AKW Beznau | © Roland Zumbühl [CC-BY-SA-3.0], via Wikimedia Commons
AKW Beznau | © Roland Zumbühl [CC-BY-SA-3.0], via Wikimedia Commons

Fordern Sie Transparenz beim AKW Beznau

  • Amanda Buol
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Beznau ist das älteste AKW der Welt. Seit einem Jahr ist es, wegen Sicherheitsproblemen, abgestellt. Wie es um das AKW steht, ist unklar. Greenpeace will Klarheit über die wahren Risiken und fordert die AKW-Betreiberin Axpo auf, sich einem öffentlichen Hearing zu stellen.

Im Sommer 2015 wurden am ältesten AKW der Welt fast 1000 Schwachstellen entdeckt – im Druckbehälter, der wohlgemerkt das Herzstück eines Atomkraftwerks ist. Die Betreiberin Axpo spricht verharmlosend von «Anzeigen». Sie versucht seither, die Sicherheit von Beznau 1 nachzuweisen, um die Anlage wieder in Betrieb nehmen zu können. Ob es die Axpo schafft, dürfe bezweifelt werden, so Greenpeace, denn sie haben grösste Mühe, die Sicherheit nachzuweisen.

Eine Studie, die Greenpeace in Auftrag gab, kritisiert die fehlende Transparenz der Axpo. Wie solle die Bevölkerung wissen, welchem Risiko sie ausgesetzt sei, wenn die Axpo immer nur häppchenweise informiere und mehr Fragen aufwerfe, als sie beantworte, bemängelt Christian Engel, Kampagnenleiter bei Greenpeace Schweiz.

Um Klarheit zum Zustand des ältesten AKW der Welt zu erlangen, lancierte Greenpeace Schweiz einen Aufruf an die Axpo. Diese soll sich einem öffentlichen Hearing stellen. Dazu ruft Greenpeace uns auf, Herr Walo, CEO Axpo Holding AG, zum Beznau-Hearing in Form eins Emails einzuladen. Weitere Informationen zum Aufruf finden Sie hier »

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