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	<title>Naturschutz.ch &#187; Barbara Darani</title>
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	<description>Das Schweizer Portal für Natur- und Umweltschutz</description>
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		<title>Rebnetze entfernen!</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Oct 2009 09:21:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Barbara Darani</dc:creator>
				<category><![CDATA[Flora und Fauna]]></category>
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		<description><![CDATA[Mit dem Ende der Weinlese lancieren der Schweizer Vogelschutz SVS/BirdLife Schweiz und Pro Igel gemeinsam mit Vitiswiss, dem Schweizerischen Verband für naturnahe Produktion im Weinbau einen Aufruf: Sie erinnern die Winzer daran, die Rebnetze nach der Weinlese umgehend zu demontieren. So können diese zahlreiche Vögel und Igel vor dem qualvollen Tod in den Netzen retten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone" title="rebnetze" src="http://www.birdlife.ch/f/media/media_cpresse/highres/demontage_filets_high.jpg" alt="" width="230" height="172" /> © Rebbauamt VD</p>
<p>Mit dem Ende der Weinlese lancieren der Schweizer Vogelschutz SVS/BirdLife Schweiz und Pro Igel gemeinsam mit Vitiswiss, dem Schweizerischen Verband für naturnahe Produktion im Weinbau einen Aufruf: Sie erinnern die Winzer daran, die Rebnetze nach der Weinlese umgehend zu demontieren. So können diese zahlreiche Vögel und Igel vor dem qualvollen Tod in den Netzen retten. Mehrere Organisationen und Institute, die sich mit Naturschutz und Rebbau beschäftigen, arbeiten gemeinsam an der weiteren Verbesserung der Situation für die Vögel und Igel in den Rebbergen.</p>
<p>Mit Ausnahme der Spätlese ist die diesjährige Traubenernte in den meisten Schweizer Rebbaugebieten zu Ende. Der Schweizer Vogelschutz SVS/BirdLife Schweiz, Pro Igel und Vistiswiss, der Schweizerische Verband für naturnahe Produktion im Weinbau verlangen, dass die Winzer, die ihre Reben mit Netzen schützen, diese nach der Weinlese umgehend aus den Parzellen entfernen. Die Netze in den Reben stellen potenziell tödliche Fallen für viele Vögel und Igel dar.</p>
<p>Das sofortige Entfernen der Rebnetze nach der Traubenernte ist eine der zehn Regeln, welche die Forschungsanstalt Agroscope Changins-Wädenswil ACW in ihrem Merkblatt für Winzer aufgestellt hat. Das Merkblatt soll verhindern, dass sich Vögel und Igel in schlecht montierten Rebnetzen verfangen und umkommen. Deshalb verlangt Vitiswiss seit beinahe zehn Jahren, dass ihre Mitglieder diese Regeln einhalten, wenn sie das Label Vinatura® erhalten wollen. Unlängst zeigten Untersuchungen der Schweizerischen Vogelwarte Sempach und von Pro Igel, dass diese Regeln zur Montage der Rebnetze leider nicht immer befolgt werden.</p>
<p>Die genannten Organisationen gehören der Arbeitsgruppe „Rebnetze und Weinbau“ an, die sich zum Ziel gesetzt hat, die Montage der Rebnetze in der Schweiz zu verbessern. Die Arbeitsgruppe möchte insbesondere die Rebbauern für die Problematik sensibilisieren und so die Akzeptanz und Anwendung der Regeln zur Netzmontage verbessern. Die Arbeitsgruppe ist breit abgestützt und besteht aus Vertretern verschiedener Natur- und Tierschutzorganisationen sowie des Rebbaus, der landwirtschaftlichen Beratung und der Forschung.</p>
<p><a href="http://www.birdlife.ch/downloads/MM_Reben2_2009.doc" target="_blank">Medienmitteilung</a><br />
<a href="http://www.birdlife.ch/a_pdf/AllesVernetzt.pdf" target="_blank">Merkblatt</a></p>
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		<title>Rekurs gegen Gaskraftwerk</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Oct 2009 09:12:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Barbara Darani</dc:creator>
				<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>
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		<description><![CDATA[Pro Natura und der WWF machen Rekurs gegen die Baubewilligung für das Gaskraftwerk in Chavalon. Die Walliser Gemeinde Vouvry hat nicht nur den Verfahrensablauf missachtet, sondern auch einen Entscheid getroffen, der dem Klima und den Interessen der Bevölkerung schadet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone" title="co2_austoss" src="http://images.pixelio.de/data/media/9/CO2-Ausstoss_gegen_Sonne_und_Himmel.jpg" alt="" width="108" height="144" />Pro Natura und der WWF machen Rekurs gegen die Baubewilligung für das Gaskraftwerk in Chavalon. Die Walliser Gemeinde Vouvry hat nicht nur den Verfahrensablauf missachtet, sondern auch einen Entscheid getroffen, der dem Klima und den Interessen der Bevölkerung schadet.</p>
