Mit dem Ende der Weinlese lancieren der Schweizer Vogelschutz SVS/BirdLife Schweiz und Pro Igel gemeinsam mit Vitiswiss, dem Schweizerischen Verband für naturnahe Produktion im Weinbau einen Aufruf: Sie erinnern die Winzer daran, die Rebnetze nach der Weinlese umgehend zu demontieren. So können diese zahlreiche Vögel und Igel vor dem qualvollen Tod in den Netzen retten.
Pro Natura und der WWF machen Rekurs gegen die Baubewilligung für das Gaskraftwerk in Chavalon. Die Walliser Gemeinde Vouvry hat nicht nur den Verfahrensablauf missachtet, sondern auch einen Entscheid getroffen, der dem Klima und den Interessen der Bevölkerung schadet.
Die 162 Objekte des Bundesinventars der Landschaften und Naturdenkmäler von nationaler Bedeutung (BLN) sind die eigentlichen Aushängeschilder der Schweizer Landschaften. Doch diese sind bei weitem nicht genügend vor Zersiedelung und Zerschneidung geschützt, wie eine neue Studie im Auftrag von Pro Natura und der Stiftung Landschaftsschutz Schweiz SL zeigt. Der Nutzungsdruck auf die geschützten Landschaften nimmt zudem wieder zu.
Seit über zehn Jahren existiert der Renaturierungsfonds des Kantons Bern, der aus den kantonalen Wasserzinseinnahmen gespeist wird. Seither wurden mehr als 450 Renaturierungsprojekte für über 28 Millionen Franken an Berner Gewässern realisiert. Für diese vorbildliche Zusammenarbeit über verschiedene Bereiche der Wasserwirtschaft und des Naturschutzes hinweg – zugunsten von Mensch und Natur – erhält der Kanton Bern den Gewässerpreis 2009.
Die IG „Osttangenten-Ausbau Nein – Lärmschutz jetzt!“ bekämpft die geplante Osttangenten-Verbreiterung zwischen Gellertquartier und Badischem Bahnhof in Basel und setzt sich für eine umgehende Umsetzung besserer Lärmschutzmassnahmen auf diesem Autobahnabschnitt ein. Ziel ist die Erhaltung und Verbesserung der Wohnqualität in den betroffenen Quartieren und ein Verhindern ihrer Verslumung.
Erneuerbar, klimaneutral, vielfältig: Holz ist eine der wichtigsten natürlichen Ressourcen unseres Landes. “Green Building”, grünes Bauen, liegt im Trend. Anlässlich der diesjährigen Hausbau- und Energie-Messe vom 26. bis 29. November 2009 will das Bundesamt für Umwelt (BAFU) im Rahmen des “Aktionsplans Holz” zusammen mit der Holzbranche zeigen, wie der Rohstoff Holz insbesondere von kleinen und mittleren Unternehmen sowie Gemeinden innovativ eingesetzt werden kann.
Die Reisebuchungsplattform von Route Rank hilft den Reisenden, die beste Reiseroute bezüglich Zeit, Kosten und CO2-Emissionen zu finden. Neu können die dennoch entstehenden CO2-Emissionen direkt bei Myclimate kompensiert werden.
Rund 44‘000 Tonnen Bücher gehen jährlich in der Schweiz über den Ladentisch. Sie verschlingen in der Produktion natürliche Ressourcen wie Wälder, Wasser und Energie. Im aktuellen Rating vergleicht der WWF Schweiz erstmals die ökologische Performance von Taschenbuchverlagen. Siegerin ist die Reclams Universal-Bibliothek, die ausschliesslich Recyclingpapier einsetzt.
Beinahe wäre das Rebhuhn in der Schweiz ausgestorben. Nach jahrelangem Einsatz durch die Schweizerische Vogelwarte Sempach und den Kanton Genf ist westlich von Genf im Landwirtschaftsgebiet dank umfangreichen ökologischen Aufwertungen ein attraktiver Lebensraum entstanden. In der Champagne genevoise soll nun wieder ein Bestand von Rebhühnern aufgebaut werden. Den Grundstock bilden junge gezüchtete Rebhühner, die im Herbst freigelassen werden.
70 Teilnehmer aus mehreren Alpenländern diskutierten an der internationalen Tagung “Schmelzende Gletscher am Hausberg – was nun?” vom 24. und 25. September 2009 in Crans-Montana über die Herausforderung der schmelzenden alpinen Gletscher.