Biberspuren | © John Loo, [CC-BY-SA-2.0], via Flickr
Biberspuren | © John Loo, [CC-BY-SA-2.0], via Flickr

Werden Sie BiberwatcherIn                                

  • Cécile Villiger
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Mit geschultem Blick entlang von Gewässern im Kanton Zürich nach Biberspuren suchen. Eine freiwillige Arbeit, die Spass macht und bei der die Daten bei der Jagd- und Fischereiverwaltung einfliessen.

Der Biber breitet sich im Mittelland aus. Das ist sehr erfreulich, denn Biber sind dort einheimisch und gehören zur Natur. Wo es Biber gibt, floriert auch die Biodiversität, also die Vielfalt des Lebens. Denn Biber gestalten ihren Lebensraum und geben so anderen Tier- und Pflanzenarten geeigneten Raum zum Leben: Es entstehen Auen, die vielen Vögeln, Fledermäusen, Amphibien, Reptilien, Fischen und Libellen, die zum Teil bedroht sind, wieder mehr Platz geben. Wo viele verschiedene Arten zusammen leben, ist das Gleichgewicht der Natur am stärksten.

Um die Biberpopulation im Kanton Zürich zu beobachten, wird alle drei Jahre das Bibermonitoring durchgeführt. Die so gesammelten Zahlen liefern zum einen eine Grundlage für den Wert der Biodiversität, zum anderen können auch potentielle Konflikte zwischen Mensch und Biber entschäft oder vorzeitig erkannt werden.
Dieser dreitägige Kurs gibt Ihnen alle Informationen und das nötige Know How, um am Bibermonitoring als Biberwatcherin oder Biberwatcher teilzunehmen.

Alle Daten:

  • Sa. 19. November in der Naturstation Silberweide am Greifensee
    9:00 – 12:00 Biologie und Ökologie des Bibers
    Nachmittag bis ca. 16:30 Exkursion zu einem Lebensraum des Bibers
    Leitung: Mathis Müller, Biberexperte und Monitoringkoordinator
  • Sa. 26. November in der Haumüli in Embrach, 9:00 – 12:00 Biber und Mensch: Konfliktfälle, Bibermanagement, Rechtliche Situation, Einführung Revierkartierung, Nachmittag bis ca. 16:30 Exkursion in spezielle Biberreviere, Leitung: Urs Wegmann, Biberfachstelle Kt. Zürich und Mathis Müller, Biberexperte und Monitoringkoordinator
  • Sa. 10. Dezember im (und um) Naturzentrum Thurauen in Flaach, 8:30 – 10:30 Bestimmungshilfen und Vorstellen von anderen (biberähnlichen) Wassersäugetieren, Leitung: Christof Angst, Biberfachstelle Schweiz, 11:00 – ca. 17:00 Übungen und selbständige Biberrevierkartierung, Leitung: Mathis Müller, Biberexperte und Monitoringkoordinator

 

Zu den Kosten: Zu Beginn des Kurses werden 300.- in Rechnung gestellt. Nach erfolgtem Monitoring können die halben Kosten (150.-) wieder zurückerstattet werden.

Im 2007 und 2010 wurden bereits Biberwatcher/innen ausgebildet. Mit dieser Ausschreibung suchen wir weitere Leute, die das bestehende Team ergänzen. Es werden Anmeldungen von Personen bevorzugt, die im Raum Weinland und Thurtal oder in der Region Bülach oder Rafz Monitoringgebiete übernehmen möchten. In diesen Gebieten gibt es noch viele Gewässer, die nach Biberspuren abgesucht werden sollten.

Anmeldung möglichst bis 01.11.2016

Weitere Informationen erhalten Sie hier »

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