<p>Die Gemeinde Vouvry hat am 14. September 2009 die Genehmigung zum Bau eines Gaskombikraftwerks in Chavalon erteilt. Pro Natura und der WWF haben jetzt gegen diese Baubewilligung rekurriert. Sie ist aus verschiedenen Gründen gesetzeswidrig. Der für den Bau vorgesehene Standort ist ungeeignet, weil die grosse Abwärmemenge des Kraftwerkes fernab von Städten und Industrie nicht genutzt werden kann. Das Vorhaben muss zudem mit den Beschlüssen vereinbar sein, die den Bau einer Erdgasleitung und einer neuen Hochspannungsleitung zulassen. Darüber hinaus wird nicht dargelegt, wie die vorgeschriebene Kompensation der CO2-Emissionen erfolgen soll.</p>
<p>Mit der Inbetriebnahme dieses Kraftwerks würden jährlich rund 750&#8217;000 Tonnen CO2 in die Atmosphäre ausgestossen. Das entspricht den CO2-Emissionen von 170‘000 Offroadern mit durchschnittlicher Jahreskilometerleistung. Dabei hat sich die Schweiz gesetzlich verpflichtet, ihre Treibhausgas-Emissionen erheblich zu verringern. Das Kraftwerk in Chavalon würde zudem grosse Mengen an Ammoniak und Stickoxiden ausstossen – und das in einer Gegend, die bereits stark industriell geprägt ist, unter anderem durch eine Raffinerie und ein Chemiewerk. Auch Chablair, die Bürgervereinigung des Chablais, ist bestürzt, dass die Gesundheit der Bevölkerung einfach ignoriert wird und unterstützt deshalb den Rekurs der Umweltschutzorganisationen.</p>
<p>WWF und Pro Natura sind mit ihrer Kritik an Gaskraftwerken nicht alleine, das zeigt die jüngste Erklärung der ständerätlichen Energiekommission: Auch diese ist der Meinung, dass es bis mindestens 2025 keine neuen Grosskraftwerke brauche. Was wirklich nötig ist, sind Massnahmen zur Erhöhung der Energieeffizienz und ein Ausbau der erneuerbaren Energien. Dadurch werden mehr neue Arbeitsplätze geschaffen als durch das Gaskraftwerk in Chavalon, und gleichzeitig wird damit auch die Energieunabhängigkeit der Schweiz grösser.</p>
<p><a href="http://wwf.ch/de/newsundservice/news/news/?1232/WWF-und-Pro-Natura-machen-Rekurs-gegen-Bau-des-Gaskraftwerks-in-Chavalon" target="_blank">Medienmitteilung</a></p>
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		<title>Druck auf wertvollste Landschaften nimmt zu</title>
		<link>http://naturschutz.ch/news/landschaftsschutz/druck-auf-wertvollste-landschaften-nimmt-zu/23238</link>
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		<pubDate>Thu, 15 Oct 2009 09:01:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Barbara Darani</dc:creator>
				<category><![CDATA[Landschaftsschutz]]></category>
		<category><![CDATA[BLN-Gebiet]]></category>
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		<description><![CDATA[Die 162 Objekte des Bundesinventars der Landschaften und Naturdenkmäler von nationaler Bedeutung (BLN) sind die eigentlichen Aushängeschilder der Schweizer Landschaften. Doch diese sind bei weitem nicht genügend vor Zersiedelung und Zerschneidung geschützt, wie eine neue Studie im Auftrag von Pro Natura und der Stiftung Landschaftsschutz Schweiz SL zeigt. Der Nutzungsdruck auf die geschützten Landschaften nimmt zudem wieder zu.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/lungernsee_ow_pixelio.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-18905" title="lungernsee_ow_pixelio" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/lungernsee_ow_pixelio.jpg" alt="lungernsee_ow_pixelio" width="280" height="186" /></a>Die 162 Objekte des Bundesinventars der Landschaften und Naturdenkmäler von nationaler Bedeutung (BLN) sind die eigentlichen Aushängeschilder der Schweizer<br />
Landschaften. Doch diese sind bei weitem nicht genügend vor Zersiedelung und<br />
Zerschneidung geschützt, wie eine neue Studie im Auftrag von Pro Natura und der<br />
Stiftung Landschaftsschutz Schweiz SL zeigt. Der Nutzungsdruck auf die geschützten<br />
Landschaften nimmt zudem wieder zu: Neue Höchstspannungsleitungen sowie Wasser- und Windkraftprojekte bedrängen zunehmend unsere national geschützten Landschaften.</p>
<p>Dringliche Schutzmassnahmen für unsere wertvollsten Landschaften sind nötig. Dies zeigt eine aktuelle Studie zum Zersiedelungs- und Zerschneidungsgrad in den BLN-Objekten (Christian Schwick 2009). Die Studie im Auftrag von Pro Natura und der Stiftung Landschaftsschutz Schweiz SL vergleicht den Landschaftszustand 1960, 1980 und 2002. Die Ergebnisse zeigen, dass der Zersiedelungsgrad (Urbanisierung und Streuung der Siedlungsflächen) und der Zerschneidungsgrad (Vorhandensein von Trennelementen wie Strassen) der Schweizer Landschaften weiter zunehmen und untragbare Ausmasse annehmen. Die BLN-Gebiete sind von dieser Entwicklung ebenfalls und teilweise sehr stark betroffen. «Das ist besorgniserregend für national geschützte Landschaften und muss den Behörden ein dramatisches Signal sein», sagt Raimund Rodewald, Geschäftsleiter der SL. Zumal der Nutzungsdruck auf die wertvollsten Landschaften der Schweiz rasant zunehme.</p>
