© Paintimpact, [CC-BY-SA-2.0], via Flickr
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Umfrage zu Videospielen und Naturschutz

  • Cécile Villiger
  • 3

Spielerisch etwas für den Naturschutz tun? Die Universität Zürich möchte mit einer Umfrage herausfinden, ob Videospiele und mobile Apps zur Unterstützung der biologischen Forschung angewendet werden könnten.

Letzten Sommer brachte der Hype des Pokémon Go-Spiels mehr Menschen nach draussen auf die Strasse, als viele politischen Demonstrationen. Anscheinend macht das Spiel Spass und bringt Leute an bestimmte Orte.

Die Universität Zürich möchte testen, ob Videospiele oder Apps zur Datengewinnung in die Wissenschaft beziehungsweise im Naturschutz nutzen kann. Dafür startet sie eine Umfrage um zu ergründen, ob die Menschen sich anstatt für die virtuellen Pokémons auch für echte Pflanzen oder Tiere interessieren würden. Wenn das so wäre, könnte sowohl die Forschung wie auch Bürger profitieren. Die Leute könnten sich an der aktuellen Forschung beteiligen und sich für Tiere, Pflanzen und Umwelt, sowie Arten, die vom Aussterben bedroht sind, sensibilisieren. Die Wissenschaftler auf der anderen Seite würden von der grossen Reichweite und der damit weitläufigen Datensätzen ihren Nutzen ziehen können.

Machen Sie mit! Hier geht es zu Umfrage. Sie dauert nur drei bis vier Minuten.

Mehr Informationen zu „Citizen science“ finden Sie hier.

3 Kommentare

  • Christine

    Alles ok aber bitte nicht von „jagen“sprechen – auch hier tut eine Sensibilisierung not.

    Antworten
    • Cécile Villiger

      Ja, da hast du recht. Vielen Dank!

    • Regula

      Ich bin auf der Pirsch, Jagd, Safari – jedes Mal, wenn ich zB meine Kamera in der Hand habe. Dabei lebe ich vegan.

      Im Gegensatz zu dir, Christine, bin ich der Meinung, dass das Wort „jagen“ eher in die andere Richtung positiv besetzt werden kann. So sind Meinungen verschieden.. ;)


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