Bild: epSos.de [CC-BY-2.0], via Wikimedia Commons
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Foodsharing – Ich esse was das du nicht isst.

  • Sophie Ryser
  • 1

Was tun, wenn man in den Urlaub fährt und noch drei Joghurt und fünf Karotten im Kühlschrank hat und niemanden, der diese gebrauchen kann? Wegwerfen? Genau dies tun leider viel zu viele Leute täglich, denn in der Schweiz landen jährlich etwa 2 Millionen Tonnen Lebensmittel im Müll, welche eigentlich noch hätten verwendet werden können.

Dagegen will die Plattform foodsharing etwas unternehmen. Auf dieser gerade erst in der Schweiz lancierten Webseite können überzählige Lebensmittel angeboten werden. Dies wird auf einer Karte mittels Essenskörben angezeigt. Wenn jemand in der Nähe die Esswaren gebrauchen kann, können diese an einem Treffpunkt abgeholt werden. Auch wer nicht alleine kochen möchte, kann über die Plattform nette Leute finden, welche vielleicht zufälligerweise auch noch die drei fehlenden Eier für das Rezept im Haus haben.

Meldet euch an und macht mit! Dadurch können hoffentlich kiloweise Lebensmittel vor dem Wegwerfen bewahrt werden, wie es in Deutschland bereits der Fall ist. Und je mehr Leute mitmachen und ihre Lebensmittel auf die Seite stellen, desto mehr finden auch jemanden in der Nähe, von dem sie diese übernehmen können. Auch Firmen und Händler sind eingeladen mitzumachen, denn keine Menge ist zu klein oder zu gross, um sie anzubieten!

Hier geht’s zur Webseite!

 

1 Kommentar

  • Franco

    Ja, wieder etwas, dass niemand kontrollieren kann. Wer ist denn haftbar, wenn jemand sich vergiftet an diesen Lebensmitteln. Wer kontrolliert, ob es sich nicht um alte Ware handelt! Irgendwo sollte man Grenzen setzten von dieser komischen Verwerterei. Bei den Saumästerein bestehen vorschriften und hier! Bei den Menschen? Wieder eine Plattform, wo sich jemand profilieren will. Es gibt wirklich genug Hilfswerke in der Schweit. Sie müsstren nur miteinander besser koordinieren.

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