<p>In jüngster Zeit ist eine Zunahme von Bauvorhaben innerhalb der BLN-Objekte feststellbar. Beispielsweise soll eine neue 380 kV-Stromleitung Chippis-Mörel VS innerhalb des BLN-Objektes Pfynwald gebaut werden und im BLN-Objekt Verzasca-Tal drohen die letzten wilden Wasser durch ein Kleinwasserkraftwerk aus der Landschaft zu verschwinden. Diese Beispiele sind keine Einzelfälle. Pro Natura und die SL sind äusserst besorgt über diesen zunehmenden Druck auf unsere landschaftlichen Kronjuwelen.</p>
<p>BLN-Landschaften stellen auch ein unveräusserliches Kapital unseres Tourismus dar. Der Naturtourismus in der Schweiz generiert gemäss einer Studie des SECO 2.5 Milliarden Franken jährlich. Eine Abwertung dieser Landschaften käme uns, der Natur und späteren Generationen teuer zu stehen.</p>
<p>Die beiden Verbände fordern daher die Behörden auf, sich für den Schutz unseres<br />
wichtigsten Landschaftserbes einzusetzen. «Vorbild könnten Deutschland und Österreich sein. Dort gelten nationale Schutzgebiete als Tabuzonen für neue Kraftwerkprojekte», so Marcus Ulber, Projektleiter Naturschutzpolitik bei Pro Natura.</p>
<p><a href="http://www.pronatura.ch/content/data/091015_MC_Studie_BLN_d.pdf" target="_blank">Medienmitteilung </a><br />
<a href="http://www.pronatura.ch/content/data/091015_Studie_BLN.pdf" target="_blank">Studie</a></p>
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		<title>Für Renaturierungsfonds ausgezeichnet</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Oct 2009 08:45:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Barbara Darani</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit über zehn Jahren existiert der Renaturierungsfonds des Kantons Bern, der aus den kantonalen Wasserzinseinnahmen gespeist wird. Seither wurden mehr als 450 Renaturierungsprojekte für über 28 Millionen Franken an Berner Gewässern realisiert. Für diese vorbildliche Zusammenarbeit über verschiedene Bereiche der Wasserwirtschaft und des Naturschutzes hinweg – zugunsten von Mensch und Natur – erhält der Kanton Bern den Gewässerpreis 2009.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/fluss2.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-17889" title="fluss2" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/fluss2.jpg" alt="fluss2" width="160" height="125" /></a>Seit über zehn Jahren existiert der Renaturierungsfonds des Kantons Bern, der aus den kantonalen Wasserzinseinnahmen gespeist wird. Seither wurden mehr als 450 Renaturierungsprojekte für über 28 Millionen Franken an Berner Gewässern realisiert. Dadurch konnten Lebensräume an und in Gewässern aufgewertet werden, in der Regel im Zusammenwirken mit wasserbaulichen Vorhaben für den Hochwasserschutz und den Gewässerunterhalt. Für diese vorbildliche Zusammenarbeit über verschiedene Bereiche der Wasserwirtschaft und des Naturschutzes hinweg – zugunsten von Mensch und Natur – erhält der Kanton Bern den Gewässerpreis 2009. Der Gewässerpreis wird alle zwei Jahre von Pro Natura, vom Schweizerischen Wasserwirtschaftsverband, vom Verband Schweizer Abwasser- und Gewässerschutzfachleute VSA und vom Verein für Ingenieurbiologie VIB vergeben.</p>
<p>Am 23. November 1997 schaffte das Berner Stimmvolk die Voraussetzung für eine Spezialfinanzierung zur Aufwertung von Gewässern: den Renaturierungsfonds. Zehn Prozent der jährlichen Abgaben für die Wasserkraftnutzung lässt der Kanton in den Fonds fliessen. Ziel des Renaturierungsfonds ist die Verbesserung und Wiederherstellung von Lebensräumen und Funktionen natürlicher Gewässer. Der Fonds unterstützt Gemeinden und Private durch die subsidiäre Finanzierung von Restkosten und schafft dort Anreize, wo ein Handlungsbedarf ausschliesslich oder überwiegend aus ökologischer Sicht besteht.</p>
<p>Stellvertretend für alle anderen Projekte erfolgte die Gewässerpreisverleihung in Rubigen, der Standortgemeinde der Hunzigenau an der Aare. Die Hunzigenau ist ein musterhaftes Beispiel einer Hochwasserschutzmassnahme. Dank umfangreichen<br />
Renaturierungsmassnahmen (siehe Box) konnte der Lebensraum im und am Wasser<br />
ökologisch stark aufgewertet werden und die Uferzone wird nun von der breiten Bevölkerung als Naherholungsgebiet genutzt.</p>
