© Gruppe Wolf Schweiz
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Melden Sie ihre Wolfsbeobachtungen

  • Kathrin Ruprecht
  • 3

Neu nimmt die Gruppe Wolf Schweiz Beobachtungen von wildlebenden Wölfen entgegen.

Mit dieser Aktion wird das Monitoring des Wolfes in der Schweiz unterstützt. Ihre Meldungen können durch die Zusammenarbeit  der Gruppe Wolf Schweiz mit der Raubtierforschungsstelle KORA in das Monitoring einfliessen. Die KORA ist vom BAFU beauftragt die Entwicklung, Verbreitung und die Bestandszahlen von Luchs, Wolf und Bär zu beobachten.

Falls zum Schutz der Tiere gewünscht, werden die eingehenden Meldungen vertraulich behandelt. Selbstverständlich werden auch Ihre persönlichen Daten vertraulich behandelt.

Wenn Wölfe oder andere Wildtiere beobachtet werden, sollte stets Distanz zu den Tieren eingehalten werden. Wildtiere sind keinesfalls unnötig zu stören oder gar zu bedrängen. Wildruhezonen und störungsarme Einstandsgebiete sollen nicht betreten werden.

Reine Sichtbeobachtungen von Wölfen sind in der Regel nicht überprüfbar und gelten daher nur als Hinweise, nicht aber als Nachweise. Wenn immer möglich, sollten daher Fotos vom beobachteten Tier gemacht werden.

Nach Möglichkeit ist bei Beobachtungen nach weiteren Spuren zu suchen. Das können beispielsweise Trittsiegel (Fussspuren), Haare oder Losung (Kot) sein. Auch solche Spuren sind unbedingt fotografisch zu dokumentieren.

Detailliertere Informationen über das Melden, das richtige Dokumentieren und Festhalten von Spuren finden sie hier.

3 Kommentare

  • Thomas Walser

    Guten Tag
    Heute spazierte ich in der Abenddämmerung auf dem Ghöch zwischen Bäretswil und Gibswil einem Waldrand nach – und begegnete einem schwarz-grau-weissen hundähnlichen Tiere, etwa 1 bis 1.5 Meter lang (auch Schulterhöhe grösser als Fuchs) mit langem buschigen, grauen Schwanz.
    Er erschrak (etwa vier Meter von mir entfernt) und jagte mit langen Schritten zum nahen Wald. Diese Bewegungen waren überhaupt nicht Hunde-ähnlich!
    Wurden zur Zeit auch weitere Wolfsbeobachtungen in dieser Gegend gemeldet?!
    Danke für Ihre Anwort.

    Antworten
    • Fabrizia Testi

      Hallo zäme,
      auf einem morgentlichen Spaziergang sah ich in ca. 200 Meter Entfernung vor mir ein Tier quer über eine Wiese den Hügel hinunter rennen und im Wald verschwinden. da noch eine kleine Schicht Schnee auf der Wiese lag, war es gut zu erkennen. es hatte längere Beine als ein ausgewachsener Fuchs, nicht so einen ausgeprägt langen Schwanz und eine mmh…wunderschön tiefbraune Farbe. (nicht gleichmässig).
      die Begegnung fand oberhalb der Aurüti, Fischenthal vor ca. 2 Wochen statt.
      ich suchte zuhause im Tierlexikon nach solch einem Tier, fand aber keines ausser dem Wolf. könnte das einer gewesen sein?

    • Julia Hatzl

      Guten Tag Frau Testi
      Vielen Dank für diese Meldung! Leider können wir hier auf der Redaktion Ihre Sichtung nicht fachkundlich einschätzen. Dafür können Sie sich sehr gerne an die Raubtierfachstelle KORA wenden. Dort finden Sie ein Formular für Wolfs-Beobachtungen, mit dem Sie Ihre Vermutung überprüfen könnten. KORA ist sehr interessiert an Beobachtungen wie die Ihre, diese sind sehr nützlich für das Monitoring der schönen Tiere. Viel Glück Ihnen und weiterhin schöne und aufregende Morgenspaziergänge! Ihre Naturschutz-Redaktion


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