrund für die Verringerung der Tier- und Pflanzenvielfalt Spritzmittel wie Insektizide oder Fungizide sind. Auf einem mit Pestiziden behandeltem Acker kommen nur halb so viele Arten vor wie auf einem ökologisch bewirtschafteten.</p>
<p>Für die Studie wurden 150 Weizenfelder in Deutschland, den Niederlanden, Schweden, Irland, Spanien, Polen, Estland und Frankreich untersucht. Die Wissenschaftler haben die spezielle Lage der Felder, den Charakter der Landschaft, die Bodenbeschaffenheit, die Nähe zu anderen Biotopen und besonders die Art des Landbaus und des damit verbundenen Einsatzes verschiedener Geräte und Substanzen bewertet. Ziel war es, die Wirkung einzelner Faktoren auf die Vielfalt von Pflanzen und Tieren festzustellen. Gemäss Professor Teja Tscharntke von der Universität Göttingen zeigt die Studie ein eindeutiges Resultat: der Hauptgrund für die Verringerung der Tier- und Pflanzenvielfalt seien Spritzmittel wie Insektizide oder Fungizide.</p>
<p><a href="http://www.landwirtschaft.ch/de/aktuell/agronews/detail/article/2010/02/12/pflanzenschutzmittel-verringern-die-artenvielfalt/?type=0&amp;cHash=841ec28aab" target="_blank">Landwirtschaftlicher Informationsdienst (lid)</a></p>
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