<p>Baudirektorin Barbara Egger-Jenzer betonte anlässlich der Preisverleihung, dass nicht nur die Natur, sondern auch der Mensch von Renaturierungen profitiere: Einerseits sind<br />
Renaturierungsmassnahmen auch Hochwasserschutzmassnahmen. Den Gewässern und<br />
der Natur mehr Raum zu geben, schütze die Menschen besser vor Naturgewalten, legte<br />
Barbara Egger-Jenzer dar. Anderseits schaffen Renaturierungen auch Naherholungsräume für Menschen, wie das Beispiel der Hunzigenau zeige. Volkswirtschaftsdirektor Rickenbacher zeigte sich überzeugt davon, dass die Verleihung den Kanton Bern anspornen wird, auch weiterhin für die Renaturierung der bernischen Gewässer einzustehen. Er unterstrich dabei, dass es aus ökologischer Sicht sehr wichtig sei, wenn aus weitgehend kanalisierten Fluss- und Bachläufen wieder verzweigte, lebendige Gewässer geschaffen würden.</p>
<p><a href="http://www.pronatura.ch/content/data/091013_MC_GP09.pdf" target="_blank">Medienmitteilung</a><br />
<a href="http://www.pronatura.ch/content/cms/popup2.php?rel=257" target="_blank">Weitere Informationen</a></p>
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		<title>Bauen mit Holz</title>
		<link>http://naturschutz.ch/news/bauen-wohnen-garten/bauen-mit-holz/23170</link>
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		<pubDate>Mon, 12 Oct 2009 06:57:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Barbara Darani</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bauen Wohnen Garten]]></category>
		<category><![CDATA[Wald]]></category>
		<category><![CDATA[Aktionsplan Holz]]></category>
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		<description><![CDATA[Erneuerbar, klimaneutral, vielfältig: Holz ist eine der wichtigsten natürlichen Ressourcen unseres Landes. "Green Building", grünes Bauen, liegt im Trend. Anlässlich der diesjährigen Hausbau- und Energie-Messe vom 26. bis 29. November 2009 will das Bundesamt für Umwelt (BAFU) im Rahmen des "Aktionsplans Holz" zusammen mit der Holzbranche zeigen, wie der Rohstoff Holz insbesondere von kleinen und mittleren Unternehmen sowie Gemeinden innovativ eingesetzt werden kann.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone" title="nachhaltiges_bauen_holz" src="http://images.pixelio.de/data/media/56/DSC_0002_bea_f_pix-gesp1.jpg" alt="" width="240" height="159" />Erneuerbar, klimaneutral, vielfältig: Holz ist eine der wichtigsten natürlichen Ressourcen unseres Landes. &#8220;Green Building&#8221;, grünes Bauen, liegt im Trend. Anlässlich der diesjährigen Hausbau- und Energie-Messe vom 26. bis 29. November 2009 will das Bundesamt für Umwelt (BAFU) im Rahmen des &#8220;Aktionsplans Holz&#8221; zusammen mit der Holzbranche zeigen, wie der Rohstoff Holz insbesondere von kleinen und mittleren Unternehmen sowie Gemeinden innovativ eingesetzt werden kann.</p>
<p>Nachhaltiges Bauen mit Holz trägt einen grossen Teil zur Erreichung des Klimaschutzziels bei, welches sich die Schweiz gesetzt hat. Im Anfang 2009 gestarteten &#8220;Aktionsplan Holz&#8221;, welcher bis 2012 der Umsetzung der &#8220;Ressourcenpolitik Holz&#8221; des BAFU dient, steht denn auch unter anderem die Förderung von energieeffizienten und vor allem grossvolumigen Holzbausystemen im Vordergrund. Potenzielle Bauherren sollen mit guten Argumenten für das Bauen und Heizen mit Holz überzeugt werden. Flankierend dazu gehört auch die vermehrte Information und Sensibilisierung der Waldbesitzer sowie der Bevölkerung zugunsten der Holznutzung zu den Massnahmen des &#8220;Aktionsplans Holz&#8221;.</p>
<p>Anlässlich der diesjährigen Hausbau- und Energie-Messe in Bern will das BAFU gemeinsam mit Lignum Holzwirtschaft Schweiz und Cedotec (Westschweizer Büro von Lignum)  gezielt kleinere und mittlere Unternehmen sowie Gemeinden ansprechen, welche als Auftraggeber von Holzbauten ebenso wichtig sind wie die institutionellen Anleger, die in Gebäude investieren. Im Rahmen einer Veranstaltung, welche sich an Entscheider der öffentlichen Hand, Architekten, Planer und Investoren richtet, soll aufgezeigt werden, wie nachhaltig, wirtschaftlich und innovativ Gewerbe- und Dienstleistungsbauten mit Holz realisiert werden können. Zahlreiche Referenten aus der Schweiz und dem Ausland werden anhand konkreter Bauprojekte darlegen, dass private und öffentliche Bauherren bereits heute erfolgreich auf Holz setzen und sich die regionale Nutzung und Verarbeitung von Holz  für Gemeinden in mehrfacher Hinsicht lohnt. Die anschliessende Diskussion dient dem Erfahrungsaustausch.</p>
<p><a href="http://www.news.admin.ch/message/?lang=de&amp;msg-id=29434" target="_blank">news.admin.ch</a></p>
