Auf der ganzen Welt protestieren Menschen gegen Ölpipelines wie die DAPL, in die auch die Credit Suisse investierte. © Fibonacci Blue [CC-BY-SA-2.0], via flickr.com
Auf der ganzen Welt protestieren Menschen gegen Ölpipelines wie die DAPL, in die auch die Credit Suisse investierte. © Fibonacci Blue [CC-BY-SA-2.0], via flickr.com

Keine Pipeline-Geschäfte mehr für Schweizer Banken

  • Selina Fehr
  • -

Ölpipelines zu bauen kostet eine Menge Geld. Energiekonzerne erhalten dieses unter anderem von Schweizer Banken wie der Credit Suisse. Deren Investition ins Geschäft mit fossilen Brennstoffen untergräbt den Klimaschutz, gefährdet sauberes Trinkwasser und verletzt die Rechte indigener Völker. Eine Petition von Greenpeace Schweiz fordert deshalb nun einen Ausstieg der Schweizer Banken aus dem Pipeline-Geschäft.

Seit drei Jahren setzt sich Greenpeace Schweiz mit ihrer Finanz-Kampagne für einen saubereren Finanzplatz Schweiz ein. Zwölf Banken haben sie dabei besonders im Visier. Sie sind in Pipeline-Geschäfte verwickelt und heizen mit Investitionen in fossile Energien das Klima auf.

Dazu gehört die Credit Suisse, die laut einer Mitteilung von Greenpeace in enger finanzieller Verbindung mit dem Pipeline-Unternehmen Energy Transfer Partners (ETP) steht. ETP baut nicht nur umweltschädliche Pipelines, sondern verletzt auch die Rechte indigener Völker und der Meinungsfreiheit. Eine Petition von Greenpeace Schweiz will die dreckigen Pipeline-Geschäfte stoppen.


Bekannt wurde ETP mit dem Bau der Dakota Access Pipeline DAPL, gegen den Millionen Menschen auf der ganzen Welt protestierten (naturschutz.ch berichtete). Nun verklagt ETP die Protestierenden und Organisationen wie Greenpeace auf über 900 Millionen Dollar. Ein Grund mehr, die Petition zu unterschreiben und Credit Suisse aufzufordern, schmutzige Teersand-Pipelines oder Pipeline-Unternehmen nicht mehr finanziell zu unterstützen.

 

Beitrag kommentieren