© How can I recycle this [CC-BY-SA-3.0], via flickr
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Einen Monat lang keinen Plastik kaufen

  • Roman Vonwil
  • 1

Einen Monat lang keinen Plastik kaufen? Das ist das Ziel einer kleinen Gruppe von Leuten, die einen plastikfreien November 2014 ausruft, bei dem alle mitmachen können. Damit wollen die Initiantinnen auch eine Diskussion anstossen, wie man überhaupt heute noch ohne Plastik leben kann.

Plastik und andere Kunststoffe sind heute so weit verbreitet, dass ein Leben ohne sie kaum mehr denkbar ist. Sie haben den Alltag der Menschen vollständig durchdrungen: Als Material für Verpackungen, für Spielzeuge, für Kleider, für Hightech-Geräte und vieles mehr. Ist es heute trotzdem noch möglich ohne Plastik im Alltag auszukommen – zumindest für eine beschränkte Zeitspanne? Dies fragen sich die beiden Initiantinnen der  Initiative „BuyNoPlastic4aMonth“. Das Ziel ist, während des ganzen Novembers 2014 keinen Plastik zu kaufen – auch nicht in Form von Verpackungen. Mitmachen kann jeder und jede.

Dass das nicht ganz einfach sein wird und eine grosse Herausforderung darstellt, ist auch den Initiantinnen bewusst. Deshalb bietet eine Facebook-Seite und ein Twitter-Account (@Buy_No_Plastic) eine Plattform um zu diskutieren, Fragen zu stellen, Tipps zu teilen und so die Herausforderung gemeinsam anzugehen. Es werden auf der Facebook-Seite zum Beispiel Läden erwähnt, wo man Lebensmittel in eigene Gefässe einfüllen und somit auf Verpackungsmaterial aus Plastik verzichten kann.

Es ist ein spannender Versuch und regt zum Nachdenken an. Obwohl Kunststoffe massive Umweltprobleme verursachen und sich mittlerweilen an verschiedenen Orten der Welt zu erschreckenden Abfallbergen türmen, nehmen wir sie in unserem Konsum kaum wahr. Die Inititiative „BuyNoPlastic4aMonth“ versucht, dem entgegen zu wirken. Und vielleicht nimmt jemand, der einen Monat lang versucht hat, keinen Plastik zu kaufen, auch die eine oder andere Idee mit in die Zukunft.

Macht auch jetzt noch mit und kauft keinen Plastik im November 2014!

1 Kommentar

  • Gabriela

    Ja, stell dir vor, alle boykotieren den Plastik, die Erdöllobby, macht weniger Gewinne und hat somit weniger Geld um Waffen zu kaufen und den Krieg der IS zu unterstützen. Es kehrt wieder Frieden ein auf der Welt und es geht den Tieren im Wasser besser und die Luft zum Atmen wird besser und die Natur ist nicht mehr mit Plastikmüll verschandelt. Die Kinder können wieder mit Naturspielzeug spielen. Ich nehme meine Tasche zum Einkaufen selber mit und die eine Tüte die ich brauche, brauche ich bis sie nicht mehr brauchbar ist. Dass ich die meisten Biofrischprodukte nur in Plastik bekomme nervt mich schon lange und es müsste politisch längst etwas dagegen unternommen werden. Ich berufe mich auf die Schweizer Bundesverfassung, die besagt, dass Art. 2.4. Sie setzt sich ein für die dauerhafte Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen und für eine friedliche und gerechte internationale Ordnung. In der Präambel dazu heisst es: Im Namen Gottes des Allmächtigen!
    Das Schweizervolk und die Kantone,
    in der Verantwortung gegenüber der Schöpfung, und so weiter!

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