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		<title>Umweltfreundlichste Reiseroute</title>
		<link>http://naturschutz.ch/aktion/andere/umweltfreundlichste-reiserout/23165</link>
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		<pubDate>Mon, 12 Oct 2009 06:33:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Barbara Darani</dc:creator>
				<category><![CDATA[Andere]]></category>
		<category><![CDATA[Konsum]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Reisebuchungsplattform von Route Rank hilft den Reisenden, die beste Reiseroute bezüglich Zeit, Kosten und CO2-Emissionen zu finden. Neu können die dennoch entstehenden CO2-Emissionen direkt bei Myclimate kompensiert werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone" title="routerank" src="http://www.routerank.com/_images/layout/homeLeaf.png" alt="" width="137" height="150" /> Grafik: routeRANK</p>
<p>Für Reisende, die sich neben der Zeit und den Kosten auch für die Umweltauswirkungen ihrer Reise interessieren, bietet das 2006 gegründete Start-up Route Rank der ETH Lausanne (EPFL) mit ihrer Reisebuchungsplattform die ideale Lösung. Diese Suchmaschine durchsucht die Strassennetze und, sofern Daten verfügbar sind, Fahrpläne öffentlicher Verkehrsmittel in ganz Europa sowie Fluginformationen aller grossen Flughäfen weltweit. Die Plattform ist einfach zu bedienen: Man gibt lediglich den Start- und Zielort der Reise ein. Die Plattform sucht mögliche Reiserouten und gibt für jede Variante das Transportmittel, die Reisezeit, die Kosten und die verursachten CO2-Emissionen an. Über einen Link kann die Reise direkt beim entsprechenden Anbieter gekauft werden. Mit der neuen Version von September 2009 ist es zudem möglich, über einen weiteren Link zu Myclimate die CO2-Emissionen der gewählten Reiseroute zu kompensieren. Für Unternehmen und Organisationen bietet Route Rank eine auf die speziellen Bedürfnisse angepasste Version der Software an. Zudem wird auf einer Internetplattform eine öffentlich zugängliche Version betrieben.</p>
<p>Gesehen auf <a href="http://www.umweltschutz.ch/index.php?pid=547" target="_blank">Pusch</a><br />
<a href="http://www.routerank.com/de/" target="_blank">routeRANK</a></p>
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		<title>WWF will mehr Natur in Literatur</title>
		<link>http://naturschutz.ch/news/abfall-recycling/wwf-will-mehr-natur-in-literatur/23158</link>
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		<pubDate>Mon, 12 Oct 2009 05:58:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Barbara Darani</dc:creator>
				<category><![CDATA[Abfall und Recycling]]></category>
		<category><![CDATA[Andere Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Wald]]></category>
		<category><![CDATA[FSC-Label]]></category>
		<category><![CDATA[Recyclingpapier]]></category>

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		<description><![CDATA[Rund 44‘000 Tonnen Bücher gehen jährlich in der Schweiz über den Ladentisch. Sie verschlingen in der Produktion natürliche Ressourcen wie Wälder, Wasser und Energie. Im aktuellen Rating vergleicht der WWF Schweiz erstmals die ökologische Performance von Taschenbuchverlagen. Siegerin ist die Reclams Universal-Bibliothek, die ausschliesslich Recyclingpapier einsetzt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone" title="umweltbilanz_taschenbücher" src="http://images.pixelio.de/data/media/48/Gelesen-Immer_umstrittene_Bcher_u._A..jpg" alt="" width="240" height="178" />Rund 44‘000 Tonnen Bücher gehen jährlich in der Schweiz über den Ladentisch. Sie verschlingen in der Produktion natürliche Ressourcen wie Wälder, Wasser und Energie. Im aktuellen Rating vergleicht der WWF Schweiz erstmals die ökologische Performance von Taschenbuchverlagen. Siegerin ist die Reclams Universal-Bibliothek, die ausschliesslich Recyclingpapier einsetzt.</p>
<p>In jedem Schweizer Haushalt werden jährlich rund acht Bücher gelesen und dafür im Schnitt 249 Franken ausgegeben. Am beliebtesten ist das preisgünstige Taschenbuch. Wie es mit der ökologischen Leistung der deutschsprachigen Taschenbuchverlage aussieht, untersuchte die unabhängige Rating-Agentur INrate im Auftrag des WWF Schweiz. Neben der ökologischen Qualität der verwendeten Druckpapiere nahm INrate auch die Umwelt-Gesamtstrategie und die Transparenz bezüglich des Umweltmanagements der Lieferanten unter die Lupe.</p>
<p>Siegerin des Ratings ist die Reclams Universal-Bibliothek (gelbe Taschenbüchlein). Sie erreichte 558 von möglichen 800 Punkten, da sie ausschliesslich auf Recyclingpapier druckt. Gute 470 Punkte erzielten die Taschenbuchbrands der Verlagsgruppe Random House: btb, Goldmann, Heyne und Mosaik. Diese Marken verwenden nur Papier mit dem FSC-Label (Forest Stewardship Council), das für eine umwelt- und sozialverträgliche Waldbewirtschaftung steht.</p>
<p>Bereits Anstrengungen bezüglich ökologischer Papierwahl haben Piper Taschenbuch, List und Reclam Taschenbuch unternommen. Knapp über dem Rating-Durchschnitt &#8211; und daher mit Nachholbedarf &#8211; liegen BvT, dtv und Diogenes. Noch etwas mehr Spielraum für Verbesserungen gibt es bei Ullstein und Bastei Lübbe, welche die Durchschnittsnote verpassten. Acht weitere Verlage gaben auf Anfrage keine Auskunft über ihren ökologischen Beitrag: Fischer, Insel, KIWI, Knaur, rororo, Suhrkamp Taschenbuch, Suhrkamp Wissenschaft und Unionsverlag. Die Ergebnisse bei der Umwelt-Gesamtstrategie und bei der Transparenz sind insgesamt ernüchternd. Hier besteht für alle Verlage ein Verbesserungspotenzial.</p>
<p>„Um Wälder und das Klima zu schützen, sollten Taschenbuchverlage in erster Linie Recyclingpapier einsetzen“, fordert Simone Stammbach, WWF-Projektleiterin. „Mit jeder Tonne Recyclingpapier anstelle von Frischfaserpapier lassen sich eine Tonne klimaschädlicher Treibhausgase, 17 Bäume und 46’000 Liter Wasser einsparen. Falls Frischfasern zum Einsatz kommen, müssen diese FSC-zertifiziert sein.“</p>
<p><a href="http://wwf.ch/de/newsundservice/news/news/medien/embargoumgebung.cfm?uNewsID=1231" target="_blank">WWF-Medienmitteilung und weitere Infos</a></p>
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		<title>Neue Chance für Rebhuhn</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Oct 2009 07:59:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Barbara Darani</dc:creator>
				<category><![CDATA[Biodiversität]]></category>
		<category><![CDATA[Flora und Fauna]]></category>
		<category><![CDATA[Auswilderung]]></category>
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		<category><![CDATA[Hecke]]></category>
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		<category><![CDATA[Ökologische Ausgleichsfläche]]></category>
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		<description><![CDATA[Beinahe wäre das Rebhuhn in der Schweiz ausgestorben. Nach jahrelangem Einsatz durch die Schweizerische Vogelwarte Sempach und den Kanton Genf ist westlich von Genf im Landwirtschaftsgebiet dank umfangreichen ökologischen Aufwertungen ein attraktiver Lebensraum entstanden. In der Champagne genevoise soll nun wieder ein Bestand von Rebhühnern aufgebaut werden. Den Grundstock bilden junge gezüchtete Rebhühner, die im Herbst freigelassen werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/091008_rebhuhn_g.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-23127" title="091008_rebhuhn_g" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/091008_rebhuhn_g.jpg" alt="091008_rebhuhn_g" width="326" height="243" /></a> Foto: <span style="margin-top: 5px; margin-bottom: 10px;">©</span> Markus Jenny</p>
<p>Beinahe wäre das Rebhuhn in der Schweiz ausgestorben. Nach jahrelangem Einsatz durch die Schweizerische Vogelwarte Sempach und den Kanton Genf ist westlich von Genf im Landwirtschaftsgebiet dank umfangreichen ökologischen Aufwertungen ein attraktiver Lebensraum entstanden. In der Champagne genevoise soll nun wieder ein Bestand von Rebhühnern aufgebaut werden. Den Grundstock bilden junge gezüchtete Rebhühner, die im Herbst freigelassen werden. Die Freilassungen werden von der Schweizerischen Vogelwarte Sempach durchgeführt und wissenschaftlich begleitet.</p>
<p>Die jungen Rebhühner sind startbereit. In wenigen Wochen werden die dann gut drei Monate alten Tiere ihren neuen Lebensraum in Besitz nehmen. Ihre neue Heimat westlich von Genf bietet alles, was Rebhühner brauchen. Sie bekommen hier eine zweite Chance. Weites offenes Ackerland hat sich in den letzten Jahren zu einem attraktiven Lebensraum entwickelt. Neben den Anbauflächen bieten die angelegten Buntbrachen und Hecken dem Rebhuhn Nahrung und Unterschlupf. Ohne das grosse Engagement der Vogelwarte und des Kantons Genf würde das Rebhuhn ganz aus der Westschweiz verschwinden.</p>
<p>Entstanden sind 40 Hektaren ökologische Ausgleichsflächen in Form von Brachen. Landwirte, Gemeinden, der Kanton Genf und die Schweizerische Vogelwarte Sempach haben diese Pionierarbeit geleistet. Die naturnahen Strukturen bewirkten bei diversen Vogelarten markante Bestandszunahmen, auch bei seltenen Arten wie Schwarzkehlchen, Dorngrasmücke, Orpheusspötter und Grauammer. Für das Rebhuhn kam die Lebensraumaufwertung jedoch zu spät. Die paar wenigen verbliebenen Individuen reichten nicht aus für eine Bestandserholung.</p>
<p>Mit der Auswilderung von in diesem Sommer  gezüchteten Rebhühnern soll jetzt ein neuer Bestand heranwachsen. Vor der Freilassung werden die Rebhühner mit individuell nummerierten Ringen und Miniatursendern versehen. Der noch fragile Bestand wird von den Fachleuten aus Sempach laufend überwacht, dank der Miniatursender kann der Standort jedes einzelnen Vogels mit der Peilantenne über mehrere Monate genau eruiert werden.</p>
<p>Von allen einheimischen Vogelarten produziert das Rebhuhn die grössten Gelege: Bis zu 20 Eier legt das Weibchen in sein Nest. Doch dieser Rekord konnte die Vogelart nicht vor dem Niedergang bewahren. Denn das Rebhuhn kommt mit der modernen Landwirtschaft nicht zurecht. Auf den grossen, eintönigen Agrarflächen findet es kaum mehr Sämereien von Wildkräutern als Nahrung. Auch die als Deckung wichtigen Hecken sind vielerorts verschwunden. Und die eingesetzten Pestizide vernichteten die für die Jungen so wichtige Insektennahrung. Von mehr als 10&#8217;000 Vögeln in den 1960er-Jahre sank der schweizerische Bestand auf je eine Handvoll Individuen in den Kantonen Genf und Schaffhausen. Ohne umfassende Fördermassnahmen durch ökologische Aufwertungen des Lebensraums und Freilassungen gezüchteter Vögel würde das Rebhuhn innert Kürze für immer aus der Schweiz verschwinden.</p>
<p><a href="http://www.vogelwarte.ch/home.php?lang=d&amp;cap=aktuell&amp;subcap=news#20091008" target="_blank">Schweizerische Vogelwarte Sempach </a></p>
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		<title>CIPRA-Tagung über Gletscher</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Oct 2009 14:51:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Barbara Darani</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alpen]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Alpenschutzkommission]]></category>
		<category><![CDATA[Alpentourismus]]></category>
		<category><![CDATA[CIPRA]]></category>
		<category><![CDATA[Gletscher]]></category>
		<category><![CDATA[Gletscherschwund]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaerwärmung]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserversorgung]]></category>

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		<description><![CDATA[70 Teilnehmer aus mehreren Alpenländern diskutierten an der internationalen Tagung "Schmelzende Gletscher am Hausberg - was nun?" vom 24. und 25. September 2009 in Crans-Montana über die Herausforderung der schmelzenden alpinen Gletscher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone" title="schmelzende_gletscher_cipra" src="http://images.pixelio.de/data/media/23/Panorama-vom-Gornergrat.jpg" alt="" width="400" height="109" />70 Teilnehmer aus mehreren Alpenländern diskutierten an der internationalen Tagung &#8220;Schmelzende Gletscher am Hausberg &#8211; was nun?&#8221; vom 24. und 25. September 2009 in Crans-Montana über die Herausforderung der schmelzenden alpinen Gletscher. Referate und Beispiele veranschaulichten, welche Probleme für Gletschergemeinden und Bergnutzende durch das Gletscherschmelzen entstehen können und wie diesen entgegengetreten werden kann. Die Alpenschutzkommission CIPRA richtete die Tagung im Rahmen ihres cc.alps-Projektes in Zusammenarbeit mit der Stiftung Landschaftsschutz Schweiz aus.</p>
<p>Gletscher sind einzigartige natürliche Klimaindikatoren: Sie veranschaulichen auf<br />
eindrucksvolle Weise, wie stark sich das Klima in den letzten Jahrhunderten verändert hat. Die Schönheit der Gletscher ist zudem ein Symbol für die Alpen, mit dem Tausende von Tourismusveranstaltern rund um die Welt werben. Und Gletscher sind eine unersetzbare Wasserreserve für ganz Europa. Millionen von Menschen in Europa sind in trockenen Zeiten vom Wasser der Gletscher abhängig, wie Professor Wilfried Haeberli von der Universität Zürich anlässlich der CIPRA-Tagung sagte. „Der Mangel an Wasserressourcen während längerer Trockenperioden kann in Zukunft Wirt-<br />
schaft und Lebensbedingungen ernsthaft beeinträchtigen“, betonte der Glaziologe weiter. Es müsse sofort etwas geschehen, um sie zu retten. Gemeinden müssen schnell handeln, um den Tourismus klimafreundlich zu gestalten. Im Naturgefahren- und Wasserbereich hängt aber vieles von den politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in den Alpenländern ab.</p>
<p>Klima-Tourismus-Experte Bruno Abegg warf die provokative Frage auf, warum denn die<br />
Gletscher unbedingt für die Bedürfnisse der Touristen gerettet werden sollten. In 50 bis 100 Jahren würden Menschen leben, die womöglich noch nie Gletscher gesehen hätten und diese deswegen auch nicht vermissen würden. „Sie haben andere Bedürfnisse, besonders aus touristischer Sicht“, sagte der Leiter des ExpertInnenteams von cc.alps. Dass die Gletscher nicht allein aus touristischen Interessen erhalten werden müssen, das<br />
wurde an der Tagung besonders deutlich. Der alpine Wasserhaushalt ist ein komplexes<br />
System. Viele Menschen sind betroffen, wenn die Wasserressourcen der meisten Gletscher in wenigen Jahren für immer verschwinden. Für die Politik und insbesondere die Gemeinden ist ein nachhaltiger Umgang mit dem Klimawandel eine grosse Herausforderung. Gletschergemeinden haben dabei eine besondere Stellung.</p>
<p>Im Anschluss an die Referate vertieften die TeilnehmerInnen in kleinen Arbeitsgruppen diese Themen. Exkursionen zum Gletscher der „Plaine Morte“ und zu den Suonen ermöglichten ihnen des Weiteren, die Probleme der Wasserversorgung und der schrumpfenden Gletscher mit eigenen Augen vor Ort zu erfassen. Weitere Informationen und Präsentationen der Tagungsvorträge sind <a href="http://www.cipra.org/de/cc.alps/downloads/crans-montana" target="_blank">hier</a> abrufbar.</p>
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		<title>Jugendliche montieren Solaranlage</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Oct 2009 06:22:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Barbara Darani</dc:creator>
				<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Erneuerbare Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Greenpeace]]></category>
		<category><![CDATA[JugendSolarProjekt]]></category>
		<category><![CDATA[Solaranlage]]></category>
		<category><![CDATA[Solarenergie]]></category>
		<category><![CDATA[Solarstrom]]></category>
		<category><![CDATA[Tropenhaus]]></category>

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		<description><![CDATA[Während den vergangenen zwei Wochen konnten sechs Freiwillige des JugendSolarProjektes von Greenpeace und des internationalen Scout Centers in Kandersteg unter Anleitung von Experten eine Solaranlage auf dem Dach des Tropenhauses in Frutigen installieren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone" title="jugendsolarprojekt" src="http://www.greenpeace.ch/fileadmin/user_upload/gallery/JugenSolarProjekt%20Fruttigen/singles/SG106904.jpg" alt="" width="300" height="201" /> Foto: Greenpeace/Fabian Rieger</p>
<p>Während den vergangenen zwei Wochen konnten sechs Freiwillige des JugendSolarProjektes von Greenpeace und des internationalen Scout Centers in Kandersteg unter Anleitung von Experten eine Solaranlage auf dem Dach des Tropenhauses in Frutigen installieren. Ermöglicht wurde dies durch eine Zusammenarbeit mit den Experten der Zürcher energiebüro ag und der sol-E Suisse AG, einer Tochtergesellschaft der BKW FMB Energie AG.</p>
<p>Am 21. September 2009 begannen auf dem künftigen Betriebsgebäude des Tropenhauses in Frutigen die Bauarbeiten für die Solaranlage. Diese Anlage ist ein wichtiger Bestandteil des BKW-Energieparks im Tropenhaus Frutigen, welcher den Einsatz der verschiedenen Technologien aus dem Bereich der erneuerbaren Energien anschaulich präsentieren wird. Die Eröffnung des Tropenhaus Frutigen wird am 21. November 2009 stattfinden.</p>
<p>Im Rahmen des Jugendsolar-Projektes von Greenpeace lernten die sechs freiwilligen Jugendlichen die Unterkonstruktionen auf dem Flachdach zu montieren, die Panels zu verkabeln und die Solarmodule an das Netz anzuschliessen. Diese Arbeiten erfolgten unter der für Solarenergie spezialisierten energiebüro ag aus Zürich. Die Jugendlichen erleben durch die konkrete Arbeit sehr anschaulich, wie einfach es ist, auf nachhaltige Weise Strom zu produzieren.</p>
<p>Das JugendSolarProjekt von Greenpeace besteht seit 1998. In diesem Zeitraum wurden bereits über 170 Solaranlagen unter tatkräftiger Unterstützung von einigen tausend jugendlichen Freiwilligen auf Schweizer Dächern installiert. Mit dem Projekt verfolgt Greenpeace das Ziel, Jugendliche für die Möglichkeiten der Solarenergie zu sensibilisieren  und die Schweiz unabhängiger von nicht erneuerbaren Energien zu machen.</p>
<p><a href="http://www.greenpeace.ch/de/presse/pressemitteilungen/klima/klima-pressemitteilung-single-view/archive/2009/october/article/jugendliche-engagieren-sich-fuer-solarstrom/" target="_blank">Greenpeace</a><br />
<a href="http://www.jugendsolarprojekt.ch/" target="_blank">JugendSolarProjekt</a><br />
<a href="http://www.tropenhaus-frutigen.ch/" target="_blank">Tropenhaus Frutigen</a></p>
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